Krieg legen
nahtlos dort an, wo sie bereits mit den letzten Split-Veröffentlichungen
und The black house aufgehört hatten. Der zerstörerisch barbarische
Stil von einst scheint nun mit Death glorification vollends abgelegt
zu sein. Auch auf der aktuellen Split mit den Portugiesen Morte Incandescente
zelebrieren die Amerikaner um Imperial die inzwischen gefestigte Mischung
aus eingängiger Rhythmik und tiefgehenden melancholischen Melodien.
Von der Atmosphäre her, unterscheiden sich Krieg auf Death
glorification nicht spürbar von den anderen jungen Erscheinungen.
Allerdings ist das Tempo wieder etwas angehoben worden und die ruhigeren
Passagen wurden kleiner gehalten, wenn man mal die sphärischen Klangpassagen
außen vor lässt. Nichts desto trotz ist diese Veröffentlichung
eine gutes Stück Krieg dass sich auf einem kontinuierlichen
Niveau befindet.
Morte Incandescente ist ein Projekt von Nocturnus Horrendus von
Corpus Christii. Musikalisch haben diese beiden Gruppen jedoch
wenig gemeinsam. Morte Incandescente geben harschen und zuweilen
sehr aggressiv anmutenden Black Metal zum Besten. Eine klare festgeschriebene
Linie ist auf Death glorification aber nicht zu verzeichnen, die
Lieder sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Mal forciert antreibend
und brachial, dann auch wieder schleppend und durchdrungen von morbiden
Melodien und Arrangements. Das Lied Chaos here to stay wirkt gar chaotisch,
auf eine angenehme Weise. Verschiedene - mehr oder weniger eingängige
- Rhythmen geben sich ein Wechselspiel und auch der Gesang variiert hierbei.
Insgesamt ist der Beitrag von Morte Incandescente nicht schlecht,
aber teilweise etwas zu unstrukturiert was aber durchaus gewollt sein
könnte, denn die Stimmung die über allem liegt, ist doch eine
recht bizarre und morbide.
KRIEG
01. Marching to my sepulture
02. The falling skin
03. Time
04. Dance of pills and razors
05. The fading form
MORTE INCANDESCENTE
06. Red rain
07. Eterna angustia
08. Chaos here to stay
09. Desabafo
19.06.2004
Krieg / Azaghal - Split | 2004 | From Beyond | Vinyl | Black Metal
rieg
legen mit den Titeln Every wound burned und ... and the stars
fell on dort nach, wo sie mit der Split mit Satanic Warmaster
und ihrem jüngsten Album, The black house aufgehört haben.
Die Abkehr vom triebtätigen und brachialen The church wird immer mehr
betont und unterstrichen, so ist auch diese Veröffentlichung voll gepackt
mit subtilen Gitarrenmelodien, einem schleppenden Tempo und den ehrfürchtigen
und markanten Gesängen eines Imperials.
Die B-Seite, mit den Finnen von Azaghal besteht aus einem einzige Lied mit Überlänge. Die zehn Minuten Markierung wird locker passiert. Wie es bei solchen langen Titeln zumeist üblich ist, ist auch Lähde (The source) im Grundtempo gemächlich und lebt von den Arrangements und der Strukturierung. Zwischenzeitlich kommt das Lied sogar "vollständig" zum Erliegen und es ist nur noch eine akustische Gitarre mit einer eindringlichen Melodie zu hören sowie einem leisen, dunklen Sprechen. Unterbrochen wird diese Atmosphäre dann von schnellen Passagen die das Gesamtbild abrunden und nachhaltig den Eindruck hinterlassen haben, eine schöne Vinyl-Veröffentlichung vor sich zu haben. Wer Krieg oder Azaghal zu schätzen weiß, wird seine Sammlung mit diesem 10" Stück auf jeden Fall bereichern, welches auf 666 handnummerierte Einheiten limitiert ist. Herausgebracht hat es das niederländische Sublabel From Beyond von Displeased Records, dass ja bekanntlich nur Vinyl veröffentlicht.
KRIEG
01. Every wound burned
02. ... and the stars fell on
AZAGHAL
03. Lähde (The source)
Die B-Seite, mit den Finnen von Azaghal besteht aus einem einzige Lied mit Überlänge. Die zehn Minuten Markierung wird locker passiert. Wie es bei solchen langen Titeln zumeist üblich ist, ist auch Lähde (The source) im Grundtempo gemächlich und lebt von den Arrangements und der Strukturierung. Zwischenzeitlich kommt das Lied sogar "vollständig" zum Erliegen und es ist nur noch eine akustische Gitarre mit einer eindringlichen Melodie zu hören sowie einem leisen, dunklen Sprechen. Unterbrochen wird diese Atmosphäre dann von schnellen Passagen die das Gesamtbild abrunden und nachhaltig den Eindruck hinterlassen haben, eine schöne Vinyl-Veröffentlichung vor sich zu haben. Wer Krieg oder Azaghal zu schätzen weiß, wird seine Sammlung mit diesem 10" Stück auf jeden Fall bereichern, welches auf 666 handnummerierte Einheiten limitiert ist. Herausgebracht hat es das niederländische Sublabel From Beyond von Displeased Records, dass ja bekanntlich nur Vinyl veröffentlicht.
KRIEG
01. Every wound burned
02. ... and the stars fell on
AZAGHAL
03. Lähde (The source)
14.06.2004
Karkadan - Utmost Schizophrenia | 2004 | Supreme Chaos Records | CD | Heavy / Death Metal
Fünf Jahre nach
dem Debut Eternal black reflections steht nun nach einigen Verzögerungen
das zweite Werk der Schwaben an. Dass sich das Warten gelohnt hat, verdeutlicht
einem schon unmittelbar der erste Titel Passing away, der einem
das erfrischende Facettenreichtum von Utmost schizophrenia
klar vor Augen hält und darüber hinaus ein eindrucksstarkes
Stück ist, das durch wunderbare Melodien besticht. Überhaupt
ist es ein sehr wandelbares und von Abwechslung geprägtes Album,
dem man nicht einfach mal so einen Stempel aufzwängen kann. Stilistisch
bedienen sich Karkadan ihrer Musik verschiedener Elemente aus dem
traditionellem Heavy Metal, sowie dem Death und Black Metal. Die einzelnen
Titel machen einen sehr ausgefeilten Eindruck, bieten viele wohlbedachte
und zum Teil auch überraschende Arrangements. Die Spielfreude an
den Saiteninstrumenten ist ein kennzeichnendes Merkmal von Utmost schizophrenia,
genau so wie der intensive und lebendige Gesang. Die Stärken von
Karkadan liegen darin, das sie es gekonnt und überzeugend
verstehen, die technischen und spielerischen Fertigkeiten in ein Gewand
zu kleiden das reich an intensiven und mitgehenden Stimmungen ist. Dazu
trägt auch nicht zuletzt die sehr gelungene Produktion bei, die wie
für Utmost schizophrenia gemacht zu sein scheint. Karkadan
beweisen hiermit, das Ideenreichtum und Mut zur Innovation durchaus
gelungene Früchte tragen kann.
Alles in allem ein sehr schönes und mitreißendes Album, das durch ein kluges und abwechslungsreiches Songwriting besticht. Also Bonus gibt es auf der CD eine Videodatei von dem Lied The ancient times für den heimischen Rechner.
01. Passing away
02. On your knees
03. The angel's death
04. Faint
05. Frenetic visions
06. The journey
07. Sea of bitterness
Alles in allem ein sehr schönes und mitreißendes Album, das durch ein kluges und abwechslungsreiches Songwriting besticht. Also Bonus gibt es auf der CD eine Videodatei von dem Lied The ancient times für den heimischen Rechner.
01. Passing away
02. On your knees
03. The angel's death
04. Faint
05. Frenetic visions
06. The journey
07. Sea of bitterness
13.06.2004
Jigsore Terror - World End Carnage | 2004 | Listenable Records | CD | Death Metal
Hinter Jigsore Terror und ihrem ersten Werk World end carnage stecken einige Leute alter bekannter schwedischer Death Metal und Grind Gruppen, wie unter anderem Leukemia, General Surgery oder Birdflesh. So ist es auch gar nicht weiter verwunderlich, dass Jigsore Terror
dann und wann mal, sehr nach Schwedentod alter Tage klingen. Dennoch
handelt es sich hierbei nicht um eine Wiederbelebung alter Tugenden, World end carnage
kombiniert viel mehr alte Traditionen mit neuzeitlichen Elementen, plus
einiger Einflüsse aus dem Grind-Bereich. Großteils geht es recht
schnell und brachial zur Sache, manchmal mehr technisch und komplex,
genau so aber auch manchmal eingängig und schrummig wie eben früher.
Zwischendurch sind aber auch immer wieder mal langsamere Parts
eingebaut, bei denen die schön tief gestimmten Saiteninstrumente
besonders gut zur Geltung kommen.
World end carnage ist ein Album, welches insbesondere deshalb zu überzeugen weiß, da die Schweden die richtige Mischung aus neu und alt, technischer Härte und flüssiger Bewegung gefunden haben. Durch die verschiedenen Elemente und die recht kurzen Lieder, wirkt das Album stets lebendig beim Hören, das ist viel wert.
01. Goating on exposed arteries
02. Skeletal decomposition
03. Slaughtered existence
04. Death rattle cacaphony
05. Senseless slaughter
06. Rotten heads
07. Reeking death
08. Insane torture
09. Scattered cranial remains
10. Violent molestation
11. Corpses on fire
12. Feast of dismembered limbs
13. Brutaly murdered
14. Bestial frenzy
15. World end carnage
World end carnage ist ein Album, welches insbesondere deshalb zu überzeugen weiß, da die Schweden die richtige Mischung aus neu und alt, technischer Härte und flüssiger Bewegung gefunden haben. Durch die verschiedenen Elemente und die recht kurzen Lieder, wirkt das Album stets lebendig beim Hören, das ist viel wert.
01. Goating on exposed arteries
02. Skeletal decomposition
03. Slaughtered existence
04. Death rattle cacaphony
05. Senseless slaughter
06. Rotten heads
07. Reeking death
08. Insane torture
09. Scattered cranial remains
10. Violent molestation
11. Corpses on fire
12. Feast of dismembered limbs
13. Brutaly murdered
14. Bestial frenzy
15. World end carnage
12.06.2004
Inquisition - Unholy Inquisition Rites | 2004 | No Colours Records | CD | Black Metal
Unholy inquisition
rites soll die Zeit verkürzen, bis das neue Album Magnificient
glorification of lucifer erscheint und einen Vorgeschmack geben was
zu erwarten ist. Auf der MCD befinden sich drei Stücke, zwei noch
nicht fertig abgemischte und eine Probeaufnahme sowie Imperial hymn
for our master satan, welches im Dezember 2001 live in Bitterfeld
aufgenommen wurde als Inquisition gemeinsam mit Godless North,
Krieg und Secrets of the Moon einige Konzerte gaben.
Die ersten beiden Titel Crush the jewish prophet und Impaled by the cryptic horns of baphomet sollen noch nicht komplett abgemischte Versionen sein. Dies macht sich beim Hören allerdings überhaupt nicht bemerkbar. Die beiden Stücke sind vom Klang her besser als die beiden vorangegangenen Alben, die überlagernde Basslinie ist nicht mehr so präsent wie bisher. Baptized in black goat blood hört man seinen Probestatus allerdings noch an. Die drei neuen Lieder machen aber in jedem Fall sehr gespannt auf das folgende Album, Inquisition sind ihrem unverkennbaren Stil treu geblieben, sowohl vom Songwriting und der Umsetzung her als auch vom wohl schon legendären Gesang. Beim Gesang variiert Dagon bei einem Stück sogar, lässt die Stimme leicht vom knurrigen rabenhaften Krächzen zu etwas klarerem Gesang abdriften, der dann aber nach wie vor absolut nach Inquisition klingt und perfekt zur Musik passt.
Was Unholy inquisition rites vom neuen Album preis gibt, nährt das ungeduldige Warten und als geneigter Hörer der Band wird man vermutlich wohl auch nicht enttäuscht werden. Die MCD ist auf 500 Kopien limitiert und das abschließende Livestück kann sich auch sehr gut hören lassen. Besonders wenn man das Duo damals live gesehen hat und sich erinnert was sie nur zu zweit auf der Bühne geleistet haben.
01. Crush the jewish prophet
02. Impaled by the cryptic horns of baphomet
03. Baptized in the black goat blood
04. Imperial hymn for our master satan
Die ersten beiden Titel Crush the jewish prophet und Impaled by the cryptic horns of baphomet sollen noch nicht komplett abgemischte Versionen sein. Dies macht sich beim Hören allerdings überhaupt nicht bemerkbar. Die beiden Stücke sind vom Klang her besser als die beiden vorangegangenen Alben, die überlagernde Basslinie ist nicht mehr so präsent wie bisher. Baptized in black goat blood hört man seinen Probestatus allerdings noch an. Die drei neuen Lieder machen aber in jedem Fall sehr gespannt auf das folgende Album, Inquisition sind ihrem unverkennbaren Stil treu geblieben, sowohl vom Songwriting und der Umsetzung her als auch vom wohl schon legendären Gesang. Beim Gesang variiert Dagon bei einem Stück sogar, lässt die Stimme leicht vom knurrigen rabenhaften Krächzen zu etwas klarerem Gesang abdriften, der dann aber nach wie vor absolut nach Inquisition klingt und perfekt zur Musik passt.
Was Unholy inquisition rites vom neuen Album preis gibt, nährt das ungeduldige Warten und als geneigter Hörer der Band wird man vermutlich wohl auch nicht enttäuscht werden. Die MCD ist auf 500 Kopien limitiert und das abschließende Livestück kann sich auch sehr gut hören lassen. Besonders wenn man das Duo damals live gesehen hat und sich erinnert was sie nur zu zweit auf der Bühne geleistet haben.
01. Crush the jewish prophet
02. Impaled by the cryptic horns of baphomet
03. Baptized in the black goat blood
04. Imperial hymn for our master satan
11.06.2004
Inquisition - Magnificent Glorification Of Lucifer | 2004 | No Colours Records | CD | Black Metal
Nach dem nun schon legendären Album Into the infernal regions of the ancient cult und dem 2002er Werk Invoking the majestic throne of satan hat das in den Vereinigten Staaten lebende kolumbianische Duo ein weiteres Album fertig gestellt. Magnificent glorification of lucifer ist von allen dreien Alben das facettenreichste, differenzierteste Werk von Inquisition. Dies lies sich ja bereits aus der Miniauskopplung Unholy Inquisition rites ablesen. Nun wird der Eindruck komplettiert. Solche eindringlichen und langen Hymnen wie etwa Summoned by ancient wizards under a black moon oder Solitary death in the nocturnal woodlands
sucht man vergebens. Die Lieder sind alle insgesamt kürzer und damit
auch kompakter, denn sie enthalten im Gegensatz zu früher mehr
Abwechslung, unterschiedliche Strukturen. Inquisition geben sich nicht mehr so durch und durch monoton grimmig wie auf Into the infernal regions of the ancient cult. Magnificent glorification of lucifer besitzt zwar auch die typischen Inquisition Gitarrenmelodien
und Gesänge, doch sind beide Merkmale differenzierter, weiter ausgebaut
worden. So hat Dagon von seinem rabenhaften Gesangsorgan das Spektrum
leicht erweitert und verändert dann und wann die Tonlage, was angesichts
seines knurrigen Gesangstils wunderbar klingt. Auch aus der Gitarre
werden wieder eine menge herrlicher Melodien gezaubert, teilweise sogar
recht freundlich und hell klingend, genauso aber auch düster, beklemmend
und erschütternd so wie es Inquisition schon immer taten.
Alle die Inquisition bereits kennen und zu schätzen wissen, können auch beim neuen Album selbstverständlich bedenkenlos zugreifen. Für alle anderen ist es definitive Pflicht, sich diese Ausnahmegruppe mal anzuhören um ein anderes, durchaus erhabenes und elitäres Gefühl für den Black Metal zu bekommen, der sich den sonst gängigen Vorstellungen und Phrasen völlig verschließt.
Manko allein ist die reale Spielzeit von ungefähren 35 Minuten, sie ist bei solch grandioser Musik einfach zu wenig.
01. Baptized in black goat blood
02. Crush the jewish prophet
03. Under the black inverted pentagram
04. Of blood and darkness we are born
05. Dark mutilation rites
06. Magnificent glorification of lucifer
07. Impaled by the cryptic horns of baphomet
08. We summon the winds of fire (For the burning of all holiness)
09. Eternal loyalty to our lord satan
10. Outro
Alle die Inquisition bereits kennen und zu schätzen wissen, können auch beim neuen Album selbstverständlich bedenkenlos zugreifen. Für alle anderen ist es definitive Pflicht, sich diese Ausnahmegruppe mal anzuhören um ein anderes, durchaus erhabenes und elitäres Gefühl für den Black Metal zu bekommen, der sich den sonst gängigen Vorstellungen und Phrasen völlig verschließt.
Manko allein ist die reale Spielzeit von ungefähren 35 Minuten, sie ist bei solch grandioser Musik einfach zu wenig.
01. Baptized in black goat blood
02. Crush the jewish prophet
03. Under the black inverted pentagram
04. Of blood and darkness we are born
05. Dark mutilation rites
06. Magnificent glorification of lucifer
07. Impaled by the cryptic horns of baphomet
08. We summon the winds of fire (For the burning of all holiness)
09. Eternal loyalty to our lord satan
10. Outro
Infinity - The Birth Of Death | 2004 | Total Holocaust Records | CD | Black Metal
Mit The birth of
death hat das niederländische Trio ein unheilvolles zweites Album
fertig gestellt. Am Schlagzeug verrichtet Balgradon XUL von Funeral
Winds seine Arbeit sehr gekonnt. Neben der klugen Fuß- und Handarbeit
ist auch der sehr mächtige und druckvolle Klang des Schlagwerks eine
wahre Freude. Trotz des Banners des intoleranten Black Metals sind Infinity
nicht ausnahmslos überschwänglich brutal und zerstörerisch.
Zwar überwiegt die aggressive und schnelle Spielweise klar, doch
gibt es auch genügend harmonische und melodische Komponenten die
geschickt ins Material eingearbeitet wurden. Besonders tut sich da Flames
in hunger vor, welches mit seinen dunklen, schnellen und hintergründigen
Gitarrenmelodien gar ein wenig nach Darkthrone klingt aber zwischendurch
immer mit ruhigen und klaren Passagen aufwartet, die durch kurze akustische
Klänge verziert wurden. Überhaupt ist The birth of death
sehr intensives und gut geschriebenes Material, das beim Hören sofort
ins Mark zu gehen scheint. Präzise aggressive Stücke und Strecken
wechseln sich mit kurzen feinfühligen Parts ab. Diese Übergänge
sind sehr gut in Szene gesetzt worden und ordnen sich so in ein homogenes
Hörgefühl ein.
Infinity haben hiermit ein klasse Album abgeliefert dass durch intelligente Umsetzung und einem kräftigen Klang besticht, aber niemals seine brutale Grundstimmung ablegt.
01. Our cruel vengeance
02. Flames in hunger
03. Back to the source
04. Heart in stone
05. Corvus corax
06. Frozen cries
07. The birth of death
08. The sun no longer rises
Infinity haben hiermit ein klasse Album abgeliefert dass durch intelligente Umsetzung und einem kräftigen Klang besticht, aber niemals seine brutale Grundstimmung ablegt.
01. Our cruel vengeance
02. Flames in hunger
03. Back to the source
04. Heart in stone
05. Corvus corax
06. Frozen cries
07. The birth of death
08. The sun no longer rises
10.06.2004
Inferi - Rise Of Deceased | 2004 | Northern Heritage | Kassette | Black Metal
Rise of deceased
ist das zweite Demo dieser finnischen (Ein-Mann?)Band. Enthalten sind
zwei Stücke mit jeweils ca. acht Minuten Spielzeit. Inferi
spielen klassischen depressiven Black Metal. Über weite Strecken
ist das Tempo langsam, manchmal dabei auch schleppend. Sehr selten sind
kleinere dezidierte Ausbrüche zu verzeichnen, die dann aber auch
schnell wieder abebben und wenig zum Ausdruck von Rise of deceased
beitragen. Auf die erzeugte Stimmung kommt es an, die langsam gespielten
Gitarren sorgen dafür mit ihren traurigen Melodien. Für ein
Demo ist der Klang passabel. Gesang, Schlagzeug und Gitarre lassen sich
klar voneinander heraushören, nur manchmal hat das Schlagzeug zu
viel tiefen Druck sodass die Lautsprecher kurz brummen. Das passiert aber
selten. Viel mehr störend ist ein undefinierbares Geräusch im
letzten Drittel von dem Lied Rise of deceased, das sich wiederholend
mal kurz auftaucht. Wahrscheinlich eine Störung die sich beim Kopieren
der Kassette eingeschlichen hat.
Inferi tragen mit diesem Demo nichts schlechtes vor, die Töne sind von einer ruhigen Art die ohne übertriebene Darstellung verzweifelter und depressiver Aspekte auskommt. Jedoch ist Rise of deceased auch nichts weltbewegendes und furioses das entfesselt. Solide und dadurch überzeugend. Die Kassette ist in einer Auflage von 200 Kopien erschienen.
01. Drift of sun
02. Rise of deceased
Inferi tragen mit diesem Demo nichts schlechtes vor, die Töne sind von einer ruhigen Art die ohne übertriebene Darstellung verzweifelter und depressiver Aspekte auskommt. Jedoch ist Rise of deceased auch nichts weltbewegendes und furioses das entfesselt. Solide und dadurch überzeugend. Die Kassette ist in einer Auflage von 200 Kopien erschienen.
01. Drift of sun
02. Rise of deceased
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