Aus Norwegen stammt diese, noch nicht einmal ein Jahr existierende Thrash Metal Gruppe, die mit der Demo CDR Bringing out the THRASH debütiert. Geboten wird angenehm rumpeliger Thrash Metal, der sich ganz klar an die frühen Tage orientiert. So beginnt Anthems of anger
zunächst flott und treibend, es ist ein Schrei zu hören und
entsprechendes Riffing komplettiert den dreckig thrashigen Eindruck. Wer
aber nun bei dem Namen Wrath Attack denkt, es hier mit schnell und brachial gespieltem Thrash Metal zu tun zu haben, sieht sich getäuscht. Wrath Attack
spielt vornehmlich gemächlich auf, wobei es hierbei rhythmische
Variationen gibt, die von schleppend über mittelschnell bis flott
reichen. Das Spiel an den Saiteninstrumenten ist natürlich schön
riffbetont, so wie es sich für Thrash Metal gehört. Derbe Parts oder
flotte Soli sind allerdings nicht zu hören.
Wrath Attack beschränkt sich vielmehr auf eine
ruhigere Spielweise, die zwar riffbetont aber eben nicht eindringlich
oder auffällig ist. Stattdessen versprühen die Norweger eine dreckige
alkoholische Atmosphäre. So ist es denn wohl auch kein Zufall, dass die
ersten 50 Demo CDRs mit speziellem Flaschenöffner verschickt werden. Wer
sich aber trotzdem nicht dazu durchringen kann, sich Bringing out the THRASH bei Wrath Attack zu bestellen, kann sich die Veröffentlichung auch bequem auf der Netzseite von Wrath Attack herunterladen.
Bringing out the THRASH ist eine nette Veröffentlichung
mit einem angenehmen Charme. Musikalische und spielerische Höhepunkte
sind allerdings nicht vorhanden. Doch da die Band noch nicht einmal ein
Jahr besteht, ist dies auch in Ordnung und Bringing out the THRASH
ist wohl vor allem als ein erstes Lebenszeichen zu verstehen, um für
künftige Veröffentlichungen schon mal vorab auf sich aufmerksam zu
machen.
5/10
Aceust
01. Anthems of anger
02. Bringing out the THRASH
09.06.2008
08.06.2008
Lyrinx - Nihilistic Purity | 2008 | Insidious Poisoning Records | Vinyl | Black Metal
Nachdem Nihilistic purity bereits auf Kassette zu haben war
gibt es das Werk nun auch auf Vinyl. Neben der neuen optischen
Gestaltung enthält das Vinyl auch ein Bonusstück. Musikalisch wird dem
geneigten Hörer düsterer Black Metal geboten, wie man ihn in ähnlicher
Weise schon oft gehört hat. Damit möchte ich Lyrinx nicht schlecht machen, denn Nihilistic purity überzeugt auf ganzer Linie und weiß auch mit dem einen und anderen eigenständigen Element gute und fesselnde Akzente zu setzen.
Der Rhythmus ist natürlich vorwiegend im langsameren Bereich angesiedelt, wobei dann und wann schnelle Ausbrüche zu verzeichnen sind, die zwar nicht immer heftig oder brutal sind, aber dennoch eine düstere und verstörende Ausstrahlung haben. Richtig schnelle und heftige Parts gibt es zwar auch, wie etwa in der Anfangsphase vom Titelstück, doch sind diese kurz und äußerst selten und fallen somit kaum ins Gewicht. Wesentlicher sind da schon die atmosphärischen Anteile, hervorgerufen durch dunkle Gitarrenmelodien und dem Kreischgesang, der zwar verzerrt und grell ist aber nur selten übertrieben künstlich inszeniert wird. Dieser Umstand, dass es Lyrinx mit dem Gesang nicht zu sehr übertreibt, macht mir die Gruppe sympathisch, zumal eine übertriebene Gesangsdarstellung auch gar nicht nötig ist, angesichts der wirklich guten Harmonien. Diese sind zwar nicht immer auffällig und unmittelbar im Vordergrund, da der Spielfluss ein sehr ruhiger und unaufgeregter ist, doch verfehlen die dunklen, zum Teil beklemmenden Melodien nicht ihre düstere Wirkung.
Auch das Rehearsalbonusstück von Another life ready to end kann sich hören lassen. Naturgemäß ist es viel roher als die Studioversion, doch da die Gesangsspur fehlt und die Bassgitarre deutlicher zu hören ist, hat man überhaupt nicht das Gefühl, das selbe Lied zweimal auf der Platte zu haben.
Somit ist Nihilistic purity eine gelungene Vinylveröffentlichung die jedem zu empfehlen ist, der es zwar melancholisch mag, aber Abstand vom übertriebenen und inszenierten depressiven Black Metal nehmen möchte. Neben den guten Harmonien gibt es auch einige gelungene harsche Elemente, die mich ein wenig an Elysian Blaze erinnern.
7,5/10
Aceust
01. Tides of self destruction
02. Nihilistic purity
03. Another life ready to end
04. Deconstruction of the will to live
05. Exit - The pain of existence
06. Another life ready to end (Rehearsal Vinyl Bonus)
Der Rhythmus ist natürlich vorwiegend im langsameren Bereich angesiedelt, wobei dann und wann schnelle Ausbrüche zu verzeichnen sind, die zwar nicht immer heftig oder brutal sind, aber dennoch eine düstere und verstörende Ausstrahlung haben. Richtig schnelle und heftige Parts gibt es zwar auch, wie etwa in der Anfangsphase vom Titelstück, doch sind diese kurz und äußerst selten und fallen somit kaum ins Gewicht. Wesentlicher sind da schon die atmosphärischen Anteile, hervorgerufen durch dunkle Gitarrenmelodien und dem Kreischgesang, der zwar verzerrt und grell ist aber nur selten übertrieben künstlich inszeniert wird. Dieser Umstand, dass es Lyrinx mit dem Gesang nicht zu sehr übertreibt, macht mir die Gruppe sympathisch, zumal eine übertriebene Gesangsdarstellung auch gar nicht nötig ist, angesichts der wirklich guten Harmonien. Diese sind zwar nicht immer auffällig und unmittelbar im Vordergrund, da der Spielfluss ein sehr ruhiger und unaufgeregter ist, doch verfehlen die dunklen, zum Teil beklemmenden Melodien nicht ihre düstere Wirkung.
Auch das Rehearsalbonusstück von Another life ready to end kann sich hören lassen. Naturgemäß ist es viel roher als die Studioversion, doch da die Gesangsspur fehlt und die Bassgitarre deutlicher zu hören ist, hat man überhaupt nicht das Gefühl, das selbe Lied zweimal auf der Platte zu haben.
Somit ist Nihilistic purity eine gelungene Vinylveröffentlichung die jedem zu empfehlen ist, der es zwar melancholisch mag, aber Abstand vom übertriebenen und inszenierten depressiven Black Metal nehmen möchte. Neben den guten Harmonien gibt es auch einige gelungene harsche Elemente, die mich ein wenig an Elysian Blaze erinnern.
7,5/10
Aceust
01. Tides of self destruction
02. Nihilistic purity
03. Another life ready to end
04. Deconstruction of the will to live
05. Exit - The pain of existence
06. Another life ready to end (Rehearsal Vinyl Bonus)
Lyrinx - Nihilistic Purity | 2008 | Insidious Poisoning Records | Vinyl | Black Metal
Nachdem Nihilistic purity bereits auf Kassette zu haben war
gibt es das Werk nun auch auf Vinyl. Neben der neuen optischen
Gestaltung enthält das Vinyl auch ein Bonusstück. Musikalisch wird dem
geneigten Hörer düsterer Black Metal geboten, wie man ihn in ähnlicher
Weise schon oft gehört hat. Damit möchte ich Lyrinx nicht schlecht machen, denn Nihilistic purity überzeugt auf ganzer Linie und weiß auch mit dem einen und anderen eigenständigen Element gute und fesselnde Akzente zu setzen.
Der Rhythmus ist natürlich vorwiegend im langsameren Bereich angesiedelt, wobei dann und wann schnelle Ausbrüche zu verzeichnen sind, die zwar nicht immer heftig oder brutal sind, aber dennoch eine düstere und verstörende Ausstrahlung haben. Richtig schnelle und heftige Parts gibt es zwar auch, wie etwa in der Anfangsphase vom Titelstück, doch sind diese kurz und äußerst selten und fallen somit kaum ins Gewicht. Wesentlicher sind da schon die atmosphärischen Anteile, hervorgerufen durch dunkle Gitarrenmelodien und dem Kreischgesang, der zwar verzerrt und grell ist aber nur selten übertrieben künstlich inszeniert wird. Dieser Umstand, dass es Lyrinx mit dem Gesang nicht zu sehr übertreibt, macht mir die Gruppe sympathisch, zumal eine übertriebene Gesangsdarstellung auch gar nicht nötig ist, angesichts der wirklich guten Harmonien. Diese sind zwar nicht immer auffällig und unmittelbar im Vordergrund, da der Spielfluss ein sehr ruhiger und unaufgeregter ist, doch verfehlen die dunklen, zum Teil beklemmenden Melodien nicht ihre düstere Wirkung.
Auch das Rehearsalbonusstück von Another life ready to end kann sich hören lassen. Naturgemäß ist es viel roher als die Studioversion, doch da die Gesangsspur fehlt und die Bassgitarre deutlicher zu hören ist, hat man überhaupt nicht das Gefühl, das selbe Lied zweimal auf der Platte zu haben.
Somit ist Nihilistic purity eine gelungene Vinylveröffentlichung die jedem zu empfehlen ist, der es zwar melancholisch mag, aber Abstand vom übertriebenen und inszenierten depressiven Black Metal nehmen möchte. Neben den guten Harmonien gibt es auch einige gelungene harsche Elemente, die mich ein wenig an Elysian Blaze erinnern.
7,5/10
Aceust
01. Tides of self destruction
02. Nihilistic purity
03. Another life ready to end
04. Deconstruction of the will to live
05. Exit - The pain of existence
06. Another life ready to end (Rehearsal Vinyl Bonus)
Der Rhythmus ist natürlich vorwiegend im langsameren Bereich angesiedelt, wobei dann und wann schnelle Ausbrüche zu verzeichnen sind, die zwar nicht immer heftig oder brutal sind, aber dennoch eine düstere und verstörende Ausstrahlung haben. Richtig schnelle und heftige Parts gibt es zwar auch, wie etwa in der Anfangsphase vom Titelstück, doch sind diese kurz und äußerst selten und fallen somit kaum ins Gewicht. Wesentlicher sind da schon die atmosphärischen Anteile, hervorgerufen durch dunkle Gitarrenmelodien und dem Kreischgesang, der zwar verzerrt und grell ist aber nur selten übertrieben künstlich inszeniert wird. Dieser Umstand, dass es Lyrinx mit dem Gesang nicht zu sehr übertreibt, macht mir die Gruppe sympathisch, zumal eine übertriebene Gesangsdarstellung auch gar nicht nötig ist, angesichts der wirklich guten Harmonien. Diese sind zwar nicht immer auffällig und unmittelbar im Vordergrund, da der Spielfluss ein sehr ruhiger und unaufgeregter ist, doch verfehlen die dunklen, zum Teil beklemmenden Melodien nicht ihre düstere Wirkung.
Auch das Rehearsalbonusstück von Another life ready to end kann sich hören lassen. Naturgemäß ist es viel roher als die Studioversion, doch da die Gesangsspur fehlt und die Bassgitarre deutlicher zu hören ist, hat man überhaupt nicht das Gefühl, das selbe Lied zweimal auf der Platte zu haben.
Somit ist Nihilistic purity eine gelungene Vinylveröffentlichung die jedem zu empfehlen ist, der es zwar melancholisch mag, aber Abstand vom übertriebenen und inszenierten depressiven Black Metal nehmen möchte. Neben den guten Harmonien gibt es auch einige gelungene harsche Elemente, die mich ein wenig an Elysian Blaze erinnern.
7,5/10
Aceust
01. Tides of self destruction
02. Nihilistic purity
03. Another life ready to end
04. Deconstruction of the will to live
05. Exit - The pain of existence
06. Another life ready to end (Rehearsal Vinyl Bonus)
Impavida - Into Empty Spheres | 2008 | Karge Welten Kunstverlag | Kassette | Black Metal
Into empty spheres ist die Debütveröffentlichung von Impavida. Gespielt wird düsterer Black Metal mit einigen bizarren und obskuren Anleihen die der ohnehin dunklen und schweren Atmosphäre noch einen zusätzlichen unheilvollen und befremdlichen, vielleicht gar menschenverachtenden Anstrich verleihen.
Dies wird bereits im Intro angedeutet, in dem neben ruhigen aber düsteren Klängen und Geräuschen auch menschliche Laute zu hören sind, die alles andere als lebensfroh und von Glück gezeichnet sind. Das Intro geht dann auch fließend in Skies darker than thine über, welches mit seichten Dark Ambient-Klängen und einer bizarr verfremdeten und stammelnden Menschenstimme beginnt. Nachdem diese verstummt ist, setzen die Gitarren und das Schlagzeug rau und dumpf ein, die sphärischen Ambientklänge sind aber auch weiterhin ruhig und stimmungsvoll im Hintergrund stehend zu hören. Der Gesang von Impavida ist zwar stark verzerrt, doch wird er eher ruhig und bedächtlich vorgetragen als impulsiv und klagend geschrien, was mir gut gefällt und was gut zum ruhigen und gleichmäßigen Spielfluss passt. Die Melodieführung in Skies darker than thine ist gleichfalls sehr unauffällig, erst kurz vorm Ende gibt es eine ruhige zwar, aber melodisch und harmonisch dennoch eindringliche Passage.
Im Titelstück Into empty spheres sind im Hintergrund ebenfalls sehr ruhige und sphärische Ambientklänge zu hören, die gut mit der extrem langsamen Spielweise, den zum Teil sehr düsteren und beklemmenden Riffs und dem, nun mehr geschrienen, Gesang harmonieren. Im Mittelteil wird das Tempo phasenweise kurz erhöht, doch fällt dies leider kaum auf, da das Schlagzeug zu leise ist. Während der langsamen Abschnitten stört dies nicht, doch während der schnelleren Parts, die einen mechanisch hämmernden Eindruck vermitteln sollen, ist das extrem leise Schlagzeug ein Manko.
Into empty spheres ist ein sehr anständiges Demo welches das Potential von Impavida aufzeigt. Vor allem das obskur und bizarr anmutende Skies darker than thine weiß zu gefallen und macht Lust auf mehr. Es ist zwar nicht gerade neu, Ambientklänge, verfremdete Stimmenfetzen und melancholisch rohen Black Metal miteinander zu vereinen, doch die Art und Weise, wie es Impavida hier getan hat, ist sehr überzeugend und ansprechend. Die Aufmachung der Kassette ist ebenfalls gelungen, sodass man hier für sein Geld ein gutes Stück Untergrund Black Metal bekommt.
7,5/10
Aceust
01. Intro
02. Skies darker than thine
03. Into empty spheres
29.05.2008
Maleficium Orgia - Maleficium Orgia | 2008 | Insidious Poisoning Records | CD | Black Metal
Maleficum Orgia, 1991 gegründet, gehört zu den ältesten
Black Metal Gruppen Frankreichs. Dennoch ist diese selbstbetitelte CD,
nach einem einzigen Demo und einer Split-Veröffentlichung, das erste
Album. Aus welchem Grund die drei Franzosen ganze 17 Jahre verstreichen
ließen, weiß ich nicht, aber dieser Umstand tut der Klasse des Albums
keinen Abbruch.
Geboten wird nämlich überaus anständiger Old School Black Metal, der räudig, fies und aggressiv ist. Teilweise geht diese bestialische Spielweise auch in morbiden und roh klingenden Krach über. Diese exzessiven Ausbrüche nehmen allerdings nicht Überhand, die einzelnen Strukturen bleiben stets erkennbar, sodass ob einstweiliger akustischer Wut kein wirkliches Chaos ausbricht.
Ein wenig geht Maleficum Orgia in Richtung Blasphemy. Das Album ist von zumeist kurzen und heftigen Liedern gekennzeichnet, ganz wie einst bei den legendären Kanadiern. Allerdings ist Maleficum Orgia dabei dreckiger und roher. Vereinzelt sind auch Elemente zu hören, die mich an die „In the sign of evil / Obsessed by cruelty“ Ära von Sodom erinnern. Solche Parts sind zwar rar gesät, doch zeigen sie auf, dass Maleficum Orgia vor allem eines ist: Old School Black Metal.
Ein anderer positiver Aspekt ist der vielschichtig gelagerte Gesang von Krof. Dieser ist zwar stets stark verzerrt und extrem, doch gibt es dabei gute und stimmige Abstufungen. Ab und an ist er tief, dunkel und grunzend kehlig, andernorts radikal und durchdrungen von einem abgrundtiefen Hass, dabei aber niemals hysterisch sondern eher steril, kalt und durchdringend.
Die CD enthält neben den zwölf aufgelisteten Titeln auch drei Bonusstücke. Eins davon ist das Darkthrone Coverstück Under a funeral moon, welches akkurat umgesetzt wurde und dem Original ziemlich nahe kommt. Sowohl spielerisch und atmosphärisch als auch gesanglich.
Für mich ist dieses Werk eine überaus gelungene Veröffentlichung, da sie extrem, räudig und fies ist und dabei, wie es sich für Old School Black Metal gehört, mit dunklen und unheilvollen Melodien gespickt ist.
8/10
Aceust
01. Unholy orgistic ritual to convoke...
02. Darkness of evil
03. Brutal and anal orgy in black...
04. Sexual slave for satan
05. Unholy orgy
06. Black hate
07. Inverted crucifixion
08. Paradoxal blasphemy
09. The beast invocation in a burned...
10. Black chapel
11. Infernal mass
12. Unborn / Unleashing of demonic...
Geboten wird nämlich überaus anständiger Old School Black Metal, der räudig, fies und aggressiv ist. Teilweise geht diese bestialische Spielweise auch in morbiden und roh klingenden Krach über. Diese exzessiven Ausbrüche nehmen allerdings nicht Überhand, die einzelnen Strukturen bleiben stets erkennbar, sodass ob einstweiliger akustischer Wut kein wirkliches Chaos ausbricht.
Ein wenig geht Maleficum Orgia in Richtung Blasphemy. Das Album ist von zumeist kurzen und heftigen Liedern gekennzeichnet, ganz wie einst bei den legendären Kanadiern. Allerdings ist Maleficum Orgia dabei dreckiger und roher. Vereinzelt sind auch Elemente zu hören, die mich an die „In the sign of evil / Obsessed by cruelty“ Ära von Sodom erinnern. Solche Parts sind zwar rar gesät, doch zeigen sie auf, dass Maleficum Orgia vor allem eines ist: Old School Black Metal.
Ein anderer positiver Aspekt ist der vielschichtig gelagerte Gesang von Krof. Dieser ist zwar stets stark verzerrt und extrem, doch gibt es dabei gute und stimmige Abstufungen. Ab und an ist er tief, dunkel und grunzend kehlig, andernorts radikal und durchdrungen von einem abgrundtiefen Hass, dabei aber niemals hysterisch sondern eher steril, kalt und durchdringend.
Die CD enthält neben den zwölf aufgelisteten Titeln auch drei Bonusstücke. Eins davon ist das Darkthrone Coverstück Under a funeral moon, welches akkurat umgesetzt wurde und dem Original ziemlich nahe kommt. Sowohl spielerisch und atmosphärisch als auch gesanglich.
Für mich ist dieses Werk eine überaus gelungene Veröffentlichung, da sie extrem, räudig und fies ist und dabei, wie es sich für Old School Black Metal gehört, mit dunklen und unheilvollen Melodien gespickt ist.
8/10
Aceust
01. Unholy orgistic ritual to convoke...
02. Darkness of evil
03. Brutal and anal orgy in black...
04. Sexual slave for satan
05. Unholy orgy
06. Black hate
07. Inverted crucifixion
08. Paradoxal blasphemy
09. The beast invocation in a burned...
10. Black chapel
11. Infernal mass
12. Unborn / Unleashing of demonic...
18.05.2008
Jahresringe - Die Zeit spielt den Wunden zu | 2008 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal / Metal
Mittlerweile hat Stefan Johannes seinen festen Platz auf meinem
Schreibtisch. Wenn nicht gerade eine neue Veröffentlichung von Licht-
und Schattensaiten ansteht, dann gibt es eben etwas Neues von seinem
zweiten Projekt Jahresringe. In diesem Fall handelt es sich um die zweite Jahresringe-Veröffentlichung die Zeit spielt den Wunden zu.
Obwohl die CD sechs Titel enthält, handelt es sich hierbei aber
tatsächlich um ein einziges langes Stück, welches lediglich in sechs
Abschnitte unterteilt wurde.
Der erste Abschnitt ist von einer ruhigen Schönheit, die vor allem durch eine sehr dezent gehaltene Melodieführung und dem klaren, ein wenig an einen Chor erinnernden, Gesang auffällt. Dieser Gesang ist an und für sich nichts besonderes, doch durch die Art und Weise, wie er von Stefan vorgetragen wird, zusammen mit der sanften und unauffälligen melodischen Begleitung, entfaltet er eine Atmosphäre, die etwas demütiges in sich trägt.
Im zweiten Abschnitt wird es dann etwas dunkler, die Bassgitarre schimmert deutlicher durch, der Gesang ist nun leicht verzerrt und auch das melodische Gefüge birgt mehr Dunkelheit in sich. Im Verlauf fallen dabei aber viele Wechsel auf, die aus längeren instrumentalen Parts bestehen, die entweder langsam und dunkelharmonisch oder schnell und treibend sind. Diese wechselhafte Vielschichtigkeit trifft im Übrigen auf das gesamte Werk zu.
Der dritte Abschnitt enthält beispielsweise mehr Text und das druckvoll gestaltete und treibende Schlagzeugspiel wird von einer sehr lebendigen Gitarre begleitet, die selten still hält und dem Abschnitt einen sehr markanten Zug verleiht. Viel atmosphärischer, ruhiger und geradezu malerisch zeigt sich der vierte Abschnitt. Hier sind zum teil klare Gitarren zu hören, die schöne Melodien erzeugen die ein wenig schwermütig sind, was auch an der ruhig sprechenden aber minimal verzerrten Stimme liegt.
Lebhafter und schneller geht es im fünften Abschnitt zu. Die Gitarren stehen auffallend im Mittelpunkt und werden eingängig flott gespielt. Der ruhig im Hintergrund stehende Bass gibt dem Treiben eine tiefe und druckvolle Note. Dieses eingängige strukturierte Gitarrenspiel steigert sich allmählich und gleicht beinahe schon einem Soli als es abrupt endet und die anfängliche Eingängigkeit wieder einkehrt. Dieses stete flackernde Gitarrenspiel, mitsamt des ebenso antreibenden Schlagzeugs, erzeugt ein Gefühl der inneren Unruhe, ein Gefühl, dass einen nervös und zucken macht.
Der letzte Abschnitt beginnt ziemlich schnell und druckvoll. Diese barsche Schnelligkeit wird allerdings immer wieder von langsameren oder stampfenden Parts unterbrochen, die zum Teil aber nicht weniger brachial sind. In diesem letzten Abschnitt wird auch Stefans Gesang erstmalig richtig intensiv. Oft ist auch die Bassgitarre druckvoll und mächtig wabernd zu hören, was dazu führt, dass die erste Hälfte des letzten Abschnitts der heftigste und energischste Part des Albums ist. Die zweite Hälfte ist dann nämlich ein sehr ruhiger Ausklang, in dem ausschließlich Naturgeräusche, wie etwa Vogelgezwitscher, zu hören sind.
die Zeit spielt den Wunden zu ist weitaus weniger druckvoll und aggressiv als der Vorgänger
Der Dunkelheit beraubt.
Der Anteil an harmonischen und atmosphärischen Anteilen demnach also
viel höher, was mir gut gefällt, da Stefan einfach ein ausgesprochen
gutes Gespür für gute Melodien und Harmonien hat. Der Dunkelheit beraubt
hat mich zwar auch schon angesprochen, doch sagt mir diese Form der
Verbindung von atmosphärischen und energischen Anteilen mehr zu. Ein
wenig gewöhnungsbedürftig ist, wie fast immer, manchmal der Rhythmus und
das Schlagzeugspiel, welches sich Stefan autodidaktisch beigebracht
hat. Stellenweise wirkt und klingt es ein wenig mechanisch und
mathematisch, was aber auch seinen Reiz hat, da es die niveauvolle
Individualität der Musik unterstreicht.
Für aufgeschlossene Leute, die keine Scheu vor experimenteller Musik haben, ist – wie auch das übrige Material von Stefan Johannes – die Zeit spielt den Wunde zu, empfehlenswert.
7,5/10
Aceust
01.
02.
03.
04.
05.
06.
Der erste Abschnitt ist von einer ruhigen Schönheit, die vor allem durch eine sehr dezent gehaltene Melodieführung und dem klaren, ein wenig an einen Chor erinnernden, Gesang auffällt. Dieser Gesang ist an und für sich nichts besonderes, doch durch die Art und Weise, wie er von Stefan vorgetragen wird, zusammen mit der sanften und unauffälligen melodischen Begleitung, entfaltet er eine Atmosphäre, die etwas demütiges in sich trägt.
Im zweiten Abschnitt wird es dann etwas dunkler, die Bassgitarre schimmert deutlicher durch, der Gesang ist nun leicht verzerrt und auch das melodische Gefüge birgt mehr Dunkelheit in sich. Im Verlauf fallen dabei aber viele Wechsel auf, die aus längeren instrumentalen Parts bestehen, die entweder langsam und dunkelharmonisch oder schnell und treibend sind. Diese wechselhafte Vielschichtigkeit trifft im Übrigen auf das gesamte Werk zu.
Der dritte Abschnitt enthält beispielsweise mehr Text und das druckvoll gestaltete und treibende Schlagzeugspiel wird von einer sehr lebendigen Gitarre begleitet, die selten still hält und dem Abschnitt einen sehr markanten Zug verleiht. Viel atmosphärischer, ruhiger und geradezu malerisch zeigt sich der vierte Abschnitt. Hier sind zum teil klare Gitarren zu hören, die schöne Melodien erzeugen die ein wenig schwermütig sind, was auch an der ruhig sprechenden aber minimal verzerrten Stimme liegt.
Lebhafter und schneller geht es im fünften Abschnitt zu. Die Gitarren stehen auffallend im Mittelpunkt und werden eingängig flott gespielt. Der ruhig im Hintergrund stehende Bass gibt dem Treiben eine tiefe und druckvolle Note. Dieses eingängige strukturierte Gitarrenspiel steigert sich allmählich und gleicht beinahe schon einem Soli als es abrupt endet und die anfängliche Eingängigkeit wieder einkehrt. Dieses stete flackernde Gitarrenspiel, mitsamt des ebenso antreibenden Schlagzeugs, erzeugt ein Gefühl der inneren Unruhe, ein Gefühl, dass einen nervös und zucken macht.
Der letzte Abschnitt beginnt ziemlich schnell und druckvoll. Diese barsche Schnelligkeit wird allerdings immer wieder von langsameren oder stampfenden Parts unterbrochen, die zum Teil aber nicht weniger brachial sind. In diesem letzten Abschnitt wird auch Stefans Gesang erstmalig richtig intensiv. Oft ist auch die Bassgitarre druckvoll und mächtig wabernd zu hören, was dazu führt, dass die erste Hälfte des letzten Abschnitts der heftigste und energischste Part des Albums ist. Die zweite Hälfte ist dann nämlich ein sehr ruhiger Ausklang, in dem ausschließlich Naturgeräusche, wie etwa Vogelgezwitscher, zu hören sind.
die Zeit spielt den Wunden zu ist weitaus weniger druckvoll und aggressiv als der Vorgänger
Der Dunkelheit beraubt.
Der Anteil an harmonischen und atmosphärischen Anteilen demnach also
viel höher, was mir gut gefällt, da Stefan einfach ein ausgesprochen
gutes Gespür für gute Melodien und Harmonien hat. Der Dunkelheit beraubt
hat mich zwar auch schon angesprochen, doch sagt mir diese Form der
Verbindung von atmosphärischen und energischen Anteilen mehr zu. Ein
wenig gewöhnungsbedürftig ist, wie fast immer, manchmal der Rhythmus und
das Schlagzeugspiel, welches sich Stefan autodidaktisch beigebracht
hat. Stellenweise wirkt und klingt es ein wenig mechanisch und
mathematisch, was aber auch seinen Reiz hat, da es die niveauvolle
Individualität der Musik unterstreicht.Für aufgeschlossene Leute, die keine Scheu vor experimenteller Musik haben, ist – wie auch das übrige Material von Stefan Johannes – die Zeit spielt den Wunde zu, empfehlenswert.
7,5/10
Aceust
01.
02.
03.
04.
05.
06.
HomSelvareg - HomSelvareg | 2008 | De Tenebrarum Principio | CD | Black Metal
Dieses selbstbetitelte Debütalbum von HomSelvareg
erschien bereits 2005 als Eigenproduktion. Die Neuauflage wurde komplett
neu gemastert und enthält darüber hinaus drei Bonusstücke vom ersten
Demo.
Im Groben kann man den Black Metal, den die Italiener von HomSelvareg spielen als schnell und harsch umschreiben. Ein sehr markantes Element der Musik ist der ist verzerrte Kreischgesang, der stets sehr energisch ist und somit zu einer Art Bezugspunkt wird. Denn wenn der Gesang zu hören ist, kommt es nicht selten vor, dass man vor allem auf ihn achtet und die Instrumente zu sehr ins Abseits gedrängt werden. Dies wird schon gleich beim ersten Titel Nelle alpi deutlich, einem schnellen und ruppigen Stück, in dem der italienische, sehr schnelle und lebhafte Gesang, die Musik nahezu vollständig verdrängt. Dies ist schade, den der instrumentale Aspekt ist nämlich durchaus interessant, wie etwa die ruhigeren Passagen im Titellied HomSelvareg zeigen. Dort wechselt sich schnelles und brutales Spiel mit ruhigen Parts ab, in denen klare Gitarren melancholische Melodien zum Besten geben. Auch das schnelle und druckvolle Spiel hat seinen Reiz, doch der extreme und harsche Gesang überlagert dies zu oft.
Der Gesang ist aber nicht das einzige lebhafte und hektische Attribut. Die Gitarren werden phasenweise gleichfalls sehr spielfreudig und wechselhaft gespielt, was manchmal passend und stimmig ist aber auch andernorts das unangenehme Gefühl der Hektik oder gar Hysterie verstärkt. In den etwas langsameren und somit ruhigeren Stücken agiert HomSelvareg hingegen weitaus ansprechender. Die Melodieführung ist dann weniger quirlig und es reift ein stimmiges Gemisch aus druckvoller Härte und Melodik heran. Solche Momente sind jedoch rar gesät, genau so wie die gänzlich ruhigen und atmosphärischen Parts, die sehr gut sind und das sonst explosive, laute und barbarisch anmutende Gemetzel auflockern. So ein Fall ist La morte, ein relativ langes Stück in dem streckenweise schleppend und druckvoll gespielt wird und einige atmosphärische Arrangements zum Zuge kommen. In La morte stören dann auch die teils extrem schnellen und brutalen Parts nicht, da durch die langsameren Elemente im Lied insgesamt ein harmonischeres und stimmigeres Bild erschaffen wird. Gleiches gilt auch für Ascesa, in dem ein eingängig schneller Rhythmus mit klaren Gitarrenklängen kombiniert wurde. Während solcher Parts hört sich HomSelvareg richtig gut an und macht die vorangegangene phasenweise Schnelligkeit und Hektik vergessen.
Die drei Bonusstücke vom Demo sind natürlich in erster Linie etwas rauer. Aber auch an sich unterscheidet sich das Material vom Album, da es überhaupt gar nicht in die schnelle, harsche und brachiale Richtung geht. Lend your heart to the night und The triumph hymn sind zwei langsame Stücke mit unauffälliger und dunkler Melodieführung. Der Gesang ist zwar ebenfalls stark verzerrt doch bei weitem nicht so präsent und extrem wie auf dem Album selbst. Misanthrope hingegen ist weitaus roher. Klanglich als auch stilistisch, zumal Misanthrope dann auch wieder einige schnelle Schübe enthält.
HomSelvareg ist für mich ein sehr durchwachsenes Album, das zwar gute und gelungene Ansätze beinhaltet doch genauso auch viele Anteile hat, die mir missfallen. Vor allem die am Anfang stark ausgeprägte harsche Schnelligkeit, die auf mich oftmals einen hektischen sowie hysterischen Eindruck macht, was in erster Linie dem Gesang geschuldet ist, sagt mir überhaupt nicht zu. Ein wenig wirkt es so, als wollte HomSelvareg mit brechen und biegen roh, aggressiv und heftig klingen. Für Berufspuristen die extremen Gesang gepaart mit energischer Schnelligkeit mögen, vielleicht genau das Richtige. Ich bevorzuge in diesem Fall allerdings die wenigen gemäßigten und atmosphärischen Parts des Albums.
5/10
Aceust
01. Prologo: Il canto della foresta
02. Nelle alpi
03. HomSelvareg
04. La caccia
05. Fuga del selvaggio
06. Agonia
07. La morte
08. Ascesa
09. Lend your heart to the night
10. The triumph hymn
11. Misanthrope
Im Groben kann man den Black Metal, den die Italiener von HomSelvareg spielen als schnell und harsch umschreiben. Ein sehr markantes Element der Musik ist der ist verzerrte Kreischgesang, der stets sehr energisch ist und somit zu einer Art Bezugspunkt wird. Denn wenn der Gesang zu hören ist, kommt es nicht selten vor, dass man vor allem auf ihn achtet und die Instrumente zu sehr ins Abseits gedrängt werden. Dies wird schon gleich beim ersten Titel Nelle alpi deutlich, einem schnellen und ruppigen Stück, in dem der italienische, sehr schnelle und lebhafte Gesang, die Musik nahezu vollständig verdrängt. Dies ist schade, den der instrumentale Aspekt ist nämlich durchaus interessant, wie etwa die ruhigeren Passagen im Titellied HomSelvareg zeigen. Dort wechselt sich schnelles und brutales Spiel mit ruhigen Parts ab, in denen klare Gitarren melancholische Melodien zum Besten geben. Auch das schnelle und druckvolle Spiel hat seinen Reiz, doch der extreme und harsche Gesang überlagert dies zu oft.
Der Gesang ist aber nicht das einzige lebhafte und hektische Attribut. Die Gitarren werden phasenweise gleichfalls sehr spielfreudig und wechselhaft gespielt, was manchmal passend und stimmig ist aber auch andernorts das unangenehme Gefühl der Hektik oder gar Hysterie verstärkt. In den etwas langsameren und somit ruhigeren Stücken agiert HomSelvareg hingegen weitaus ansprechender. Die Melodieführung ist dann weniger quirlig und es reift ein stimmiges Gemisch aus druckvoller Härte und Melodik heran. Solche Momente sind jedoch rar gesät, genau so wie die gänzlich ruhigen und atmosphärischen Parts, die sehr gut sind und das sonst explosive, laute und barbarisch anmutende Gemetzel auflockern. So ein Fall ist La morte, ein relativ langes Stück in dem streckenweise schleppend und druckvoll gespielt wird und einige atmosphärische Arrangements zum Zuge kommen. In La morte stören dann auch die teils extrem schnellen und brutalen Parts nicht, da durch die langsameren Elemente im Lied insgesamt ein harmonischeres und stimmigeres Bild erschaffen wird. Gleiches gilt auch für Ascesa, in dem ein eingängig schneller Rhythmus mit klaren Gitarrenklängen kombiniert wurde. Während solcher Parts hört sich HomSelvareg richtig gut an und macht die vorangegangene phasenweise Schnelligkeit und Hektik vergessen.
Die drei Bonusstücke vom Demo sind natürlich in erster Linie etwas rauer. Aber auch an sich unterscheidet sich das Material vom Album, da es überhaupt gar nicht in die schnelle, harsche und brachiale Richtung geht. Lend your heart to the night und The triumph hymn sind zwei langsame Stücke mit unauffälliger und dunkler Melodieführung. Der Gesang ist zwar ebenfalls stark verzerrt doch bei weitem nicht so präsent und extrem wie auf dem Album selbst. Misanthrope hingegen ist weitaus roher. Klanglich als auch stilistisch, zumal Misanthrope dann auch wieder einige schnelle Schübe enthält.
HomSelvareg ist für mich ein sehr durchwachsenes Album, das zwar gute und gelungene Ansätze beinhaltet doch genauso auch viele Anteile hat, die mir missfallen. Vor allem die am Anfang stark ausgeprägte harsche Schnelligkeit, die auf mich oftmals einen hektischen sowie hysterischen Eindruck macht, was in erster Linie dem Gesang geschuldet ist, sagt mir überhaupt nicht zu. Ein wenig wirkt es so, als wollte HomSelvareg mit brechen und biegen roh, aggressiv und heftig klingen. Für Berufspuristen die extremen Gesang gepaart mit energischer Schnelligkeit mögen, vielleicht genau das Richtige. Ich bevorzuge in diesem Fall allerdings die wenigen gemäßigten und atmosphärischen Parts des Albums.
5/10
Aceust
01. Prologo: Il canto della foresta
02. Nelle alpi
03. HomSelvareg
04. La caccia
05. Fuga del selvaggio
06. Agonia
07. La morte
08. Ascesa
09. Lend your heart to the night
10. The triumph hymn
11. Misanthrope
13.05.2008
Ancient Existence | 2008 | Twilight | CD | Death Metal
Der Name ist Programm. Die elf Titel des dritten und neuen Albums von Ancient Existence sind lupenreiner und mächtig druckvoller Death Metal. Ancient Existence
spielt sich extrem druckvoll, treibend, niederwalzend und in einem
steten mittelschnellen Tempo durchs Album, dass es nur so kracht. Neben
dem sehr gelungenen Klangbild, das neben dem überaus druckvollem
Ausdruck auch sehr klar und differenziert ausgefallen ist, fällt vor
allem auch der sehr tiefe und grunzige Gesang auf.
Von daher bringt der Albumname Death Fucking Metal die Sache exakt auf den Punkt. Es ist genau das was man hier geboten bekommt. Originärer Death Metal ohne wenn und aber, der vereinzelt von einem Soli oder einem kurzen Akustikgitarrenpart aufgelockert wird. Neu oder innovativ ist das Material sicherlich nicht, doch dafür besticht Death Fucking Metal in seiner druckvollen und brachialen Konsequenz und Kontinuität. Das mächtige Klangbild der raumfüllenden Instrumente harmoniert zudem hervorragend mit dem tiefen Gesang. Mir gefällt Death Fucking Metal aber auch deshalb, da Ancient Existence glücklicherweise auf allzu technisches und komplexes Spiel verzichtet hat. Stattdessen dominieren einfach gehaltene harte Strukturen und Riffs das Geschehen, was trotz der mittelschnellen Geschwindigkeit oft dazu führt, dass die Musik brachial und kompromisslos wirkt.
Wer astreinen und mächtig druckvollen Death Metal ohne Firlefanz mag, wird mit Death Fucking Metal auf seine Kosten kommen. Es ist ein Album ohne erkennbare Schwächen, allerdings fehlen auch echte Höhepunkte die ihm etwas Besonderes verleihen. Somit ist Death Fucking Metal schlussendlich ein grundsolides Werk.
7/10
Aceust
01. Cyclone
02. With every human sin
03. My warpath
04. The sun fall asleep forever
05. Death from inside
06. Hymn for the doomed
07. The soul is the prey
08. Revenge through fire
09. Slowly beaten to death
10. Life fluid addiction
11. The end...
http://www.ancientexistence.com/
Von daher bringt der Albumname Death Fucking Metal die Sache exakt auf den Punkt. Es ist genau das was man hier geboten bekommt. Originärer Death Metal ohne wenn und aber, der vereinzelt von einem Soli oder einem kurzen Akustikgitarrenpart aufgelockert wird. Neu oder innovativ ist das Material sicherlich nicht, doch dafür besticht Death Fucking Metal in seiner druckvollen und brachialen Konsequenz und Kontinuität. Das mächtige Klangbild der raumfüllenden Instrumente harmoniert zudem hervorragend mit dem tiefen Gesang. Mir gefällt Death Fucking Metal aber auch deshalb, da Ancient Existence glücklicherweise auf allzu technisches und komplexes Spiel verzichtet hat. Stattdessen dominieren einfach gehaltene harte Strukturen und Riffs das Geschehen, was trotz der mittelschnellen Geschwindigkeit oft dazu führt, dass die Musik brachial und kompromisslos wirkt.
Wer astreinen und mächtig druckvollen Death Metal ohne Firlefanz mag, wird mit Death Fucking Metal auf seine Kosten kommen. Es ist ein Album ohne erkennbare Schwächen, allerdings fehlen auch echte Höhepunkte die ihm etwas Besonderes verleihen. Somit ist Death Fucking Metal schlussendlich ein grundsolides Werk.
7/10
Aceust
01. Cyclone
02. With every human sin
03. My warpath
04. The sun fall asleep forever
05. Death from inside
06. Hymn for the doomed
07. The soul is the prey
08. Revenge through fire
09. Slowly beaten to death
10. Life fluid addiction
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