Ähnlich kreativ,
innovativ und anders wie auf der letzten CD Winter zeigen sich
Licht- und Schattensaiten mit dem brandneuen Werk. Herbstwärts
ist ein gleichsam intensives wie auch ruhiges Album, welches kraftvolle
Elemente beinhaltet wie auch leise Arrangements, die einer andächtigen
Stille gleichkommen. Herbstwärts weist sehr eigenwillige Strukturen
auf, Stefan arbeitet viel mit ungewöhnlichen Takten und Rhythmen
was zu interessanten Hörmomenten führt aber auch ein genaues
Hinhören erforderlich macht. Teilweise wird das Schlagzeug in polternder
und dabei sehr antreibender Art und Weise gespielt, wie etwa bei dem langen
Stück Unausgeglichenheit, die Stille suchend. Das Stück
ist geprägt von einem Wechselspiel dieser aggressiveren, schnelleren
Fragmente die immer mal wieder losbrechen; zwischendurch gibt es aber
auch immer mal wieder ruhigere und sanftere Strecken die teilweise mit
akustischer Gitarre oder hymnenhafter Atmosphäre arrangiert wurden.
Licht- und Schattensaiten setzen zur Stimmungserzeugung aber nicht
nur verschiedene Spielweisen der Instrumente ein sondern auch unterschiedliche
Lautstärkern und Betonungen des Gesangs und der Töne. Durch
diese zum Teil sehr detaillierten Inszenierungen wirken die einzelnen
Lieder manchmal etwas zu komplex, vielleicht auch in Ansätzen einen
Tick zu verspielt. Diese Eigenschaft liegt aber wohl allen Werken zugrunde,
denen man die volle Aufmerksamkeit zuwenden sollte um sich der Musik voll
und ganz erschließen zu können.
Ein kleines Meisterwerk - und für mich geheimer Höhepunkt dieser
CD - ist das Instrumentalstück Sonnenuntergang. Es beginnt
leise und sanft, baut sich über die Spieldauer immer ein Stück
weiter auf um zum Schluss hin in einem sehr schönen und intensiven
Finale zu münden.
Wer Licht- und Schattensaiten bereits kennt und Gefallen an früheren
Werken gefunden hat, wird auch mit Herbstwärts seine Freuden
haben. Für alle Anderen ist das neue Album eine Investition wert,
die sich nicht zu sehr auf eine Stilistik festlegen und Musik zu schätzen
wissen die mit Hingabe geschaffen wurde und etwas andersartige, experimentelle
Grundzüge hat.
Zu bestellen gibt es Herbstwärts direkt bei Licht- und
Schattensaiten für mindestens vier Euro.
01. Traum von
Winter
02. Sonnenaufgang
03. Die Blüte im Sand
04. Weite Ebenen
05. Unausgeglichenheit, die Stille suchend
06. Weiterführung von Nr. 5
07. An die Freiheit
08. Spätsommertag
09. Reise
10. Herbstwärts
11. Sonnenuntergang
12. Trauerlied
26.06.2004
Leviathan - Tentacles Of Whorror | 2004 | Moribund Records | CD | Black Metal
Leviathan,
eine amerikanische Ein-Mann-Band, spielt düsteren, bizarren und morbiden
Black Metal. Die CD Tentacles of whorror ist mir einer Spielzeit
von über 72 Minuten lang ausgefallen und ist ordentlich aufgefüllt
mit ruhigeren Klangpassagen und Momenten, die dunkel und wohl auch pervers
klingen sollen, da der Gesang teilweise sehr extrem verzerrt und gekreischt
ist; aber andererseits auch leise und wie ein fernes Rufen klingt. Die
Stärken von Leviathan liegen dann auch tatsächlich im
langsamen und atmosphärischen Bereich, dort spürt man, dass
der Musiker sich bei der Gestaltung durchaus Gedanken gemacht hat und
ihm die Umsetzung gelungen ist. Tentacles of whorror ist aber nicht
durchgehend langsam und düster sondern zu gleichen Anteilen auch
schnell und aggressiv. Das Album ist ein Wechselspiel dieser beiden Gegenstücke,
die gemeinsam eine intensive eindringliche Stimmung schaffen, wobei das
schnellere Material aber nicht ganz so überzeugen kann. Es wirkt
manchmal etwas zu ideenlos und plump, ist aber auf einem soliden Sockel.
Dieses Defizit kann man aber als Kontrast zur facettenreichen Strukturierung
der bizarren Strecken und Arrangements betrachten. Alles in allem ein
interessantes Werk, das Höhen und Tiefen hat und nach dem Hören
nicht gleich aus dem Gedächtnis verschwindet.
01. What fresh hell
02. Heir to the noose of Ghoul
03. Cut, with the night into mine heart
04. A bouqet of blood for skull
05. Deciphering legend within the ...
06. A necessary mutilation
07. Vexed and vomit hexed
08. Tentacles of whorror (Revel the tyrant)
09. Requiem for a turd world
10. Blood, red and true: Part III
11. Mouth orifice bizarre
12. The history of rape
01. What fresh hell
02. Heir to the noose of Ghoul
03. Cut, with the night into mine heart
04. A bouqet of blood for skull
05. Deciphering legend within the ...
06. A necessary mutilation
07. Vexed and vomit hexed
08. Tentacles of whorror (Revel the tyrant)
09. Requiem for a turd world
10. Blood, red and true: Part III
11. Mouth orifice bizarre
12. The history of rape
25.06.2004
Leichenbrand - Scheinwelt | 2004 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal
Leichenbrand
ist keine Band, es ist ein Zustand. So eine Information zu dem Werke
Scheinwelt. Das trifft es wohl auch ganz gut, denn Leichebrand
ist nicht nur ein Ein-Mann-Projekt sondern eine emotionale und gedankliche
Konfrontation die vertont wurde und als Form von Scheinwelt geboren
worden ist. So sind dann neun Titel entstanden die es auf knapp 50 Minuten
Spielzeit bringen, immer wieder tauchen am Anfang eines Liedes wie auch
mitten drin eingespielte Samples aus Filmen (die mir größtenteils
unbekannt sind) auf. Allerdings sind sie geschickt und mit einem gewissen
Fingerspitzengefühl arrangiert. Diese passen aber gut in die Atmosphäre
von Leichenbrand, denn sie ist trotz einer relativ einfachen und
eingängigen Stilistik vielschichtig ausgefallen. Der Gesang erinnert
nicht selten - in seiner streckenweise beherrschenden Präsenz - an
Todesstoß und erweckt dann einen hysterisch verzweifelten Eindruck.
Beherrschende Präsenz auch deshalb, da das gesamte Material mit sehr
einfachen Mitteln und Möglichkeiten aufgenommen worden ist und dafür
einen stattlichen Klang aufweist. Das synthetische Schlagzeug besitzt einen
kräftigen Druck, wie auch insgesamt die Spuren genügend Lautstärke
und Vitalität haben. Jedoch wird es manchmal aber einfach zu laut,
so dass der Klang auch schon mal unsauber und verwaschen ausfällt.
Scheinwelt ist musikalisch und klanglich sicherlich ein einfaches Werk, jedoch keines das anspruchslos ist. Das Songwriting kann gewissen Ansprüchen durchaus genügen. Die Gitarren bieten sehr interessante und überlegte Momente und selbst beim synthetischen Schlagzeug wurde gut nachgedacht und es nicht plump zum Taktgeber degradiert.
01. Ein Akt der Menschlichkeit - Ravenous
02. Selbsternannte Könige
03. Heute wird ein Gott geboren
04. Das Kinderzimmer
05. Ein Akt der Menschlichkeit - Menschmaschine
06. Das Ich dem Mob
07. Schizophren
08. Scheinwelt
Scheinwelt ist musikalisch und klanglich sicherlich ein einfaches Werk, jedoch keines das anspruchslos ist. Das Songwriting kann gewissen Ansprüchen durchaus genügen. Die Gitarren bieten sehr interessante und überlegte Momente und selbst beim synthetischen Schlagzeug wurde gut nachgedacht und es nicht plump zum Taktgeber degradiert.
01. Ein Akt der Menschlichkeit - Ravenous
02. Selbsternannte Könige
03. Heute wird ein Gott geboren
04. Das Kinderzimmer
05. Ein Akt der Menschlichkeit - Menschmaschine
06. Das Ich dem Mob
07. Schizophren
08. Scheinwelt
Legion Of Sadism - Auf Gedeih und Verderb | 2004 | Christhunt Productions | CD | Black Metal
Auf Gedeih und
Verderb ist ein seltsames Album. Seltsam vielleicht deshalb, weil
es anders ist als die üblichen Erscheinungen im Bereich. Legion
of Sadism lassen sich mit der aktuellen Scheibe nicht wirklich zuordnen
oder klassifizieren. Sie bewegen sich sowohl eingängig und rau als
auch schleppend und stampfend. Aber auch harmonische Aspekte wurden berücksichtigt
und lassen sich durch kurzes Keyboardspiel in der Musik wieder finden.
Auch der Gesang mutet in einem gewissen Sinne bizarr an, er ist nicht
wirklich verzerrt, auch nicht wirklich klar, auch nicht wirklich gesungen
und auch nicht wirklich gesprochen. An Eigenständigkeit fehlt es
Auf Gedeih und Verderb definitiv nicht, doch fehlt mir persönlich
eine gewisse imaginäre Linie durch das Album hindurch, das mir beim
Hören hilft und eine gleich bleibende Atmosphäre schafft. Wenn
es Legion of Sadism darauf angelegt haben sollten, bizarr oder
vielleicht auch morbid zu klingen, haben sie dieses Vorhaben jedenfalls
bravourös gemeistert.
Auf Gedeih und Verderb ist ein interessantes Werk, das sehr eigene Ideen bereit hält und durch seine andersartige Beschaffenheit nicht unbedingt für Jedermann leicht zugänglich ist.
01. Intro
02. Black Metal Kommando
03. Ich töte dich
04. Die Kolonne der Makabren
05. Pestival of violence
06. Im Glanze meiner Perversion
07. I live to give
08. Storming blaze of my existence
02. Black Metal Kommando
03. Ich töte dich
04. Die Kolonne der Makabren
05. Pestival of violence
06. Im Glanze meiner Perversion
07. I live to give
08. Storming blaze of my existence
24.06.2004
Enthroned - XES Haereticum (Digipak) | 2004 | Napalm Records | CD | Black Metal
Enthroned bestätigen den Trend mit XES Haereticum, den sie nach dem äußerst schwachen Album Armoured bestial hell mit Carnage in worlds beyond
ausgelöst haben. Trotz unzähliger Umbesetzungen im Bandgefüge –
lediglich Sabathan und Nornagest sind von früher noch dabei – klingen
die Belgier eindeutig nach der Band, die einst die bemerkenswerten Alben
Prophecies of paganfire und Towards the skullthrone of satan publiziert hat. XES Haereticum hat alles, was man von einem Enthroned-Album
erwartet: Schnelligkeit, Brutalität, Melodien, Soli und rapide
Taktwechsel. Trotz des Rufes, eine Knüppel-Band zu sein, beweisen Enthroned
auch mit dem inzwischen siebten Album, dass man Härte und Raserei sehr
wohl mit subtilem Songwriting und verführerischen Melodien zusammen in
einer Liedstruktur unterbringen kann.
Auch wenn die Arbeit am Schlagzeug nicht mehr ganz so einzigartig und anspruchsvoll ist wie zu Lebzeiten von Cernunnos, ist es dennoch beachtlich, mit welcher scheinbar eleganten Leichtigkeit, sich die schnellen Passagen mit Breaks, Double-Bass und ruhigeren Strecken ein Wechselspiel geben. Auch an den Gitarren wird nicht gelumpt, sie sind ständig hörbar und abwechslungsreich in Bewegung, viele Soli sind zu hören aber auch markantes Riffing kommt nicht zu kurz.
Enthroned haben ihre Hausaufgaben gemacht und mit XES Haereticum ein weiteres ordentliches Album veröffentlicht das wenig Anlass zur Kritik gibt. Für mich persönlich werden die ersten beiden Werke aber unerreicht bleiben, doch das ist sicherlich Geschmackssache.
Der Kreator-Coversong ist übrigens gut interpretiert, allein schon deshalb lohnt sich die geringe Mehrinvestition für das Digi-Pak.
01. Crimson legions
02. Dance of a thousand knives (Moksha Bhakti)
03. Last will
04. Blacker than black
05. Vortex of confusion
06. A.M.S.G.
07. Demon's claw
08. Night stalker
09. Seven plagues, seven wraths (XES Revelation)
10. Hellgium messiah
11. Crucified towards hells *
12. Satanic Metal Kult *
13. Under the guillotine (Kreator Cover) *
* Bonus auf Digi-Pak
Auch wenn die Arbeit am Schlagzeug nicht mehr ganz so einzigartig und anspruchsvoll ist wie zu Lebzeiten von Cernunnos, ist es dennoch beachtlich, mit welcher scheinbar eleganten Leichtigkeit, sich die schnellen Passagen mit Breaks, Double-Bass und ruhigeren Strecken ein Wechselspiel geben. Auch an den Gitarren wird nicht gelumpt, sie sind ständig hörbar und abwechslungsreich in Bewegung, viele Soli sind zu hören aber auch markantes Riffing kommt nicht zu kurz.
Enthroned haben ihre Hausaufgaben gemacht und mit XES Haereticum ein weiteres ordentliches Album veröffentlicht das wenig Anlass zur Kritik gibt. Für mich persönlich werden die ersten beiden Werke aber unerreicht bleiben, doch das ist sicherlich Geschmackssache.
Der Kreator-Coversong ist übrigens gut interpretiert, allein schon deshalb lohnt sich die geringe Mehrinvestition für das Digi-Pak.
01. Crimson legions
02. Dance of a thousand knives (Moksha Bhakti)
03. Last will
04. Blacker than black
05. Vortex of confusion
06. A.M.S.G.
07. Demon's claw
08. Night stalker
09. Seven plagues, seven wraths (XES Revelation)
10. Hellgium messiah
11. Crucified towards hells *
12. Satanic Metal Kult *
13. Under the guillotine (Kreator Cover) *
* Bonus auf Digi-Pak
20.06.2004
Krohm - A World Through Dead Eyes | 2004 | Vicious Records | CD | Black Metal
A world through
dead eyes ist nach mehrjähriger Aktivität von Krohm
nun das erste Album. Allerdings hat eine Steigerung und Ausweitung des
Potentials das auf Crown of the ancients vorhanden war, nicht stattgefunden.
Das ist schade, die neue Scheibe des Solo-Künstlers stagniert, ist
zu platt und ohne bewegende Akzente. Die Musik ist düster und langsam
gehalten, Gitarren und harmonische Hintergrundklänge besorgen die
Atmosphäre. Aber es fehlt ganz klar das gewisse Etwas, es mangelt
an Momenten und Inszenierungen die aufhorchen lassen. Das seichte melancholische
Geplänkel langweilt viel zu schnell, als das sich ein Anreiz findet
die Scheibe am Stück durchzuhören. Das ist schade, hatte ich
mir insgeheim mehr von A world through dead eyes erhofft. Veröffentlichungen
in diesem Bereich, scheinen aber tatsächlich einer gewissen Stagnation
ausgesetzt zu sein, Xasthurs letztes Album war ja sehr ähnlich enttäuschend.
Vielleicht eine Art Selbstreinigungsprozess in diesem Bereich depressiven
Black Metals. Es fehlt an überzeugenden Akzenten bei Krohm
und A world through dead eyes.
01. I suffer the astral woe
02. A lurking dream
03. The waning
04. When morning never returned
05. A world through dead eyes
06. Silence turn to gray
07. My hearse
01. I suffer the astral woe
02. A lurking dream
03. The waning
04. When morning never returned
05. A world through dead eyes
06. Silence turn to gray
07. My hearse
Krieg - The Black House | 2004 | Darkland Records | Vinyl | Black Metal
Pünktlich
bevor die Europa-Tournee beginnt, haben Krieg nach Destruction
ritual ein neues komplettes Album veröffentlicht. Die Vinylversion,
erschienen bei Darkland Records, beinhaltet einen Bonustitel und so gibt
es 13 kompromisslose Attacken derben Black Metals mit der für die Band
typischen verachtenden und bestialischen Härte. Das Krieg eine
Erscheinung sind die ihr Ding gnadenlos durchziehen ist bestens bekannt
und muss nicht erklärt werden. So gibt es auf The black house
auch keine Überraschungen, was aber auch niemand erwartet haben dürfte.
Krieg stellen mit dem Album genau das zur Verfügung, was man
haben möchte. Black Metal der roh und brutal ist, was Titel wie Fallen
princes of sightless visions exzellent auch tun. Dieser Titel ist mit
über sechs Minuten Laufzeit relativ lang und vereint alle Vorzüge
der Band. Das Lied ist aggressiv und schnell, schlicht in seiner Schnelligkeit
aber auch langsam, schleppend und düster wobei die Gesänge variieren
und während der schleppenden Passage - die von wunderbaren Gitarrenmelodien
begleitet wird - sehr heftig und intensiv sind. Ähnlichkeiten zu der
Split EP mit Satanic Warmaster sind nicht von der Hand zu weisen.
Zieht man das vorherige Album Destruction ritual zum Vergleich heran,
stellt The black house schon eine Steigerung dar. Denn die Stärken
des neuen Werkes liegen in dem ausgeklügeltem Abwechslungsreichtum
der sich über sämtliche Titel erstreckt. Trotz der geradlinigen
und eingängigen Spielweise sind die einzelnen Lieder interessant gestaltet
und bieten viele hörenswerte Momente wie etwa geschickt umgesetzte
Breaks, Rhythmuswechsel, dunkle Melodien und die Kriegs typischen Gesänge.
Zum Abschluß möchte ich nur noch sagen, das insbesondere die
langsameren Momente von The black house wahre Höhepunkte sind.
01. Deconstructing the eternal tombs
02. Deviant
03. Nemesis
04. Fleshprison monolith
05. Fallen princes of sightless visions
06. A process of dying
07. Sickening voices without
08. Ruin under a burning sky
09. Without light
10. Murder without the burden of conscience
11. Venus in furs
12. Rooms
13. Coronation (Bonus auf Vinyl)
01. Deconstructing the eternal tombs
02. Deviant
03. Nemesis
04. Fleshprison monolith
05. Fallen princes of sightless visions
06. A process of dying
07. Sickening voices without
08. Ruin under a burning sky
09. Without light
10. Murder without the burden of conscience
11. Venus in furs
12. Rooms
13. Coronation (Bonus auf Vinyl)
19.06.2004
Krieg - Patrick Bateman | 2004 | HCB | CD | Black Metal
Patrick Bateman ist
der Protagonist in American Psycho. Ein Serienmörder. Krieg
befassen sich musikalisch mit dieser Thematik und interpretieren sie in
einem sehr rauen musikalischen Stil. Patrick Bateman ist die wohl
seit langem heftigste Eruption von Imperial und Krieg. Zum Einen
wurde nicht viel Wert auf eine saubere und gute Tonabmischung gelegt,
zum Anderen ist auch das Material an sich roh, aggressiv und gemein. Es
ähnelt sehr älterem Liedgut von Krieg. Ein schnellerer
eingängiger Grundtakt und dazu die eindringlichen und lauten Gesänge
Imperials. Von daher dürfte Partick Bateman vermutlich auch
nur etwas für Freunde der Musik von Krieg sein, die nicht
erst durch neure und harmonischere Veröffentlichungen des Amerikaners
auf die Band aufmerksam geworden sind. Bisher ist Patrick Bateman nur
als CD erhältlich, demnächst soll aber eine Vinylversion bei
From Beyond in den Niederlanden erscheinen, die dann gegenüber der
CD-Version noch zusätzliches Material enthält.
01.
02.
03.
04.
05.
01.
02.
03.
04.
05.
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