07.03.2004
Besatt - Sacrifice For Satan | 2004 | Undercover Records | CD | Black Metal
In all den Jahren der Bandgeschichte, haben die Polen von Besatt ihr viertes Album fertig gestellt. Ein wahres Freudenfest will mit diesem Werk aber nicht so recht aufkommen, es wirkt alles zu durchschnittlich, zu bekannt, zu berechenbar. Obwohl das Trio ganz gewiss mit den Instrumenten umzugehen weiß, ist doch das Material als solches einfach zu schwach. Eine treibende schnelle Rhythmik sowie und einige nette Riffs und ein paar Soli sind zu wenig, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Am interessantesten klingen noch die ruhigeren und klareren Passagen, die ab und zu mal eingestreut wurden. Vermutlich aber auch eher zufällig und unfreiwillig. Doch wenn Besatt langsamer aufspielen, zeigen sie durchaus ein Gefühl für gute Melodien. Doch da das Werk insgesamt auf schnellem Black Metal aufgebaut ist - und diese Schnelligkeit langweilig und farblos ist, weiß Sacrifice to satan auch nicht zu begeistern.
01. Gloria causa satani
02. Toast of victory
03. Time for gathering
04. Fallen angel
05. The kingdom of the hatred
06. The circle of disdain
07. Spiritual explosion
08. Hellish whispers
06.03.2004
Barad Dûr - Gold oder Blut | 2004 | Nebelfee Klangwerke | CD | Black Metal
Nach
so wunderbaren Hymnen wie Nächtlicher Wald von der Split mir
Dark Fortress sucht man auf dem neuen und zweiten Album von Barad
Dür vergebens. Das war aber von vornherein klar und nicht anders
zu erwarten. Einige Jahre sind ins Land gestrichen, einige Dinge haben sich
einfach verändert. Barad Dür fügen sich gut in das
Bild ein, das aktuelle Veröffentlichungen von Wolfsmond, Heldentum
und auch Absurd vorgezeichnet haben. Fiktive und zum Teil geschichtlich
unterlegte Texte, ein eher langsames Grundtempo, ein prägnanter und
vereinnahmender Gesang sowie helle und vordergründige Gitarren die
ihre Melodien erzählen. Abgerundet wird das Ganze von einer durchaus
guten und gelungenen Produktion. Interessant wird Gold oder Blut,
wenn Barad Dür sich dazu entschließen, die Geschwindigkeit
zu wechseln und das Ganze etwas schneller angehen lassen. Das Zusammenspiel
der einzelnen Instrumente und der Gesang Engels halten dann einige interessante
Momente bereit. Ein anderes positives Merkmal sind die Melodien von Bass
und Gitarre die trotz eines zumeist simplen Musters, scheinbar mühelos
verschiedene Stimmungen überliefern. Wer die weiter oben genannten
Bands sowie deren Erscheinungen mag, wird ganz sicher auch Gold oder
Blut mögen.
01. Winternacht
02. Geisteskranke Träume
03. Dunkler Herrscher
04. Verdammung
05. Klänge des Kampfes
06. Deutsche Sonnenwende
07. Ausklang
01. Winternacht
02. Geisteskranke Träume
03. Dunkler Herrscher
04. Verdammung
05. Klänge des Kampfes
06. Deutsche Sonnenwende
07. Ausklang
Baptism - Wisdom & Hate | 2004 | Northern Heritage | Vinyl | Black Metal
Nachdem
vor zwei Jahren das viel versprechende Album The beherial midnight erschien,
hat das finnische Duo von Baptism nun mit Wisdom & hate
nachgelegt. Genau wie beim erfolgreichen Vorgänger stehen Baptism
auch heutzutage für kompromisslosen und geradlinigen Black Metal an
dem die puristische Zunft sicher ihre Freuden haben wird. Der Klang ist
schroff und ungeschliffen, der Gesang grimmig und erfüllend und das
Schlagzeug hat trotz dieser beabsichtigen rauen Produktion zuweilen eine
gehörige Portion an kraftvollen Druck. Allerdings ist die Produktion
recht leise ausgefallen, man muss den Lautstärkeregler schon weit nach
rechts drehen um den "elitären" Tönen von Baptism
frönen zu können. Ein weiteres Defizit der Platte sind die grell
gestimmten Gitarren, die zu oft einen Tick zu unsauber und verwaschen klingen.
Das fällt zwar nicht schwer ins Gewicht, da das gesamte klangliche
Erscheinungsbild von Wisdom & hate ein unverfälschtes ist.
In erster Linie kommt es auf die Atmosphäre und Ausdrucksstärke
an, und diese ist ausgeprägt vorhanden.
Wisdom & hate gibt es bisher nur auf Vinyl und ist auf 300 Einheiten limitiert. Ob es später eine CD-Version gibt, steht noch nicht fest. Wenn, dann aber lediglich in Form einer MCD mit den ersten vier Titeln der LP. Eliterian legion sowie das Outro werden dort nicht vorhanden sein. Eliterian legion scheint ohnehin einer Art Bonus zu sein, da es offensichtlich nicht aus der selben Aufnahmesitzung stammt wie der Rest des Albums. Vom Klang her könnte es gut sein, das es ein älteres Demostück ist. Trotz der kleineren Schwächen ist Wisdom & hate ein gelungenes Album, das nachhaltig zu beeindrucken weiß.
01. Wisdom & hate
02. Deströyer of the human race
03. Desecratong god's creation
04. When the night is immortal
05. Eliterian legion
06. Outro
Wisdom & hate gibt es bisher nur auf Vinyl und ist auf 300 Einheiten limitiert. Ob es später eine CD-Version gibt, steht noch nicht fest. Wenn, dann aber lediglich in Form einer MCD mit den ersten vier Titeln der LP. Eliterian legion sowie das Outro werden dort nicht vorhanden sein. Eliterian legion scheint ohnehin einer Art Bonus zu sein, da es offensichtlich nicht aus der selben Aufnahmesitzung stammt wie der Rest des Albums. Vom Klang her könnte es gut sein, das es ein älteres Demostück ist. Trotz der kleineren Schwächen ist Wisdom & hate ein gelungenes Album, das nachhaltig zu beeindrucken weiß.
01. Wisdom & hate
02. Deströyer of the human race
03. Desecratong god's creation
04. When the night is immortal
05. Eliterian legion
06. Outro
Bannerwar - To Honour Fatherland | 2004 | Battlefield Records | CD | Black Metal
Die Hellenen Bannerwar
schaffen mit ihrem ersten Album das, woran viele vor ihnen kläglich
gescheitert sind (jedenfalls für mich). Nämlich die äußerst
geschickte und gekonnte Verschmelzung des Keyboards mit dem Rest der Musik.
Oftmals klingt der Einsatz des Keyboard übertrieben oder einfach
nur peinlich, bei To honour fatherland ist es glücklicherweise
anders. Das Album ist ein gleichermaßen abwechslungsreiches wie
auch ausgewogenes Album. Schnelle, aggressive und treibende Stücke
und Passagen kommen genau so vor, wie ruhigere melodische Arrangements
die mal mehr, mal weniger auf den Einsatz des Keyboards aufbauen. Denn
das Keyboard ist nicht einzig und allein für Stimmung und Harmonie
verantwortlich, ebenso kommen auch die vielfältig gespielten Gitarren
und der Bass zum Tragen. Man sagt "solchen" Gruppen ja gerne
nach, sie verstünden nicht viel von den Instrumenten und vom Songwriting.
Bannerwar sind ein Beispiel dafür, dass es in diesem Bereich sehr
wohl auch Leute gibt, die anspruchsvolle Musik schreiben und vortragen
können. Ein weiteres positives Merkmal ist der Gesang welcher sehr
eindringlich ist, durch seine hell verzerrte und keifende Art. Bannerwar
schaffen es musikalisch perfekt, die harmonischen, melodischen Elemente
mit den aggressiven und brutalen zu verbinden und daraus als Ganzes eine
sehr eindringliche und überzeugende Würze zu ziehen. Ein gutes
Beispiel dafür ist das Lied Raise the banners of war, das
beide Anteile in sich wunderbar vereint. Gnadenlos schnell, ohne Rücksicht
auf Verluste und dann andererseits aber auch zwischendurch mal zur Ruhe
kommend, erhabener.
Da es auch an der klanglichen Beschaffenheit nichts auszusetzen gibt, ein durch und durch positives Album das auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.
01. Black storm over Hellas
02. The blood of race
03. To honour fatherland
04. Aryan skies
05. Raise the banners of war
06. Sun Anj'kite
07. Kulturkampf
08. Eternal fight (Blue Eyed Devils Cover)
Da es auch an der klanglichen Beschaffenheit nichts auszusetzen gibt, ein durch und durch positives Album das auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.
01. Black storm over Hellas
02. The blood of race
03. To honour fatherland
04. Aryan skies
05. Raise the banners of war
06. Sun Anj'kite
07. Kulturkampf
08. Eternal fight (Blue Eyed Devils Cover)
Azaghal - Perkeelen Luoma | 2004 | Aftermath Music | CD | Black Metal
Perkeleen luoma
ist überwiegend schnell, grell und ungeschliffen. Das dritte Album
geht wieder mehr in die Richtung älterer Tage, es erinnert an die
Split mit Beheaded Lamb und auch die Demoveröffentlichungen.
Die flache Grundschnelligkeit der meisten Titel ist gepaart mit einem
schnellen und auch abwechslungsreichen Riffing und ausgelegt mit vielen
interessanten und oftmals subtilen Strukturierungen. Perkeleen luoma
ist kein aufdringliches Werk bei dem alles sofort beim ersten Mal auffällt,
sondern vieles hört und bemerkt man erst bei einem genauen und mehrmaligen
Hinhören. Diese Eigenschaft liegt aber nicht nur darin begründet,
wie das Material geschrieben und beschaffen wurde sondern auch an der
klanglichen Produktion, die zwar schon differenziert ausgefallen ist,
aber die verschiedenen Spuren liegen alle in einem nahen und engen Rahmen
sodass man Perkeleen luoma schon seine volle Aufmerksamkeit zuwenden
muss. Mit Kuoleman kylmä ikuisuus und Filosofi haben
auch zwei längere und langsamere Stücke auf dem neuen Album
Einzug gehalten und insbesondere bei Kuoleman kylmä ikuisuus
kann man schon eine melancholische sehnsüchtige Stimmung spüren,
wie man sie gut von Wyrd kennt.
Azaghal können mit dem neuen Album, welches am 15. August im Handel erscheint, durchaus überzeugen und gefallen, jedoch muss man bereit sein, sich genau ins Material hineinzuhören. Für ein unverbindliches nebenher hören ist Perkeleen luoma nicht geeignet und wirkt dann auch etwas zu langweilig.
01. Helvettiin (Intro)
02. Rutonkantaja
03. Käärmeen laulu
04. Verenkirous
05. Kuoleman kylmä ikuisuus
06. Perkeleen kitaan
07. Riivaaja
08. Perkeleen luoma
09. Orja
10. Filosofi
Azaghal können mit dem neuen Album, welches am 15. August im Handel erscheint, durchaus überzeugen und gefallen, jedoch muss man bereit sein, sich genau ins Material hineinzuhören. Für ein unverbindliches nebenher hören ist Perkeleen luoma nicht geeignet und wirkt dann auch etwas zu langweilig.
01. Helvettiin (Intro)
02. Rutonkantaja
03. Käärmeen laulu
04. Verenkirous
05. Kuoleman kylmä ikuisuus
06. Perkeleen kitaan
07. Riivaaja
08. Perkeleen luoma
09. Orja
10. Filosofi
Azaghal / Black Death Ritual – Neljä Vihan Visaraa / Four Hammers Of Hate | 2004 | Hammer Of Hate | Vinyl | Black Metal
Der Beitrag von Azaghal bietet wenig erhellendes und schon gar nicht überwältigendes. Über weite Strecken sind die Lieder eher ideenlos und eingängig. Es gibt zwar schon dann und wann interessante Momente, einige nette Riffs und Abwechslung in der Struktur, doch insgesamt ist der Eindruck der von dem Material entsteht, eher platt. Dies liegt allerdings auch am sehr dünnen und flachen Klang, es fehlt nahezu vollständig an Tiefe und Druck. Es ist gut möglich, dass eine kräftigere Produktion die Lieder um einiges besser zur Geltung gebracht hätte als es so der Fall ist. Mit Ikivanha vainolainen haben Azaghal dann aber dennoch ein Stück zum Tonträger beigesteuert, der musikalisch eine gewisse Tiefe besitzt. In dem Titel wechseln sich schnelle eingängige Passagen mit mittelschnellen rockigen Strecken ab, und die Gitarren spielen einige sehnsüchtige Melodien. Dennoch ist der Beitrag Azaghals wohl eher was für Anhänger der Band.
Black Death Ritual ist noch eine junge Gruppe, die nach einem Demo im vergangenen Jahr nun mit diesem Split-Vinyl ihr zweites Lebenszeichen entsenden. Zusammengesetzt ist die Gruppe mit Musikern von Baptism, Deathchain und Trollheim's Grott und ähnlich wie Baptism spielen Black Death Ritual rauen, eingängigen Black Metal der vollständig auf Nettigkeiten und Geklimper verzichtet. Leider ist der flache und kraftlose Klang auch hier ein Manko der zu bedauern ist. Obwohl Black Death Ritual mit ihren vier Liedern mehr Profil haben als Azaghal, hätte ein differenzierterer und druckvollerer Klang der Ausdrucksstärke sehr gut gestanden.
Alles in allem wissen Black Death Ritual auf diesem Tonträger mehr zu überzeugen, denn in punkto Eingängigkeit und Bissigkeit haben sie das glücklichere Händchen bewiesen, ihr Material geht einfacher ins Blut über als bei Azaghal. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie weniger eine im Vordergrund stehende Lead Guitar benutzt haben und somit weniger Melodien in ihrer Struktur haben. Erschienen ist dieses finnische Vinyl in einer Gesamtauflage von 800 Kopien.
AZAGHAL
01. Kuin lampaat teuraalle
02. Mustan tulen palvelija
03. Maailman viimeinen yö (Ja ensimmäinen)
04. Ikivanha vainolainen
BLACK DEATH RITUAL
05. Order of the black Holocaust
06. Funeral
07. Open Blackmetal war
08. Blacksoil emptiness
04.03.2004
Atomizer - Songs Of Slaughter / Songs Of Sacrifice | 2004 | Hells Headbangers | Vinyl | Thrash Metal
Dass die Australier
Atomizer eine Vorliebe für Vinyl haben, ist bereits durch
die PIC LPs der Alben bekannt, die es immer nur in Kleinstauflagen gibt.
Nun gibt es mit Songs of slaughter - Songs of sacrifice acht Lieder
verteilt auf zwei 7" EPs. Atomizer zeigen sich hier etwas
abwechslungsreicher und weniger eingängig als sonst auf ihren Alben.
Neben einem ziemlich genialen Instrumental It soon became a fast track
into hell befinden sich auf den EPs auch langsame Stücke mit
einem abfälligen klaren Gesang wie A cold farewell. Trotzdem
sind Atomizer nach wie vor Atomizer und stehen für
australischen Thrash Metal. Es sind auch die gewohnten schnelleren Stücke
vertreten, mit filigranem Gitarrenspiel und treibendem Takt. Es ist nicht
schwer zu erraten, diese Veröffentlichung richtet sich in erster
Linie an die bisherige Anhängerschaft der Australier. Und für
diese ist dieses Doppel Vinyl allemal einen lohnenswerte Anschaffung.
Die beiden EPs kommen in einem schönen Gatefold-Cover, sind auf 666
Kopien limitiert und dazu gibt es - wie auch bei den PIC LPs - ein sehr
großes Poster.
01. Leave nobody standing
02. These hands will never be clean
03. It soon became a fast track into hell
04. A cold farewell
05. And dust we again shall be
06. The finality of death vs. the pursuit of scientific advancement
07. The undoer of creation
08. A cold farewell (Reprise)
01. Leave nobody standing
02. These hands will never be clean
03. It soon became a fast track into hell
04. A cold farewell
05. And dust we again shall be
06. The finality of death vs. the pursuit of scientific advancement
07. The undoer of creation
08. A cold farewell (Reprise)
01.03.2004
Interview: Licht- und Schattensaiten
HATEFUL
METAL: Grüß Dich, Stefan.
Licht- und
Schattensaiten wurde von Dir im Jahre 2000 gegründet. Seitdem hast Du unter dem
Bandnamen alleine vier Werke veröffentlicht - zuletzt die CD
"Winter". Wieso ist kein weiterer Musiker zu Dir gestoßen?
LICHT- UND SCHATTENSAITEN: Ich habe sogar mal
eine Musikersuchanzeige in ein paar Musikgeschäften hier in meiner Nähe
aufgegeben, auf die sich aber niemand gemeldet hat. Es gab ja auf dem Album
"Der Sturm vor der Ruhe" schon mal zwei Gastsänger und auf
"Geschichten vom Tag" ist auch ein Cellist vertreten.
Da ich aber meine Musik nicht mehr aufschreibe
und sie oftmals noch während der Aufnahme ihre Feinausarbeitung erfährt, ist es
nahezu unmöglich, weitere Musiker an den Aufnahmen zu beteiligen. Es müsste ein
vollkommen harmonisches Verhältnis zwischen mir und den weiteren Musikern
bestehen, damit es der Musik nicht schadete, - da ich aber eher empfindlich bin
und es nicht mag, meine Vorstellungen mit Druck durchsetzen zu müssen, ist es
eben unwahrscheinlich, dass aus Licht- und Schattensaiten mal eine
"richtige" Band wird - .
Du
schreibst Deine Musik nicht auf. Dann behältst Du alles im Kopf?
Na ja, also ich würde mal so sagen: ich vertiefe
das Gefühl zu dem jeweiligen Lied so stark, bis ich es so weit auch im Kopf
habe, dass ich es aufnehmen kann. Oft vergesse ich aber dann auch sehr schnell
wieder verschiedene Einzelheiten, Abschnitte oder auch die Spielweise
kompletter Lieder ;-) (nicht immer, aber auch nicht immer öfter ;-) , manches
begleitet mich nun auch schon seit mehreren Jahren!).
Sind dann
in Deiner Musik auch einmalige Momentaufnahmen enthalten, die Du so kaum oder
gar nicht mehr ein zweites Mal aufnehmen könntest?
Ja, das ist des Öfteren der Fall, das reicht von
besonderen Schlagzeugwirbeln bis hin zu ungewöhnlichen Gitarrenmelodien u.s.w…
z.B. habe ich das Keyboard zu "Sterben" auf "Geschichten vom
Tag" auch nur nachträglich während den Aufnahmen einfach eingespielt…
…nach meinem Gefühl… …ich denke mal, dass, wenn man nach irgendwelchen
normalen, harmonisch-musikalischen Gesetzen Musik machen würde, man überhaupt
nicht derartige Melodien erschaffen könnte ;-) . Ich finde es überhaupt sehr
spannend, in der Musik Vorkomponiertes mit Improvisationen zu verbinden!
Du spielst
ja sämtliche Instrumente selbst ein, schreibst Lied- und Textgut, produzierst
die CDs mit allem, was dazu gehört, in Eigenregie. In mir hat das den Eindruck
erweckt, dass Du voll und ganz darauf bedacht bist, dem Hörer nicht nur etwas
für das Ohr zu bieten, sondern ihm ein Werk "schenken" bzw. geben
möchtest, das in all seinen Facetten einen tiefen Ausdruck von Dir reflektiert.
Auf der "Winter" CD befinden sich ja auch zur Jahreszeit passende
Photographien.
Ja, da gibt es immer wieder unterschiedliche
Meinungen, so wird man auch durchaus als egoistisch betrachtet, wenn man alles
alleine macht… …aber ich finde, Kunst sollte die maximale Aussagekraft dessen
erreichen, was eben dem jeweiligen Hintergrund entspricht. Wenn man nicht
zufällig Musiker zur Hand hat, die gefühls- und gedankenmäßig auf der gleichen
Ebene sind, so ist es schon sehr unwahrscheinlich, dass es das wird, was ich
erreichen möchte, da nützt es auch nichts, wenn diese Musiker noch so
professionell ihre Instrumente beherrschen.
Hmm, ich
vermute fast, das jene die einen als egoistisch betrachten im Grunde nur
neidisch sind, da ihnen die nötige Begabung fehlt und sie so spüren, dass es
auch ohne sie sehr gut funktioniert. Wenn man "Winter" zum ersten Mal
hört, fällt einem schnell die untypische Spielweise des Schlagzeugs auf. Ich
habe es insgesamt zunächst ein wenig disharmonisch und eigenwillig in der
Rhythmik empfunden. Ist diese ungewöhnliche Spielweise von Dir beabsichtigt
oder ist es einfach Deine Art, die Lieder so zu schreiben und die Instrumente
eben entsprechend zu spielen?
Tatsache ist, dass ich, technisch betrachtet,
nicht der beste Schlagzeuger bin ;-) , aber ich habe schon meine Vorstellungen,
wie ich die Lieder mit dem Schlagzeug begleiten, ausbauen oder intensivieren
möchte. Besonders bei der CD "Geschichten vom Tag", die mein bislang
experimentellstes Album darstellt, ist das Schlagzeug sehr schlagzeuguntypisch
angewandt, was manchem MP3-Hörer schnell die Überlegung eines CD-Kaufs aus dem
Kopf geschlagen zu haben scheint ;-) . Ich halte auch wenig von technischer
Perfektion ohne Eigenständigkeit, wo letztlich das einzig Beeindruckende die
Sauberkeit des Spiels ist.
Deine
Stimme setzt Du auch ungewöhnlich ein, klanglich wie auch von der Art und
Weise, wie Du sie erklingen lässt. Auf "Winter" ist es ja eher ein
dunkles Sprechen, als ein Singen. Wieso eigentlich?
Wieso eigentlich… …das ist eine gute Frage ;-)
das hat sich einfach so entwickelt. Ich bin, was den Gesang betrifft, bei Musik
im Allgemeinen sehr kritisch. So wie meine Musik sehr vielseitig ist, möchte
ich auch aus meiner Stimme alles herausholen, was ich für passend empfinde,
meine Musik zu verstärken, wobei ich die Lautstärke des Gesangs nicht nach dem
Gesichtspunkt der akustischen "Verständlichkeit" abmische, sondern
so, dass der Gesang zusammen mit allem Weiteren die jeweilige Stimmung verstärkt,
das kann ebenso bedeuten, dass man meine Stimme nur im Hintergrund erahnen
kann, oder dass sie auch mal fast alleine im Raume ist.
Du
beschreibst den Stil von Licht- und Schattensaiten selbst als experimentell.
Einfach nur deshalb, weil Du noch keinen Stil hast finden können, in den Du
Dich musikalisch vertiefen möchtest oder möchtest Du einfach die Freiheiten des
Experimentellen genießen?
Hier trifft Deine zweite Vermutung zu. Ich halte
überhaupt nichts von künstlichen Grenzen, die nicht irgendwie tiefere Begründungen
haben, so lasse ich mich eben auch in meiner Musik auf keine bestimmte Richtung
festlegen. Dass Metal für mich einen hohen Stellenwert hat, ist klar, doch ist
das eben nur ein Bestandteil meiner Musik, der mehr oder weniger stark zum
Tragen kommt. In erster Linie komponiere ich ohne irgendwelche Festlegungen,
und schaue nur, was entsteht. Daraus ergibt sich letztlich auch, welche
Instrumente Verwendung finden können, wie der Gesang werden soll u.s.w....
Deine
Texte sind sehr lyrisch. Für mich haben sie auch einen tiefen Blick, der
denjenigen berühren kann, der sich mit ihnen auf seine Weise beschäftigen
möchte. Sie zeigen auch immer etwas Dunkles, doch gerade - so finde ich - gibt
es in Deiner Musik auch einige Momente, die hell sind und eine angenehme
Schönheit haben. Ist es Absicht, mit solchen Gegensätzen zu arbeiten oder ist
das lediglich mein persönlicher Eindruck, der mit Deiner Intention wenig zu tun
hat?
Ich möchte mit meiner Musik nicht einseitig
sein. Ich möchte größtmögliche Dichte und gleichzeitig feinste Klanggebilde
entstehen lassen. Wenn ein Nicht-Metaler meine Musik hört, so sagt er meist,
"die ruhigen Lieder gefallen mir gut, aber das andere ist ja sooo
schlimm…", und wenn ein Metaler meine Musik hört, so fragt er sich
bestimmt, was die ruhigen Lieder auf meinen CDs verloren haben *g*. Für mich
gehören eben eindeutig diese beiden Seiten zusammen, und ich fände es sehr
schade, einfach eine Seite auszuschließen. Die Texte handeln meist von sehr
essentiellen Dingen, die mich beschäftigen oder beschäftigt haben und sind
deshalb auch oft sehr düster (bei "Winter" sogar ausschließlich),
aber es gibt auch verschiedenste Texte, die sich mehr der glückerfüllten Seite
des Lebens zuwenden.
In der
Danksagung zu "Winter" bedankst Du Dich bei Leuten, die Dir offenbar
nicht wohlgesinnt waren. Liegt das in der Andersartigkeit von Licht- und
Schattensaiten begründet, darin, dass es Stimmen gibt, die meinen, was Du
machst, sei gelinde gesagt, Schrott? So etwas erfährt und hört man ja leider
des Öfteren, wenn man seine ganz eigenen Vorstellungen verwirklicht.
Ja und nein… …diese Danksagung ist auf meine
Schulzeit bezogen, in der ich noch gar nicht Musik gemacht habe. Aber auch in
der damaligen Zeit hatte ich eigene Interessen, die so gut wie niemand
nachvollziehen konnte. Wir sind leider öfter umgezogen, was für mich stets
einen Schulwechsel mit sich brachte, außerdem war ich immer der körperlich
Kleinste in den Klassen und durfte auf diese Weise 12 schreckliche Schuljahre
erleben. Darauf bezieht sich eigentlich meine gesamte Winter-CD und auch die
Danksagung. Ich war von dieser Zeit noch so stark belastet, dass ich regelmäßig
Albträume hatte! Da ich aber nicht einfach zu den jeweiligen Leuten hingehen
kann, mich mit ihnen unterhalten und ihnen sagen, dass wir eine gemeinsame
Vergangenheit haben, die mich so belastet, dass wir sie gemeinsam klären müssen
(ich denke mal, ich würde als nachtragend abgestempelt werden), habe ich mir
eine andere Möglichkeit ausgedacht, mich zu befreien: "Winter"! Auf
diese Weise habe ich mich noch mal so ausführlich mit diesem Thema befasst,
dass ich nun wirklich sagen kann, dass es funktioniert hat! Mir geht es
wirklich seit dem Erschaffen dieser CD, welche ich ja innerhalb von 7 Wochen
komponiert, aufgenommen und veröffentlicht habe, viel besser, es gab keine
Albträume mehr… …im Gegenteil, ich habe sogar mal einen schönen Traum gehabt,
der von der Schulzeit handelte ;-) !
Jetzt möchte ich doch noch sagen, dass die
Danksagung nicht böse gemeint ist, sondern einfach nur klipp und klar sagen
soll, was ich in diesem Zusammenhang zu sagen hatte, - ohne Sarkasmus!
Wie ist
denn das allgemeine Feedback zu Deinen Werken?
Meist sind die Lauschenden sehr fasziniert,
einige auch verzaubert, und ein paar Menschen haben mir sogar richtig
ausführlich für die Musik gedankt, mir gesagt, wie einzigartig sie ist. Das
sind teils so schöne Momente für mich, - es würde schwer fallen, diese in Worte
zu fassen. Aber es gab auch ein paar wenige Leute (allerdings waren es welche,
die nur MP3s angehört hatten), die meine technische Unzulänglichkeit
bemängelten, oder eben mit der Musik überhaupt nichts anfangen konnten (weil
Harmonien, Rhythmen ungewöhnlich sind), einmal schrieb mir sogar jemand ins
Gästebuch, dass meine Texte zwar gut seien, ich aber das Komponieren um Himmels
Willen anderen überlassen sollte, die davon eine Ahnung hätten ;-) …das hat
mich schon etwas gekränkt, aber so was kommt eben vor.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Menschen,
die nicht dem Vergleichszwang unterliegen, meist sogar viel mit meiner Musik
anfangen können, während Leute, die immer einen Fuß im bekannten Bereich lassen
müssen, sich nicht in meine Musik hineinhören können.
Wie kam es
zu dem Namen "Licht- und Schattensaiten"? Ist die Schreibweise
"ai" vielleicht ein Hinweis auf Deine Vorliebe oder Zuneigung für
Saiteninstrumente?
Es hat nicht unbedingt etwas mit einer Vorliebe
zu tun, sondern eher einfach mit der Tatsache, dass die meisten Klänge in
meiner Musik von Gitarren und Bässen stammen. "Licht- und Schattenseiten"
ist an sich ja einfach etwas Ernstes, "Weiß und Schwarz", aber für
mich hat auch die Albernheit einen großen Stellenwert, so dass das
"ai" auch einfach aus Freude am Wortspiel entstanden ist, was für
mich nichts von der Tiefgründigkeit der Namensbedeutung wegnimmt, sondern eher
wie eine Verbindung zwischen Licht und Schatten mit hineinspielt.
Du
verkaufst Deine CDs zum Selbstkostenpreis - da Du der Meinung bist, Musik
sollte nicht kommerzialisiert werden - gibst dem Käufer aber die Möglichkeit,
nach eigenem Ermessen auch mehr zu bezahlen. Ich finde dieses Vorgehen sehr
gelungen, denn oft liest man in den Informationen zu einem Tonträger, dass der
maximale Verkaufspreis nicht über soviel Euro liegen darf. Ich konnte mich mit
dieser Handhabe nie wirklich anfreunden, da mir etwas auferlegt wird, das ich
so nicht unbedingt möchte. Allerdings muss ich fragen, ob beispielsweise drei
Euro für "Winter" nicht etwas großzügig kalkuliert sind?
...ähm, wie meinst Du "großzügig"? Zu
wenig oder zu viel? Es sind ja eigentlich 2,- Euro + 1,- Euro für den Versand.
Die 2,- Euro sind ein wenig aufgerundet, weil´s praktischer ist und weil
weniger schon sehr wenig wäre. Ich finde halt Regeln einfach dumm, denn es gibt
so viele Situationen, die einzigartig sind, dass Vorabfestlegungen fast niemals
stimmig sein können. Ich finde eigentlich, dass Kunst im allgemeinen (also
nicht nur Musik), nichts mit Kommerz zu tun haben sollte, da sie ja eigentlich
ein Gegengewicht zu Selbigem darstellen sollte, meiner Meinung nach.
Mit
"großzügig" meine ich, dass die drei Euro vielleicht zu wenig sind.
Ganz einfach deshalb, weil ich - vielleicht irrtümlicher Weise - denke, das die
Produktionskosten doch mehr als zwei Euro betragen? Aber ich Stimme Dir bei
Deiner Meinung schon zu. Da gibt es ja gerade in Berlin eine Diskussion um die
Kunstausstellung des "Museum of Modern Art" aus New York, inwieweit
diese Ausstellung schon zu sehr kommerzialisiert ist.
Bei diesen Kosten ist z.B. das Sprit-Geld nicht
enthalten (ich wohne mitten am Land und muss weit fahren, um überhaupt die
Materialien für die CDs zu bekommen), außerdem ist auch nicht dabei, dass es
sehr viel Arbeitszeit benötigt, die einzelnen CDs zu "basteln", dass
ich zuerst einen Drucker, PC u.s.w. kaufen muss, um das alles bewerkstelligen
zu können, Stromkosten sind auch nicht berechnet… Vielleicht sollte ich einfach
pro CD noch 1,- Euro, zur Reduzierung meiner Gesamtkosten, mehr verlangen. Es
ist aber wirklich schwer zu vermitteln, dass diese Eigenproduktionen viel Geld
kosten, noch schwieriger, dass es sich hierbei nicht nur um irgendein
Konsumprodukt handelt, sondern um Kunst! So habe ich mir früher öfter anhören
müssen, dass meine CDs zu teuer seien (auch wenn ich dies nicht fand),
tatsächlich kaufte auch fast niemand welche! Ich bin inzwischen auch am
Überlegen, einen Richtpreis anzugeben, den man, wenn man möchte, überschreiten darf,
und den man, wenn man finanziell in schlechter Lage ist, auch bis zum Erreichen
der reinen Materialkosten, unterschreiten kann.
Wenn Du
die Musik schreibst, wovon lässt Du Dich dabei inspirieren? Musikalisch fallen
mir keine wirklichen Ähnlichkeiten zu mir bekannten Bands ein. Gibt es Bands,
die Dir bei der Komposition behilflich sind?
Es sind mir sicherlich viele Bands
"behilflich", auch solche, die mir gar nicht gefallen, denn es gibt
doch fast immer etwas, was man lernen kann, doch letztlich denke ich beim
Komponieren nicht an irgendwelche anderen Bands, sondern lausche auf meine
inneren Stimmungen, oder ich mache einen Spaziergang und nehme eine Gitarre
mit, dann fallen mir Lieder ein, die zu der Landschaft, dem Wetter oder dem
Vogelgesang passen. Das ist sehr verschieden. Oder ich bin mal sehr traurig
oder sehr froh… …daraus kann immer schnell ein Lied werden ;-) So habe ich z.B.
gerade ca. 20 Liedideen, die ich leider nur zu einem kleinen Teil zu Liedern
werden lassen kann, weil mir einfach die Zeit fehlt und jeden Tag eine neue
Idee hinzukommen könnte. So muss ich einen Großteil der Liedideen von mir
streifen, um frei zu sein, wenigstens ein paar Lieder auszuarbeiten und auch
dann wieder aktuelleren Ideen nachgehen zu können.
Auf der CD
"Geschichten vom Tag" hast Du ein Lied, "Es war einmal...",
bei dem Du sehr ruhig und klar singst. Weshalb ist diese Gesangsform auf Deinen
letzten beiden Werken nur ein einziges Mal zugegen?
Es ist natürlich von meiner Stimmung abhängig,
wie harmonische Lieder ich machen kann. Es könnte auch sein, dass ich mal eine
CD mache, die fast nur aus klarem Gesang und ruhigen Liedern besteht, aber
bisher war das für mich immer nur so ein Ausgleich, der, auch wenn er
mengenmäßig eher geringe Anteile an den Gesamtwerken besaß, wie ein Beispiel
dessen zu verstehen ist, was ich mir gesellschaftlich, menschlich, und auch auf
die ganze Welt bezogen wünschen würde.
Ebenfalls
auf "Geschichten vom Tag" befindet sich das Lied
"Nachklang", ein Instrumentalstück. Ich finde, es hat eine enorm
tiefe und berührende Stimmung. "Festung" ist auch ein instrumentales
Stück das ich nicht weniger berührend finde. Empfindest Du diese Stücke auch
mit einem besonderen Gefühl oder macht es für Dich keinen Unterschied, ob ein
Lied von Dir mit oder ohne Gesang ist?
Diese Lieder sind vielleicht noch etwas
unzugänglicher, haben aber letztlich noch mehr Tiefe als die, in welchen Gesang
vorkommt, sind vielleicht auch etwas mystischer, verzaubernder, weil nichts da
ist, was die Stimmung in unpassender Weise beeinflussen könnte. Ich höre die
Lieder eigentlich nicht anders als meine anderen Lieder. Während manchen Leuten
bei Instrumentals etwas fehlt, sind das für mich auch einfach vollwertige
Lieder, da es ja auf den Klang, die Melodien und Stimmungen und nicht unbedingt
auf irgendeinen Text ankommt, in dem Moment, in dem ich die Musik höre.
Hmm, dass
jemand bei solch einem Instrumental den Eindruck hat, etwas würde fehlen, kann
ich gar nicht nachvollziehen - oftmals finde ich gerade rein instrumentale
Stücke tiefer und aussagekräftiger als die "gewöhnlichen" Titel einer
Band.
Nachdem
nun vier Veröffentlichungen hinter Dir liegen. Bist Du zufrieden mit dem, was
Du bisher erreicht hast? Und wie geht es mit Licht- und Schattensaiten weiter,
schon etwas im Auge oder lässt Du Dich einfach treiben?
Mit meinen Werken, und damit, wie diese
aufgenommen werden, bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden, ich höre auch
meine Musik selbst sehr gerne. Was mir noch etwas zu schaffen macht, ist die
Öffentlichkeitsarbeit.
Alleine die Umsetzung meiner Ideen erfordert
schon sehr viel Aufwand und Krafteinsatz von mir, doch das Werben für meine
Musik fällt mir wirklich schwer und kostet mich viel an Überwindung. Da ich
aber die Musik nicht für mich behalten will, sondern Menschen damit erreichen
möchte, muss ich eben auch diesen Schritt wagen!
Wie es mit Licht- und Schattensaiten weitergehen
wird, wird sich zeigen… …momentan habe ich bereits 5 komplett fertige Lieder
für das kommende Album, bei einem weiteren fehlt nur noch der Text, alles in
allem wird es wesentlich melodischer als "Winter", es gibt wieder
Keyboards und es klingt sehr interessant, würde ich sagen ;-) , auch gibt es
wieder einige ungewöhnliche Harmonien zu entdecken!
Stefan,
ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.
Abschließend überlasse ich Dir das letzte Wort.
Idealismus lässt sich mit der Realität
verbinden, man muss nur jeden Tag aufs Neue wagen, das zu tun, was man für
richtig hält, was man sich wünscht! Das ist ein Lebensgrund für mich, und
solange nicht ausgeschlossen ist, dass sich irgendwann alles bessert, werde ich
mich einbringen, meinen Teil dazu beitragen, diese Welt zu verbessern! Schon
wenn einige ihren Beitrag dazu leisten, kann sehr viel geschehen! In diesem
Sinne wünsche ich euch allen größtmögliche Unvoreingenommenheit und so viel
guten Willen und Mut, dass ihr euer Leben leben könnt!
Vielen Dank an Dich, Kai, für die guten Fragen!
Zu guter Letzt noch einen Gruß an die Leser, die bis zum Schluss gekommen sind
;-)
Stefan.
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