31.08.2013

Incarceration - Sacrifice | 2013 | F.D.A. Rekotz / Dawnbreed Records | Kassette / Vinyl | Death Metal

INCARCERATION ist eine brasilianisch-deutsche Kollaboration, die mit der EP Sacrifice ganz sicher für viel Aufsehen sorgen wird. Sacrifice ist als 7“ Vinyl und als Kassette erhältlich und enthält drei wunderbare Stücke rasanten old school Death Metals.
Gleich der erste Titel Forsaken And Forgotten geht in die Vollen und macht keine Gefangenen. Das Schlagwerk hämmert treibend, stampfend und geradlinig und die Gitarre feuert messerscharfe Riffs ab. Die EP Sacrifice ist auf Anhieb ähnlich beeindruckend wie vor zehn Jahren die EP Cult Of Warfare And Darkness von GRAVE DESECRATOR, an die mich INCARCERATION auch ein wenig erinnern. INCARCERATION vermischen ohnehin brasilianische und  schwedische Elemente. Es gibt zahlreiche Einflüsse die sich in den drei Liedern wiederfinden lassen, doch INCARCERATION machen das auf eine tolle, zupackende und absolut überzeugende Art und Weise.

Sacrifice
ist schnell, dreckig und rau und besitzt zudem einen großartigen Gesang und gute Riffs. Was will man mehr? Es macht einfach unheimlich viel Spaß die EP bei voller Lautstärke zu hören. Außerdem ist das Ganze noch standesgemäß analog auf Kassette und Vinyl veröffentlicht, besser kann man es gar nicht machen! Sacrifice ist für mich ein absoluter Höhepunkt des Sommers, den sich niemand entgehen lassen sollte.

01. Forsaken and forgotten
02. Sacrifice
03. Cemetery of lies
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http://www.fda-rekotz.com/

http://dawnbreed.bigcartel.com/

Ephemeros - All Hail Corrosion | 2013 | Seventh Rule Recordings | CD | Doom Metal

All Hail Corrosion heißt das Debütalbum der amerikanischen Doom Formation EPHEMEROS. Die drei Lieder kommen auf 40 Minuten und stellen eine schwermütige sowie atmosphärische Mischung aus Funeral Doom und Death Doom dar. All Hail Corrosion ist langsam und klanglich kraftvoll, aber immer auch ein wenig melodisch respektive atmosphärisch. Die langsamen Gitarren spielen nicht nur bebende Riffwände sondern kümmern sich auch um melancholische, trübselige Melodien.

Obwohl EPHEMEROS recht eigenständig zugange sind, gehen sie stimmungstechnisch gelegentlich in die Richtung von EVOKEN oder NORTT, ohne jedoch deren höchst depressive, schwarze und düstere Atmosphäre zu erreichen. All Hail Corrosion ist ganz sicher ein tieftrauriges Werk, doch enthält es kaum Spitzen oder Besonderheiten. Die langen, langsamen und immer ein wenig auf Melodik bedachte Arrangements und Passagen sind sehr solide, aber auch nicht mehr. Jedenfalls gelingt es EPHEMEROS nicht so recht, mich 40 Minuten lang zu fesseln. Den Melodien gelingt es nicht, mich zu kitzeln oder zu berühren, wobei das letzte Lied Soilbringer in dieser Hinsicht noch das beste ist, da das atmosphärische Riffing dort nicht einfach nur melancholisch ist, sondern auch eine Geschichte erzählt.

Für Anhänger des schweren und traurigen Dooms sicherlich interessant aber für alle Anderen wohl eher nicht. All Hail Corrosion ist ein typisches Genre Album, welches sich speziell an die Szene richtet. Es ist gewiss nicht schlecht nur fehlt es an etwas Besonderem, an einer speziellen Form von Wiedererkennung. Ich finde es schlicht etwas langweilig, wobei es gute Ansätze und Passagen gibt.

01. All hail corrosion
02. Stillborn workhouse
03. Soilbringer

https://www.facebook.com/Ephemeros
http://www.seventhrule.com/

Cleric - Gratum Inferno | 2013 | Tofu Carnage Records | Vinyl | Death Metal

CLERIC ist eine brandneue Band, die sich aus dem Untergrund der texanischen Stadt Dallas rekrutierte. Das Debütalbum Gratum Inferno wird am 26. September ausschließlich auf Vinyl über eine kleine texanische Plattenschmiede veröffentlicht. Das Album enthält sieben Lieder die auf 30 Minuten Spielzeit kommen und feinsten, schwedisch inspirierten, old school Death Metal bieten.

CLERIC halten sich auch nicht lange mit einem schnöden Intro auf, stattdessen wird das Album sogleich mit dem Titelstück eröffnet. Die ersten Sekunden sind zwar durchaus atmosphärisch und einleitend, doch dann geht es stampfend und böse los und sofort fühle ich mich an die ersten Alben von DISMEMBER und ENTOMBED erinnert. CLERIC bleiben aber stets eigenständig und haben lediglich diesen Stil aufgegriffen, den sie etwas verjüngt und angepasst haben.

Gratum Inferno ist ein tieftönendes und bebendes Bollwerk, auf dem Gitarren und Bass bedrohlich dröhnen und der Gesang herrlich an die alten Heroen erinnert und eine böse, abgründige Atmosphäre vermittelt. Überdies verstehen es CLERIC gut, hier und da ein düsteres, teils bizarres und gequält wirkendes Soli einzustreuen.  Dies und die vielfältigen Rhythmen machen Gratum Inferno nicht nur zu einer bösen sondern auch abwechslungsreichen Platte, die auch klanglich punktet.

Wer den alten schwedischen Death Metal liebt, wird mit diesem 200 Gramm schweren und auf 250 Kopien limitierten Vinyl ganz sicher glücklich. CLERIC machen absolut nichts Neues, doch was sie machen, ist verdammt gut.

01. Gratum inferno
02. Through the starless abyss
03. From womb to tomb
04. From the ruins...
05. Satanic dimensions
06. Into death and far beyond
07. Left hand wrath
08. Faith in debauchery

https://www.facebook.com/666cleric666
http://www.tofucarnage.com/

29.08.2013

Ancestors Blood - A Moment Of Clarity | 2013 | Heidens Hart | CD/Vinyl | Pagan Black Metal

01. Intro
02. Legend of the horizon
03. Ancestors blood (Part 2)
04. From the ruins...
05. A moment of clarity
06. Ritual of the sacred dance
07. Puu iänikuinen
08. Outro
Mit ihrer 2009 erschienen EP When The Forest Calls konnten mich ANCESTORS BLOOD gleichermaßen überraschen als auch überzeugen. Ich mochte den melodischen Pagan Black Metal, der sich aus Keyboarduntermalung und mit Hall unterlegtem Kreischgesang zusammensetzte. Es gelang den Finnen eine monumentale sowie epische Atmosphäre zu erzeugen. Seitdem sind einige Jahre verstrichen und mit A Moment Of Clarity ist nun ein neues Album erschienen.

Sehr schnell macht sich der etwas rauere und dumpfere Klang bemerkbar, wodurch die Lieder und Arrangements weniger bombastisch wirken. Im ersten Lied Legend Of The Horizon, welches mit über 12 Minuten auch das längste ist, hört man dann auch noch eine weitere Änderung. Der Gesang wird nun kaum noch geschrien, stattdessen ist er oft sehr ruhig, langsam und überaus tief zu hören. Zusammen mit dem raueren Klang wirken ANCESTORS BLOOD weniger sphärisch und melodisch, obgleich nach wie vor auf eine Keyboarduntermalung zurückgegriffen wird.

Mit Ancestors Blood (Part 2) folgt dann eine reine Instrumentalnummer, die atmosphärisch und melodisch dahin plätschert und womöglich an die finnische Landschaft erinnern macht. Ich finde das Stück aber eher langweilig, da die Harmonien nicht so fesselnd und packend sind wie zuvor auf der EP. Im nachfolgenden From The Ruins... wird dann der tiefe, eher gesprochene Gesang durch eine stark verzerrte Stimme ersetzt, wobei sich musikalisch allerdings wenig verändert.

A Moment Of Clarity ist für mich ein enttäuschendes Werk. Ich war von When The Forest Calls wirklich angetan. Es kommt nämlich selten vor dass mir Pagan Black Metal mit Keyboard gefällt. ANCESTORS BLOOD gelang das Künststück, welches sie jedoch nicht wiederholen können. Atmosphärisch und melodisch finde ich das Album also eher langweilig und es fehlt mir der Biss und das Aggressive. Schnelle und harsche Arrangements sind zwar durchaus vertreten, nur gehen diese für meinen Geschmack zu sehr im eher seichten und atmosphärischen Pagan Black Metal unter. A Moment Of Clarity dürfte daher auch nur eingefleischten Genreanhängern zu empfehlen sein.

http://ancestors-blood.com/
http://www.heidenshart.nl/

Gestalte - Ashes Of The Soul | 2013 | Heidens Hart | CD | Black Metal

01. The beginning of the end
02. Onder de zuilen des doods
03. Beyond cosmic thresholds
04. Ashes of the soul
05. A red black holocaust sky in a nightmare dimension
06. Een verleden niet vergeten
07. Op naar het woud der smarten (deel 1)
08. De boom der smarten (deel 2)
Mit ihrer selbstbetitelten Demo konnten mich GESTALTE vor zwei Jahren voll von sich überzeugen. Die Demo besaß eine spezielle, auf mich nostalgisch wirkende Ausstrahlung, die zugleich roh, harsch und auch atmosphärisch war. Nun ist mit Ashes Of The Soul das Debütalbum erschienen und zumindest klanglich sind GESTALTE kaum wiederzuerkennen. Die klanglichen Unterschiede sind enorm, vom einstigen Demoklang mit seiner speziellen - und von mir geliebten - Atmosphäre ist nichts mehr übrig. Stattdessen präsentieren sich GESTALTE in einem sauberen und differenzierten Klangbild. Schon allein der klanglichen Differenzeren wegen kann man die Demo mit dem Album nur noch bedingt vergleichen.

Ashes Of The Soul ist ein treibendes und kraftvolles Album, auf dem sehr kräftige Gitarren- und Basslinien sowie der sehr variable Gesang den Ton angeben. Sänger Dagon, der auf der Demo gerne durch stark verzerrten Kreischgesang auffiel, entfesselt seine Stimmbänder inzwischen durch viele unterschiedliche Stimmlagen und verfällt kaum noch in den typischen, harschen Kreischgesang. Dafür ist der Anteil an wehleidigen oder qualvollen, unverzerrten Intonationen gestiegen. Gemeinsam mit dem besseren und professionelleren Klang ergibt sich ein gänzlich anderes Hörgefühl als noch auf der Demo. Schlecht sind GESTALTE deswegen nicht geworden, nur anders.

Auf ihrem Debüt geben sich GESTALTE jedenfalls abwechslungsreich und verbinden dezidierte Härte mit Melodik und melancholischer Atmosphäre. Durch eigenständige sowie eigenwillige Melodien erschaffen sie zudem auch einige auffällige Momente, die aber auch durch kurze harsche oder bissige Arrangements erzeugt werden. Am besten gefallen mir GESTALTE, wenn sie den atmosphärischen oder melancholischen Anteil runterfahren und einfach Black Metal spielen. Dann klingen sie für mich einfach gut, Dagon schafft es auch jetzt noch, mit seiner Stimme schön giftig und böse zu klingen, wie in Op naar het woud der smarten (deel 1). Allerdings befand sich das Stück auch schon auf der Demo und wurde lediglich neu eingespielt. Aber auch das direkt folgende De boom der smarten (deel 2) ist teilweise bissig und aggressiv, dreckig und fies.

Obwohl Ashes Of The Soul ein wirklich gut gespieltes sowie abwechslungsreiches Album ist, bin ich gemessen an der Demo, doch ein wenig enttäuscht. Mir ist der atmosphärische Anteil etwas zu hoch. Es gibt zwar immer wieder harte oder schnelle Passagen, die bissig und gemein sind, doch werden diese für meinen Geschmack zu oft mit sphärischen und harmonischen Parts abgewechselt.

https://www.facebook.com/Gestalte
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Dumno - Cen Atebertas | 2013 | Atavism Records | Kassette | Black Metal

Diese erste Demo der noch jungen französischen Band DUMNO enthält alles, was Untergrund Black Metal enthalten sollte. Der Klang ist rau und dreckig aber für eine Demo ziemlich gut, da die Instrumente und der Gesang gut aufeinander abgemischt wurden und druckvoll klingen. Musikalisch enthält die Demo rohen Black Metal, der hauptsächlich durch den morbiden aber variablen Gesang sowie dem grell gestimmten und riffbetonten Gitarrenspiel auffällt. Vom Schlagzeug ist vor allem das peitschende Becken zu hören, während die Trommeln weitgehend untergehen, was mich persönlich nicht stört.

Nach der Einleitung Dumno, die vor allem aus rituellen obskuren Gesängen besteht, folgt mit Ils Ne Passeront Pas Le Gué das längste Lied. Es dauert ungefähr neun Minuten und beginnt mittelschnell aber dabei schon sehr treibend. Das Riffing ist bestimmend und kalt und das Becken peitscht, doch böse und finster wird das Lied vor allem durch den Gesang, der ruhig aber dunkel und kehlig vorgetragen wird. Die zweite Hälfte ist geprägt von einigen Wechseln, rasenden Parts und gequälten Leads, die das Morbide und Bedrohliche noch unterstreichen. Ils Ne Passeront Pas Le Gué ist ein sehr interessantes Lied, da es einerseits roher Black Metal ist, andererseits aber abwechslungsreich ist und auch gute, dezente atmosphärische Elemente besitzt.

Nemeton geht in eine ähnliche Richtung, wobei hier etwas mehr auf Geschwindigkeit und grelle Riffs gesetzt wird. Dadurch wirkt Nemeton etwas roher und harscher, wobei DUMNO auch hier eine finstre Atmosphäre aufbauen, die durch leicht melodisches Saitenspiel aufgelockert wird. Bevor man dann schon mit der Ausleitung Antumno entlassen wird, gibt es noch ein von HATE FOREST nachgespieltes Lied, welches bestens zur Demo passt und nicht unbedingt als Cover auffällt.

Für die allererste Demo ist Cen Aterbertas mehr als anständig. Mir gefällt der Klang und vor allem der tiefe, gedrungene Gesang. Aber auch das lange, vielfältige  Ils Ne Passeront Pas Le Gué gefällt mir sehr gut, da DUMNO hier schon ein Gespür für subtile Harmonien und düstere Stimmungen erkennen lassen. Die Kassette kommt mit einem Pro Cover und ist auf 150 Einheiten limitiert. Für Analogjünger also uneingeschränkt zu empfehlen!

01. Dumno
02. Ils ne passeront pas le gué
03. Nemeton
04. L'ancienne race (Hate Forest Cover)
05. Antumno

http://atavism.records.free.fr/

28.08.2013

The Ruins Of Beverast - Blood Vaults - The Blazing Gospel of Heinrich Kramer (Cryptae Sanguinum – Evangelium Flagrans Henrici Institoris) | 2013 | Ván Records | CD/Vinyl | Black Metal

Alexander von Meilenwald meldet sich mit seinem Projekt THE RUINS OF BEVERAST und dem vierten Album BLOOD VAULTS zurück. Vor vier Jahren erschien das letzte Album Foulest Semen Of A Sheltered Elite, mit dem er mich damals nicht so überzeugen und ansprechen konnte, wie mit dem ersten und zweiten Album. Das Debüt Unlock The Shrine war und ist für mich bis heute ein kleines Meisterwerk und auch der Nachfolger Rain Of The Impure war ein großes Album, wobei sich da schon einige Veränderungen bemerkbar machten. Nun ist Blood Vaults da und THE RUINS OF BEVERAST spielt nach wie vor düsteren, unheimlichen und makabren Black Metal.

Blood Vaults ist in der Tat ein durch und durch düsteres sowie schweres Album, da es nicht mehr den typischen rohen Black Metal Klang des Debüts hat, sondern deutliche Anleihen von Death Metal und auch ein wenig Doom hat. Es gibt zahlreiche Stellen auf Blood Vaults, wo THE RUINS OF BEVERAST schleppenden aber kraftvollen, teils morbiden Black/Death Metal spielt, der an Gruppen wie NUCLEARHAMMER, TEITANBLOOD oder auch GRAVE MIASMA und NECROS CHRISTOS erinnert. Ich empfinde diese Entwicklung als sehr interessant, da von Meilenwald diese Einflüsse des bestialischen und düsteren Death Metals sehr gut mit seiner eigenen, ohnehin schon hochgradig düstern Art Musik zu schreiben, kombiniert. THE RUINS OF BEVERAST war für mich immer auch ein Synonym für morbide, düstere und bizarre Melodien und Harmonien. Und diese typischen Melodien finden sich auch auf Blood Vaults wieder, was einen sofort an die beiden ersten Alben denken lässt.

Blood Vaults ist auch wieder ein sehr langes und umfangreiches Album geworden. Die neun Stücke, die in drei Kapitel gegliedert sind, kommen auf eine Laufzeit von rund 78 Minuten. Neben dem düsteren Black Metal und seinen Ausflügen in den Death Metal sind auch viele atmosphärische Passagen vorhanden, die sehr gefühlvoll arrangiert wurden und sich aus monumentalen Chorälen, unverzerrten Gitarren und sphärischen Klängen zusammensetzen. In solchen Momenten gelingt es von Meilenwald eine tiefgreifende, dichte Atmosphäre aufzubauen, die, je nach dem, etwas Sakrales oder auch Episches haben kann. Makaber und morbide ist seine Musik aber trotzdem. Ordeal ist etwa ein Lied, welches mit knapp vier Minuten zwar relativ kurz ist, aber schnell und verstörend daher kommt und stark an Lieder wie Euphoria When The Bombs Fell vom Debüt erinnert.

Das vierte Album von THE RUINS OF BEVERAST lässt sich nur noch bedingt mit den zwei ersten Alben vergleichen und entpuppt sich als eine wesentlich verbesserte Version von Foulest Semen Of A Sheltered Elite. Die größte Veränderung ist wohl die Produktion. THE RUINS OF BEVERAST klang noch nie so sauber, differenziert, klar und druckvoll wie auf Blood Vaults. Die drei Vorgänger hatten immer einen etwas grellen  und rauen Gitarrenklang, vor allem auf den beiden ersten Alben. Nach dem für mich etwas enttäuschenden dritten Album meldet sich Alexander von Meilenwald nun mit Blood Vaults unglaublich stark, intensiv und überraschend zurück. Blood Vaults enthält düstere und morbide atmosphärische Arrangements ebenso wie rigorose Härte und Heftigkeit. Blood Vaults ist ein Monument morbiden und düsteren Metals par excellence. Großartig!

01. Apologia
02. Daemon
03. Malefica
04. Ornaments of malice
05. Spires, the wailing city
06. A failed exorcism
07. Trial
08. Ordeal
09. Monument

https://www.facebook.com/pages/The-Ruins-Of-Beverast/116265971848680
http://www.van-records.de/

Concrete Icon - Perennial Anguish | 2013 | Black Vulture Records | CD | Death Metal

Auf ihrem Debütalbum Perennial Anguish spielt dieses finnische Quartett düsteren Death Metal der alten Schule mit einigen Ausflügen in den Doom Metal. CONCRETE ICON wurde 2007 gegründet und es gibt bereits zwei Demos, eine EP und eine Split mit SEVENTH GATE.

Perennial Anguish ist ein abwechslungsreiches Album, welches spielerisch das volle Brett liefert. Es gibt viele schleppende und schwere Passagen, die gerne auch dunkelmelodisch und schwermütig daher kommen. Andererseits sind aber auch zahlreiche mittelschnelle und einige schnelle Parts zu verzeichnen, in denen CONCRETE ICON dann auch sehr kraftvoll, brachial und walzend aufspielen. Recht schnell fällt der gute, variable Gesang von Gitarrist und Sänger Jake auf, der oftmals kehlig,  tief und guttural ist und mich dann teilweise an MORBID ANGEL zuzeiten von  Covenant erinnert. Doch Jake wechselt die Stimmlagen relativ häufig und haucht auch obskur verzerrte, schwarzmetallische Töne ins Mikrofon.

CONCRETE ICON machen aber auch an den Gitarren eine gute Figur, da es viele düstere und qualvolle Riffs und Melodien gibt, die oftmals atmosphärisch sind aber auch an den richtigen Stellen sehr bestimmend und hart sein können. Interessant an dem Album ist für mich vor allem die eigenständige Vermischung des old school Death Metals mit atmosphärischem Doom. Es gibt zahllose Bands die so etwas machen, doch auf Perennial Anguish wirkt das Ganze alles andere als ausgelutscht. CONCRETE ICON setzen starke eigene Akzente, vor allem im melodischen Bereich. Perennial Anguish ist ein druckvolles und tieftönendes Album mit vielen düster und makaber akzentuierten Melodien.

01. Haven defiled
02. Rapture and torment
03. Righteousness decayed
04. Sadness upon us
05. Callous reaper
06. The choir of serpents
07. Monarch in emptiness
08. Perennial anguish

http://www.facebook.com/pages/Concrete-Icon/212445788797037
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