Mit dem mysteriösen Album Possession von Devilish,
präsentiert Eisenwald ein großartiges Untergrund-Black Metal-Album.
Mysteriös ist es deshalb, da es keinerlei Informationen über die Gruppe
oder den Tonträger als solchen gibt. Das schöne, aus rauem Papppapier
gestaltete Digipak enthält neben der CD, die ein einziges langes,
unbetiteltes Stück beherbergt, zwei abgedruckte Gedichte: Eines von
Peter Cornelius und eines von Charles Baudelaire.
Das macht aber überhaupt nichts, da das knapp 30 Minuten lange
Lied voll und ganz überzeugen kann. Es besteht aus mehreren Abschnitten
oder Kapiteln, wodurch der Eindruck vermittelt wird, es durchaus mit
einzelnen Liedern zu tun zu haben, da das Lied ohne Wiederholungen
auskommt und somit einer ständigen Entwicklung und Veränderung
unterliegt.
Im Groben lässt sich Possession als rauer aber
atmosphärischer Black Metal bezeichnen. Die Einleitung ist ruhig,
harmonisch und atmosphärisch und mit anderthalb Minuten für ein so
langes Lied relativ kurz. Die Einleitung wird von einem rauen, eingängig
mittelschnellen Part abgelöst, in dem vor allem der stark verzerrte
aber weitgehend ruhig intonierte Gesang und ein sehr leises, weit in den
Hintergrund gestelltes Keyboard für harmonische Aspekte sorgen. Dieses
Keyboard ist phasenweise kaum erkennbar, da die grell klingenden
Gitarren es überlagern. Dieser Effekt ist als nahezu perfekt zu
umschreiben, da durch den leisen, unauffälligen Klang aus dem
Hintergrund, das Keyboard eine höhere Gewichtung bekommt.
Nach einem schnelleren Part folgt eine melodische Passage mit
guten, einprägsamen und teils klaren Melodien. Auch während dieses
Abschnitts steht das Keyboard sanft im Hintergrund. Während dieser
ruhigeren Strecke klingt der Gesang von Devilish ganz entfernt, ein wenig wie der von Evol auf dem Album "Portraits", allerdings nicht ganz so extrem wie bei den Franzosen.
Nach diesem ruhigen Part gibt es einen starken Wandel. Die
Gitarren und der Bass schmettern einige harte, dunkle und laute Riffs,
welche die Membrane der Lautsprecher wild vibrieren lassen. Dann nimmt
die Intensität der Saiteninstrumente überraschend ab und es offenbart
sich eine sehr atmosphärische Passage, in der vor allem der
Kreischgesang und das Keyboard, welches nun deutlich lauter und
präsenter ist, für eine großartige Atmosphäre sorgen.
Possession behält noch weitere Wandlungen und
Überraschungen bereit. Neben den atmosphärischen Passagen und dem
Keyboard gibt auch hasserfüllte, energische und schnelle Parts die
mindestens genauso überzeugend und beeindruckend sind.
Für mich ist Possession ein echter Geheimtipp, so, wie
vor einigen Jahren Brocken Moon mit den zwei ersten Demos ebenfalls
einer war. Ich kann jedem nur empfehlen, sich das Album schnell
zuzulegen sobald es im Handel erschienen ist. Denn es ist auf 350 Kopien
limitiert und wird somit nicht ewig erhältlich sein.
01. Possession
http://www.eisenton.de/
08.10.2007
Cryptic Voice - Access Denied | 2007 | STF-Records | CD | Death Metal
Cryptic Voice aus der Schweiz hat dieser Tage mit Access denied das zweite Album veröffentlicht und präsentiert melodischen, eigenständigen Death Metal.
Mit dem ersten Titel Grimmlock beginnt das Album brachial, treibend und druckvoll. Doch statt des erwarteten Nackenbrechers offenbart sich ein abwechslungsreiches Stück, in welchem Cryptic Voice zwischen brutalen und walzenden sowie sehr melodisch eingefärbten Parts hin und her wechselt. Besonders gut gefallen mir hierbei die brachialen Passagen, in denen das treibend gespielte Schlagzeug wunderbar mit den harten, technisch ausgelegten Riffs und dem tiefen Gesang harmoniert.
Das zweite Lied, And nothin' will remain, ist bis auf einen kurzen melodischen Mittelteil, ein durchgängig druckvoll vorgetragenes Stück, in dem die Geschwindigkeiten zwischen druckvoll schleppendem und harsch schnellem Spiel variieren.
Im folgenden Shizzo, trifft die technische und brachiale Spielweise mit eingespielten Sprach-Samples auf ein modernes Element, was sich sehr gut anhört, da die instrumentale Begleitung während dieser Samples ungebrochen flüssig und kraftvoll weitergeht.
Im weiteren Verlauf von Access denied, welches mit 13 Titeln zahlreich bestückt ist, agiert Cryptic Voice nach dem selben Schema. Die Stücke sind allesamt von vielschichtiger Struktur, welche durch das Wechselspiel von sehr kräftigen, brutalen Parts und den melodischen Abschnitten, in denen Cryptic Voice gerne mal auch ein Soli einstreut, gekennzeichnet ist.
Richtig schnelle Passagen gibt es zwar auch, doch sind diese rar gesät und so konzentriert sich die Geschwindigkeit vorwiegend auf mittelschnelle Tempi, die aber stets treibend sind, was nicht selten der gut angelegten Double-Bass geschuldet ist.
Abschließend ist zu sagen, dass sich Access denied vor allem durch das vielschichtige und ausgeklügelte Songwriting auszeichnet, in dem sowohl die melodischen Akzente wie auch die harten und technischen Anteile gleichberechtigt eingearbeitet wurden. Somit hat man mit Access denied ein sehr anständiges Death Metal-Album in den Händen, wobei ich persönlich die druckvollen und harten Passagen / Stücke favorisiere.
01. Grimmlock
02. And nothin' will remain
03. Shizzo
04. Take the crown
05. Death row dance
06. Miss de Witt
07. Access denied
08. Noctum solaris
09. In all your eyes
10. The waiting for god
11. The boulevard of broken hope
12. When I fell
13. Farewell
Mit dem ersten Titel Grimmlock beginnt das Album brachial, treibend und druckvoll. Doch statt des erwarteten Nackenbrechers offenbart sich ein abwechslungsreiches Stück, in welchem Cryptic Voice zwischen brutalen und walzenden sowie sehr melodisch eingefärbten Parts hin und her wechselt. Besonders gut gefallen mir hierbei die brachialen Passagen, in denen das treibend gespielte Schlagzeug wunderbar mit den harten, technisch ausgelegten Riffs und dem tiefen Gesang harmoniert.
Das zweite Lied, And nothin' will remain, ist bis auf einen kurzen melodischen Mittelteil, ein durchgängig druckvoll vorgetragenes Stück, in dem die Geschwindigkeiten zwischen druckvoll schleppendem und harsch schnellem Spiel variieren.
Im folgenden Shizzo, trifft die technische und brachiale Spielweise mit eingespielten Sprach-Samples auf ein modernes Element, was sich sehr gut anhört, da die instrumentale Begleitung während dieser Samples ungebrochen flüssig und kraftvoll weitergeht.
Im weiteren Verlauf von Access denied, welches mit 13 Titeln zahlreich bestückt ist, agiert Cryptic Voice nach dem selben Schema. Die Stücke sind allesamt von vielschichtiger Struktur, welche durch das Wechselspiel von sehr kräftigen, brutalen Parts und den melodischen Abschnitten, in denen Cryptic Voice gerne mal auch ein Soli einstreut, gekennzeichnet ist.
Richtig schnelle Passagen gibt es zwar auch, doch sind diese rar gesät und so konzentriert sich die Geschwindigkeit vorwiegend auf mittelschnelle Tempi, die aber stets treibend sind, was nicht selten der gut angelegten Double-Bass geschuldet ist.
Abschließend ist zu sagen, dass sich Access denied vor allem durch das vielschichtige und ausgeklügelte Songwriting auszeichnet, in dem sowohl die melodischen Akzente wie auch die harten und technischen Anteile gleichberechtigt eingearbeitet wurden. Somit hat man mit Access denied ein sehr anständiges Death Metal-Album in den Händen, wobei ich persönlich die druckvollen und harten Passagen / Stücke favorisiere.
01. Grimmlock
02. And nothin' will remain
03. Shizzo
04. Take the crown
05. Death row dance
06. Miss de Witt
07. Access denied
08. Noctum solaris
09. In all your eyes
10. The waiting for god
11. The boulevard of broken hope
12. When I fell
13. Farewell
03.10.2007
Volkolak (Волколак) - Слава Яриле (Hail To The God Of The Sun) | 2007 | Blazing Productions | CD | Folk
Slava yarile (Hail to the god of the sun) erschien bereits 2004
und wurde über Blazing Prodctions wiederveröffentlicht. Mit Metal hat
die Musik jedenfalls rein gar nichts zu tun. Es ist ein lupenreines
russisches Folk Album.
Entsprechend melodisch und „fröhlich“ zeichnen sich die Strukturen der einzelnen Lieder aus. Neben den klaren, russischen Gesängen findet sich eine Vielzahl an traditionellen Folk-Instrumenten wieder. Das Ganze macht auf mich - nicht nur bei Volkolak, sondern auch bei anderen Gruppen dieser Sparte – einen viel zu fröhlichen, bunten und melodischen Eindruck, obgleich die Liednamen auch auf eine ernste Thematik hindeuten.
Ich kann mit dieser Musikart überhaupt nichts anfangen, weshalb ich mir eine weitere Bewertung des Materials spare. Wer russischen Folk mag, wird's vielleicht jedoch mögen.
01. To the god of the fire
02. To Russians
03. Yew grove
04. To the people from East Russia
05. Brave viking
06. Wolf's farewell
07. Vavila
08. Hail to the god of the sun
09. At valiant prince
10. Veles and warrior
Entsprechend melodisch und „fröhlich“ zeichnen sich die Strukturen der einzelnen Lieder aus. Neben den klaren, russischen Gesängen findet sich eine Vielzahl an traditionellen Folk-Instrumenten wieder. Das Ganze macht auf mich - nicht nur bei Volkolak, sondern auch bei anderen Gruppen dieser Sparte – einen viel zu fröhlichen, bunten und melodischen Eindruck, obgleich die Liednamen auch auf eine ernste Thematik hindeuten.
Ich kann mit dieser Musikart überhaupt nichts anfangen, weshalb ich mir eine weitere Bewertung des Materials spare. Wer russischen Folk mag, wird's vielleicht jedoch mögen.
01. To the god of the fire
02. To Russians
03. Yew grove
04. To the people from East Russia
05. Brave viking
06. Wolf's farewell
07. Vavila
08. Hail to the god of the sun
09. At valiant prince
10. Veles and warrior
Krohm - The Haunting Presence | 2007 | Debemur Morti | CD | Black Metal
Das vor drei Jahren erschienende Debütalbum A world through dead eyes konnte mich seinerzeit nicht überzeugen, da es mir nach dem starken Demo Crown of the ancients zu platt und langweilig erschien. Mit dem neuen, zweiten Album, The haunting presence, verhält es sich glücklicherweise anders, da der neue Tonträger durchaus sehr eindrucksvolle Strukturen in sich trägt.
Dabei ist das Auftaktlied Bleak shores aber noch eher mäßig ausgefallen obgleich die ersten, einleitenden Momente und Sekunden eine sehr gute Atmosphäre besitzen, die durch das eingängig antreibende Schlagzeugspiel, dem grimmigen Gesang und schnellen eingängigen Riffs erzeugt wird. Doch dieser grimmig beißende und kalte Anfangsmoment bleibt nicht erhalten, da sich Bleak shores alsbald zu einem atmosphärisch schleppendem Stück entwickelt, wo vor allem hell gestimmte, stark im Vordergrund stehende Gitarrenmelodien den Ton angeben. Mir ist dieses helle Gitarrenspiel einerseits zu aufdringlich, andererseits auch einfach zu freundlich akzentuiert, was meinem Bedürfnis nach der kalten anfänglichen Atmosphäre widerspricht. Die letzten, ebenfalls langsamen Minuten, sind dann aber wieder besser, da hier dunkle, düstere und mysteriöse Melodien die hellen Gitarrenklänge ersetzen.
Im zweiten Stück sind gleich zum Anfang jene hellen Gitarren zu hören. Diesmal aber wurden sie alles andere als freundlich klingend gespielt. Die Melodien, die vom ruhigen, schleppenden Schlagzeug begleitet werden, entwickeln eine trostlose und zum Teil auch verstörende Stimmung, da die hellen, klaren und atmosphärischen Melodien phasenweise mit einer verzerrten Gitarre unterlegt wurden, die eingängige, grelle und sich wiederholende Riffs einstreut. In der zweiten Hälfte sind einige kraftvolle Arrangements zu hören, die wie kleine intensive Ausbrüche wirken, da sie sowohl harmonisch wie auch gesanglich, wunderbar inszeniert und platziert wurden.
Weshalb es mit I respiri delle ombre und Tra la carne e il nulla zwei, zumindest teilweise italienischsprachige Lieder gibt, bleibt für mich an dieser Stelle unbeantwortet. Tatsache aber ist jedenfalls, dass die Passagen von I respiri delle ombre, in denen Numinas (erkennbar) italienisch singt, eine sehr gute und ergreifende Atmosphäre besitzen. Numinas' italienischer Gesang ist überaus ausdruckstark, zum Teil ein wenig harsch und laut und dabei sehr eindringlich. Verfeinert wird das Ganze dann von erstklassigen dunklen Melodiesträngen, die sehr ruhig und gleichmäßig wabern und einem beim Zuhören in andere Sphären entführen.
Mit Relic folgt das vielleicht beste Stück des Albums. Es nimmt durch den lauten, eindringlichen und leicht aggressiv eingehauchten Gesang, dem schleppenden aber treibend druckvollen Schlagzeug, einen kraftvollen Lauf. Diese kraftvolle Stimmung wird dann noch vertieft, als der Rhythmus schnell und eingängig wird und Krohm die Geschwindigkeit mit dunklen, unheilvollen Melodien auskleidet. Nach einer düsteren harmonischen Passage mit abstrakten Gurgelgeräuschen nimmt Relic noch mal volle Fahrt auf und Krohm legt dabei gar regelrecht brachiale Züge an den Tag.
Auch die verbleibenden drei Titel können überzeugen, da Krohm hier mit guten atmosphärischen Melodien, schnellen harten Schüben oder auch hypnotischen, ambientgleichen Passagen aufwartet.
Obgleich The haunting presence mit Bleak shores relativ schwach beginnt, entwickelt sich das neue Album anschließend zu einem ausgereiften Werk mit einer sehr dichten und düsteren Atmosphäre. Im Detail erweist sich The haunting presence als ein mit Abwechslung gespicktes Werk, in dem sowohl düstere, bleierne und eben harmonische Anteile genau so vorhanden sind, wie harsch und aggressiv angelegte Momente.
Es ist Krohm also gelungen, sich hinsichtlich A world through dead eyes deutlich zu steigern.
01. Bleak shores
02. Lifeless serenade
03. I respiri delle ombre
04. Relic
05. Memories of the flesh
06. Tra la carne e il nulla
07. Syndrome
Dabei ist das Auftaktlied Bleak shores aber noch eher mäßig ausgefallen obgleich die ersten, einleitenden Momente und Sekunden eine sehr gute Atmosphäre besitzen, die durch das eingängig antreibende Schlagzeugspiel, dem grimmigen Gesang und schnellen eingängigen Riffs erzeugt wird. Doch dieser grimmig beißende und kalte Anfangsmoment bleibt nicht erhalten, da sich Bleak shores alsbald zu einem atmosphärisch schleppendem Stück entwickelt, wo vor allem hell gestimmte, stark im Vordergrund stehende Gitarrenmelodien den Ton angeben. Mir ist dieses helle Gitarrenspiel einerseits zu aufdringlich, andererseits auch einfach zu freundlich akzentuiert, was meinem Bedürfnis nach der kalten anfänglichen Atmosphäre widerspricht. Die letzten, ebenfalls langsamen Minuten, sind dann aber wieder besser, da hier dunkle, düstere und mysteriöse Melodien die hellen Gitarrenklänge ersetzen.
Im zweiten Stück sind gleich zum Anfang jene hellen Gitarren zu hören. Diesmal aber wurden sie alles andere als freundlich klingend gespielt. Die Melodien, die vom ruhigen, schleppenden Schlagzeug begleitet werden, entwickeln eine trostlose und zum Teil auch verstörende Stimmung, da die hellen, klaren und atmosphärischen Melodien phasenweise mit einer verzerrten Gitarre unterlegt wurden, die eingängige, grelle und sich wiederholende Riffs einstreut. In der zweiten Hälfte sind einige kraftvolle Arrangements zu hören, die wie kleine intensive Ausbrüche wirken, da sie sowohl harmonisch wie auch gesanglich, wunderbar inszeniert und platziert wurden.
Weshalb es mit I respiri delle ombre und Tra la carne e il nulla zwei, zumindest teilweise italienischsprachige Lieder gibt, bleibt für mich an dieser Stelle unbeantwortet. Tatsache aber ist jedenfalls, dass die Passagen von I respiri delle ombre, in denen Numinas (erkennbar) italienisch singt, eine sehr gute und ergreifende Atmosphäre besitzen. Numinas' italienischer Gesang ist überaus ausdruckstark, zum Teil ein wenig harsch und laut und dabei sehr eindringlich. Verfeinert wird das Ganze dann von erstklassigen dunklen Melodiesträngen, die sehr ruhig und gleichmäßig wabern und einem beim Zuhören in andere Sphären entführen.
Mit Relic folgt das vielleicht beste Stück des Albums. Es nimmt durch den lauten, eindringlichen und leicht aggressiv eingehauchten Gesang, dem schleppenden aber treibend druckvollen Schlagzeug, einen kraftvollen Lauf. Diese kraftvolle Stimmung wird dann noch vertieft, als der Rhythmus schnell und eingängig wird und Krohm die Geschwindigkeit mit dunklen, unheilvollen Melodien auskleidet. Nach einer düsteren harmonischen Passage mit abstrakten Gurgelgeräuschen nimmt Relic noch mal volle Fahrt auf und Krohm legt dabei gar regelrecht brachiale Züge an den Tag.
Auch die verbleibenden drei Titel können überzeugen, da Krohm hier mit guten atmosphärischen Melodien, schnellen harten Schüben oder auch hypnotischen, ambientgleichen Passagen aufwartet.
Obgleich The haunting presence mit Bleak shores relativ schwach beginnt, entwickelt sich das neue Album anschließend zu einem ausgereiften Werk mit einer sehr dichten und düsteren Atmosphäre. Im Detail erweist sich The haunting presence als ein mit Abwechslung gespicktes Werk, in dem sowohl düstere, bleierne und eben harmonische Anteile genau so vorhanden sind, wie harsch und aggressiv angelegte Momente.
Es ist Krohm also gelungen, sich hinsichtlich A world through dead eyes deutlich zu steigern.
01. Bleak shores
02. Lifeless serenade
03. I respiri delle ombre
04. Relic
05. Memories of the flesh
06. Tra la carne e il nulla
07. Syndrome
01.10.2007
Necromessiah - Antiklerical Terroristik Death Squad | 2007 | Blasphemous Underground | CD | Black Thrash Metal
Eine Zeit lang gab es eine kleine Schwemme an Black / Thrash
Veröffentlichungen, die mal mehr, mal weniger überzeugten. Die drei
Italiener von Necromessiah liefern mit ihrem zweiten Album, Antiklerical terroristik death squad, ein vollends gelungenes Album ab, bei dem einfach alles stimmt.
Die zehn Lieder, die im Schnitt um die drei Minuten lang sind, bieten alles was es braucht für ein zünftiges Black / Thrash Album. Zuallererst ist da selbstverständlich die Gitarrenarbeit zu nennen, welche bei Necromessiah stets vielfältig und sehr flüssig von der Hand geht. Die Riffs und Melodiebögen decken ein breitgefächertes Spektrum von schön dreckig, über eingängig und einprägsam bis hin zu guten und anspruchsvollen Solis ab. Phasenweise erinnert mich das Gitarrenspiel ein wenig an die älteren Sachen von den Schweden Bewitched, welche dazumal wahre Meister im Blackened Thrash waren.
Aber auch rhythmisch lässt Necromessiah nichts anbrennen. So gibt es Parts und Lieder, in denen das Spiel schön peitschend, antreibend und manchmal gar wohlig polternd ist, was dann gemeinsam mit den schnellen, eingängigen Riffs für eine grandiose Metal-Atmosphäre sorgt. Doch wirklich schnelle und brachiale Passagen sind in der Unterzahl, stattdessen gibt es vorwiegend mittelschnelle Rhythmen zu hören, die sehr variabel vorgetragen werden, und entweder flott und antreibend oder stampfend und polternd sind.
Antiklerical terroristik death squad ist spielerisch ein sehr detailreiches Werk, bei dem der spielerische Spaß der Musiker spürbar und somit ansteckbar ist. Abgerundet wird das Ganze dann mit dem Gesang, der zwar leicht verzerrt ist aber stets deutlich bleibt und gleichfalls variabel gestaltet wurde und punktuell schön fies und dreckig rüberkommt.
Interessant und gelungen an der Musik ist für mich auch, dass man ihr nicht anhört, ein neues, 2007 eingespieltes und aufgenommenes Werk zu sein, da Necromessiah einen ordentlichen Old School Anstrich hat.
Passend zur Musik ist auch die Gestaltung des Covers ein Volltreffer und bedient, wie auch die Titelnamen zeigen, voll und ganz das Klischee des Black / Thrash Metals. Wer diese Stilart mag, wird von Antiklerical terroristik death squad gewiss nicht enttäuscht werden!
01. Intro (Vatican burning)
02. Atomic bloodshed
03. Marching for hell
04. Christ-Crushing Black Metal
05. Terror squad
06. Necroalkolteerorist
07. In the name of god let the churches burn
08. Fukking bastard god
09. Evil prophets
10. Total blasphemy
Die zehn Lieder, die im Schnitt um die drei Minuten lang sind, bieten alles was es braucht für ein zünftiges Black / Thrash Album. Zuallererst ist da selbstverständlich die Gitarrenarbeit zu nennen, welche bei Necromessiah stets vielfältig und sehr flüssig von der Hand geht. Die Riffs und Melodiebögen decken ein breitgefächertes Spektrum von schön dreckig, über eingängig und einprägsam bis hin zu guten und anspruchsvollen Solis ab. Phasenweise erinnert mich das Gitarrenspiel ein wenig an die älteren Sachen von den Schweden Bewitched, welche dazumal wahre Meister im Blackened Thrash waren.
Aber auch rhythmisch lässt Necromessiah nichts anbrennen. So gibt es Parts und Lieder, in denen das Spiel schön peitschend, antreibend und manchmal gar wohlig polternd ist, was dann gemeinsam mit den schnellen, eingängigen Riffs für eine grandiose Metal-Atmosphäre sorgt. Doch wirklich schnelle und brachiale Passagen sind in der Unterzahl, stattdessen gibt es vorwiegend mittelschnelle Rhythmen zu hören, die sehr variabel vorgetragen werden, und entweder flott und antreibend oder stampfend und polternd sind.
Antiklerical terroristik death squad ist spielerisch ein sehr detailreiches Werk, bei dem der spielerische Spaß der Musiker spürbar und somit ansteckbar ist. Abgerundet wird das Ganze dann mit dem Gesang, der zwar leicht verzerrt ist aber stets deutlich bleibt und gleichfalls variabel gestaltet wurde und punktuell schön fies und dreckig rüberkommt.
Interessant und gelungen an der Musik ist für mich auch, dass man ihr nicht anhört, ein neues, 2007 eingespieltes und aufgenommenes Werk zu sein, da Necromessiah einen ordentlichen Old School Anstrich hat.
Passend zur Musik ist auch die Gestaltung des Covers ein Volltreffer und bedient, wie auch die Titelnamen zeigen, voll und ganz das Klischee des Black / Thrash Metals. Wer diese Stilart mag, wird von Antiklerical terroristik death squad gewiss nicht enttäuscht werden!
01. Intro (Vatican burning)
02. Atomic bloodshed
03. Marching for hell
04. Christ-Crushing Black Metal
05. Terror squad
06. Necroalkolteerorist
07. In the name of god let the churches burn
08. Fukking bastard god
09. Evil prophets
10. Total blasphemy
30.09.2007
Spektr - Mescalyne | 2007 | Debemur Morti | CD | Industrial Black Metal
Obwohl die neue MCD Mescalyne nach zwei Alben die bereits dritte Veröffentlichung von Spektr
ist, komme ich jetzt erstmalig mit den zwei Franzosen, von denen der
eine bei Battlehorns tätig war und der andere es noch bei Haemoth ist,
in Berührung. Im Groben entpuppt sich Mescalyne als düsterer und moderner Black Metal mit experimentellen Indstrial / Ambient-Anleihen.
So beginnt das erste Lied, Hollow contact, auch entsprechend mit düsteren, elektronisch erzeugten Klängen und Geräuschen zu denen sich später dann auch ein unruhig gespieltes Schlagzeug hinzugesellt. Die Atmosphäre während dieser ersten zwei Minuten ist schön düster und unheilvoll aber nicht genauer bestimmbar. Möglicherweise ein Wink auf die halluzinogene Wirkung von Meskalin. Nach dieser düster-atmosphärischen Einleitung wird es jedenfalls rau, grell und harsch und für eine kurze Zeit ist der Rhythmus sehr schnell und eingängig. Dies bleibt nicht lange so. Hollow contact entwickelt sich zu einem sehr abwechslungsbehafteten Stück, in dem sich extrem raue und harsche Parts mit langsameren oder auch klaren und ruhigen Passagen abwechseln, die wie die Einleitung düster beschaffen sind.
In einer ähnlichen Weise ist auch das folgende Titellied strukturiert, wobei Spektr hier mehr auf die Gitarren zurückgreift, die gerade in den weniger schnellen und rauen Passagen durch ihre dunkle und teils verworrene Spielweise für düstere und beklemmend wirkende Stimmungen sorgen. Im Mittelteil ist ein ruhiger, mit einem Sprachsample unterlegter, Abschnitt zu hören, auf den ein überaus brutaler und schneller Part folgt.
Maze of torment ist ein durchgängig ruhiges Instrumentalstück mit seichten, düsteren Ambientklängen und diversen Geräuschen welche die unheimliche Atmosphäre vervollständigen.
Das letzte Lied Revelations ist ein erneut sehr abwechslungsreich gestaltetes Stück, in dem dunkle Gitarrenmelodien auf sehr harsche und schnelle Parts prallen und in dem zahlreiche Industrial / Ambient-Klänge zum Zuge kommen. Darüber hinaus ist auch eine deutsch sprechende Stimme zu hören.
In Frankreich scheint sich mit Gruppen wie Diapsiquir, La Division Mentale oder Blacklodge ein regelrechter Trend zu entwickeln, nicht nur modernen oder abstrakten Black Metal zu kreieren sondern diesen auch mit dunklen elektronischen Anteilen anzureichern. In diese, wenn auch sehr eigenständige Kerbe, stoßt auch Spektr. Mir gefallen dabei vor allem die überaus extrem angelegten harschen Strukturen, die vor allem durch die derb verzerrten Gitarren und dem gleichfalls stark verzerrten Gesang gekennzeichnet sind. Die düsteren Klangkulissen, die immer wieder für Auflockerungen sorgen, sind ebenfalls sehr gelungen und harmonieren ausgesprochen gut mit dem extremen Metal.
So beginnt das erste Lied, Hollow contact, auch entsprechend mit düsteren, elektronisch erzeugten Klängen und Geräuschen zu denen sich später dann auch ein unruhig gespieltes Schlagzeug hinzugesellt. Die Atmosphäre während dieser ersten zwei Minuten ist schön düster und unheilvoll aber nicht genauer bestimmbar. Möglicherweise ein Wink auf die halluzinogene Wirkung von Meskalin. Nach dieser düster-atmosphärischen Einleitung wird es jedenfalls rau, grell und harsch und für eine kurze Zeit ist der Rhythmus sehr schnell und eingängig. Dies bleibt nicht lange so. Hollow contact entwickelt sich zu einem sehr abwechslungsbehafteten Stück, in dem sich extrem raue und harsche Parts mit langsameren oder auch klaren und ruhigen Passagen abwechseln, die wie die Einleitung düster beschaffen sind.
In einer ähnlichen Weise ist auch das folgende Titellied strukturiert, wobei Spektr hier mehr auf die Gitarren zurückgreift, die gerade in den weniger schnellen und rauen Passagen durch ihre dunkle und teils verworrene Spielweise für düstere und beklemmend wirkende Stimmungen sorgen. Im Mittelteil ist ein ruhiger, mit einem Sprachsample unterlegter, Abschnitt zu hören, auf den ein überaus brutaler und schneller Part folgt.
Maze of torment ist ein durchgängig ruhiges Instrumentalstück mit seichten, düsteren Ambientklängen und diversen Geräuschen welche die unheimliche Atmosphäre vervollständigen.
Das letzte Lied Revelations ist ein erneut sehr abwechslungsreich gestaltetes Stück, in dem dunkle Gitarrenmelodien auf sehr harsche und schnelle Parts prallen und in dem zahlreiche Industrial / Ambient-Klänge zum Zuge kommen. Darüber hinaus ist auch eine deutsch sprechende Stimme zu hören.
In Frankreich scheint sich mit Gruppen wie Diapsiquir, La Division Mentale oder Blacklodge ein regelrechter Trend zu entwickeln, nicht nur modernen oder abstrakten Black Metal zu kreieren sondern diesen auch mit dunklen elektronischen Anteilen anzureichern. In diese, wenn auch sehr eigenständige Kerbe, stoßt auch Spektr. Mir gefallen dabei vor allem die überaus extrem angelegten harschen Strukturen, die vor allem durch die derb verzerrten Gitarren und dem gleichfalls stark verzerrten Gesang gekennzeichnet sind. Die düsteren Klangkulissen, die immer wieder für Auflockerungen sorgen, sind ebenfalls sehr gelungen und harmonieren ausgesprochen gut mit dem extremen Metal.
24.09.2007
Decreto K - La Tomba Reclama La Tua Carne | 2006 | Eigenproduktion | CDR | Noise Black Metal
Nachdem das erste Demo, Che il viale sia nero, noch sehr laut, heftig und aggressiv ausfiel, gibt es auf dem zweiten Demo vermehrt ruhigere Klänge zu hören.
Auf La tomba reclama la rua carne gibt es zwar gleichfalls derbe, zerstörerische und vom Wahnsinn getriebene Titel zu hören, aber nicht ausschließlich. La tomba reclama la rua carne enthält auch sehr dunkle und beklemmende Industrial / Noise Passagen, die sowohl eingängig mechanisch wie auch atmosphärisch und leicht harmonisch sind, und der ansonsten harschen und aggressiven Ausstrahlung einen überaus düsteren, beklemmenden und kalten Anstrich verpassen.
Mir gefällt La tomba reclama la rua carne aufgrund dieser dunklen harmonischen Anteile etwas besser als das erste Demo. Zum Einen, weil diese düsteren Elemente eine gute ergreifende Atmosphäre haben und zum Anderen, weil die Wechsel der lauten und aggressiven Parts mit den düsteren und beklemmenden Klangkulissen, das radikale und extreme in der Musik von Decreto K zusätzlich unterstreichen.
01. Fame eterna e nevrotico salasso
02. Invalida equazione gnostica
03. La tomba reclama la tua carne
04. STvR 54
05. Il rituale che deforma la tua immagine
06. Oggi sarebbero vive
07. Riversa nella forca
After the first demo
Che Il Viale Sia Nero turning out quite very loud, violent and aggressive, there are increased calm sounds heard on the second demo.
On La Tomba Reclama La Tua Carne there are certainly likewise rough, destructive and insane songs to be heard, but not exclusively. La Tomba Reclama La Tua Carne contains also very dismal and oppressive Industrial/Noise passages, which are well-catching mechanic as atmospheric and slightly harmonic, giving the otherwise harsh and aggressive charisma an overall mournful, oppressive and extremely cold appearance.
La Tomba Reclama La Tua Carne is pleasing me in virtue of these dark harmonic elements slightly better than the first demo. First because of these sombre elements having a well stirring atmosphere and on the other hand, because the alternations of the loud and aggressive parts with the dark and oppressive sound pattern emphasize additionally the radical and extreme music of Decreto K.
Review: Aceust
Translation: G.P.
http://www.decretok.altervista.org/
Auf La tomba reclama la rua carne gibt es zwar gleichfalls derbe, zerstörerische und vom Wahnsinn getriebene Titel zu hören, aber nicht ausschließlich. La tomba reclama la rua carne enthält auch sehr dunkle und beklemmende Industrial / Noise Passagen, die sowohl eingängig mechanisch wie auch atmosphärisch und leicht harmonisch sind, und der ansonsten harschen und aggressiven Ausstrahlung einen überaus düsteren, beklemmenden und kalten Anstrich verpassen.
Mir gefällt La tomba reclama la rua carne aufgrund dieser dunklen harmonischen Anteile etwas besser als das erste Demo. Zum Einen, weil diese düsteren Elemente eine gute ergreifende Atmosphäre haben und zum Anderen, weil die Wechsel der lauten und aggressiven Parts mit den düsteren und beklemmenden Klangkulissen, das radikale und extreme in der Musik von Decreto K zusätzlich unterstreichen.
01. Fame eterna e nevrotico salasso
02. Invalida equazione gnostica
03. La tomba reclama la tua carne
04. STvR 54
05. Il rituale che deforma la tua immagine
06. Oggi sarebbero vive
07. Riversa nella forca
After the first demo
Che Il Viale Sia Nero turning out quite very loud, violent and aggressive, there are increased calm sounds heard on the second demo.On La Tomba Reclama La Tua Carne there are certainly likewise rough, destructive and insane songs to be heard, but not exclusively. La Tomba Reclama La Tua Carne contains also very dismal and oppressive Industrial/Noise passages, which are well-catching mechanic as atmospheric and slightly harmonic, giving the otherwise harsh and aggressive charisma an overall mournful, oppressive and extremely cold appearance.
La Tomba Reclama La Tua Carne is pleasing me in virtue of these dark harmonic elements slightly better than the first demo. First because of these sombre elements having a well stirring atmosphere and on the other hand, because the alternations of the loud and aggressive parts with the dark and oppressive sound pattern emphasize additionally the radical and extreme music of Decreto K.
Review: Aceust
Translation: G.P.
http://www.decretok.altervista.org/
Decreto K - Che Il Viale Sia Nero | 2006 | Eigenproduktion | CDR | Noise Black Metal
English version below!
Dieser tonale Wutsturm, den das italienische Projekt Decreto K hier offeriert, ist hochgradig destruktiv und extrem. Decreto K selbst beschreibt den Stil als „Harsch Amphetamine Black Metal & Lo. Fi Negativism“, was in gewisser Weise sehr treffend ist.
Die selbstproduzierte CDr, die siebzehn gestörte Titel umfasst und etwas mehr als 26 Minuten lang ist, enthält jede Menge harschen Noise Black Metal mit vielerlei elektronischen und mechanisch klingenden Tönen. Darüber hinaus gibt es aber auch extrem gespielte und sehr schroff und rau klingende Gitarren zu hören, die zumeist in schneller, schrummiger Art und Weise mit dem radikal verzerrten Kreischgesang zu negativem Klangkrach verschmelzen.
Wer Melodien oder ausgefeilte Strukturen braucht, der sollte definitiv die Finger von Che il viale sia nero lassen, da einem ansonsten der Schädel zu platzen droht. Doch trotz des simplen Gerüsts auf dem Decreto K seine Klangkreationen aufbaut, vermag die Musik zu in gewisser Weise zu überzeugen, da sie durchaus imstande ist, eine düstere, verstörende und aggressive Atmosphäre aufzubauen.
In diesem Zusammenhang gefällt mir das oft räudig gestaltete Gitarrenspiel in der Kombination mit dem radikal verzerrten Gesang. Denn diese Gitarren streuen vereinzelt schräge Harmonien ein, die dem Ganzen einen zusätzlich obskuren Anschliff verpassen.
Wer düstere aber vor allem harsche und nach Krach klingende Töne und Klänge mag, sollte Decreto K eine Chance geben. Für gewisse Stimmungen ist diese Musik bestens geeignet.
01. A man burned in the wind
02. The Stuka's love song
03. Ritus 17: Tu non esisti
04. Ugly cunt fuck
05. Tonight golden curls
06. A blade now speak
07. Absorbed by negative
08. Look at my sword
09. The meaning of my war
10. Pressione antisociale costante
11. The drug slut VS Mister Aids
12. Che il viale sia nero
13. 93 days without blood
14. Goditi la tomba
15. Ritus 71: Odiio la tua carne
16. Kaos magick detonator
17. Aritmos + Aritmos = 666
http://www.decretok.altervista.org/
This tonal stormy outburst of fury, which the Italian project Decreto K is offering here, has to be declared as high-grade destructive and extreme. Decreto K itself describes the style as „Harsh Amphetamine Black Metal & Lo. Fi Negativism“, what is certainly very appropriate.
The self-produced CDr, including seventeen insane songs of slightly more than 27 minutes, contains a lot of harsh Noise Black Metal with multifarious electronic and mechanic sounding tones. Beyond that there are also heard extremely played and very gruff and raw sounding guitars, which mostly are melting in fast, dim manner with the radically distorted screaming into a negative sound noise.
Who needs melodies and flawless structures should definitely keep its hands off Che Il Viale Sia Nero, because otherwise a skull burst is threatening. But despite the simply basic Decreto K's sound creation is build up the music is able to convince in a certain way, because it's thoroughly capable of creating a sombre, insane and aggressive atmosphere.
In this connection the often scabiesious created guitar playing is pleasing me in its combination with the distorted vocals. Then these guitars insert single weird harmonies fitting with an additional obscure surface.
Who likes above all harsh and noise tones and sounds should give Decreto K a chance. For certain tempers this music is suited perfectly.
Review: Aceust
Translation: G.P.
Dieser tonale Wutsturm, den das italienische Projekt Decreto K hier offeriert, ist hochgradig destruktiv und extrem. Decreto K selbst beschreibt den Stil als „Harsch Amphetamine Black Metal & Lo. Fi Negativism“, was in gewisser Weise sehr treffend ist.
Die selbstproduzierte CDr, die siebzehn gestörte Titel umfasst und etwas mehr als 26 Minuten lang ist, enthält jede Menge harschen Noise Black Metal mit vielerlei elektronischen und mechanisch klingenden Tönen. Darüber hinaus gibt es aber auch extrem gespielte und sehr schroff und rau klingende Gitarren zu hören, die zumeist in schneller, schrummiger Art und Weise mit dem radikal verzerrten Kreischgesang zu negativem Klangkrach verschmelzen.
Wer Melodien oder ausgefeilte Strukturen braucht, der sollte definitiv die Finger von Che il viale sia nero lassen, da einem ansonsten der Schädel zu platzen droht. Doch trotz des simplen Gerüsts auf dem Decreto K seine Klangkreationen aufbaut, vermag die Musik zu in gewisser Weise zu überzeugen, da sie durchaus imstande ist, eine düstere, verstörende und aggressive Atmosphäre aufzubauen.
In diesem Zusammenhang gefällt mir das oft räudig gestaltete Gitarrenspiel in der Kombination mit dem radikal verzerrten Gesang. Denn diese Gitarren streuen vereinzelt schräge Harmonien ein, die dem Ganzen einen zusätzlich obskuren Anschliff verpassen.
Wer düstere aber vor allem harsche und nach Krach klingende Töne und Klänge mag, sollte Decreto K eine Chance geben. Für gewisse Stimmungen ist diese Musik bestens geeignet.
01. A man burned in the wind
02. The Stuka's love song
03. Ritus 17: Tu non esisti
04. Ugly cunt fuck
05. Tonight golden curls
06. A blade now speak
07. Absorbed by negative
08. Look at my sword
09. The meaning of my war
10. Pressione antisociale costante
11. The drug slut VS Mister Aids
12. Che il viale sia nero
13. 93 days without blood
14. Goditi la tomba
15. Ritus 71: Odiio la tua carne
16. Kaos magick detonator
17. Aritmos + Aritmos = 666
http://www.decretok.altervista.org/
This tonal stormy outburst of fury, which the Italian project Decreto K is offering here, has to be declared as high-grade destructive and extreme. Decreto K itself describes the style as „Harsh Amphetamine Black Metal & Lo. Fi Negativism“, what is certainly very appropriate.
The self-produced CDr, including seventeen insane songs of slightly more than 27 minutes, contains a lot of harsh Noise Black Metal with multifarious electronic and mechanic sounding tones. Beyond that there are also heard extremely played and very gruff and raw sounding guitars, which mostly are melting in fast, dim manner with the radically distorted screaming into a negative sound noise.
Who needs melodies and flawless structures should definitely keep its hands off Che Il Viale Sia Nero, because otherwise a skull burst is threatening. But despite the simply basic Decreto K's sound creation is build up the music is able to convince in a certain way, because it's thoroughly capable of creating a sombre, insane and aggressive atmosphere.
In this connection the often scabiesious created guitar playing is pleasing me in its combination with the distorted vocals. Then these guitars insert single weird harmonies fitting with an additional obscure surface.
Who likes above all harsh and noise tones and sounds should give Decreto K a chance. For certain tempers this music is suited perfectly.
Review: Aceust
Translation: G.P.
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