Die Umschreibung „Nature Metal“ von Irminsul Records über A life's work of Natrgaard
trifft es ziemlich gut. Nicht nur, weil die Natur thematischer
Schwerpunkt des Demos ist, sondern auch wegen der Musik an sich. ZwenZ
bedient sich verschiedener Elemente des Black und Pagan Metals, wobei
gerade die vielen ruhigen Passagen mit klaren und sehr sonoren Gesängen
und Akustikgitarre schwer ins Gewicht fallen. Neben der Akustikgitarre
kommt auch eine Panflöte (ich hoffe, ich irre mich nicht) zum Einsatz,
was den naturbezogenen Charakter zusätzlich unterstreicht. Natürlich
besteht A life's work of Natrgaard nicht ausschließlich aus
diesen ruhigen und eindringlichen Klängen und Melodien. Es gibt auch
sehr druckvoll und antreibend gespielte Passagen mit verzerrtem Gesang,
die zum Teil eher rockig wirken oder mehr nach eingängigem Black Metal
klingen.
A life's work of Natrgaard ist ein absolut erstklassiges
Demo, nicht nur wegen der ausgezeichneten musikalischen Leistung
sondern auch wegen dem sehr guten Klang, der warm, kräftig und sauber
ist. Die Demokassette ist auf 100 Kopien limitiert.
01. Einstieg
02. Hinterland
03. Reise ins Innere der Erde
04. Falkenflug
05. Abschied
06. Wir sind frei (Bonus)
04.10.2005
Zarathustra - Contempt | 2005 | Undercover Records | Vinyl | Black Metal
Zwei Jahre nach dem letzten Album Perpetual black force, gibt es nun neues Material von Zarathustra in Form einer MCD / MLP, wobei das Vinyl mit einem Lied mehr versehen ist. Perpetual black force fand ich seiner Zeit etwas enttäuschend, weil irgendwie zu platt, langweilig und harmlos doch mit dem aktuellen Werk Contempt ist dies anders.
Ganz gleich ob Zarathustra schnell, antreibend und brachial aufspielen oder es eher mittelschnell und schleppend angehen lassen, über allem liegt eine spezielle eindringliche Stimmung die Zarathustra scheinbar spielend und mühelos mit jedem Takt aufrecht erhalten. Das liegt größtenteils in der außerordentlich guten Beherrschung der Instrumente begründet, allen voran der Umgang mit den Gitarren, welcher einfach hervorragend ist. Besonders gut zur Geltung kommen diese Qualitäten bei dem langsamen Stück Of serpents of swords, das eine ähnliche fesselnde und düstere Atmosphäre besitzt wie einst das großartige Screams from the past.
Aber auch die anderen Lieder von Contempt haben es in sich, so zum Beispiel das Eröffnungslied Slave morality, welches schier wutentbrannt aggressiv loslegt um dann im weiteren Verlauf sehr nuanciert mit verschiedenen Rhythmen und Elementen wunderbar auf die nachfolgenden Lieder vorbereitet. Wie erwähnt, enthält die Vinylversion von Contempt ein Bonustitel. Dabei handelt es sich um Sphinx, nachgespielt von Poison. Das Original kenne ich zwar nicht, doch ist das hier vorliegende Lied so gut und mitreißend dass ich jedem nur empfehlen kann, zur Vinylversion zu greifen.
Zarathustra haben mich mit Contempt positiv überrascht, sie haben genau die richtige Mischung aus Eingängigkeit, Abwechslung und thrashig spielerischen Elementen getroffen die ich zuletzt vor zwei Jahren vermisst habe.
01. Slave morality
02. Become eternal
03. Master morality
04. Of serpents and swords
05. Sphinx (Poison Cover - nur auf Vinyl)
Ganz gleich ob Zarathustra schnell, antreibend und brachial aufspielen oder es eher mittelschnell und schleppend angehen lassen, über allem liegt eine spezielle eindringliche Stimmung die Zarathustra scheinbar spielend und mühelos mit jedem Takt aufrecht erhalten. Das liegt größtenteils in der außerordentlich guten Beherrschung der Instrumente begründet, allen voran der Umgang mit den Gitarren, welcher einfach hervorragend ist. Besonders gut zur Geltung kommen diese Qualitäten bei dem langsamen Stück Of serpents of swords, das eine ähnliche fesselnde und düstere Atmosphäre besitzt wie einst das großartige Screams from the past.
Aber auch die anderen Lieder von Contempt haben es in sich, so zum Beispiel das Eröffnungslied Slave morality, welches schier wutentbrannt aggressiv loslegt um dann im weiteren Verlauf sehr nuanciert mit verschiedenen Rhythmen und Elementen wunderbar auf die nachfolgenden Lieder vorbereitet. Wie erwähnt, enthält die Vinylversion von Contempt ein Bonustitel. Dabei handelt es sich um Sphinx, nachgespielt von Poison. Das Original kenne ich zwar nicht, doch ist das hier vorliegende Lied so gut und mitreißend dass ich jedem nur empfehlen kann, zur Vinylversion zu greifen.
Zarathustra haben mich mit Contempt positiv überrascht, sie haben genau die richtige Mischung aus Eingängigkeit, Abwechslung und thrashig spielerischen Elementen getroffen die ich zuletzt vor zwei Jahren vermisst habe.
01. Slave morality
02. Become eternal
03. Master morality
04. Of serpents and swords
05. Sphinx (Poison Cover - nur auf Vinyl)
Xerión / Omendark / Nakkiga - Ipar Basoetan / Na Fraga Do Norte | 2005 | Oniric | CD | Black Metal
Xerión sind mittlerweile keine ganz Unbekannten mehr. In den vergangenen beiden Jahren haben sie mit den Splits mit Foscor sowie Cryfemal und dem Demo A harpa do guerreiro
für Aufmerksamkeit gesorgt. Auch auf dieser Veröffentlichung
zelebrieren die Spanier ihren Pagan / Black Metal mit Einflüssen der
galizischen Folklore. Diese Verschmelzung zu einem eigenen Stil ist Xerión
wieder gut gelungen. Die Elemente der galizischen Folklore schimmern
zwar immer wieder kräftig aber auch mal eher sanft und dezent durch,
dies jedoch in einem angemessenen Maße. Die harten und aggressiven
Anteile des Metals kommen insbesondere bei dem ersten Titel O diaño das tebras nicht zu kurz, der um Längen schneller und brachialer ist als Madrigal da lúa. Bei dem kurzen Baixo os agoiros da nocturna luz divina handelt es sich dann nur noch um ein ruhiges Outro.
Omendark aus dem spanischen Teil des Baskenlands kommen in ihren Stücken weitgehend ohne traditionellen Folk samt den dazugehörigen Instrumenten aus. Weite Strecken ihrer Stücke sind relativ reinrassiger Black Metal, der straff und schnell aufgezogen ist, wo flinke Gitarren und der Gesang dominieren. Aufgelockert werden diese Passagen durch ruhigere Phasen mit schön gespielten Melodien die zum Teil regionalen Ursprungs sind. Ruhiger und folklastiger geht es bei den Basken in den kurzen Zwischenstücken zu, die zwischen jedem „richtigen“ Lied platziert worden sind. Deshalb sind Omendark auch mit doppelt so viel Liedern vertreten.
Ebenfalls aus dem spanischen Baskenland kommen Nakkiga, die den rohsten und eindringlichsten Beitrag zu dieser Split-Veröffentlichung liefern. Einerseits verzichten sie vollständig auf Folklore in ihrer Musik, andererseits spielen sie viel rauer und ungeschliffener. Das erste Stück Naglimund ist durchgehend langsam und schleppend strukturiert, bietet darin aber sehr interessante Facetten was zu einer ganz speziellen Atmosphäre führt. Mit Haritzaren semeak (Arimen guda) verhalten sich Nakkiga schneller, eingängiger und aggressiver. Insbesondere zum Ende hin zeigen die Basken ihre Qualitäten; sehr schnelles und abwechslungsreiches Spiel, dass sehr gitarrenbetont ist und vom gut gespielten Schlagzeug begleitet wird. Ein weiterer Pluspunkt ist der grell verzerrte Gesang, der gerne auch mal leicht hysterisch bzw. sehr emotional anmutet, wie etwa Shining - um einen Vergleich anzuführen.
Ipar basoetan / Na fraga do norte ist eine sehr interessante und gelungene Erscheinung, mit drei unterschiedlichen Gruppen einer Region, die alle für sich genommen überzeugen können. Erschienen ist das Ganze in einer Auflage von 500 Einheiten.
XERIÓN
01. O diaño das tebras
02. Madrigal da lúa
03. Baixo os agoiros da nocturna luz divina
OMENDARK
04. Jainkoen oihartzuna
05. Aetas bellum autrigonum
06. Izena duen guztia omen da
07. Ipar basoetan
08. Kixmiren heriotza
09. Jentilen egunsentia
NAGGIKA
10. Naglimund
11. Haritzaren semeak (Arimen guda)
12. Erio
Omendark aus dem spanischen Teil des Baskenlands kommen in ihren Stücken weitgehend ohne traditionellen Folk samt den dazugehörigen Instrumenten aus. Weite Strecken ihrer Stücke sind relativ reinrassiger Black Metal, der straff und schnell aufgezogen ist, wo flinke Gitarren und der Gesang dominieren. Aufgelockert werden diese Passagen durch ruhigere Phasen mit schön gespielten Melodien die zum Teil regionalen Ursprungs sind. Ruhiger und folklastiger geht es bei den Basken in den kurzen Zwischenstücken zu, die zwischen jedem „richtigen“ Lied platziert worden sind. Deshalb sind Omendark auch mit doppelt so viel Liedern vertreten.
Ebenfalls aus dem spanischen Baskenland kommen Nakkiga, die den rohsten und eindringlichsten Beitrag zu dieser Split-Veröffentlichung liefern. Einerseits verzichten sie vollständig auf Folklore in ihrer Musik, andererseits spielen sie viel rauer und ungeschliffener. Das erste Stück Naglimund ist durchgehend langsam und schleppend strukturiert, bietet darin aber sehr interessante Facetten was zu einer ganz speziellen Atmosphäre führt. Mit Haritzaren semeak (Arimen guda) verhalten sich Nakkiga schneller, eingängiger und aggressiver. Insbesondere zum Ende hin zeigen die Basken ihre Qualitäten; sehr schnelles und abwechslungsreiches Spiel, dass sehr gitarrenbetont ist und vom gut gespielten Schlagzeug begleitet wird. Ein weiterer Pluspunkt ist der grell verzerrte Gesang, der gerne auch mal leicht hysterisch bzw. sehr emotional anmutet, wie etwa Shining - um einen Vergleich anzuführen.
Ipar basoetan / Na fraga do norte ist eine sehr interessante und gelungene Erscheinung, mit drei unterschiedlichen Gruppen einer Region, die alle für sich genommen überzeugen können. Erschienen ist das Ganze in einer Auflage von 500 Einheiten.
XERIÓN
01. O diaño das tebras
02. Madrigal da lúa
03. Baixo os agoiros da nocturna luz divina
OMENDARK
04. Jainkoen oihartzuna
05. Aetas bellum autrigonum
06. Izena duen guztia omen da
07. Ipar basoetan
08. Kixmiren heriotza
09. Jentilen egunsentia
NAGGIKA
10. Naglimund
11. Haritzaren semeak (Arimen guda)
12. Erio
Xergath - Raging Fullmoon | 2005 | Ravencult Productions | CDR | Black Metal
Fünf der sechs Lieder auf Raging fullmoon entstammen dreier Demos aus den Jahren 2003 und 2004. Wenn man sich Raging fullmoon
anhört, entsteht allerdings nicht unbedingt der Eindruck es mit
Material aus unterschiedlichen Aufnahmen zu tun zu haben, was natürlich
positiv ist. Insgesamt betrachtet spielen Xergath rohen
und ungeschliffenen Black Metal der teilweise sehr melancholische
Anteile hat aber auch sehr energisch und hasserfüllt ist. Trotz des
engen Rahmens den diese rohe Spielart setzt, haben Xergath das Material durchaus interessant und vielschichtig gestaltet.
Das erste richtige Lied Raging fullmoon läutet die CD schnell stampfend und aggressiv ein. Es ist noch recht simpel und überschaubar strukturiert auch wenn es zum Ende hin langsamer und gitarrenbetonter wird. Mit Revelation of hate und Ascend from the depths of your tomb folgen die zwei längsten Stücke, die zugleich auch die abwechslungsreichsten Kompositionen sind. The revelation of hate beginnt langsam und stampfend, grelle Gitarren surren unruhig und beklemmend und der verzerrte Kreischgesang ist sehr leise im Hintergrund. Die geringe Lautstärke stört allerdings nicht, im Gegenteil, sie ist sehr passend und verleiht dem Ganzen eine nachdrückliche düstere Stimmung. Ascend from the depths of your tomb ist um einiges harscher, die Rhythmik ist dezidiert schnell und der Gesang lauter und aggressiver. Auch hierbei kommen die grellen und unruhig wirkenden Gitarren zum Einsatz und hauchen der ansonsten energischen Atmosphäre etwas Melancholisches ein. Positiv hierbei ist der Klang, der ein wenig unsauber und grell ist, das Schlagzeug wohlig dumpf klingen lässt. Er passt hervorragend zur Musik und trägt somit auch maßgeblich zur Atmosphäre bei.
Ride of the deathspell ist ein kurzes und kraftvolles Stück, mit einigen schnellen und schleppenden Rhythmen. Abgeschlossen wird Raging fullmoon dann mit Endzeit, einem sehr langsamen und beklemmenden Lied. Es ist sehr einfach strukturiert, ein langsamer schleppender Takt und ein paar wenige sich wiederholende Riffs. Später zum Ende hin setzt dann passend eine morbide Stimme ein. Der Name Endzeit passt wie die Faust aufs Auge. Die Stimmung die das Lied hervorruft ist trostlos, düster und hoffnungslos.
Raging fullmoon ist eine empfehlenswerte Veröffentlichung, die den rauen und düsteren zuweilen auch primitiven Geist des Black Metals wiedergibt.
01. Proclamation
02. Raging fullmoon
03. The revelation of hate
04. Ascend from the depths of your tomb
05. Ride the deathspell
06. Endzeit
Das erste richtige Lied Raging fullmoon läutet die CD schnell stampfend und aggressiv ein. Es ist noch recht simpel und überschaubar strukturiert auch wenn es zum Ende hin langsamer und gitarrenbetonter wird. Mit Revelation of hate und Ascend from the depths of your tomb folgen die zwei längsten Stücke, die zugleich auch die abwechslungsreichsten Kompositionen sind. The revelation of hate beginnt langsam und stampfend, grelle Gitarren surren unruhig und beklemmend und der verzerrte Kreischgesang ist sehr leise im Hintergrund. Die geringe Lautstärke stört allerdings nicht, im Gegenteil, sie ist sehr passend und verleiht dem Ganzen eine nachdrückliche düstere Stimmung. Ascend from the depths of your tomb ist um einiges harscher, die Rhythmik ist dezidiert schnell und der Gesang lauter und aggressiver. Auch hierbei kommen die grellen und unruhig wirkenden Gitarren zum Einsatz und hauchen der ansonsten energischen Atmosphäre etwas Melancholisches ein. Positiv hierbei ist der Klang, der ein wenig unsauber und grell ist, das Schlagzeug wohlig dumpf klingen lässt. Er passt hervorragend zur Musik und trägt somit auch maßgeblich zur Atmosphäre bei.
Ride of the deathspell ist ein kurzes und kraftvolles Stück, mit einigen schnellen und schleppenden Rhythmen. Abgeschlossen wird Raging fullmoon dann mit Endzeit, einem sehr langsamen und beklemmenden Lied. Es ist sehr einfach strukturiert, ein langsamer schleppender Takt und ein paar wenige sich wiederholende Riffs. Später zum Ende hin setzt dann passend eine morbide Stimme ein. Der Name Endzeit passt wie die Faust aufs Auge. Die Stimmung die das Lied hervorruft ist trostlos, düster und hoffnungslos.
Raging fullmoon ist eine empfehlenswerte Veröffentlichung, die den rauen und düsteren zuweilen auch primitiven Geist des Black Metals wiedergibt.
01. Proclamation
02. Raging fullmoon
03. The revelation of hate
04. Ascend from the depths of your tomb
05. Ride the deathspell
06. Endzeit
Wyrd - Rota | 2005 | Omvina | CD | Black Metal
Das fünfte und neuste Album von Wyrd könnte dafür stehen, dass Wyrd musikalisch neue Wege gehen werden. Diese Tendenz zeichnete sich bereits auf den beiden Vargtimmen Werken ab, doch sind die Veränderungen und Entwicklungen auf Rota
sehr viel präsenter und offensichtlicher. Ein Indiz hierfür könnte auch
die andersartige Covergestaltung sein sowie der Wegfall des bisherigen
Schriftzugs. Allerdings ist Rota nicht durch und durch etwas Neues von Wyrd
und unterscheidet sich auch nicht in allen Belangen. Im Gegenteil,
neben den neuen Aspekten sind auch viele bewährte und für Narqath und Wyrd typische Arrangements, Elemente und Stimmungen enthalten, die man durchaus als charakteristisches Merkmal von Wyrd
verstehen kann. Gerade diese Mischung macht das Album sehr interessant,
weil sich einerseits bekannte Muster wieder erkennen lassen aber eben
auch einiges neues und zunächst ungewöhnliches hinzugekommen ist, was
zunächst überraschend wirken kann.
Götterdämmerung und Loitsi sind die beiden Lieder, die aufhorchen lassen weil sie anders sind als das was man von Wyrd bisher gewohnt war. Es sind helle und freundliche Stücke, mit teilweise sehr verspielter und rockiger Rhythmik sowie Melodieführung was mich von der Atmosphäre her irgendwie an Gruppen wie etwa Finntroll (ich hoffe ich irre mich nicht, ich habe nichts von Finntroll da um meine Erinnerung zu überprüfen) erinnert. Veri kutsuu verta ist aber auch sehr interessant, da dort einige Riffs vorkommen, die in ähnlicher Weise bei den Death Metal Gruppen Obscenity und Orth zu hören sind. Man darf jetzt aber nicht denken, Rota sei völlig anders und experimentell. Wenn man das Album als Ganzes in einem Durchgang anhört, relativieren sich diese neuen Anteile. Es sind auch sehr Wyrd typische Titel enthalten, wie etwa Noitakansa und Rota, die alle Stärken und Vorzüge der alten Alben in sich vereinen. Insbesondere Rota selbst besitzt eine sehr tragende und tiefgehende Atmosphäre und ist wunderbar komponiert. Vielleicht bin ich etwas vorschnell, doch gehört das Lied Rota für mich mit zu den Besten Liedern von Wyrd überhaupt.
Mit Rota haben Wyrd zum fünften Mal ein äußerst gelungenes Album hingelegt, das in der Lage ist unterschiedliche Stimmungen einzufangen als auch wiederzugeben und trotz der Veränderungen, eine authentische Wyrd Veröffentlichung ist.
01. Noitakansa
02. Götterdämmerung
03. Henkien yössä
04. Veri kutsuu verta
05. Rota
06. Loitsi
Götterdämmerung und Loitsi sind die beiden Lieder, die aufhorchen lassen weil sie anders sind als das was man von Wyrd bisher gewohnt war. Es sind helle und freundliche Stücke, mit teilweise sehr verspielter und rockiger Rhythmik sowie Melodieführung was mich von der Atmosphäre her irgendwie an Gruppen wie etwa Finntroll (ich hoffe ich irre mich nicht, ich habe nichts von Finntroll da um meine Erinnerung zu überprüfen) erinnert. Veri kutsuu verta ist aber auch sehr interessant, da dort einige Riffs vorkommen, die in ähnlicher Weise bei den Death Metal Gruppen Obscenity und Orth zu hören sind. Man darf jetzt aber nicht denken, Rota sei völlig anders und experimentell. Wenn man das Album als Ganzes in einem Durchgang anhört, relativieren sich diese neuen Anteile. Es sind auch sehr Wyrd typische Titel enthalten, wie etwa Noitakansa und Rota, die alle Stärken und Vorzüge der alten Alben in sich vereinen. Insbesondere Rota selbst besitzt eine sehr tragende und tiefgehende Atmosphäre und ist wunderbar komponiert. Vielleicht bin ich etwas vorschnell, doch gehört das Lied Rota für mich mit zu den Besten Liedern von Wyrd überhaupt.
Mit Rota haben Wyrd zum fünften Mal ein äußerst gelungenes Album hingelegt, das in der Lage ist unterschiedliche Stimmungen einzufangen als auch wiederzugeben und trotz der Veränderungen, eine authentische Wyrd Veröffentlichung ist.
01. Noitakansa
02. Götterdämmerung
03. Henkien yössä
04. Veri kutsuu verta
05. Rota
06. Loitsi
03.10.2005
Wolfsschrei / Har Shatan - Split | 2005 | Darkland Records | Vinyl | Black Metal
Der Titel Devastating blow ist auf dem bereits erschienen Demo L.U.S.T.
ebenfalls enthalten, ob es sich um zwei verschiedene Versionen handelt
ist mir aber unbekannt, da ich nicht im Besitz dieser Demo CDr bin. Wolfsschrei
zelebrieren auf diesem Splitvinyl eingängigen und rauen Black Metal der
schnellen, einfachen und antreibenden Art. Langweilig oder einfallslos
wirken Wolfsschrei mit Devastating blow jedoch
nicht, denn diese minimalistische musikalische Spur macht einen
ehrlichen und aufrichtigen Eindruck. Das Lied weißt trotz aller Hingabe
fürs puristische zarte Variationen in der Struktur auf, die aber eher
unauffällig und im Hintergrund zu finden sind. Dies ist ein weiteres
Merkmal mit dem Wolfsschrei mich zu überzeugen wissen.

Har Shatan konnten mich ja schon mit dem bisher einzigen Demo Sounds to the key of death beeindrucken. Mit dem neuen Stück Through the eyes of the night ist es nicht anders. Schon gleich mit den ersten Sekunden des Liedes entströmt den Lautsprechern alt eingehauchter rumpeliger Black Metal, dass es eine wahre Freude ist. Von der Atmosphäre her, geben sich Har Shatan ähnlich minimalistisch wie Wolfsschrei, jedoch ist Through the eyes of the night musikalisch um einiges differenzierter ausgefallen. Es sind sowohl schleppende Passagen wie auch dezidiert eingängige und schnellere Strecken enthalten und auch an den Saiteninstrumenten zeigen sich Har Shatan spielfreudiger und abwechslungsreicher.
Für mich ist dieses Splitvinyl eine sehr gelungene Sache, die mir mit jedem Hören besser gefällt. Der einzige Kritikpunkt ist die Tatsache, dass das Vinyl ohne innere Schutzhülle ausgeliefert wird. Erschienen ist das Ganze in einer Auflage von 666 Kopien.
WOLFSSCHREI
01. Devastating blow
HAR SHATAN
02. Through the eyes of the night

Har Shatan konnten mich ja schon mit dem bisher einzigen Demo Sounds to the key of death beeindrucken. Mit dem neuen Stück Through the eyes of the night ist es nicht anders. Schon gleich mit den ersten Sekunden des Liedes entströmt den Lautsprechern alt eingehauchter rumpeliger Black Metal, dass es eine wahre Freude ist. Von der Atmosphäre her, geben sich Har Shatan ähnlich minimalistisch wie Wolfsschrei, jedoch ist Through the eyes of the night musikalisch um einiges differenzierter ausgefallen. Es sind sowohl schleppende Passagen wie auch dezidiert eingängige und schnellere Strecken enthalten und auch an den Saiteninstrumenten zeigen sich Har Shatan spielfreudiger und abwechslungsreicher.
Für mich ist dieses Splitvinyl eine sehr gelungene Sache, die mir mit jedem Hören besser gefällt. Der einzige Kritikpunkt ist die Tatsache, dass das Vinyl ohne innere Schutzhülle ausgeliefert wird. Erschienen ist das Ganze in einer Auflage von 666 Kopien.
WOLFSSCHREI
01. Devastating blow
HAR SHATAN
02. Through the eyes of the night
Wolfsschrei - Feasting My Hatred | 2005 | Irminsul Records | Kassette | Black Metal
Nach zwei Split EPs und dem L.U.S.T. Demo haben Wolfsschrei nun ihr erstes Album veröffentlicht. Feasting my hatred überrascht schon mit dem ersten Stück Foreseeing
in mehrerlei Hinsicht. Zunächst ist da der gute, warme und kräftige
Klang der sofort auffällt wenn man die vorangegangen Veröffentlichungen
kennt. Foreseeing knüpft atmosphärisch genau dort an, wo Wolfsschrei mit …in tiefer Erkenntnis meiner Verachtung
von der letzten Split EP mit Erhabenheit aufgehört haben. In der ersten
Hälfte des Liedes herrschen langsame Rhythmen und zum Teil sehr schön
melodische Gitarren vor. Dennoch liegt über allem eine grimmige
Eindringlichkeit, was auch am intensiven Gesang Taakens liegt. Approaching reality
beginnt ebenfalls ruhig und melodisch, wobei hier vor allem das
Schlagzeug sehr zum Tragen kommt. Der Klang des Schlagzeugs ist
wunderbar gelungen, er ist sehr kräftig und druckvoll und so wirkt es
wie ein gleichberechtigtes Instrument, was vor allem im Black Metal
leider selten der Fall ist. Weiter geht es mit To my coming death,
dessen Anfang mit seinem schleppenden Rhythmus, den einprägsamen Riffs
und der gut zu hörenden Basslinie einen sehr starken Eindruck
hinterlässt. Nach diesem Anfang wird das Lied schneller und eingängiger,
wobei es immer mal wieder langsamere Zwischenstrecken gibt. The profane seduction
hingegen ist von Beginn an überaus aggressiv und schnell, auch in den
ruhigeren Variationen die im Verlauf des Liedes zu hören sind, bleibt es
sehr antreibend.
So verhält es sich auf Feasting my hatred die ganze Zeit. Wolfsschrei legen sich in keinem Stück auf eine spezielle Spielweise fest, die dann das gesamte Lied über beibehalten wird. Es gibt in jedem Titel verschiedene Rhythmuspassagen, die mal schleppend, mal flotter sind. Auch die melodische Komponente ist nicht gleich bleibend konstant, in einigen Teilen ist sie ausgeprägter in anderen weniger. Es ist Wolfsschrei hervorragend gelungen, Rohheit mit melodischem facettenreichen Gitarrenspiel sowie Eingängigkeit zu verbinden. Nicht zuletzt trägt auch der gute und differenzierte Klang dazu bei, dass Wolfsschrei mit Feasting my hatred ein grandioses und intensives Werk hingelegt haben.
Erschienen ist das Album auf Kassette in einer Auflage von 133 Kopien. Eine CD / LP Version ist jedoch für 2006 geplant, genaueres steht allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
01. The birth (Intro)
02. Foreseeing
03. Approaching reality
04. To my coming death
05. The witness of my defiance
06. The profane seduction
07. My rotten horizon
08. Feasting my hatred
09. The death (Outro)
So verhält es sich auf Feasting my hatred die ganze Zeit. Wolfsschrei legen sich in keinem Stück auf eine spezielle Spielweise fest, die dann das gesamte Lied über beibehalten wird. Es gibt in jedem Titel verschiedene Rhythmuspassagen, die mal schleppend, mal flotter sind. Auch die melodische Komponente ist nicht gleich bleibend konstant, in einigen Teilen ist sie ausgeprägter in anderen weniger. Es ist Wolfsschrei hervorragend gelungen, Rohheit mit melodischem facettenreichen Gitarrenspiel sowie Eingängigkeit zu verbinden. Nicht zuletzt trägt auch der gute und differenzierte Klang dazu bei, dass Wolfsschrei mit Feasting my hatred ein grandioses und intensives Werk hingelegt haben.
Erschienen ist das Album auf Kassette in einer Auflage von 133 Kopien. Eine CD / LP Version ist jedoch für 2006 geplant, genaueres steht allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.
01. The birth (Intro)
02. Foreseeing
03. Approaching reality
04. To my coming death
05. The witness of my defiance
06. The profane seduction
07. My rotten horizon
08. Feasting my hatred
09. The death (Outro)
Witchburner - Final Detonation | 2005 | Undercover Records | CD | Thrash Metal
Final detonation stellt das inzwischen fünfte Witchburner Album dar. Als neuer Sänger fungierte hier erstmals Andy von Nocturnal. Mit Iron league eröffnen Witchburner
ihren fulminanten Lobgesang auf den alten ehrwürdigen Thrash Metal
überaus kraft- und druckvoll und verleiten einen damit sofort das erste
Pils zu köpfen. Mit Fighting force folgt dann umgehend ein
richtiger flotter Knaller von antreibender Schnelligkeit, hartem Riffing
und einen Gesang der an Schmier und alte Destruction erinnert, da am
Ende einer Zeile der Gesang schön in die Höhe gezogen wird. Beim Anhören
wird einem schnell bewusst, dass Witchburner ganz klar
für den originären Thrash Metal stehen. Es gibt keine Vermengungen mit
modernen oder stilfremden Elementen, nur fünf Musiker mit ihren
Instrumenten die ihr Handwerk verstehen und ein mitreißendes Thrash
Gewitter entzünden. Trotz der insgesamt eher eingängig antreibenden
Rhythmik ist Final detonation durchaus abwechslungsreich
ausgefallen, was nicht nur am erstklassigen Gesang und den
spielfreudigen Gitarren liegt sondern auch daran, dass Witchburner wie im Titelstück Final detonation
langsam, schleppend und dunkel aufspielen; hierbei tut sich eine schier
übermächtige und erdrückende Wand auf. Die Klangproduktion ist nahezu
perfekt geworden, die Musik besticht durch einen klaren und sehr
druckvollen Klang in dem alle Instrumente samt Gesang deutlich zu hören
sind, was eben gerade in langsameren Momenten für eine gewaltige
Atmosphäre sorgt.
Final detonation ist ein erstklassiges und kompromissloses Thrash Metal Werk das allen eine Wonne sein dürfte, die von Sodom, Kreator oder Destruction schon lange angewidert sind.
01. Iron league
02. Fighting force
03. Master of hell
04. Invisible violence
05. Thrash til death
06. Forest of the impaled
07. Final detonation
08. Immortal fighters
09. Alcohol patrol
10. Warlord (Rulers of the world
11. Bloody countess
12. Pounding warriors
Final detonation ist ein erstklassiges und kompromissloses Thrash Metal Werk das allen eine Wonne sein dürfte, die von Sodom, Kreator oder Destruction schon lange angewidert sind.
01. Iron league
02. Fighting force
03. Master of hell
04. Invisible violence
05. Thrash til death
06. Forest of the impaled
07. Final detonation
08. Immortal fighters
09. Alcohol patrol
10. Warlord (Rulers of the world
11. Bloody countess
12. Pounding warriors
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