Nachdem auf dem letzten Werk The darksoul's scream lediglich altes Material neu aufbereitet wurde, ist mit Carpathian darkness nun ein komplett neues Album von Dusk erhältlich. Stilistisch unterscheidet sich das neue Album von seinen beiden Vorgängern stark. Dusk haben ihren dunklen und melancholischen Pfad verlassen und verhalten sich auf Carpathian darkness
entsprechend wilder, schneller und aggressiver als zuvor. Es sind zwar
nach wie vor typische Elemente der Band vorhanden, wenn auch in deutlich
milderer Form als bisher. Die alten und bekannten Elemente Dusk's ordnen sich der neuen Gangart absolut unter; so fehlen beispielsweise harmonische Keyboardklänge gänzlich. Carpathian darkness
ist zu jedem Zeitpunkt schneller und energischer als irgendeine
Veröffentlichung zuvor. Daran ändern auch die typischen langen Passagen
mit den eingängigen Riffs und der bekannte verzerrte Kreischgesang
nichts. Der Gesang ist zwar nach wie vor Dusk, wird aber bei weitem nicht mehr so innbrünstig und verzweifelt gesungen und eingesetzt wie bisher. Im Gegenteil, Dusk
kehren den Effekt sogar um und setzen den Gesang als aggressives
Element ein, etwa bei dem sehr schnellen und eingängigen Stück Black gate.
Bis auf Power of revenge und Follow the call sind alle Stücke schnell, treibend bis peitschend und eingängig strukturiert. Vor allem aber das letzte Lied Follow the call
besitzt noch die größte Nähe zum älteren Material. Hier fehlt jegliche
Aggressivität und Härte, stattdessen herrschen melancholische dunkle
Melodien vor und auch der Gesang ist emotionaler, hinsichtlich früherer
hysterischer Schreie und Ausbrüche.
Diese Entwicklung fort vom (reinen) „Depressiv Black Metal“ ist
positiv zu bewerten, denn die Veränderungen in eine andere Richtung
haben Dusk mit Carpathian darkness gut
hinbekommen. Die neuen, schnellen und harten, Elemente befinden sich in
einem stimmigen Verhältnis zur typischen Atmosphäre und bisherigen
Spielweise Dusk's, die trotz aller Neuerungen in der Musik existent ist.
01. Power of revenge
02. Shadows
03. Carpathian darkness
04. Black gate
05. Enter the realm of death
06. Follow the call
22.04.2005
07.04.2005
Demonic Chorals - Power Of Immortal Hatred | 2005 | Schwarzmetall Musikproduktionen | CD | Black Metal
Power of immortal hatred ist das Debütalbum des slowakischen Duos Demonic Chorals.
Von der ersten bis zur letzten Sekunde, über acht Titel verteilt,
prügelt sich das Gespann brachial und wütend voran. Die Lieder sind
allesamt aggressiv und technisch strukturiert, sowohl im Bereich des
Schlagzeugs als auch an der Gitarre. Trotz aller Härte und Schnelligkeit
erweist sich das Schlagzeug als sehr abwechslungsreich eingespielt. Es
gibt Double-Bass, viele Breaks und pressendes Geprügel zu hören.
Streckenweise klingt das Schlagzeug in seiner trockenen und technischen
Spielweise nach einer brutalen Death / Grind Band. An der Gitarre geben
sich Demonic Chorals ebenso facettenreich wie auch
technisch. Vor allem was die Führungsgitarre betrifft, die oft schnelle
und harte Riffs zum Besten gibt. Der Gesang ist passend zur
instrumentalen Aggressivität eindringlich und hasserfüllt verzerrt. Er
ist sehr kontinuierlich gehalten, ab und zu gibt es tiefere
Gesangseinlagen die ebenfalls an Death Metal erinnern.
Demonic Chorals haben es mit der technischen Versiertheit allerdings ein wenig übertrieben. Durch die akkurate technische Umsetzung der vielen Elemente, der häufigen Breaks und die sehr abwechslungsreich gespielte Führungsgitarre wirkt die Musik zuweilen etwas zähflüssig und in viele kleine Stücke zerlegt, es entsteht kein homogener Spielfluss. Es ist von allem ein wenig zu viel, etwas mehr gleich bleibende Eingängigkeit hätte der Atmosphäre gut getan.
01. March forward!
02. My servants
03. Blood for our liberty
04. Manifest of the false god
05. Demonic chorals
06. Eternally forgotten
07. Land of pain
08. Armed with willpower
Demonic Chorals haben es mit der technischen Versiertheit allerdings ein wenig übertrieben. Durch die akkurate technische Umsetzung der vielen Elemente, der häufigen Breaks und die sehr abwechslungsreich gespielte Führungsgitarre wirkt die Musik zuweilen etwas zähflüssig und in viele kleine Stücke zerlegt, es entsteht kein homogener Spielfluss. Es ist von allem ein wenig zu viel, etwas mehr gleich bleibende Eingängigkeit hätte der Atmosphäre gut getan.
01. March forward!
02. My servants
03. Blood for our liberty
04. Manifest of the false god
05. Demonic chorals
06. Eternally forgotten
07. Land of pain
08. Armed with willpower
04.04.2005
Deathgate Arkanum - Totenwerke | 2005 | Blutvergießen / Kenosis Kult | CD | Black Metal
Nach zwei Demobändern und zwei Splitvinyls ist nun die erste CD von Deathgate Arkanum veröffentlicht worden. Totenwerke
enthält vier längere Titel die man als depressiven Black Metal
bezeichnen kann, sofern einem diese Namensgebung zusagt. Auf der Split
MLP mit Branstock, Cultus und Odal gefielen mir Deathgate Arkanum nicht sonderlich gut, doch jetzt auf den beiden 2005er Veröffentlichungen Totenwerke sowie der 7“ Split EP mit Todesstoß
sagt mir das Liedgut weitaus mehr zu. Da ich die beiden Demos nicht
kenne, weiß ich nicht inwieweit der aktuelle musikalische Standpunkt
eine logische Weiterentwicklung ist oder eher als Rückgesinnung zu
verbuchen ist.
Wie dem auch sei, Totenwerke ist ein melancholisches Werk mit sehr eindringlichem und intensiven Gesang, der in Intension und extremen Gefühlsausdruck durchaus Ähnlichkeiten zu Todesstoß aufweist. Die vier Stücke sind von übersichtlicher und eingängiger Struktur, für die man beim Hören ziemlich schnell ein Gefühl bekommt. Angesichts der düsteren und eindringlichen Atmosphäre ein positiver Aspekt des Songwritings.
Ein wenig schwach empfinde ich das Schlagzeug, gerade was den Klang betrifft. Der geht nämlich an einigen Stellen etwas unter, hinter den grellen und sehr präsenten Gitarren sowie dem Gesang. Allerdings gefallen mir deren Melodien gepaart mit der Stimme sehr gut, weshalb ich die Schwachstelle Schlagzeug nicht weiter schmerzhaft finde.
Deathgate Arkanum haben mit Totenwerke ein interessantes und solides Album erschaffen, das vor allem von der sehr starken, düsteren und präsenten Atmosphäre lebt. Sollten Deathgate Arkanum künftig so weitermachen, wird der Ein-Mann-Gruppe sicherlich noch einiges an Bedeutung zuteil werden.
01. ... und Hass gebar jen' Fluten Glück
02. Ave imperium antichristus
03. Freigeist
04. I open my veins (In disgust for this world)
Wie dem auch sei, Totenwerke ist ein melancholisches Werk mit sehr eindringlichem und intensiven Gesang, der in Intension und extremen Gefühlsausdruck durchaus Ähnlichkeiten zu Todesstoß aufweist. Die vier Stücke sind von übersichtlicher und eingängiger Struktur, für die man beim Hören ziemlich schnell ein Gefühl bekommt. Angesichts der düsteren und eindringlichen Atmosphäre ein positiver Aspekt des Songwritings.
Ein wenig schwach empfinde ich das Schlagzeug, gerade was den Klang betrifft. Der geht nämlich an einigen Stellen etwas unter, hinter den grellen und sehr präsenten Gitarren sowie dem Gesang. Allerdings gefallen mir deren Melodien gepaart mit der Stimme sehr gut, weshalb ich die Schwachstelle Schlagzeug nicht weiter schmerzhaft finde.
Deathgate Arkanum haben mit Totenwerke ein interessantes und solides Album erschaffen, das vor allem von der sehr starken, düsteren und präsenten Atmosphäre lebt. Sollten Deathgate Arkanum künftig so weitermachen, wird der Ein-Mann-Gruppe sicherlich noch einiges an Bedeutung zuteil werden.
01. ... und Hass gebar jen' Fluten Glück
02. Ave imperium antichristus
03. Freigeist
04. I open my veins (In disgust for this world)
18.03.2005
Blut Aus Nord - Thematic Emanation Of Archetypal Multiplicity | 2005 | Candlelight Records | CD | Black Metal
Nicht nur Candlelight Records als Plattenfirma ist neu, sondern auch die Tatsache dass sich Blut aus Nord
mit dieser neusten Veröffentlichung vom extremen Metal losgesagt haben.
Diese düstere und einzigartige Strukturierung und Atmosphäre der
letzten drei Werke ist auf Thematic emanation of archetypal multiplicity
nur noch am Anfang vorhanden. Allerdings fehlen hierbei schon jegliche
extreme Elemente des Metals. Darüber hinaus fehlt auf dieser CD auch
komplett der Gesang, abgesehen von einer kurzen gesprochenen
Flüsterpassage. Thematic emanation of archetypal multiplicity
ist ein beklemmendes Werk, moderner industrialisierter
Instrumentalkompositionen die mal mehr elektronisch und maschinell
wirken, mal weniger und dafür ruhiger in eine Richtung des Ambience
gehend.
Wer wieder den typischen endzeitlichen Blut aus Nord Metal erwartet hat, wird aller Wahrscheinlichkeit nach ziemlich enttäuscht sein. Abgesehen vom ersten Titel, der noch die typischen Riffs beinhaltet, sind Metal-Elemente faktisch nicht vorhanden. Bleibt also vorerst nur abzuwarten, ob Blut aus Nord diesen neuen Weg weitergehen werden oder ob Thematic emanation of archetypal multiplicity eine einmalige Angelegenheit ist.
01. Enter (The transformed god basement)
02. Level-1 (Nothing is)
03. Level-2 (Nothing is not)
04. Level-3 (Nothing becomes)
05. Exit (Towards asylum)
Wer wieder den typischen endzeitlichen Blut aus Nord Metal erwartet hat, wird aller Wahrscheinlichkeit nach ziemlich enttäuscht sein. Abgesehen vom ersten Titel, der noch die typischen Riffs beinhaltet, sind Metal-Elemente faktisch nicht vorhanden. Bleibt also vorerst nur abzuwarten, ob Blut aus Nord diesen neuen Weg weitergehen werden oder ob Thematic emanation of archetypal multiplicity eine einmalige Angelegenheit ist.
01. Enter (The transformed god basement)
02. Level-1 (Nothing is)
03. Level-2 (Nothing is not)
04. Level-3 (Nothing becomes)
05. Exit (Towards asylum)
15.03.2005
Bloodoline - Storm & Brilliance | 2005 | Blackened Records | CD | Black Metal
Storm & brilliance ist die erste Veröffentlichung dieses
spanischen Duos. Das auffälligste Merkmal ist der ungewöhnliche wie
eigenwillige Gesang, an den man sich zunächst mal etwas gewöhnen muss.
Obwohl die Titelnamen allesamt englisch sind, wirken die Texte aufgrund
der Intonation und Betonung teilweise recht fremd und unverständlich.
Gut möglich, dass Bloodoline den Gesang ganz bewusst so schräg ausgelegt haben. Denn auch spieltechnisch ist Storm & brilliance
kein gewöhnliches Durchschnittswerk. Die Lieder sind sehr eigenständig
strukturiert, es wurden viele überraschende Rhythmuswechsel verwendet
die man so nicht erwartet hätte. Manchmal entsteht durch diese
eigenartigen Arrangements eine leichte disharmonische Atmosphäre.
Allerdings haben Bloodoline es verstanden, diese
schwierigen Elemente flüssig und homogen miteinander zu verbinden sodass
letztlich ein rundes Klangbild entsteht. Zwischen den eigentlichen
Liedern gibt es jedes Mal kurze ruhiger instrumentale Klänge die sich
dann nahtlos in das nächste Stück ergießen. So gibt es zwischen den 13
Liedern kaum einen Moment der Stille der klar festlegt wann ein Lied
endet und wo das nächste beginnt.
Storm & brilliance ist sicherlich kein einfaches Album, schon gar nicht wenn man es zum ersten Mal hört. Man muss Bloodoline schon ein wenig Zeit geben um den richtigen Zugang zur Musik zu finden. Doch hat man sich erst mal an diese etwas andere Art des extremen Metals gewöhnt, offenbart sich einem ein sehr interessant strukturiertes Album mit teilweise wahnsinnigen und wütenden Passagen. Anders gesagt, könnte Storm & brilliance auch gut als Soundtrack der Apokalypse fungieren. Ein relativ gutes Gefühl für das Album bekommt man mit dem Lied Vicious torment, welches man sich auf der Internetseite der Band runterladen kann.
Das Album ist ab dem 7. März im Handel erhältlich.
01. Necrorder
02. Warlike spirit
03. Interlude I
04. Unity to oneness
05. 133 before death
06. What never was dead
07. Triumph of death I
08. Aeon's dead
09. Triumph of death II
10. Vicious torment
11. Interlude II
12. Nihil storm
13. Brilliance in the eternal darkness
Storm & brilliance ist sicherlich kein einfaches Album, schon gar nicht wenn man es zum ersten Mal hört. Man muss Bloodoline schon ein wenig Zeit geben um den richtigen Zugang zur Musik zu finden. Doch hat man sich erst mal an diese etwas andere Art des extremen Metals gewöhnt, offenbart sich einem ein sehr interessant strukturiertes Album mit teilweise wahnsinnigen und wütenden Passagen. Anders gesagt, könnte Storm & brilliance auch gut als Soundtrack der Apokalypse fungieren. Ein relativ gutes Gefühl für das Album bekommt man mit dem Lied Vicious torment, welches man sich auf der Internetseite der Band runterladen kann.
Das Album ist ab dem 7. März im Handel erhältlich.
01. Necrorder
02. Warlike spirit
03. Interlude I
04. Unity to oneness
05. 133 before death
06. What never was dead
07. Triumph of death I
08. Aeon's dead
09. Triumph of death II
10. Vicious torment
11. Interlude II
12. Nihil storm
13. Brilliance in the eternal darkness
11.03.2005
Old Wainds - Scalding Coldness | 2005 | Miriquidi Productions / City Of The Dead Records | CD / Vinyl | Black Metal
Scalding coldness ist nun das zweite Album (die Where the snow are never gone CD / LP ist lediglich eine Widerveröffentlichung des ersten Demos) der Nordrussen von Old Wainds. Bereits das Debütalbum Religion of spiritual violence wusste auf ganzer Linie zu überzeugen, so legen Old Wainds nun mit Scalding coldness
eindrucksvoll nach. Das neue Album fesselt vom ersten bis zum letzten
Lied, ohne sich zwischendrin irgendwelche Schwächen zu leisten. Das Trio
spielt wie gewohnt, den grimmigen und rauen Black Metal wobei sie sich
auf dem aktuellen Werk aber gegenüber dem Debüt ausgereifter und
differenzierter präsentieren. Die wunderbaren, zum Teil ziemlich
düsteren, Gitarrenmelodien sind jetzt öfters zu hören und sie sind nicht
mehr so versteckt wie es noch bei Religion of spiritual violence der Fall gewesen ist. Auch am Klang wurde gefeilt, er ist sauberer ausgefallen und hat einen warmen und kräftigen Klang.
Trotz der rauen Gangart, die für Old Wainds kennzeichnend ist, bietet Scalding coldness viel Abwechslung. Die Titel sind nicht alle ähnlich eingängig strukturiert sondern wurden detail- und facettenreich gestaltet - sowohl was Melodik betrifft als auch Rhythmik - sodass das Album auch nach mehrmaligem Hören genauso mitreißt wie am Anfang.
Eine Ausnahme gibt es aber dennoch. Mittig im Album platziert liegt In the forgotten darkened spheres. Es ist ein kurzes Instrumentalstück mit ruhigen sphärischen Ambient-Klängen. Obwohl es so ganz anders ist als der Rest von Scalding coldness, passt es sehr gut zur Atmosphäre von Old Wainds.
01. Scalding coldness
02. Freezing winter breath
03. ... in the glance of the dead
04. In the forgotten darkened spheres
05. Through icy wilderness of the forest
06. Wolves in white
07. Passing the burials of dead stars
08. North from the south
Trotz der rauen Gangart, die für Old Wainds kennzeichnend ist, bietet Scalding coldness viel Abwechslung. Die Titel sind nicht alle ähnlich eingängig strukturiert sondern wurden detail- und facettenreich gestaltet - sowohl was Melodik betrifft als auch Rhythmik - sodass das Album auch nach mehrmaligem Hören genauso mitreißt wie am Anfang.
Eine Ausnahme gibt es aber dennoch. Mittig im Album platziert liegt In the forgotten darkened spheres. Es ist ein kurzes Instrumentalstück mit ruhigen sphärischen Ambient-Klängen. Obwohl es so ganz anders ist als der Rest von Scalding coldness, passt es sehr gut zur Atmosphäre von Old Wainds.
01. Scalding coldness
02. Freezing winter breath
03. ... in the glance of the dead
04. In the forgotten darkened spheres
05. Through icy wilderness of the forest
06. Wolves in white
07. Passing the burials of dead stars
08. North from the south
Black Circle - The Distant Wind... | 2005 | Total Holocaust Records | CD | Black Metal
BLACK CIRCLE präsentieren sich auch mit dem zweiten Album The distant wind… voll und ganz als Judas Iscariot-Ableger. Die einzige wirkliche Veränderung oder Entwicklung zum vorangegangenen Behold my visions and wisdom ist der verbesserte Klang. Von daher ist dieses Werk auch enttäuschend, obwohl es qualitativ alles andere als schlecht ist, aber diese überaus extreme und offensichtliche Orientierung an das Original trübt die Freue an The distant wind…
Das ist schade, denn der Kopf von BLACK CIRCLE, Strijd, kann sehr wohl gute und eigenständige Musik machen, was er mit seiner anderen Gruppe Svartr Strijd bereits bewiesen hat. BLACK CIRCLE sind und bleiben wohl nur für alle jene interessant, die Judas Iscariot nicht kennen, alle anderen sind gut damit beraten, die Finger davon zu lassen.
Die CD ist in einer limitierten Auflage von 500 Kopien erschienen.
Das ist schade, denn der Kopf von BLACK CIRCLE, Strijd, kann sehr wohl gute und eigenständige Musik machen, was er mit seiner anderen Gruppe Svartr Strijd bereits bewiesen hat. BLACK CIRCLE sind und bleiben wohl nur für alle jene interessant, die Judas Iscariot nicht kennen, alle anderen sind gut damit beraten, die Finger davon zu lassen.
Die CD ist in einer limitierten Auflage von 500 Kopien erschienen.
Black Angel - From The Darkness | 2005 | Ketzer Records | CD | Black Death Metal
Black Angel aus Peru sind eine Band die eindeutig für Black / Death Metal der alten Schule stehen. Die Ursprünge von Black Angel sind auf das Jahr 1988 datiert, was wohl ebenfalls die Stilistik von From the darkness erklärt. Einflüsse alter Gruppen wie etwa Hellhammer, Mystifier, Holocausto oder auch Mercyfull Fate durchdringen das gesamte Album. From the darkness ist
ein grundsolides Album ohne nennenswerte Höhen und Tiefen das wohl vor
allem für Leute interessant ist, die die genannten Bands von früher
kennen und mögen. Obwohl ich diese alten Meister sehr mag und schätze,
fehlt mir bei From the darkness aber das gewisse Etwas und
irgendwann wird es dann anstrengend und langweilig. Es fehlt gar nicht
mal so sehr die Abwechslung, Black Angel haben die Lieder durchaus mit
verschiedenen Facetten strukturiert. Es fehlt mir etwas bestimmtes,
wovon ich allerdings nicht weiß, was es genau ist. Black Angel schaffen
es leider nur bedingt, eine Atmosphäre aufzubauen. Vielleicht sind die
Lieder auch einfach etwas zu lang für diese Art der Musik und wirken
deshalb irgendwann ermüdend. Die Geschwindigkeiten der Lieder auf dem
Album sind sehr unterschiedlich. Es gibt langsam und schleppend
gehaltene Titel, eingängig schnelle Lieder und zum Teil schnelle Stücke
die sehr chaotisch und wirr wirken.
Ich persönlich kann mit Black Angel nicht viel anfangen, aber für Freunde von räudigem und extremen Metal könnte From the darkness dennoch interessant sein. Zudem war die Promo CDr die ich bekommen habe Schrott. Viele Lieder sind durchdrungen von unzähligen Aussetzern was das Anhören zusätzlich erschwert hat und vielleicht dazu beigetragen hat, dass ich From the darkness über weite Strecken so anstrengend finde
01. Rites
02. From the darkness
03. Apocalyptic war II
04. Enter two forces
05. The sect
06. Possessed minds
07. Harlots of Satan
08. Slaves of evil
09. Condemneds
Ich persönlich kann mit Black Angel nicht viel anfangen, aber für Freunde von räudigem und extremen Metal könnte From the darkness dennoch interessant sein. Zudem war die Promo CDr die ich bekommen habe Schrott. Viele Lieder sind durchdrungen von unzähligen Aussetzern was das Anhören zusätzlich erschwert hat und vielleicht dazu beigetragen hat, dass ich From the darkness über weite Strecken so anstrengend finde
01. Rites
02. From the darkness
03. Apocalyptic war II
04. Enter two forces
05. The sect
06. Possessed minds
07. Harlots of Satan
08. Slaves of evil
09. Condemneds
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