Death Metal Finland
ist das gewaltige Debutalbum von Sotajumala, die es bereits seit
1998 gibt. Bisher jedoch ohne einen permanenten Schlagzeuger. Diesen Nachteil
merkt man dem Album aber in keiner Weise an. Death Metal Finland
steht voll und ganz für brachialen Death Metal der mit einigen technischen
Raffinessen verfeinert ist. Das Spiel ist zwar überwiegend von einer
trockenen, geradlinigen und schnellen Natur ist. Allerdings haben Sotajumala
äußerst geschickt die spielfreudigen und lebendigen Gitarren
in diesen aggressiven Stil integriert. Immer mal wieder tauchen Soli und
das sehr facettenreiche Riffing auf. So entsteht eine interessante Eigenständigkeit
und Atmosphäre der man sich nur schwer entziehen kann. Sotajumala
wirken dabei aber niemals zu thrashig für eine Death Metal Band,
die niederwalzenden Anteile dominieren deutlich. Auch was den Gesang betrifft,
geben sich die Finnen keine Blöße. Der Sänger mit dem
numerischen Pseudonym "105" variiert seine Stimme zwischen zwei
verschiedenen Tonlagen, überwiegend in einem dunklen trockenen Muster,
manchmal aber auch feuchter und aggressiver ausbrechend. Death Metal
Finland ist ein ausgesprochen gelungenes und überzeugendes Debut.
01. Intro
02. Meidän maa
03. Elämän vihollinen
04. Syytömien veri
05. Kuolleet
06. Rakkaudesta sotaan
07. Panssarikolonna
08. Sisu sinivalkoinen
09. Sotajumala
10. Vanki
11. Pommitus
29.08.2004
28.08.2004
Sonic Reign - The Decline Portrait | 2004 | Supreme Chaos Records | CD | Black Metal
The
decline portrait
ist die zweite Veröffentlichung von Sonic Reign.
Bereits 2002 in Eigenregie aufgenommen und produziert ist die Mini CD
erst kürzlich erschienen. In gewisser Weise kann man The decline
portrait als Appetitanreger auf das bevorstehende Album Raw,
dark, pure verstehen welches Ende 2005 im Handel erscheinen soll.
Musikalisch präsentieren sich Sonic Reign von einer sehr technischen und teilweise sterilen Spielweise und Akustik. Altmodische Facetten wie Eingängigkeit und Monotonie sucht man vergebens; The decline portrait ist moderner Black Metal mit ausgefeiltem und anspruchsvollem Songwriting, bis hin zu komplexen Strukturen - Ähnlichkeiten zu neueren Veröffentlichungen von Satyricon sind nicht zu leugnen. Die Gitarren werden sehr spielfreudig, abwechslungsreich und vordergründig bedient. Technisches und trockenes Riffing gehört ebenso zum Repertoire wie schnelles, kreisendes spielen und selbst Soli wurden eingestreut. Am Schlagwerk gibt man sich gleichsam variabel und technisch orientiert wie an den Saiteninstrumenten. Die Lieder sind allesamt vielschichtig aufgebaut, viele Taktwechsel, schnellere Passagen wie auch langsamere und melodiösere Abschnitte geben sich ein ausgewogenes Wechselspiel. Keine Frage, das Duo welches sich hinter Sonic Reign verbirgt, versteht sein Handwerk tadellos, doch bleibt ein wenig die Atmosphäre auf der Strecke. Durch diesen technischen, sterilen und kalten Eindruck der beim Hören entsteht, ist es nicht unbedingt einfach einen Zugang zur Musik zu finden. Irgendwie passt der Slogan einer italienischen Death Metal Band ganz gut zu The decline portrait: „Technologial hate is coming now!“.
Der letzte Titel Raw, dark, pure wird auch auf dem gleichnamigen Debüt vertreten sein. Da mir dieses Stück persönlich am besten gefällt, die Mischung bei dem Titel aus Technik und Atmosphäre am besten gelungen ist, bin ich dennoch gespannt darauf, was Sonic Reign künftig von sich hören lassen werden.
01. Resurgent star
02. End of rebellion
03. In silence I observe
04. Of ignorance and irony
05. Raw, dark, pure
Musikalisch präsentieren sich Sonic Reign von einer sehr technischen und teilweise sterilen Spielweise und Akustik. Altmodische Facetten wie Eingängigkeit und Monotonie sucht man vergebens; The decline portrait ist moderner Black Metal mit ausgefeiltem und anspruchsvollem Songwriting, bis hin zu komplexen Strukturen - Ähnlichkeiten zu neueren Veröffentlichungen von Satyricon sind nicht zu leugnen. Die Gitarren werden sehr spielfreudig, abwechslungsreich und vordergründig bedient. Technisches und trockenes Riffing gehört ebenso zum Repertoire wie schnelles, kreisendes spielen und selbst Soli wurden eingestreut. Am Schlagwerk gibt man sich gleichsam variabel und technisch orientiert wie an den Saiteninstrumenten. Die Lieder sind allesamt vielschichtig aufgebaut, viele Taktwechsel, schnellere Passagen wie auch langsamere und melodiösere Abschnitte geben sich ein ausgewogenes Wechselspiel. Keine Frage, das Duo welches sich hinter Sonic Reign verbirgt, versteht sein Handwerk tadellos, doch bleibt ein wenig die Atmosphäre auf der Strecke. Durch diesen technischen, sterilen und kalten Eindruck der beim Hören entsteht, ist es nicht unbedingt einfach einen Zugang zur Musik zu finden. Irgendwie passt der Slogan einer italienischen Death Metal Band ganz gut zu The decline portrait: „Technologial hate is coming now!“.
Der letzte Titel Raw, dark, pure wird auch auf dem gleichnamigen Debüt vertreten sein. Da mir dieses Stück persönlich am besten gefällt, die Mischung bei dem Titel aus Technik und Atmosphäre am besten gelungen ist, bin ich dennoch gespannt darauf, was Sonic Reign künftig von sich hören lassen werden.
01. Resurgent star
02. End of rebellion
03. In silence I observe
04. Of ignorance and irony
05. Raw, dark, pure
26.08.2004
Sigillum Diaboli - Sigillum Diaboli | 2004 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal
Diese gleichnamige Demo CDr scheint die bisher erste und einzige
Veröffentlichung zu sein. Auch sonst ist von dieser vermutlichen jungen
Gruppe aus Russland wenig bekannt. Das ist etwas schade, denn das Demo Sigillum diaboli kann
mich auf ganzer Linie überzeugen. Bei einigen Vertrieben steht als
kurze Beschreibung „Raw Black Metal“ geschrieben, was mich zwar
neugierig machte und mich dazu bewog, mein Glück damit zu versuchen,
doch kann ich diese simple Einschätzung nicht wirklich teilen.
Einerseits ist die Klangproduktion viel zu gut als dass es einfach nur
rauer Black Metal sein kann, andererseits ist auch das Material klug und
interessant strukturiert und wartet mit einigen Facetten auf. Denn
neben den härteren und eingängigen Passagen haben Sigillum Diaboli auch
einige ruhige und melodische Momente eingebaut, jedoch nicht zu oft
oder zu dick aufgetragen und selbstverständlich ohne jedwedes Zutun von
elektronischen harmonischen Effekten.
Sigillum Diaboli spielen ehrlichen Black Metal, wobei die Betonung auf Metal liegt, der ohne Zierde und Beiwerk auskommt und ganz allein auf das Geschick an den Instrumenten setzt. Insbesondere die richtige Mischung aus langsamen melodischen Strecken und aggressiveren schnelleren Passagen ist die Stärke des Demos.
Wer spieltechnisch guten Black Metal zu schätzen weiß, der ohne großes Drumherum auskommt, sollte zugreifen falls er das Demo bei einem Vertrieb sieht. Denn das Demo ist inzwischen schon ein Jahr alt und auf 100 Einheiten limitiert.
Mein persönliches Fazit: sehr geiles Teil!
Sigillum Diaboli spielen ehrlichen Black Metal, wobei die Betonung auf Metal liegt, der ohne Zierde und Beiwerk auskommt und ganz allein auf das Geschick an den Instrumenten setzt. Insbesondere die richtige Mischung aus langsamen melodischen Strecken und aggressiveren schnelleren Passagen ist die Stärke des Demos.
Wer spieltechnisch guten Black Metal zu schätzen weiß, der ohne großes Drumherum auskommt, sollte zugreifen falls er das Demo bei einem Vertrieb sieht. Denn das Demo ist inzwischen schon ein Jahr alt und auf 100 Einheiten limitiert.
Mein persönliches Fazit: sehr geiles Teil!
Sethery - Kholera | 2004 | Woodcut Records | CD | Black Metal
Sethery gehören
zu jenen Bands, die schnellen Black Metal mit bombastischen und symphonischen
Arrangements ausstaffieren. Man muss schon eine Schwäche für
solcherlei Inszenierungen haben, ansonsten kann man Kholera gleich
vergessen. Sethery haben mit Kholera nichts neues oder gar
überraschendes auf die Beine gestellt, so oder ähnlich gab es
das schon mehrmals. Dazu muss aber gesagt werden, dass sie sich nicht
plump oder amateurhaft anstellen. Sethery setzen ihre Ideen gut
und gekonnt um, die Keyboardklänge sind zwar oft zugegen aber glücklicherweise
nicht penetrant im Vordergrund. Ein gewisses Maß an Verträglichkeit
wird also gewahrt. Die Lieder werden zumeist in einem schnelleren Tempo
vorgetragen, verfeinert mit einigen schnell gespielten Riffs und abrupten
Rhythmuswechsel. Teilweise werden auch begleitende Soli gespielt. Sethery
machen ihre Sache gewiss nicht schlecht, Vorraussetzung um mit dem Album
warm werden zu können ist aber eindeutig, eine Zuneigung für
moderne bombastische Inszenierungen.
01. Demons spoke the lullaby
02. Mindblast cholera
03. Impasse and lick of the serpent
04. Hellvision designed
05. (I am) Condemnation
06. The sheep who always lied
07. Amen and nightmare
08. Vulturous hectoric aspect
01. Demons spoke the lullaby
02. Mindblast cholera
03. Impasse and lick of the serpent
04. Hellvision designed
05. (I am) Condemnation
06. The sheep who always lied
07. Amen and nightmare
08. Vulturous hectoric aspect
23.08.2004
Seigneur Voland - Ma Nécropole... Live | 2004 | Adversary Productions | Kasette | Black Metal
Wer die Franzosen von Seigneur Voland mag, sollte bei
dieser Live-Kassette unbedingt zuschlagen. Die Klangqualität der vier
Titel ist sehr gut, die Stimmung die transportiert wird steht dem in
nichts nach. Das Schlagwerk hat Druck und einen kräftigen Klang, der
markante Gesang ist stets sehr präsent, drängt die Instrumente aber
nicht in den Hintergrund. Die Gitarren sind auch klar zu hören und
wurden sauber gespielt. Einzig und allein die Anzahl der Titel, nämlich
lediglich vier, ist Kritikpunkt. Einige mehr hätten es schon sein
können, gerade weil das enthaltene Live-Material wirklich gut ist.
Ma nécropole… Live ist ein sehr gelungener Live-Mitschnitt, welcher 350 mal auf Kassette verewigt wurde. Aufgenommen wurden die ersten drei Stücke am 17. April 2004 in Bladel; Titel vier wurde am 19. Juni 2004 in der Schweiz aufgenommen.
01. Jeunesse epuration
02. ...et autres germes de pourriture
03. Consumatum est
04. Ma nécropole
Ma nécropole… Live ist ein sehr gelungener Live-Mitschnitt, welcher 350 mal auf Kassette verewigt wurde. Aufgenommen wurden die ersten drei Stücke am 17. April 2004 in Bladel; Titel vier wurde am 19. Juni 2004 in der Schweiz aufgenommen.
01. Jeunesse epuration
02. ...et autres germes de pourriture
03. Consumatum est
04. Ma nécropole
22.08.2004
Secrets Of The Moon - Carved In Stigmata Wounds | 2004 | Lupus Lounge | CD | Black Metal
Nachdem
1995 mit dem Demo Unearthed arcana die erste Erscheinung publik gemacht
wurde, gibt es nun neun Jahre danach und einige Veröffentlichungen
später ab dem 19. April 2004 das neue und dritte Album von Secrets
of the Moon. Das Trio muss offenbar sehr fleißig gewesen sein
was die Erschaffung angeht, denn Carved in stigmata wounds kommt
insgesamt auf eine Spieldauer von knappen 72 Minuten. Dabei sind die Titel
Crowns und Dust als kurzes Intro und Outro zu verstehen. Die
restlichen acht Lieder sind demnach alle recht lang ausgefallen und das
muss erst einmal kompositorisch ausgefüllt und umgesetzt werden ohne
dass dabei Löcher entstehen die langweilig oder langatmig wirken. Secrets
of the Moon ist das mit ihrem neuem Album gelungen und bewegen sich
auf einem anspruchsvollen und hohem Niveau. Dafür sprechen nicht zuletzt
das Songwriting und die technische Umsetzung sondern auch eine gute Produktion
die Carved in stigmata wounds gerecht wird.
Musikalisch bewegt sich das Ganze in einem durchaus komplexen Rahmen wobei es aber verstanden wurde, die Musik nicht überladen wirken zu lassen. Denn trotz der vielschichtigen Komposition und Arrangements besteht ein sozusagen imaginärer Faden der Orientierung, welcher das gesamte Werk begleitet. So sind verschiedene Momente auf dem Album entstanden, die ihre eigene Atmosphäre erzeugen. Es geht unterschiedlich schnell voran, wobei trotz der verschiedenen Tempi ein ausgewogenes und stimmiges Verhältnis besteht. Atmosphärisch lebt Carved in stigmata wounds nicht nur ein allein von den mit Saiteninstrumenten erzeugten Melodien, sondern auch von geschickt eingesetzten Hintergrundklängen die dem Ausdruck noch an Stärke verleihen. Ein positives Merkmal ist es da auch, dass egal ob es schnell zugange geht oder ruhig und bedächtig ist, stets - das schon eingangs erwähnte - hohe Niveau gehalten wird. Darin liegt für mich auch die große Stärke von Carved in stigmata wounds. Sämtliche Elemente und Passagen werden diesem hohen Maße gleichermaßen und gerecht und es lässt sich auch nicht sagen das es einen Schwerpunkt gibt, der in die schnellere oder ruhigere Richtung tendiert.
Alles in allem haben Secrets of the Moon mit Carved in stigmata wounds ein Album geschaffen, das zu den besseren Veröffentlichungen zu zählen ist aber vor allem ein Werk ist, dem keine Klischees und fragwürdige Allüren auferlegt worden sind. Secrets of the Moon machen hier ihr Ding, das ziemlich gut und überzeugend.
01. Crowns
02. Cosmogenesis
03. Miasma
04. Psychoccult hymn
05. To the ultimate embers and ash
06. Kaosthrone
07. Evolution valour admission
08. Epoch
09. Carved in stigmata wounds
10. Dust
Musikalisch bewegt sich das Ganze in einem durchaus komplexen Rahmen wobei es aber verstanden wurde, die Musik nicht überladen wirken zu lassen. Denn trotz der vielschichtigen Komposition und Arrangements besteht ein sozusagen imaginärer Faden der Orientierung, welcher das gesamte Werk begleitet. So sind verschiedene Momente auf dem Album entstanden, die ihre eigene Atmosphäre erzeugen. Es geht unterschiedlich schnell voran, wobei trotz der verschiedenen Tempi ein ausgewogenes und stimmiges Verhältnis besteht. Atmosphärisch lebt Carved in stigmata wounds nicht nur ein allein von den mit Saiteninstrumenten erzeugten Melodien, sondern auch von geschickt eingesetzten Hintergrundklängen die dem Ausdruck noch an Stärke verleihen. Ein positives Merkmal ist es da auch, dass egal ob es schnell zugange geht oder ruhig und bedächtig ist, stets - das schon eingangs erwähnte - hohe Niveau gehalten wird. Darin liegt für mich auch die große Stärke von Carved in stigmata wounds. Sämtliche Elemente und Passagen werden diesem hohen Maße gleichermaßen und gerecht und es lässt sich auch nicht sagen das es einen Schwerpunkt gibt, der in die schnellere oder ruhigere Richtung tendiert.
Alles in allem haben Secrets of the Moon mit Carved in stigmata wounds ein Album geschaffen, das zu den besseren Veröffentlichungen zu zählen ist aber vor allem ein Werk ist, dem keine Klischees und fragwürdige Allüren auferlegt worden sind. Secrets of the Moon machen hier ihr Ding, das ziemlich gut und überzeugend.
01. Crowns
02. Cosmogenesis
03. Miasma
04. Psychoccult hymn
05. To the ultimate embers and ash
06. Kaosthrone
07. Evolution valour admission
08. Epoch
09. Carved in stigmata wounds
10. Dust
21.08.2004
Saxorior - Never Ending Battles | 2004 | Battlegod Productions | CD | Black/Death Metal
Eingeläutet wird Never ending battles sehr passend mit den
Klängen einer Schlacht, galoppierende Pferde und Schwerter sind zu hören
bevor dann übergeleitet wird zu einer sehr atmosphärischen und
majestätischen Klangpassage bevor dieses Intro dann fließend im zweiten
Lied endet. Ich beschreibe das Intro Disaster is coming deshalb so ausführlich, weil es für das Gesamtwerk Never ending battles
sehr kennzeichnend ist. Ein Album, in dem sich alles um Schlachten
dreht, nicht nur textlich sondern auch musikalisch. Und diese
musikalische Umsetzung ist Saxorior vorzüglich
gelungen. Dank der angewandten atmosphärischen Elemente zur rechten
Stelle, erzeugt die Band nahezu durchgehend eine kriegerische und
schlachtenreflektierende Atmosphäre.
Never ending battles ist also recht melodisch und hymnisch inszeniert. Rhythmisch arbeiten Saxorior überwiegend in mittelschnellen Bereichen, wobei sie sich hierin sehr variabel geben und diesen Bereich in voller Breite ausnutzen. Es wird niemals wirklich schnell, jedoch auch nicht wirklich langsam. Musikalisch gibt es an Never ending battles nichts zu bemängeln, es ist melodisch und der Klang sauber und druckvoll. Lediglich der Gesang, gerade wenn deutsch gesungen wird sorgt bei mir für leichtes missfallen, da er mich stark an Eisregen erinnert.
Abschließend gibt es mit For those about to rock noch ein AC/DC Coverstück, bei dem der Baltak Sänger Gorgoroth als Gastsänger fungiert. Es klingt schon ziemlich interessant, den etwas heiser klingenden Gesang von Gorgoroth zur, von Saxorior nachgespielten, Musik zu hören.
Obwohl mich der deutsche Gesang, der selten vorkommt, zwar ein wenig stört, ist Never ending battles dennoch ein schönes und gelungenes Album, gerade weil es Saxorior gut gelungen ist, die vielen melodischen Aspekte gut einzubauen sodass diese Anteile nicht übertrieben wirken, was ja ziemlich schnell passieren kann.
01. Disaster is coming
02. Never ending war
03. Expiation
04. Reasons of war
05. The old spruce in the Wolfsschlucht
06. Blade of revenge
07. Pain
08. Father
09. Dem Meister
10. For those about to rock (AC/DC Cover)
Never ending battles ist also recht melodisch und hymnisch inszeniert. Rhythmisch arbeiten Saxorior überwiegend in mittelschnellen Bereichen, wobei sie sich hierin sehr variabel geben und diesen Bereich in voller Breite ausnutzen. Es wird niemals wirklich schnell, jedoch auch nicht wirklich langsam. Musikalisch gibt es an Never ending battles nichts zu bemängeln, es ist melodisch und der Klang sauber und druckvoll. Lediglich der Gesang, gerade wenn deutsch gesungen wird sorgt bei mir für leichtes missfallen, da er mich stark an Eisregen erinnert.
Abschließend gibt es mit For those about to rock noch ein AC/DC Coverstück, bei dem der Baltak Sänger Gorgoroth als Gastsänger fungiert. Es klingt schon ziemlich interessant, den etwas heiser klingenden Gesang von Gorgoroth zur, von Saxorior nachgespielten, Musik zu hören.
Obwohl mich der deutsche Gesang, der selten vorkommt, zwar ein wenig stört, ist Never ending battles dennoch ein schönes und gelungenes Album, gerade weil es Saxorior gut gelungen ist, die vielen melodischen Aspekte gut einzubauen sodass diese Anteile nicht übertrieben wirken, was ja ziemlich schnell passieren kann.
01. Disaster is coming
02. Never ending war
03. Expiation
04. Reasons of war
05. The old spruce in the Wolfsschlucht
06. Blade of revenge
07. Pain
08. Father
09. Dem Meister
10. For those about to rock (AC/DC Cover)
Satans Elite Kommando - Mehr Nägel für das Schwein | 2004 | Westwall | Kassette | Black Metal
Der Name ist Programm. Satanische Glorifikation gepaart mit sehr
rockigem Black Metal sind die beiden Hauptmerkmale dieses ersten
Demopublikation. Mehr Nägel für das Schwein ist eine solide musikalische Kreuzung von Dämonenblut, Priestermord und Nordsturm.
Musikalisch wie gesagt, sehr an den Rock orientiert, lediglich der
verzerrte und fiese Gesang erinnert daran, Black Metal vor sich zu
haben. Leider ist der Gesang das Beste an dem Demo. Der Rest von Mehr Nägel für das Schwein
ist einfach noch zu schwach, zu langweilig – gerade dann, wenn man sich
die Kassette mehrmals anhört. Die schnell ins Blut gehenden Melodien
und Rhythmen laden zwar zum Schunkeln ein, bieten aber keine dauerhafte
Hörfreude. Von daher ist dieses Demo wohl auch nur was für Freunde
deutschsprachiger Rock / Black Metal - Kreuzungen mit geringem Anspruch
ans Material.
200 Kopien wurden hergestellt.
01. Satans Elite Kommando
02. Werwolf - Dämon der Nacht
03. Mehr Nägel für das Schwein
04. Satans Kettenhunde
200 Kopien wurden hergestellt.
01. Satans Elite Kommando
02. Werwolf - Dämon der Nacht
03. Mehr Nägel für das Schwein
04. Satans Kettenhunde
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