Mit dem zweiten Album der
finnischen Band Wyrd geht es mit einem Schlag ganz schön vorwärts.
So konnte mich der Vorgänger Heathen, das nur ein Lied beinhaltete,
welches aber über 50 Minuten Spielzeit hatte. So ist es mit Huldrafolk
doch anders. Diese sechs, zum Teil epischen Stücke erstrecken sich
über eine Gesamtlaufzeit von 50 Minuten und ein paar Sekunden. Nicht
nur an der Liedaufteilung wurde etwas verändert, sondern auch musikalisch
hat sich viel getan und verbessert. Um es mal drastisch zu formulieren. Huldrafolk ist eins der wenigen
Alben, das mich beim ersten Hören, vom ersten Lied an in den Bann
gezogen hat.
Um das Album im Vorfeld mal ein wenig zu umschreiben. Es handelt sich
hier um eine gelungene (Misch)Form von Pagan Metal mit einschlägigen
musikalischen Black Metal Einflüssen. Allerdings ist Huldrafolk
keineswegs, eine, jener typischen Pagan Metal Veröffentlichungen
die sich gänzlich im musikalischen Bereich auf das kategorische Métier
beschränken. So wirkt das Album über die gesamte Dauer sehr
ausgeglichen und wartet mit einigen ruhigen und epischen Momenten auf,
die immer mal wieder mit folklorischer Untermalung einhergehen. Das ist
neben der der schön und gut umgesetzten Musik nämlich ein positiver
Aspekt. Die vollkommen fliessenden Übergänge erschaffen so eine
mitreissende Atmosphäre und Spannung welche zuweilen auch durchaus
etwas bedrückend und mit Melancholie angereichert sein kann, das
man schon dazu geneigt ist, die CD gleich ein zweites Mal zu hören.
Es paßt einfach alles. Die andächtigen, folklorischen Elemente,
sowie die leicht rauhen Metal-Passagen. Das liegt aber auch zu einem gewissen
Teil an der guten und gelungenen Produktion, die das Schaffen von Wyrd
wunderbar und auch zu recht positiv ins Licht des Hörers rückt.
Das Schlagzeug kommt warm und etwas druckvoll rüber, die normalen
Riffs sind etwas rauh, wie es im hohen Norden Europas typisch ist, und
die ruhigen Momente des Albums sind sehr klar und sauber produziert.
Die Musik ist so "liebevoll" und authentisch umgesetzt, wie
man z.B. sehr gut bei Aijeke nachvollziehen kann, da es ein sehr
folklorisches Stück ist, das durch seine grandiose Inszenierung einen
direkt in die Vergangenheit an ein großes Lagerfeuer katapultiert
und zum Tanz lädt.
01
- Ashes of Man and Oak and Pine
02 - Aijeke
03 - Die Entstehung
04 - Huldrafolk
05 - Misanthropes Masterplan
06 - The Harvest Day
04.10.2002
28.09.2002
Unquintessence - Ruined | 2002 | Galy Records | CD | Black Metal
Diese
MCD der kanadischen Formation stellt absolut extremen und chaotischen Black
Metal der derben Art dar. Ruined wettert mit starkem Gekreische und
permanentem Hochgeschwindigkeitsdrumming sowie dementsprechenden Breaks und
zum Teil sehr gequälten Riffs auf. Dennoch wird es beim Hören nicht
uninteressant oder man bekommt den Eindruck, hier agieren ein paar Bekloppte,
die versuchen das Extremste des Extremen zu spielen. Zwar ist es nicht gerade
ein Leichtes sich in die Musik hineinzuhören, da es einfach keinen
bestimmten Faden gibt, der durch die Lieder führt. Aber Ähnliches
an perfekter Anarchie in der Musik gab es ja auch bei der Tara von
Absu, die ebenfalls bemerkenswert und extrem in ihrer Spielweise
war, aber auch ebenso genial.
Beim musikalischen Konzept ist es bei Unquitessence nicht anders, auch wenn man die Musik der beiden Bands nicht wirklich vergleichen kann. Dennoch beweisen die Kanadier, das sie ihre Instrumente auch bei etwas (jedenfalls für die Band) langsameren Passagen auch beherrschen, was sich sogar überraschender Weise gut anhört. Da ist es fast schon schade, das die Band fast komplett nur am Prügeln ist und mit eigenartigern Gitarrenquälerein daher kommt.
Aber trotzdem ist es allemal eine interessante MCD die für den einen oder anderen Durchgeknallten garantiert neues Futter für seine Sammlung bietet. Denn irgendwie haben solche Bands stets einen besonders 'liebenswürdigen' Charme.
01 An Epitaph For The Lightbearer
02 Whispers Of Funeral Omen
03 Struggling In The Profound Well of Unquintessence
04 To Finally Ascend In The Darkest Of Paths
05 Toward Scions Of Improvement
Beim musikalischen Konzept ist es bei Unquitessence nicht anders, auch wenn man die Musik der beiden Bands nicht wirklich vergleichen kann. Dennoch beweisen die Kanadier, das sie ihre Instrumente auch bei etwas (jedenfalls für die Band) langsameren Passagen auch beherrschen, was sich sogar überraschender Weise gut anhört. Da ist es fast schon schade, das die Band fast komplett nur am Prügeln ist und mit eigenartigern Gitarrenquälerein daher kommt.
Aber trotzdem ist es allemal eine interessante MCD die für den einen oder anderen Durchgeknallten garantiert neues Futter für seine Sammlung bietet. Denn irgendwie haben solche Bands stets einen besonders 'liebenswürdigen' Charme.
01 An Epitaph For The Lightbearer
02 Whispers Of Funeral Omen
03 Struggling In The Profound Well of Unquintessence
04 To Finally Ascend In The Darkest Of Paths
05 Toward Scions Of Improvement
25.09.2002
The True Frost / Panzerfaust - Split | 2002 | Satanic Terror Productions | Vinyl | Black Metal
Diese neue EP aus dem Hause Satanic
Terror Productions bietet zwei etwas unbekanntere Black Metal Bands aus
Deutschland. Wobei ich the true Frost schon von einem Demo her
kannte. Und so freute ich mich auch auf diese EP, wobei ich allerdings
nicht einschätzen konnte was mich bei Panzerfaust erwartet.
Wolfswinter bietet etwas rauhen und kompromißlosen Black Metal mit einigen Geschwindigkeitswechseln und einem interessanten Text. Allerdings erinnert mich die Stimme zum Teil sehr stark an Blut und Krieg von Moonblood. Für mich ist der Titel von the true Frost ein absolut gelungener Einstand in der deutschen Black Metal Kultur. Mal etwas, das nicht nur in einem Ohr reingeht, und beim anderen gleich wieder im Nichts sein Weites sucht. Leute denen der Name nichts sagt, und die sich auch sonst nicht mit solchen Gruppierungen in der Musik beschäftigen, werden da sicherlich nicht so eine positive Meinug wie ich haben. Aber das sollen und werden sie auch gar nicht, da diese auf 500 Scheiben beschränkte EP kaum bei solchen Käufern im Schrank zu finden sein wird.
Panzerfaust kommen um einiges rauher daher als es bei the true Frost der Fall ist. Doch kann mich hier die gesamte Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Das mag daran liegen, das mich die Gitarren zu sehr an einschlägige Kollegen aus Norwegen erinnern. Interessant ist der Titel Gotteshaus in Flammen aber allemal. Doch stellt er für mich keinen absoluten Überhammer dar nach dem ich mich winde und giere. Aber nichts desto trotz werde ich auf beide Bands künfig ein Auge werfen und abwarten was sie in der Zukunft noch so zu bieten haben.
THE TRUE FROST
01. Wolfszeit
PANZERFAUST
02. Gotteshaus in Flammen
Wolfswinter bietet etwas rauhen und kompromißlosen Black Metal mit einigen Geschwindigkeitswechseln und einem interessanten Text. Allerdings erinnert mich die Stimme zum Teil sehr stark an Blut und Krieg von Moonblood. Für mich ist der Titel von the true Frost ein absolut gelungener Einstand in der deutschen Black Metal Kultur. Mal etwas, das nicht nur in einem Ohr reingeht, und beim anderen gleich wieder im Nichts sein Weites sucht. Leute denen der Name nichts sagt, und die sich auch sonst nicht mit solchen Gruppierungen in der Musik beschäftigen, werden da sicherlich nicht so eine positive Meinug wie ich haben. Aber das sollen und werden sie auch gar nicht, da diese auf 500 Scheiben beschränkte EP kaum bei solchen Käufern im Schrank zu finden sein wird.
Panzerfaust kommen um einiges rauher daher als es bei the true Frost der Fall ist. Doch kann mich hier die gesamte Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Das mag daran liegen, das mich die Gitarren zu sehr an einschlägige Kollegen aus Norwegen erinnern. Interessant ist der Titel Gotteshaus in Flammen aber allemal. Doch stellt er für mich keinen absoluten Überhammer dar nach dem ich mich winde und giere. Aber nichts desto trotz werde ich auf beide Bands künfig ein Auge werfen und abwarten was sie in der Zukunft noch so zu bieten haben.
THE TRUE FROST
01. Wolfszeit
PANZERFAUST
02. Gotteshaus in Flammen
Tsjuder - Demonic Possession | 2002 | Drakkar Productions | CD | Black Metal
Mit etwas Verspätung
gibt es nun das zweite Album des norwegischen Trios käuflich zu erwerben.
Und wie es auch nicht anders zu erwarten war, wird auf acht Stücke
und einem Outro äußerst aggressiver und schneller Black Metal
dargeboten. Es gibt nur wenige Bands die durchgehend mit solcher ausdauerhaften
Kompromißlosigkeit und Härte die Musik einspielen und auf den
Tonträgern verewigen. Trainierte Nackenmuskulator sowie eine Vorliebe
für wenig verschnaufende und wenig harmonische Musik sollten für
dieses Album eine Grundvorraussetzung sein. Zwar sind Tsjuder nicht
ganz auf Disharmonie bedacht, da es zuweilen kurze Soli gibt. Aber alles
in allem ein hassverbreitendes und gewalttätiges Album. Tsjuder
in Reinform.
01 Eriphion Epistates
02 Demoner Av Satans Rike
03 Ancient Hate
04 Bloodshedding Horror
05 Deathwish
06 A Twisted Mind
07 I-10
08 Primeval Fear
09 Outro
01 Eriphion Epistates
02 Demoner Av Satans Rike
03 Ancient Hate
04 Bloodshedding Horror
05 Deathwish
06 A Twisted Mind
07 I-10
08 Primeval Fear
09 Outro
13.09.2002
Trollech - Synové Lesů | 2002 | Eclipse Productions | CD | Black Metal
Nach
einem Demo und einem Album, folgt nur ein weiteres Album dieser außergewöhnlichen
'Heathen Pagan Black Metal" Band aus Tschechien. Kaum eine Band versteht
es so gekonnt und grandios, diese Stilelemente unter einen Hut zu bringen,
wie Trollech. Schon gleich beim ersten Lied bekommt man dies zu
spüren. Da ist nicht nur eine eigenwillige Klangproduktion, sondern
auch ganz insbeonsdere fallen die Gitarren vollkommen aus dem Rahmen.
Diese Gitarrenläufe sind ohnehin absolut kennzeichnend für diese
Band, da sie zum Einen eigenwillig und somit auch eigenständig sind,
aber auch weil sie die Stimmung der Musik zu 100% betonen und hervorheben.
Sie sind auf eine liebenswürdige Art und Weise grell gestimmt, was
aber eben Trollech und ihre Musik ist. Ebenso stilistisch wie die
Gitarren ist auch der Gesang der für gewöhnlich ebenfalls etwas
grell ist. Insgesamt ist das Songwriting sehr ausgewogen und abwechslungsreich
aufgefallen, so beschränkt sich das tschechische Trio nicht nur auf
eine Geschwindigkeit oder ein hervorgehobenes Element wie Gesang oder
Gitarre, sondern kombiniert das alles durchgehend in allen neun Liedern,
was dem Album eine sehr tiefe und ergreifende Atmosphäre verleiht
die von der ersten bis zur letzten Sekunde anhält. Vergleichbares
fällt mir nicht wirklich ein. Entfern könnte man vielleicht
Wyrd erwähnen, da die Liebe zum Detail und die Feinfühligkeit
der Musik maßgeblich ist. Denn Trollech erzeugen zuweilen
eine schwermütige Stimmung, können dagegen aber Minuten später
musikalisch den Aufbruch und somit ein Hochgefühl vermitteln. Denn
neben den typischen rauhen Black Metal ist in den Liedern auch immer wieder
folklorische Akkustikgitarre zu hören wie auch klare Gesänge.
Man könnte (wie immer) jetzt meinen, das gab es alles schon tausend
mal. Sicherlich. Aber definitv nicht in so eine exzellenten Form wie es
Trollech darbieten. Zudem hat die Musik der Band ein absolut hohes
Maß an Eigenständigkeit. Egal ob es das Songwriting im Gesamten
ist, einzelne Elemente wie der Gesang oder der Rhythmus. An Trollech
führt kein Weg vorbei, wenn man diese Art der Musik schätzt.
Schade nur, das Trollech bisher hierzulande kaum beachtet worden
sind. Aber vielleicht ändert sich das nun mit diesem neuen Album.
Zu wünschen wäre es der Band.
01 - U řísí Trollech
02 - Řeta smete co jí patří
03 - Scel lem duíb
04 - Pod hradem Radyní
05 - Černý les - Černý fov
06 - Poustervníf
07 - Cesta bahnítá vede frofy mé
08 - Střet Duchmaus ze Stříbra
09 - Oheň jara
01 - U řísí Trollech
02 - Řeta smete co jí patří
03 - Scel lem duíb
04 - Pod hradem Radyní
05 - Černý les - Černý fov
06 - Poustervníf
07 - Cesta bahnítá vede frofy mé
08 - Střet Duchmaus ze Stříbra
09 - Oheň jara
09.09.2002
Thou Art Lord - DV8 | 2002 | Black Lotus Records | CD | Black Metal
Viele Jahre gingen ins Land
seit die Grichen von Thou Art Lord ein Album veröffentlichten.
Um genau zu sagen, das letzte Album - Apollyon - erschien 1996.
Sage und schreibe sieben Jahre war es um Necromayhem und Mannen ruhig
ehe sie nun - vier Monate nach Genesis von Rotting Christ -
erneut zuschlagen. Thou Art Lord entstand ja um 1992 herum als
Necromayhem Rotting Christ zu Zeiten von Thy Mighty Contract
verließ. Mit der neuen Band Thou Art Lord lebte der damalige
Geist von Rotting Christ weiter. Eindrucksvoll bewies das damals
das erste Album der Band Eosforos und einige EP´s. Apollyon
war 1996 zwar extrem hefitg, aber wenig erfolgreich da es zu er- und bedrückend
wirkte. Es klang irgendwie zu seltsam und auch zu sehr nach einer sehr
tiefen und basslastigen Mischung aus Death Metal und griechischem Black
Metal. Doch mit DV8 ist es anders. Genau wie bei den Kollegen von
Rotting Christ mit Genesis liefern Thou Art Lord
kein Meisterwerk alter Tage ab, sondern vereinen ihre Stärken und
präsentieren diese mit dem neuen Album.
Ähnlich wie Apollyon ist das Album recht schnell und relativ tief vom gesamten Klang. Doch diesmal sind wieder die typischen und kennzeichnenden Killerriffs von Necormayhem mit dabei die man immer mit Griechenland und dem alten dortigen Black Metal in Verbindung bringt. Besonders interessant allerdings mutet der zweite Titel Baphomets Meteor an. Im letzten Drittel dieses Liedes tritt eine merkwürdig gequälte Stimme auf die kurz in eine Art gepresstes Sprechen verfällt. Das gibt dem Lied eine sehr bizarre Note. Aber dies sei nicht negativ zu verstehen. Thou Art Lord standen schon seither für eine eigenständige Verarbeitung und Interpretation des Black Metals - was der Musik spürbar zu entnehmen ist, ihr aber auch zugleich gut tut. DV8 ist keine 08/15 Veröffentlichung im Bereich des Black Metals sondern ein eigenes Manifest innerhalb dieser Stilrichtung.
Dies wird jeder merken der sich die CD anhört. Die Lieder strotzen nur so vom Extremen aber auch von Spielfreude. Denn bei DV8 beschränkt man sich nicht bieder auf einen Nenner und spielt ein bewährtes Porgramm ab, sondern schöpft aus dem Vollen des musikalischen Könnens. Und so entstand ein Album das zwar die griechische Handschrift der Band trägt - trotzdem aber etwas eigenes ist und darstellt. Verschiedene Stilelemnte finden in einigen Liedern mehr, in anderen Liedern weniger Einzug und schaffen so diese Gesamtatmosphäre von DV8.
Wenn man den alten griechischen Black Metal mag den den früher die alten Thou Art Lord und Rotting Christ sowie Agatus und Zemial verkörperten mag, der wird sicherlich Anfangsschwierigkeiten mit dem neuen Album haben. Doch wenn man sich nach ein ein paar maligen Anhören ins Material reingehört hat, erkennt man das Potential dieses Albums. Mal schauen was die Zukunft bringt. Zwei alte Bands dieser griechischen Ära haben zwei neue - andersartige - und gute Alben ans Tageslicht gefördert. Man kan hoffen dass ein Ruck entsteht....
1. A Chaldean Hex
2. Baphomets Meteor
3. Crowning the Winged Skull
4. Society of the Dilettanti
5. Desire Lust and Incubus
6. Eyes wide shut and lips wide open
7. The Shadow Doctrine
8. Behind the Druid Walls
9. Those we Guide
Ähnlich wie Apollyon ist das Album recht schnell und relativ tief vom gesamten Klang. Doch diesmal sind wieder die typischen und kennzeichnenden Killerriffs von Necormayhem mit dabei die man immer mit Griechenland und dem alten dortigen Black Metal in Verbindung bringt. Besonders interessant allerdings mutet der zweite Titel Baphomets Meteor an. Im letzten Drittel dieses Liedes tritt eine merkwürdig gequälte Stimme auf die kurz in eine Art gepresstes Sprechen verfällt. Das gibt dem Lied eine sehr bizarre Note. Aber dies sei nicht negativ zu verstehen. Thou Art Lord standen schon seither für eine eigenständige Verarbeitung und Interpretation des Black Metals - was der Musik spürbar zu entnehmen ist, ihr aber auch zugleich gut tut. DV8 ist keine 08/15 Veröffentlichung im Bereich des Black Metals sondern ein eigenes Manifest innerhalb dieser Stilrichtung.
Dies wird jeder merken der sich die CD anhört. Die Lieder strotzen nur so vom Extremen aber auch von Spielfreude. Denn bei DV8 beschränkt man sich nicht bieder auf einen Nenner und spielt ein bewährtes Porgramm ab, sondern schöpft aus dem Vollen des musikalischen Könnens. Und so entstand ein Album das zwar die griechische Handschrift der Band trägt - trotzdem aber etwas eigenes ist und darstellt. Verschiedene Stilelemnte finden in einigen Liedern mehr, in anderen Liedern weniger Einzug und schaffen so diese Gesamtatmosphäre von DV8.
Wenn man den alten griechischen Black Metal mag den den früher die alten Thou Art Lord und Rotting Christ sowie Agatus und Zemial verkörperten mag, der wird sicherlich Anfangsschwierigkeiten mit dem neuen Album haben. Doch wenn man sich nach ein ein paar maligen Anhören ins Material reingehört hat, erkennt man das Potential dieses Albums. Mal schauen was die Zukunft bringt. Zwei alte Bands dieser griechischen Ära haben zwei neue - andersartige - und gute Alben ans Tageslicht gefördert. Man kan hoffen dass ein Ruck entsteht....
1. A Chaldean Hex
2. Baphomets Meteor
3. Crowning the Winged Skull
4. Society of the Dilettanti
5. Desire Lust and Incubus
6. Eyes wide shut and lips wide open
7. The Shadow Doctrine
8. Behind the Druid Walls
9. Those we Guide
06.09.2002
The Stone - Slovenska Krv | 2002 | Wolfcult Records | CD | Black Metal
Slovenska
krv
ist von der ersten bis zur letzten Spielminuten ein etwas rauheres und kompromißloses
Black Metal Album. Allerdings ist hier nicht wie bei vielen ähnlichen
Erscheinungen alles mehr oder wenig monoton (was nicht abwertend gemeint
ist), sondern beim Riffing und bei den Gitarren entstehen allgemein interessante
Melodien die sich in dem gesamten Klangbild gut einfügen und zum Teil
auch mehr im Hintergrund warhnehmbar sind, da das Schlagzeug sehr kräftig
wirkt. Allerdings geht die Gesangsstimme zuweilen etwas unter, und trotz
des insgesamt gelungenem Songwriting wirkt auch die Musik etwas chaotisch,
was aber vielleicht auch von der Band voll und ganz gewollt ist.
The Stone verstehen es, auf diesem Album den etwas älteren respektive
ehrlicheren Black Metal in Szene zu setzen, der ohne altbekannte Allüren
auskommt, aber trotzdem eine eigene Note besitzt, und sich nicht in die
lange Liste der Veröffentlichnungen einreiht, die alle einheitlich
und gleich klingen. Sicherlich ist dieses Album kein Überhammer der
zum absoluten Geheimtipp avancieren wird, aber das wird wohl auch niemand
erwarten bzw. erwartet haben.
Vielmehr kann man hier ein Album vernehmen, das musikalisch von der Arbeit
der Musiker dahinter etwas zu bieten hat, und dazu auch noch eine gewisse
Eigenständigkeit besitzt, die man gut und gerne hören kann, auch
wenn es hier und da mal ein Manko gibt.
01 Za Kosti Otaca
02 Ustaj Mati Zemljo
03 Dabog
04 Bogovi Od Srebra
05 U Kamenu
06 Lesinari Rasirili Krila
07 Peramo Hiljadu Maceva
08 Knez Visokih Suma
The Meads Of Asphodel - The Excommunication Of Christ | 2002 | Supernal Music | CD | Black Metal
Die Briten von The Meads
of Asphodel bewiesen bisher schon auf Demo-, Promo- und EP-Veröffentlichungen,
daß sie ihre Musik absolut eigensinnig gestalten. Dadurch enthalten
Aufnahmen der Band auch stets Überraschungen und ungewöhnliches.
So nun auch mit dem Album The Excommunication of Christ. Zwar ist
das Album ingesamt nicht mehr so skurril und verspielt wie es davor der
Fall war, aber einmalig ist die musikalischer Charakteristik wohl immernoch
zweifelsfrei.Gleich nach dem verklungenem Intro kann man bei Angelwhore diesen
typischen Stil der Drei hören. Die tiefe und immer ruhige Gesangsstimme
im Einklang zu den Riffs, Soli und vielen Rhythmuswechseln, die oftmals
durch elektronische Elemente bereichert werden. Denn genau das muss man
der Band anerkennen. Sie benutzen zwar viele elektronische Effekte, vearbeiten
die aber so passend in die Musik hinein das es niemals langweilig, deplaziert
oder einfach nur billig oder dilettantisch wirkt. Denn genau in diesem
Mix aus Gitarre, Schlagzeug und diesen Effekten kreieren die Drei eine
fesselnde Atmosphäre die die Sinne schärft um der Musik genau
in ihrer facettenreichen Art zuzuhören.
Wie das Cover schon verrät, ist das neue Werk ritterlich-mittelalterlich orientiert. Das schlägt sich natürlich nicht nur in den Texten nieder, sondern auch musikalisch. In den einzelnen Liedern sind immer mal wieder etwas ruhigere und getragenere Passagen eingebaut die eben ein solches ritterliches und mittelalterliches Gefühl vermitteln. Ebenso fällt an dem Album auf, daß zwar alle Lieder auf einem musikalischen Konzept beruhen, aber dennoch im bleibenden Stil alle ihre Eigenständigkeit und Abwechslung haben, was das Hören interessanter macht.
Wer The Meads of Asphodel bisher noch nicht kannte, wird mit The Excommunication of Christ wohl den einfachsten Einstieg in die Musik der Band finden. Zusammengefasst bleibt zu sagen, das dieses Werk ein sehr vielschichtiges und abwechslungsreiches ist. So sind ruhige Momente zu hören die nur durch Soli geschaffen werden die nicht selten auftauchen, aber abwechselnd mal primär im Vordergrund oder begleitend in Hintergrund zu hören sind. Ebenso zum meist gemächlichen Grundtempo gesellen sich noch vielerlei interessante musikalische Fragmente und Leckereien. Wer also offen für etwas anderen Metal ist, und nicht nur auf eine genaue Stilbeschränkung besteht, wird mit diesem Album seine Freude haben. Allerdings sollte man sich Zeit und Muse zum hören nehmen.
01. The Excommunication Of Christ
02. Angelwhore
03. The Watchers Of Catal Huyuk
04. Agrat Bat Malab
05. Weeping Tears Of Angel Light
06. Bene Ha Elohim
07. Assault And Battery
08. Jezebel And The Philistines
09. Pale Bread Hunger
10. Rise In Godless Hell
11. Disembodied Voices of Melchizedek
12. Falling With Lightning Rays Beamed Through The Blazing Firmament Towards The Untended Burial Ground Of Bharsag
13. Calling All Monsters (Bonus)
Wie das Cover schon verrät, ist das neue Werk ritterlich-mittelalterlich orientiert. Das schlägt sich natürlich nicht nur in den Texten nieder, sondern auch musikalisch. In den einzelnen Liedern sind immer mal wieder etwas ruhigere und getragenere Passagen eingebaut die eben ein solches ritterliches und mittelalterliches Gefühl vermitteln. Ebenso fällt an dem Album auf, daß zwar alle Lieder auf einem musikalischen Konzept beruhen, aber dennoch im bleibenden Stil alle ihre Eigenständigkeit und Abwechslung haben, was das Hören interessanter macht.
Wer The Meads of Asphodel bisher noch nicht kannte, wird mit The Excommunication of Christ wohl den einfachsten Einstieg in die Musik der Band finden. Zusammengefasst bleibt zu sagen, das dieses Werk ein sehr vielschichtiges und abwechslungsreiches ist. So sind ruhige Momente zu hören die nur durch Soli geschaffen werden die nicht selten auftauchen, aber abwechselnd mal primär im Vordergrund oder begleitend in Hintergrund zu hören sind. Ebenso zum meist gemächlichen Grundtempo gesellen sich noch vielerlei interessante musikalische Fragmente und Leckereien. Wer also offen für etwas anderen Metal ist, und nicht nur auf eine genaue Stilbeschränkung besteht, wird mit diesem Album seine Freude haben. Allerdings sollte man sich Zeit und Muse zum hören nehmen.
01. The Excommunication Of Christ
02. Angelwhore
03. The Watchers Of Catal Huyuk
04. Agrat Bat Malab
05. Weeping Tears Of Angel Light
06. Bene Ha Elohim
07. Assault And Battery
08. Jezebel And The Philistines
09. Pale Bread Hunger
10. Rise In Godless Hell
11. Disembodied Voices of Melchizedek
12. Falling With Lightning Rays Beamed Through The Blazing Firmament Towards The Untended Burial Ground Of Bharsag
13. Calling All Monsters (Bonus)
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