Diese Split-Veröffentlichung
mit vier doch recht unbekannten Bands ist auf jeden Fall vielversprechend.
Eines kann allgemein über diese CD gesagt werden. Sie ist extrem.
Denn diese vier Bands hier, geben in jeweils individueller Form hefiten
Black Metal zum Besten.
Die ersten fünf Lieder gehören der kanadischen Band Allfather.
Alle fünf Lieder dieser Band sind so durchschnittlich zwei bis drei
Minuten lang, und sind radikal, schnell und zerstörerisch. Allerdings
nicht auf eine alberne Art und Weise, weil man einfach nur heftig klingen
möchte, sondern da steckt schon Können hinter. So sind die Lieder
zwar alle fast durchgehend im Knüppelbereich welcher aber hin und
wieder durch Breaks, Rhythmuswechsel und Solis aufgelockert wird. Wobei
es aber auch vorkommt, das schnelles Riffing zusammen mit dem Gekloppe
lospoltert, was mich an alte Thrash-Barden erinnert. Kommt gut! Musikalisch
wissen Allfather durchaus zu gefallen. Allerdings ist der Gesang
ganz offenbar ein Schwachpunkt. Die Stimme erscheint mir oft zu grell-kreischig,
was aber noch zu verschmerzen ist, da sie nur Teilweise so daneben ist.
Zudem dürften Allfather eine noch recht junge Band sein, die
sich ihren Weg noch ebnen werden.
Weiter geht es dann mit Nebron aus Ungarn. Gleich zu Beginn des
ersten Beitrages der Band, Between lies and hypocrities, erschrak
ich ein wenig. So hatte ich noch das Album The Message sehr gut
im Gehör und erwartete ähnliches. Im Gegensatz zu dem Album
hat sich der Klang und die Produktion deutlich verbessert. Im ersten Augenblick
hat mich das geärgert, aber ich muss zugeben das es der Musik nur
gut tut. Ebenfalls im Gegensatz zu dem Album, erscheinen Nebron
auf dieser Split harmonischer. Abwechslungsreich und melodisch waren sie
zwar schon immer in ihrer sehr radikalen extremen Spielart, doch nun sind
sie ganz offenbar musikalisch gereift und auch professioneller geworden.
So verstehen es die Ungarn doch wunderbar "harsche" (Costa von
Iron Pegasus nannte Nebron mal Harsh Black Metal), extremen Black Metal
zu spielen der einerseits schnell und riffreich ist, aber andererseits
einige ruhigere und langsamere Passagen beinhaltet. Between lies and
hypocrities ist somit sehr abwechslungsreich, aber keinesfalls verspielt.
Ja, der Titel ist sehr gewaltig, denn durch die vielen Elemente innerhalb
des Liedes muß man das Lied mehrmals hören, um das gesamte
Spektrum zu erfassen. Sehr schön an der Sache ist aber auch, das
Nebron ihren einzigartigen Gesang (darauf bezieht sich wohl auch
das "harsch") beibehalten haben, der kreischig aber dennoch
bestimmt ist. Man muss ihn einfach gehört haben. Bei At the pagan
Aldumas night geht es zwar insgesamt ruhiger und harmonischer vor,
aber es ist dennoch typisch Nebron. Denn kaum eine andere Band
weiß es so gekonnt und überzeugend den Hörer mittels der
Musik zu entführen wie eben diese Ungarn. Sie schöpfen das das
Machbare und Mögliche aus ihren Instrumenten heraus. Egal ob es sich
um das Schlagzeug, den Bass oder die Gitarre handelt. Sie beherrschen
ihre Instrumente einfach perfekt, und setzen sie ebenso ein.
Weitergeführt wird die CD dann mit Hordes of the Lunar Eclipse.
Schon nach wenigen Sekunden merkt man, das es hier düsterer und bedächtigerer
Black Metal ist, als bei den beiden Bands zuvor. Zum Einen ist die Spieldauer
der Lieder ungleich länger, aber auch Klang und Liedstruktur sind
völlig anders. Die Musik ist insgesamt tiefer, basslastiger und erweckt
irgendwie eine gepresste melancholische aber zugleich auch verachtende
Endzeitatmosphäre. Die Bandbreite ist auf ein Minimum gehalten was
bedeutet, das in einem hohem Grundtempo und mit den einheitlichen begleitenden
Riffs auf große Abwechslungen verzichtet wird. Hört sich jetzt
langweilig an. Ist es aber gar nicht. Denn der Gesang kommt sehr interessant
und auch gut rüber. Er ist etwas im Hintergrund, was dem Ganzen eine
Bedrohlichkeit gibt, und wechselt zuweilen auch etwas, so daß auch
zwischen der durchgehend hohen Geschwindigkeit kurz ein langsamerer Moment
mit einer klaren Stimme kommt die sehr passend durch die Gitarren unterstützt
wird. Somit stellt Within the scathing silence of the withered shadow
forest ein sehr gelungener kalter und düsterer Titel dar. Ähnlich
ist es auch bei Infinite frozen bliss, nur daß es hier vom
Tempo her schleppender ist. And blood became now fällt dagegen
aus der Reihe. Es ist chaotischer und verspielter, vermittelt aber hier
vermerht Aggressivität. Allerdings ist auch der Klang schlechter.
Scheint wohl ein Demolied zu sein. Die anderen beiden, düsteren,
Titel haben mich allerdings aber auf die Band neugierig gemacht.
Abschließend stellt sich die US Band Gnostic vor. Die Lieder
sind ähnlich wie bei Allfather alle so zwischen zwei und drei
Minuten lang, aber unterscheiden sich musikalisch doch deutlich. So bieten
Gnostic eine schnelle, zum Teil etwas chaotische Mischung, aus
Black und Thrash Metal. Schade dabei ist aber daß der Gesang im
Verhältnis zu Musik zu laut ist. Die Band kann mich zwar nicht wirklich
überzeugen, aber wirklich schlecht sind sie trotzdem nicht. Erinnern
mich ein wenig an Scepter. So alten Metal, Thrash Metal mit heutigen
extremen Stilelementen gepaart und aufgenommen, wobei Gnostic aber
insgesamt immer im Knüppelbereich bleiben.
ALLFATHER
01. Warlust
02. With glory unbound
03. Artifice
04. Tyranny, revenge!
05. Ancestral resurrection
NEBRON
06. Between lies and hypocrities
07. At the pagan Aldumas night
HORDES OF THE LUNAR ECLIPSE
08. Within the scathing silence of the withered shadow forest
09. And blood became snow
10. Infinite frozen bliss
GNOSTIC
11. Swinehostess
12. Christened in blood & fire
13. Hail to the fire
14. Dissecting the heavens
15. Imperial heretic allegiance
19.07.2001
16.07.2001
Nachtfalke - Hail Victory Teutonia | 2001 | Christhunt Productions | CD | Black Pagan Metal
Hinter Nachtfalke
verbirgt sich niemand geringeres als Occulta Mors von Moonblood.
Doch mit Moonblood hat dieses Album absolut nichts gemeinsam. Wie
man schon an der Tracklist erkennen kann, ist hier auf jeden Fall ein
Hauch von Bathory angesagt. Denn mit Man of Iron befindet
sich auf Hail Victory Teutonia ein Coversong von Quorthorn
auf der Scheibe. Das Lied an sich ist gut umgesetzt und bedarf auch keiner
weiteren Erwähnung.
Das Album als solches schlägt stark in diese heroisch, heidnische Kerbe. So ist von dieser Thematik auch die Musik schwer geschwängert. Lange Lieder, mit instrumentalen Einleitungen, etwa Pferdegeräusche, Schwerter usw. usf. Das Schöne an der ganzen Geschichte ist aber die Produktion. Oft sind ja solche Alben glasklar produziert. Das ist hier nicht der Fall. Hier wurde meht auf aufkommende Atmosphäre gesetzt, als einen glasklaren Sound, was ich persönlich sehr begrüße. Auch sind die Lieder nicht alle heldenhaft langsam, sondern durchaus auch vom Grundtempo her etwas schneller als genretypisch, was man ganz gut beim zweiten Titel, Searched and found vernehmn kann.
Hail Victory Teutonia ist ein hymnenhaftes Album, das sich schemenhaft alter Schlachten und Kriege widmet, und diese musikalisch auch wiederauferstehen läßt. Vielfältiger Gesang sowie auch eine abwechslungsreiche musikalische Umsetzung sind wohl die typischen Merkmale des Albums. Interessant sind z.B. insbesondere die Geschwindigkeitswechsel innerhalb der Lieder, welche aber auch im Schnitt 6 - 7 Minuten lang sind. Selbst ein wenig heidnische Folklore wurde integriert, wie etwa bei War in Asgard.
Man sollt sich auf jeden Fall viel Zeit für das Hören dieses Albums nehmen. Es ist äußerst facettenreich und bietet einige höhrenswerte Momente. Und glücklicherweise wurde hier auf Eigenständigkeit gesetzt, und nicht auf ein imitieren betagter Bands.
01 Ode to the Fallen One
02 Searched and Found
03 Asgard Riders
04 War in Asgard
05 Man of Iron
06 Warriors Nightmare
07 Vikingdance (Under the Flag of Odins Son)
08 To Honour Wotan
09 Nordic Warriors
10 Hail Teutonia
11 You Are So Wrong
Das Album als solches schlägt stark in diese heroisch, heidnische Kerbe. So ist von dieser Thematik auch die Musik schwer geschwängert. Lange Lieder, mit instrumentalen Einleitungen, etwa Pferdegeräusche, Schwerter usw. usf. Das Schöne an der ganzen Geschichte ist aber die Produktion. Oft sind ja solche Alben glasklar produziert. Das ist hier nicht der Fall. Hier wurde meht auf aufkommende Atmosphäre gesetzt, als einen glasklaren Sound, was ich persönlich sehr begrüße. Auch sind die Lieder nicht alle heldenhaft langsam, sondern durchaus auch vom Grundtempo her etwas schneller als genretypisch, was man ganz gut beim zweiten Titel, Searched and found vernehmn kann.
Hail Victory Teutonia ist ein hymnenhaftes Album, das sich schemenhaft alter Schlachten und Kriege widmet, und diese musikalisch auch wiederauferstehen läßt. Vielfältiger Gesang sowie auch eine abwechslungsreiche musikalische Umsetzung sind wohl die typischen Merkmale des Albums. Interessant sind z.B. insbesondere die Geschwindigkeitswechsel innerhalb der Lieder, welche aber auch im Schnitt 6 - 7 Minuten lang sind. Selbst ein wenig heidnische Folklore wurde integriert, wie etwa bei War in Asgard.
Man sollt sich auf jeden Fall viel Zeit für das Hören dieses Albums nehmen. Es ist äußerst facettenreich und bietet einige höhrenswerte Momente. Und glücklicherweise wurde hier auf Eigenständigkeit gesetzt, und nicht auf ein imitieren betagter Bands.
01 Ode to the Fallen One
02 Searched and Found
03 Asgard Riders
04 War in Asgard
05 Man of Iron
06 Warriors Nightmare
07 Vikingdance (Under the Flag of Odins Son)
08 To Honour Wotan
09 Nordic Warriors
10 Hail Teutonia
11 You Are So Wrong
08.07.2001
Mörk Gryning - Malestrom Chaos | 2001 | No Fashion Records | CD | Black Metal
Endlich! Nach mehrjähriger
Abstinez dieser schwedischen Ausnahmeband kann ich nun voller Freude und
Erwartungen das neue, und dritte Album, Maelstrom chaos in meinen
Händen halten. An sich ist es ein gelungenes Album von Mörk
Gryning die man auch an ihrem eigenen Stil wiedererkennt. Die Produktion
ist wie immer gut und auch die Musik bietet einiges an Abwechslung ohne
das Gefühl aufkommen zu lassen, das man sich im Ausprobieren festgesetzt
hätte. Mörk Gryning halt wie man sie kennt. Das Einzige
was mir ein wenig bitter aufstösst ist der etwas schwächelnde
Gesang der nicht mehr so druckvoll wie bisher rüberkommt. Insgesamt
könnte man meinen das das gesamte Klangbild etwas zu wenig an Druck
hat. Doch beim genaueren Hinhören kann ich dies nicht mehr behaupten,
wobei ich nach wie vor finde, daß die Stimme etwas kraftvoller eingesungen
werden hätte können.
Liegt der Silberling dann erst einmal im CD-Spieler, wird man mit einem Intro auf das folgende Album eingestimmt. Inzwischen habe ich eine ganz eigene Allergie gegen Intro´s entwickelt. Ich überspringe sie einfach, da ich sie als lästig, nervend und unnötig empfinde. Doch das Intro A perfection of the ancient hat etwas. Es ist nett gemacht und wettert zum Ende hin auch mit einigen leisen Geigen auf, um dann gleich im Sturm von Templars zu münden. Hier möchte man sogleich die Lautstärke bis zum Anschlag aufdrehen. Wie für Mörk Gryning typisch, geht es gleich schnell und riffbetont zur Sache. Doch damit es nicht ganz so langweilig wird, gibt es natürlich wie es auch ein Merkmal der Combo ist, diverse nette Schmankerl in den einzelnen Liedern, die jeden einzelnen Titel für sich verzaubern und interessant machen. Sei es das ein Soli mit eingebaut wurde, oder das im Hintergrund ein paar harmonische Klänge auftauchen die sogar an Gefallen finden, und nicht aufdringlich wirken. Zur Halbzeit von Templars geht es sogar gänzlich melodisch zu, indem man ein akkustisches Gitarrensolo hören kann. Mit Ont blod findet sich ein Song vor, der auch auf einer der früheren Alben Platz gefunden hätte. Kompakt. Rasend. Die elektrisierenden Soli im Hintergrund. The menace kommt brutal, direkt und heftig drüber. Wahrlich ein Massaker das nun auch mal endlich eine kraft- und druckvollere Stimme beinhaltet. Zur Mitte des Songs wird es sogar ruhig, und man kann einen Chor begleitet von hymnischen Klängen vernehmen. The menace ist deshalb auch ganz klar der Anspieltipp für diese Scheibe, da man hier alle Facetten des Könnens der Band gut hören und erkennen kann.
Als ebenfalls sehr interessant stellt sich My friends dar, das in den ersten Momenten sehr Mörk Gryning untypisch daherkommt. Der Anfang des Liedes ist durch die mehr gesprochene Stimme gekennzeichnet, die stets aber langsam immer etwas mehr musikalische Unterstützung findet bis sie beide ein gemeinsames Level erreichen auf dem Stimme und begleitende Musik bleiben und eine Symbiose bilden. Während des gesamten Stückes bleibt die Stimme aber in dieser "gesprochenen" Form. Durch die Riffs die auch mal in den Vordergrund treten entsteht eine interessante Atmosphäre. Hier haben es sich die Schweden also nicht nehmen lassen, mal etwas neues auszuprobieren. Mit Forever unhallowed preponderance hat man dann auch noch ein kleines Instrumental eingespielt bevor es dann mit Dödens skald zum Finale geht. Dödens skald ist für Maelstrom chaos ein passendes Lied das sich bedingungslos eingliedert. Schnelle Parts wechseln sich ab mit etwas ruhigeren und melodischen Passagen die wie immer sehr von den Gitarren und hymnische Hintergrundmusik getragen wird.
Insgesamt ein gutes und gelungenes Album, das sich wie immer bei der schwedischen Formation, von anderen Veröffentlichungen deutlich abhebt. Wer aber die geradlinige Härte von den beiden Vorgängern sucht, wird nicht ganz seine Ewartungen erfüllt sehen. Aber nichts desto trotz ist Maelstrom chaos ein Black Metal Album der Oberklasse. Schon heute. Zumindest für mich.
01 A perfection of the ancient
02 Templars
03 Ont blod
04 The menace
05 Maelstrom chaos
06 My friends
07 The darkness within
08 Bloodspring mirage
09 Forever unhallowed preponderance
10 Dödens skald
Liegt der Silberling dann erst einmal im CD-Spieler, wird man mit einem Intro auf das folgende Album eingestimmt. Inzwischen habe ich eine ganz eigene Allergie gegen Intro´s entwickelt. Ich überspringe sie einfach, da ich sie als lästig, nervend und unnötig empfinde. Doch das Intro A perfection of the ancient hat etwas. Es ist nett gemacht und wettert zum Ende hin auch mit einigen leisen Geigen auf, um dann gleich im Sturm von Templars zu münden. Hier möchte man sogleich die Lautstärke bis zum Anschlag aufdrehen. Wie für Mörk Gryning typisch, geht es gleich schnell und riffbetont zur Sache. Doch damit es nicht ganz so langweilig wird, gibt es natürlich wie es auch ein Merkmal der Combo ist, diverse nette Schmankerl in den einzelnen Liedern, die jeden einzelnen Titel für sich verzaubern und interessant machen. Sei es das ein Soli mit eingebaut wurde, oder das im Hintergrund ein paar harmonische Klänge auftauchen die sogar an Gefallen finden, und nicht aufdringlich wirken. Zur Halbzeit von Templars geht es sogar gänzlich melodisch zu, indem man ein akkustisches Gitarrensolo hören kann. Mit Ont blod findet sich ein Song vor, der auch auf einer der früheren Alben Platz gefunden hätte. Kompakt. Rasend. Die elektrisierenden Soli im Hintergrund. The menace kommt brutal, direkt und heftig drüber. Wahrlich ein Massaker das nun auch mal endlich eine kraft- und druckvollere Stimme beinhaltet. Zur Mitte des Songs wird es sogar ruhig, und man kann einen Chor begleitet von hymnischen Klängen vernehmen. The menace ist deshalb auch ganz klar der Anspieltipp für diese Scheibe, da man hier alle Facetten des Könnens der Band gut hören und erkennen kann.
Als ebenfalls sehr interessant stellt sich My friends dar, das in den ersten Momenten sehr Mörk Gryning untypisch daherkommt. Der Anfang des Liedes ist durch die mehr gesprochene Stimme gekennzeichnet, die stets aber langsam immer etwas mehr musikalische Unterstützung findet bis sie beide ein gemeinsames Level erreichen auf dem Stimme und begleitende Musik bleiben und eine Symbiose bilden. Während des gesamten Stückes bleibt die Stimme aber in dieser "gesprochenen" Form. Durch die Riffs die auch mal in den Vordergrund treten entsteht eine interessante Atmosphäre. Hier haben es sich die Schweden also nicht nehmen lassen, mal etwas neues auszuprobieren. Mit Forever unhallowed preponderance hat man dann auch noch ein kleines Instrumental eingespielt bevor es dann mit Dödens skald zum Finale geht. Dödens skald ist für Maelstrom chaos ein passendes Lied das sich bedingungslos eingliedert. Schnelle Parts wechseln sich ab mit etwas ruhigeren und melodischen Passagen die wie immer sehr von den Gitarren und hymnische Hintergrundmusik getragen wird.
Insgesamt ein gutes und gelungenes Album, das sich wie immer bei der schwedischen Formation, von anderen Veröffentlichungen deutlich abhebt. Wer aber die geradlinige Härte von den beiden Vorgängern sucht, wird nicht ganz seine Ewartungen erfüllt sehen. Aber nichts desto trotz ist Maelstrom chaos ein Black Metal Album der Oberklasse. Schon heute. Zumindest für mich.
01 A perfection of the ancient
02 Templars
03 Ont blod
04 The menace
05 Maelstrom chaos
06 My friends
07 The darkness within
08 Bloodspring mirage
09 Forever unhallowed preponderance
10 Dödens skald
03.07.2001
Malkuth - Extreme Bizarre Seduction | 2001 | Demise Records | CD | Black Metal
Malkuth ist eine
bizarre Formation aus Brasilien die inzwischen auch schon acht Jahre lang
ihr Unwesen im Black Metal Untergrund ihr Unwesen treiben und verbreiten.
Allerdings handelt es sich bei Extreme Bizarre Seduction erst um
das zweite Album der Band. Wie man schon an den Namen der Lieder erkennen
kann, handelt es sich bei Malkuth um eine eigenwillige Band. Anhand
der Songtitel könnte man durchaus auf den nicht abwägigen Gedanken
kommen, das sich die Band selbst nicht ernst nimmt. Doch da ich die Band
bereits einige Zeit kenne, und vom ersten Album der Band vollauf begeistert
war, gehe ich stark davon aus das die Band durchaus ernstzunehmen ist,
und sie ihre Liedernamen auch ernst meint und sich selbst tiefergehend
mit der abgehandelten Thematik beschäftigt.
Musikalisch eine Beschreibung der Band abzuliefern ist nicht einfach. Malkuth spielen einen sehr eigenwilligen Stil des Black Metals den man kaum oder sogar gar nicht mit anderen Bands vergleichen kann. Dadurch wirken sie einerseits interessant, aber zugleich auf der Kehrseite auch abschreckend. Allerdings ist dies auf Extreme Bizarre Seduction weitaus nicht mehr so stark der Fall wie noch auf dem ersten Album, The dance of the Satan´s bitch. Ein sehr eigenwillgers Merkmal der Brasilianer ist z.B.: der außerordentlich skurrile Frauengesang der zuweilen in den Songs mit eingebaut ist. Da ist es in der Tat sehr schwer Gefallen dran zu finden. Aber wenn man gerade diese eigenartige weibliche Stimme hört sollte man den bizarren Aspekt mal bedenken den ja die Band bewußt provozieren und produzieren möchte. Dadurch sieht man die Werke schon ganz anders, und sie bekommen auch einen neuen Glanz.
Insgesamt bekommt man mit Extreme Bizarre Seduction wahrlich bizarren Black Metal aus einem eher für die Musikart untypischen Land geboten der mit besonders interessanten Riffs und Gitarrenrhythmen aufwettern kann. Die Musik ist im allgemeinen eher langsam, dafür aber aussagekräftig und überaus interessant und vielschichtig arrangiert. Die Musiker haben sich etwas bei der Gestaltung der Songs gedacht, und so wird man über längere Zeit eine Hörfreude an dem Album haben, insofern man etwas mit etwas anderen Black Metal Arten umgehen kann. Denn den eher "primitiven" und eingänigen Sound des nordischen Black Metals wird man vergebens suchen. Doch genau solch einen wahren Geist hat die Musik dennoch. Nur halt nicht auf europäisch, sondern brasilanisch. Für uns Europäer eben bizarr. Musikalisch und produktionstechnisch ist es allemal ein sehr gelungenes und gutes Album das hierzulande leider kaum Beachtung findet und auch schwer zu besorgen sein sollte. Wer jedoch trotzdem die Möglichkeit hat sich dieses Album zuzulegen, ist gut damit beraten es sich dann auch zu kaufen. Allerdings werden Leute die nur auf der nordischen Schiene fahren, bzw. eher breitenorientierten Black Metal hören, nicht so sehr ihre Freude daran haben. Aber denen ist ohnehin nicht zu helfen. Ob nun mit oder ohne Malkuth. Black Metal ist halt doch mehr als nur Burzum, Dark Throne, Moonblood oder Graveland.
01 - The cry of Adelain (Embrace the lesbian goddess)
02 - Deep melancholy state a poetic suicide of loucyfer
03 - My crucial story about the Jesus sinner
04 - Devil bride - Our erotic dark desires
05 - Extreme Bizarre Seduction
06 - Gilles de Rais - Lord of Rais
07 - Lapidis funebris
08 - ...and the ancient witches consume psychotropic teas
09 - The demons mark in my skin
Musikalisch eine Beschreibung der Band abzuliefern ist nicht einfach. Malkuth spielen einen sehr eigenwilligen Stil des Black Metals den man kaum oder sogar gar nicht mit anderen Bands vergleichen kann. Dadurch wirken sie einerseits interessant, aber zugleich auf der Kehrseite auch abschreckend. Allerdings ist dies auf Extreme Bizarre Seduction weitaus nicht mehr so stark der Fall wie noch auf dem ersten Album, The dance of the Satan´s bitch. Ein sehr eigenwillgers Merkmal der Brasilianer ist z.B.: der außerordentlich skurrile Frauengesang der zuweilen in den Songs mit eingebaut ist. Da ist es in der Tat sehr schwer Gefallen dran zu finden. Aber wenn man gerade diese eigenartige weibliche Stimme hört sollte man den bizarren Aspekt mal bedenken den ja die Band bewußt provozieren und produzieren möchte. Dadurch sieht man die Werke schon ganz anders, und sie bekommen auch einen neuen Glanz.
Insgesamt bekommt man mit Extreme Bizarre Seduction wahrlich bizarren Black Metal aus einem eher für die Musikart untypischen Land geboten der mit besonders interessanten Riffs und Gitarrenrhythmen aufwettern kann. Die Musik ist im allgemeinen eher langsam, dafür aber aussagekräftig und überaus interessant und vielschichtig arrangiert. Die Musiker haben sich etwas bei der Gestaltung der Songs gedacht, und so wird man über längere Zeit eine Hörfreude an dem Album haben, insofern man etwas mit etwas anderen Black Metal Arten umgehen kann. Denn den eher "primitiven" und eingänigen Sound des nordischen Black Metals wird man vergebens suchen. Doch genau solch einen wahren Geist hat die Musik dennoch. Nur halt nicht auf europäisch, sondern brasilanisch. Für uns Europäer eben bizarr. Musikalisch und produktionstechnisch ist es allemal ein sehr gelungenes und gutes Album das hierzulande leider kaum Beachtung findet und auch schwer zu besorgen sein sollte. Wer jedoch trotzdem die Möglichkeit hat sich dieses Album zuzulegen, ist gut damit beraten es sich dann auch zu kaufen. Allerdings werden Leute die nur auf der nordischen Schiene fahren, bzw. eher breitenorientierten Black Metal hören, nicht so sehr ihre Freude daran haben. Aber denen ist ohnehin nicht zu helfen. Ob nun mit oder ohne Malkuth. Black Metal ist halt doch mehr als nur Burzum, Dark Throne, Moonblood oder Graveland.
01 - The cry of Adelain (Embrace the lesbian goddess)
02 - Deep melancholy state a poetic suicide of loucyfer
03 - My crucial story about the Jesus sinner
04 - Devil bride - Our erotic dark desires
05 - Extreme Bizarre Seduction
06 - Gilles de Rais - Lord of Rais
07 - Lapidis funebris
08 - ...and the ancient witches consume psychotropic teas
09 - The demons mark in my skin
28.06.2001
Lugubrum - Al Ghemist | 2001 | Painiac Records | Vinyl | Black Metal
Das erste mal konnte man bereits 1993 von
Lugubrum - einer belgischen Ausnahmeband - hören. Damals war
es ein sechs stueckiges Demo. Mit Al Ghemist liegt nun bereits
die achte Veröffentlichung vor die bisher auch nur auf Vinyl erhältlich
ist. Erschienen ist die Platte auf dem belgischen Laben Painiac Records.
Der Stil den Lugubrum spielen ist kein gänzlich Unbekannter. Bekannte Einflüsse und Ideen lassen sich heraushoeren und identifizieren. Aber das ist in diesem Genre auch kaum noch anders möglich und auch nicht unbedingt wuenschenswert. Dennoch entfalten die vier Belgier eine gänzlich eigene Welt und Atmosphaere mit ihren Stücken. Al Ghemist bietet kompromisslosen und ehrlichen Black Metal dessen Qualitäten man besonders im Gesang und den wunderbaren Gitarrenläufen findet. Der Gesang verbreitet auf der einen Seite eine Melancholie, doch auf der anderen Seite übermittelt das Ganze, die Klänge gepaart dazu, einen Hass und grosse Verachtung. So geht es mir jedenfall wenn ich mir Alben von Lugubrum anhoere. Besonders angetan hat es mir der zweite Titel Hunted ordure. In diesem Lied sind alle Stärken der Band vereint, wobei ich aber erwähnen muss, das Lugubrum an den norwegischen Black Metal erinnern, wobei es bei der Erinnerung bzw. der Aehnlichkeit bleibt.
Für mich sind Lugubrum ganz klar zur Zeit eine der besseren Black Metal Bands die kompromisslos ihr eigenes Ding ohne Schnick Schnack durchziehen. Und das über Jahre hinweg. Verzichtet wird zudem vollkommen auf weiblichen Gesang oder andere Anstrengungen das Ganze mit harmonischen und technischen Hilsmitteln bekömmlicher zu machen. Wer also guten und ehrlichen Black Metal aus der heutigen Zeit anhören möchte, dürfte an dieser Erscheinung nur schwer vorbeikommen.
01 Intrede
02 Hunted ordure
03 St. Revel
04 Marginatus
05 Silence of apices
06 Temptation
07 Borrigh besaait
08 Lingering emptiness
09 Uittreding
Der Stil den Lugubrum spielen ist kein gänzlich Unbekannter. Bekannte Einflüsse und Ideen lassen sich heraushoeren und identifizieren. Aber das ist in diesem Genre auch kaum noch anders möglich und auch nicht unbedingt wuenschenswert. Dennoch entfalten die vier Belgier eine gänzlich eigene Welt und Atmosphaere mit ihren Stücken. Al Ghemist bietet kompromisslosen und ehrlichen Black Metal dessen Qualitäten man besonders im Gesang und den wunderbaren Gitarrenläufen findet. Der Gesang verbreitet auf der einen Seite eine Melancholie, doch auf der anderen Seite übermittelt das Ganze, die Klänge gepaart dazu, einen Hass und grosse Verachtung. So geht es mir jedenfall wenn ich mir Alben von Lugubrum anhoere. Besonders angetan hat es mir der zweite Titel Hunted ordure. In diesem Lied sind alle Stärken der Band vereint, wobei ich aber erwähnen muss, das Lugubrum an den norwegischen Black Metal erinnern, wobei es bei der Erinnerung bzw. der Aehnlichkeit bleibt.
Für mich sind Lugubrum ganz klar zur Zeit eine der besseren Black Metal Bands die kompromisslos ihr eigenes Ding ohne Schnick Schnack durchziehen. Und das über Jahre hinweg. Verzichtet wird zudem vollkommen auf weiblichen Gesang oder andere Anstrengungen das Ganze mit harmonischen und technischen Hilsmitteln bekömmlicher zu machen. Wer also guten und ehrlichen Black Metal aus der heutigen Zeit anhören möchte, dürfte an dieser Erscheinung nur schwer vorbeikommen.
01 Intrede
02 Hunted ordure
03 St. Revel
04 Marginatus
05 Silence of apices
06 Temptation
07 Borrigh besaait
08 Lingering emptiness
09 Uittreding
11.06.2001
Inferno - Duch Slovanské Sily | 2001 | Eclipse Productions | CD | Black Metal
Nachdem Inferno schon eine Split mit
Maniac Butcher und Sezarbil 1999 herausgebracht haben, folgt
mit Duch slovanské sily 2001 nun das erste Album. Schon
beim ersten Hören kann man nicht leugnen, das es sich hier um Landsmänner
von Maniac Butcher aus Tschechien handelt. Ähnlichkeiten findet
man nicht in der Musik, sondern eher an der Art des Gesanges, der ja für
Barbarud von Maniac Butcher so kennzeichnend und einzigartig war.
Aber bei der Parallele bleibt es dann auch schon. Inferno wettern
hier mit eigenständigen Black Metal, der kompromißlos - und
wie zu erwarten ohne Firlefanz, wie etwa Gastgesänge weiblicher Artgenossen
oder elektronischer Spielereien. Einzige Ausnahme hierbei, stellt Krev
A Sila Nasich Predku dar. Dieser Titel kommt gänzlich ohne Gitarren
und Bass aus, sondern besteht aus elektronischen Samples und ein folklorischen
Klängen (die auch elektronisch erzeugt wurden?). Dazu kommt die teilweise
gesprochen-geflüsterte Stimme. Das geht das ganze Lied lang so. Überhaupt
muß man sich Krev A Sila Nasich Predku mehrmals in Ruhe anhören
um die interessanten Seiten dieser Veröffentlichung zu entdecken
die ja durchaus gegeben sind. Nur leider ein wenig versteckt, so das man
beim ersten Hören schon fast denkt, hierbei handelt es sich um ein
Durchschnittsalbum. Mehr hat es dann schon zu bieten. Allerdings ist es
trotzdem eher an eine gewöhnlichen Veröffentlichung dran, als
an einem wahren Überhammer. Aber für ein erstes Album trotzdem
gut gelungen. Ich werde gespannt auf das nächste Album warten, und
mal sehen was sich bis dahin aus Inferno getan hat.
01 Prichod Slovanského Ohne
02 Duch Slovanské Sily
03 Za Krev, Za Kraj
04 Pro Syny Této Zemé
05 Hrdost, Válka, Nenávis
06 Pohanské Mece
07 Ve Stinech Vlku
08 Do Srdce Temnoty
09 Krev A Sila Nasich Predku
10 Pisen Cernych Vran (Bonustrack)
01 Prichod Slovanského Ohne
02 Duch Slovanské Sily
03 Za Krev, Za Kraj
04 Pro Syny Této Zemé
05 Hrdost, Válka, Nenávis
06 Pohanské Mece
07 Ve Stinech Vlku
08 Do Srdce Temnoty
09 Krev A Sila Nasich Predku
10 Pisen Cernych Vran (Bonustrack)
10.06.2001
Incriminated / Bloodhammer - Split | 2001 | Bestial Burst | CD | Black Metal
ie
mir bisher völlig unbekannte finnische Band Incriminated hat
es mir ja gleich beim ersten hören mächtig angetan. Sie erinnern
zwar an Hellhammer und Celtic Frost, doch das ist nicht der eigentliche
Grund weshalb mich die Band so in den Bann zieht. Es sind wiegesagt schon
musikalische Paralellen zu den Helden vergangener Tage vorhanden. Aber
trotzdem kann man nicht von einem Ableger oder einer Kopie sprechen die
selbst keine Ideen hat. Denn das ist auf keinen Fall ein Tatbestand dieses
musikalischen Werkes. Ich glaube am besten kann man die Musik mit rauhem,
ehrlichen Metal bezeichnen der sich partout in keine Schublade stecken
läßt. Etwas schleppende Gitarren zu einem leicht polterndem
Drumming mit einer ausdrucksstarken Gesangsstimme, welche zum Teil kreischig-aggressiv
daher kommt und nicht gerade einfach zu verstehen ist. Aber das stört
auch gar nicht. Zieht doch gerade die "simple" Stilistik der
Musik in den Bann welche elegant durch die Stimme gefestigt wird. Ein
bisschen, seichter Chaos kommt auch noch dazu und schon hat man Incriminated.
Nicht viel anders sieht es ebenfalls beim finnischend Pendant Bloodhammer aus. Wobei der Sound von Bloodhammer um einiges ungeschliffener ist und die Gitarren etwas zu hoch aus den Boxen plärren. Die Stimme allerdings ist reudiger, und suggeriert sofort eine Abscheu gegen irgendwas, oder vielleicht gar gegen alles. Musikalisch ist die Band ebenfalls auf einem alten Metal Pfad der kompromißlosen Schule. Alles ist relativ einfach gehalten, von den Riffs bis hin zu den Drumparts. Allerdings erzeugt die Band mit ihren dichten Gitarrenstrukturen eine düstere oder endzeitliche Atmosphäre gerade in dem Lied Grand desecration welches zum Teil auch in schnellen und sehr aggressiven Metal ausartet.
Insgesamt ist es eine geile Split CD zweier finnischer Bands die unverfälschten, echten und vor allem harten Metal der alten Schule gekonnt zum Besten geben. So etwas sollte es öfters geben.
INCRIMINATED
01. Suicidal aggressions / Nuclear winds
02. Christ
03. The mentor
04. Death
05. The cult of the weak
BLOODHAMMER
06. Hellmachine
07. Grand desecration
08. Ancient kings
09. Death
10. Uudet barbaarit
Nicht viel anders sieht es ebenfalls beim finnischend Pendant Bloodhammer aus. Wobei der Sound von Bloodhammer um einiges ungeschliffener ist und die Gitarren etwas zu hoch aus den Boxen plärren. Die Stimme allerdings ist reudiger, und suggeriert sofort eine Abscheu gegen irgendwas, oder vielleicht gar gegen alles. Musikalisch ist die Band ebenfalls auf einem alten Metal Pfad der kompromißlosen Schule. Alles ist relativ einfach gehalten, von den Riffs bis hin zu den Drumparts. Allerdings erzeugt die Band mit ihren dichten Gitarrenstrukturen eine düstere oder endzeitliche Atmosphäre gerade in dem Lied Grand desecration welches zum Teil auch in schnellen und sehr aggressiven Metal ausartet.
Insgesamt ist es eine geile Split CD zweier finnischer Bands die unverfälschten, echten und vor allem harten Metal der alten Schule gekonnt zum Besten geben. So etwas sollte es öfters geben.
INCRIMINATED
01. Suicidal aggressions / Nuclear winds
02. Christ
03. The mentor
04. Death
05. The cult of the weak
BLOODHAMMER
06. Hellmachine
07. Grand desecration
08. Ancient kings
09. Death
10. Uudet barbaarit
07.06.2001
Impending Doom - Apocalypse III. - The Manifested Purgatorium | 2001 | Cudgel Agency | CD | Black/Death/Thrash
Apocalypse
III ist auch schon wieder
so ein Album, vor das sich meine Gehörgänge mehr fürchten als es mit Spannung
erwarten. So konnten mich doch Impending Doom noch mit ihrem ersten
Longplayer Caedes Sacrilaege vollkommen faszinieren und in den
Bann ziehen mit der dortigen Atmosphäre. Aber schon bei dem Zweitling
Signum Of Hate war diese Atmosphäre die für mich typisch Impending
Doom darstellte und glorifizierte schon in weiten Teilen dahin, auch
wenn es noch ein gutes Album war. Wie vorausgesehen stellt sich nun Apocalypse
III als für mich absolut schwierig dar, sich rezensieren zu lassen.
Gleich der erste Titel, Hatespawn lässt mich fast schon entsetzt den CD-Spieler anstarren. Als ein Eigenes betrachtet, sicherlich ein gutes Thrash-Death Metal Stück. Doch will ich solche Umsetzungen nicht unbedingt von Impending Doom hören. In Hoffnung auf Besserung erwarte ich Burn the house of god und vernehme als Einführung in das Lied erstmal volles Geprügel, das sich aber bald einstellt und schon eher an Impending Doom und - zumindest - Signum of Hate erinnert. Thrashiger kommt das gesamte Stück daher mit wechselnen Gesangsstilen und einigen Soli. Zum Ende des Liedes wird es sogar fast hymnisch und ein Soli steht im Vordergrund welches von einem "growl" begleitet wird. Abheben von allen anderen Stücken auf dem Album tun sich Obscure funeral, - welches mysteriös klingend mit Gewitter und einem Kirchenläuten seinen Einklang findet. Nach etwa anderhalb Minuten beginnt dann der eigentliche Titel der auch einige Qualitäten aufweisen kann - und Frozen empire. Besonders schön finde ich bei Obscure funeral die Riffarbeiten die abwechslungsreich und zum teil richtig thrashig wie in den alten Zeiten rüberkommen. Auch der Gesang erinnert hier bei beiden Stücken mehr als bei den anderen Stücken auf dieser CD an ältere Tage der Band.
Insgesamt sind die Stücke alle aur relativ schnellem Niveau gehalten und sind überwiegend dem Trash / Death Metal zuzuordnen, auch wenn sich mit Obscure funeral und Frozen empire zwei Titel eingeschlichen haben die (zum Glück) noch etwas von dem alten Treiben der Barden zeigen.
Rundum ist Apocalypse III ein solides und gelungenes Album das eigenständigen Trash Metal mit einigen Death Metal Anleihen bietet.
1. Hatespawn
2. Burn The House Of God
3. Chaos God
4. Obscure Funeral
5. Bloodpraised Agony
6. Revokation of Creation
7. Atone For Your Mistake
8. Frozen Empire
9. Where Sinners Bleed
Gleich der erste Titel, Hatespawn lässt mich fast schon entsetzt den CD-Spieler anstarren. Als ein Eigenes betrachtet, sicherlich ein gutes Thrash-Death Metal Stück. Doch will ich solche Umsetzungen nicht unbedingt von Impending Doom hören. In Hoffnung auf Besserung erwarte ich Burn the house of god und vernehme als Einführung in das Lied erstmal volles Geprügel, das sich aber bald einstellt und schon eher an Impending Doom und - zumindest - Signum of Hate erinnert. Thrashiger kommt das gesamte Stück daher mit wechselnen Gesangsstilen und einigen Soli. Zum Ende des Liedes wird es sogar fast hymnisch und ein Soli steht im Vordergrund welches von einem "growl" begleitet wird. Abheben von allen anderen Stücken auf dem Album tun sich Obscure funeral, - welches mysteriös klingend mit Gewitter und einem Kirchenläuten seinen Einklang findet. Nach etwa anderhalb Minuten beginnt dann der eigentliche Titel der auch einige Qualitäten aufweisen kann - und Frozen empire. Besonders schön finde ich bei Obscure funeral die Riffarbeiten die abwechslungsreich und zum teil richtig thrashig wie in den alten Zeiten rüberkommen. Auch der Gesang erinnert hier bei beiden Stücken mehr als bei den anderen Stücken auf dieser CD an ältere Tage der Band.
Insgesamt sind die Stücke alle aur relativ schnellem Niveau gehalten und sind überwiegend dem Trash / Death Metal zuzuordnen, auch wenn sich mit Obscure funeral und Frozen empire zwei Titel eingeschlichen haben die (zum Glück) noch etwas von dem alten Treiben der Barden zeigen.
Rundum ist Apocalypse III ein solides und gelungenes Album das eigenständigen Trash Metal mit einigen Death Metal Anleihen bietet.
1. Hatespawn
2. Burn The House Of God
3. Chaos God
4. Obscure Funeral
5. Bloodpraised Agony
6. Revokation of Creation
7. Atone For Your Mistake
8. Frozen Empire
9. Where Sinners Bleed
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