EIBON ist ein französisches Sludge-Kollektiv, welches kürzlich mit II
sein zweites Album veröffentlichte. Obwohl es lediglich zwei Stücke
enthält, kommt das Werk auf eine Länge von knapp 43 Minuten. Die erste
Hälfte des Albums wird durch das abwechslungsreiche und teils recht
aggressive The Void Settlers bestimmt, in dem EIBON harschen
und bissigen Gesang mit sehr variablen Rhythmen kombinieren. Vor allem
die ersten Minuten sind durch ein aggressives Vorpreschen bestimmt.
Hier werden auch Einflüsse aus dem Black Metal deutlich. Doch dann
kommt ein Break und eine längere instrumentale Passage breitet sich
aus; die ein wenig in Richtung atmosphärischen Drone geht, und sich
über viele Minuten hinweg steigert und schwungvolle Riffs mit einem
großartigen, gequälten und langem Soli kombiniert. Dieser Part dauert
rund zehn Minuten und ist überragend arrangiert. Es ist einfach
wunderbar, wie die verschiedenen Elemente miteinander verwoben und
verschachtelt werden, wie sich Harmonien auflösen und neu zusammen
setzen. Allein schon die zweite Hälfte von The Void Settlers rechtfertig den Kauf des Albums und zu gern würde ich das Lied live auf der Bühne sehen und hören.
Im zweiten Lied Elements Of Doom gehen EIBON zunächst ganz anders an die Sache heran. Während The Void Settlers
harsch und aggressiv anfing, wird das zweite Kapitel durch düstere
Ambientgeräusche eingeläutet. Diese gehen dann irgendwann in
schleppenden Sludge über, der durch derben Gesang und sägende Gitarren
aufhorchen lässt. Auch hier schimmert ein wenig Black Metal durch, was
ohnehin atmosphärisch sehr gut zum Album passt. II ist ein
sehr kraft- und druckvolles Album, auf dem Härte und Aggression mit
tollen, düsteren Harmonien einher gehen. Gerade an den Gitarren gibt es
unglaublich viel zu hören. Die Vielzahl an Riffs, Melodien und Soli ist
fast schon überwältigend, ohne jedoch überladen zu wirken. Ganz im
Gegenteil, in gewisser Weise wirkt und ist II sogar aufgeräumt und übersichtlich, dabei aber stets extrem dicht, komplex, abwechslungsreich und überraschend.
Ein weiterer Aspekt den ich als sehr positiv empfinde ist die
Eigenständigkeit EIBONS. Trotz der Schwemme an Genreveröffentlichungen
ist es EIBON gelungen absolut eigenständige Musik zu machen. Sicherlich
gibt es Momente wo man an irgend eine andere Gruppe denkt, doch in der
Gesamtheit und auch aufgrund sehr verschiedener Stileinflüsse ist II für mich absolut eigenständig. II
ist nicht nur atmosphärisch und musikalisch großartig, selbst die
Gesänge sind genau richtig. Bei AMENRA nervte mich der harsche Gesang
immer ein wenig und trübte den Genuss, ganz anders aber bei EIBON und II.
Hier ist der Kreischgesang zwar auch übel aber eben auch organisch,
teilweise auch tief und kehlig, was ich ganz wichtig finde.
II ist wahrlich ein großartiges Album, welches Sludge,
Doom und Black Metal perfekt und packend zu einem exzellentem Erlebnis
macht. Standesgemäß gibt es neben der CD Version auch eine Vinyl
Version. Besser kann man sein Geld eigentlich nicht anlegen.
18.11.2013
Section 37 - Legion | 2013 | Aesthetic Death | CD | Elektro / Darkwave / Experimental
Mit Veröffentlichungen aus dem Hause
Aesthetic Death bin ich bisher sehr gut gefahren und habe überaus
interessante Bands kennengelernt. Die Vorliebe für etwas andere Bands
und Musik ist mir also bekannt und entsprechend neugierig war ich auch
auf SECTION 37 mit dem Album Legion. Doch was ich hier zu
Gehör bekam, konnte ich keiner Schublade zuordnen. Recht schnell
erkannte ich, dass das Ganze rein gar nichts mit Metal zu tun hat.
Stattdessen gibt es im weitesten Sinne elektronische Klänge und viele
gesprochene Texte. Bei Legion scheint es sich um ein Konzeptalbum zu handeln, welches sich zudem auf das 2011 erschienene Debütalbum The Kudos Of Serial Killing
bezieht. Es geht also um Serienmörder und deren Innenleben. Darüber
hinaus gibt es im Booklet eine kleine Abhandlung über die Zahl 666, die
eigentlich, laut dem „Novum Testamentum Graece“, 616 lauten müsste.
Nun aber zurück zur Musik. Wie erwähnt, handelt es sich hierbei um irgendwie elektronisch geartete Musik, die manchmal in Richtung Darkwave der 80-iger geht. An anderen Stellen geht das aber dann eher in Richtung EBM und Industrial und mit dem Lied Them Serial Killin‘ Blues gibt es sogar etwas Blues auf die Ohren. Ich kann mit diesen musikalischen Darbietungen ehrlich gesagt nicht wirklich etwas anfangen und es gelingt SECTION 37 leider auch nicht, mich irgendwie zu berühren. Ich empfinde die Mischung aus Darkwave, Ambient, Industrial und sonstigen elektronischen Klängen einfach nur willkürlich und sonderbar. Manchmal ist es wirklich düster und dann und wann gibt es dann auch eine Passage, die mir zusagt. Nur geht das recht schnell im Klangbrei unter. Wahrscheinlich verstehe ich die Musik einfach nicht. Ganz anders war es damals mit HAIKU FUNERAL aus dem Hause Aesthetic Death. Deren Album, eine düstere und experimentelle Mischung aus Elektronik, Rock und Doom hat mich umgehauen. SECTION 37 können dieses Kunststück leider nicht wiederholen.
Legion ist ein sonderbares Album welches mich ratlos macht. Ich bin sogar so ratlos, dass ich es nicht mal zerreißen oder schlecht machen kann. Es ist komische Musik zu der mir der Zugang fehlt. Wer aber Elektronika à la EBM, Darkwave oder Industrial mag, kann Legion vielleicht mal probieren, ansonsten sollte man unbedingt die Finger hiervon lassen!
01. Legion Part 1 - Legio Mihi Nomen Est...
02. I know you know I know
03. The Call Of Choronzon
04. Sitting In The Dayroom
05. Mirror Man
06. Intro To...War, Daddy?
07. What Did You Do In The War, Daddy?
08. Summer Special
09. Them Serial Killin' Blues
10. Legion Part 2 - Incantation
11. Stone Cold Stone
12. The Ghost Of Jesus
13. Therefore I Am
14. Thrill Killer
15. The Seventh Sacrifice
16. Legion Part 3 - Roach
http://www.aestheticdeath.com/
Nun aber zurück zur Musik. Wie erwähnt, handelt es sich hierbei um irgendwie elektronisch geartete Musik, die manchmal in Richtung Darkwave der 80-iger geht. An anderen Stellen geht das aber dann eher in Richtung EBM und Industrial und mit dem Lied Them Serial Killin‘ Blues gibt es sogar etwas Blues auf die Ohren. Ich kann mit diesen musikalischen Darbietungen ehrlich gesagt nicht wirklich etwas anfangen und es gelingt SECTION 37 leider auch nicht, mich irgendwie zu berühren. Ich empfinde die Mischung aus Darkwave, Ambient, Industrial und sonstigen elektronischen Klängen einfach nur willkürlich und sonderbar. Manchmal ist es wirklich düster und dann und wann gibt es dann auch eine Passage, die mir zusagt. Nur geht das recht schnell im Klangbrei unter. Wahrscheinlich verstehe ich die Musik einfach nicht. Ganz anders war es damals mit HAIKU FUNERAL aus dem Hause Aesthetic Death. Deren Album, eine düstere und experimentelle Mischung aus Elektronik, Rock und Doom hat mich umgehauen. SECTION 37 können dieses Kunststück leider nicht wiederholen.
Legion ist ein sonderbares Album welches mich ratlos macht. Ich bin sogar so ratlos, dass ich es nicht mal zerreißen oder schlecht machen kann. Es ist komische Musik zu der mir der Zugang fehlt. Wer aber Elektronika à la EBM, Darkwave oder Industrial mag, kann Legion vielleicht mal probieren, ansonsten sollte man unbedingt die Finger hiervon lassen!
01. Legion Part 1 - Legio Mihi Nomen Est...
02. I know you know I know
03. The Call Of Choronzon
04. Sitting In The Dayroom
05. Mirror Man
06. Intro To...War, Daddy?
07. What Did You Do In The War, Daddy?
08. Summer Special
09. Them Serial Killin' Blues
10. Legion Part 2 - Incantation
11. Stone Cold Stone
12. The Ghost Of Jesus
13. Therefore I Am
14. Thrill Killer
15. The Seventh Sacrifice
16. Legion Part 3 - Roach
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The Nihilistic Front - Procession To Annihilation | 2013 | Aesthetic Death | CD | Death Doom Metal
Das australische Duo THE NIHILISTIC FRONT wurde 2005 als Soloprojekt
gegründet, um Klänge zu kreieren die Einflüsse von GODFLESH und
DISEMBOWELMENT miteinander verbinden. Recht schnell stieß Sänger Chris
hinzu sodass die Formation komplett war. Inzwischen schreiben wir das
Jahr 2013 und mit Procession To Annihilation ist mittlerweile
das vierte Album erschienen. Das komplette Artwork der CD zeigt
Kriegsruinen einer zerbombten Großstadt, was schon mal ein wenig auf
die musikalische Dreiviertelstunde einstimmt. Denn THE NIHILISTIC FRONT
spielen derben und zermürbenden Doom, der diese apokalyptische
Szenerie bestens wiedergibt.
Mit dem ersten Titel Confronted By The Obscure beginnt das Duo überaus zäh und langsam. Das Lied ist über 14 Minuten lang und wird durch einen extrem langsamen Rhythmus bestimmt, zu dem lärmende Riffs sowie ein bösartiger Gesang zu hören sind. Dabei erzeugen die Gitarren keine echten Melodien sondern reihen verzerrte und gequälte Riffs aneinander, die schwer, düster und bedrohlich wirken. Interessant und variabel ist der Gesang, der überwiegend überaus tief und monoton ist, aber hin und wieder auch zu markerschütterndem Gekeife ausufert. Wahrlich überraschend ist dann der nahtlose Übergang zum nächsten Lied, dem Titelstück, da dieser treibend schnell mit Doublebass seinen Lauf nimmt. Dies wirkt im Kontext des Bisherigen obskur und so wandelt sich die Atmosphäre von Funeral Drone Doom hin zu bizarrem Death Doom. Diese Wechsel von schleppendem aber kraftvollem Doom und brachialer Raserei gefallen mir gut, da sie bizarr, makaber und hochgradig düster ausgefallen sind. An DISEMBOWELMENT kommen THE NIHILISTIC FRONT hierbei zwar nicht ran, aber die Referenz und Huldigung lässt sich erkennen.
Procession To Annihilation ist alles andere als leichte Kost, das Album enthält überhaupt keine schönen Melodien oder sonstige Wohlfühlelemente. Stattdessen wirken die vier Lieder nicht einfach nur düster und verstörend, sondern auch in Teilen sehr obskur und makaber, da es den beiden Musikern gelang, ihre Arrangements maschinenhaft oder industriell wirken zu lassen, was natürlich perfekt zur postapokalyptischen Konzeption des Albums passt. In seiner Gesamtheit ist es ein stimmiges, rundes Album. In gewisser Weise gibt es sogar Abwechslung, zumal sich THE NIHILISTIC FRONT nicht auf eine Spielweise, auf einen speziellen Stil festlegen. Mir persönlich gefallen immer jene Passagen besonders gut, in denen der düstere Death Metal Oberhand gewinnt. Zudem empfinde ich die verschiedenen Gesangsstimmen großartig, da sie sehr geschickt mit Stimmung und Atmosphäre spielen.
Procession To Annihilation ist ein Werk für hartgesottene Liebhaber düsterer, beklemmender und verstörender Klänge. Hier gibt es keinen Trost und keine Anmut, nur lärmende und makabre Dunkelheit. Gut gemacht, kann ich dazu nur noch sagen!
01. Confronted by the obscure
02. Procession to annihilation
03. Opaque shadows
04. A working god
http://www.nihilisticfront.com/
http://www.aestheticdeath.com/
Mit dem ersten Titel Confronted By The Obscure beginnt das Duo überaus zäh und langsam. Das Lied ist über 14 Minuten lang und wird durch einen extrem langsamen Rhythmus bestimmt, zu dem lärmende Riffs sowie ein bösartiger Gesang zu hören sind. Dabei erzeugen die Gitarren keine echten Melodien sondern reihen verzerrte und gequälte Riffs aneinander, die schwer, düster und bedrohlich wirken. Interessant und variabel ist der Gesang, der überwiegend überaus tief und monoton ist, aber hin und wieder auch zu markerschütterndem Gekeife ausufert. Wahrlich überraschend ist dann der nahtlose Übergang zum nächsten Lied, dem Titelstück, da dieser treibend schnell mit Doublebass seinen Lauf nimmt. Dies wirkt im Kontext des Bisherigen obskur und so wandelt sich die Atmosphäre von Funeral Drone Doom hin zu bizarrem Death Doom. Diese Wechsel von schleppendem aber kraftvollem Doom und brachialer Raserei gefallen mir gut, da sie bizarr, makaber und hochgradig düster ausgefallen sind. An DISEMBOWELMENT kommen THE NIHILISTIC FRONT hierbei zwar nicht ran, aber die Referenz und Huldigung lässt sich erkennen.
Procession To Annihilation ist alles andere als leichte Kost, das Album enthält überhaupt keine schönen Melodien oder sonstige Wohlfühlelemente. Stattdessen wirken die vier Lieder nicht einfach nur düster und verstörend, sondern auch in Teilen sehr obskur und makaber, da es den beiden Musikern gelang, ihre Arrangements maschinenhaft oder industriell wirken zu lassen, was natürlich perfekt zur postapokalyptischen Konzeption des Albums passt. In seiner Gesamtheit ist es ein stimmiges, rundes Album. In gewisser Weise gibt es sogar Abwechslung, zumal sich THE NIHILISTIC FRONT nicht auf eine Spielweise, auf einen speziellen Stil festlegen. Mir persönlich gefallen immer jene Passagen besonders gut, in denen der düstere Death Metal Oberhand gewinnt. Zudem empfinde ich die verschiedenen Gesangsstimmen großartig, da sie sehr geschickt mit Stimmung und Atmosphäre spielen.
Procession To Annihilation ist ein Werk für hartgesottene Liebhaber düsterer, beklemmender und verstörender Klänge. Hier gibt es keinen Trost und keine Anmut, nur lärmende und makabre Dunkelheit. Gut gemacht, kann ich dazu nur noch sagen!
01. Confronted by the obscure
02. Procession to annihilation
03. Opaque shadows
04. A working god
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10.11.2013
Fleurety - Et Spiritus Meus Semper Sub Sanguinantibus Stellis Habitabit | 2013 | Aesthetic Death | 7" Vinyl | Black Metal
FLEURETY ist ein norwegisches Duo, welches bereits seit 1991 aktiv ist
aber mit neuen Veröffentlichungen relativ sparsam umgeht. Es sind
lediglich zwei Alben, zuletzt 2000, erschienen. Seitdem wurden
lediglich drei EPs rausgebracht, von denen Et Spiritus Meus Semper Sub Sanguinantibus Stellis Habitabit
die aktuellste ist. Bei FLEURETY soll alles mit Black Metal begonnen
haben, wobei sich die Zwei im Verlauf der Zeit immer mehr progressiven
und experimentellen Elementen und Einflüssen zuwandten. Nachvollziehen
oder bestätigen kann ich diese Entwicklung nicht, da diese EP mein
Erstkontakt mit den Norwegern ist.
Die EP umfasst zwei rund sechs Minuten lange Stücke, die in der Tat progressive und moderne Elemente aufweisen. Allerdings halten sich diese Einflüsse angenehm in Grenzen. Die Avantgarde, sofern man die Spielweise von FLEURETY hier so bezeichnen mag, beschränkt sich vornehmlich auf eigenwillige Gitarrenmelodien, die nicht wirklich düster aber auch nicht verspielt, sondern seltsam, schräg, technisch und stellenweise auch disharmonisch sind. FLEURETY sind vor allem düster, unter anderem auch des makabren und etwas heiseren Gesanges wegen, der mich in Degenerate Machine phasenweise ein wenig an THE MEADS OF ASPHODEL erinnert.
FLEURETY wechseln ruppige und scheppernde Schnelligkeit mit langsamen und mittelschnellen Parts ab, wobei sie es verstehen, stets makaber und böse zu klingen. Besonders gut gelingt das auf der B-Seite mit It’s When You’re Cold, wo FLEURETY hochgradig düster aufspielen und fast schon mechanisch und industriell wirken. Interessanterweise verzichtet das Duo aber weitgehend auf elektronische Elemente wie Ambient oder Industrial. Lediglich am Ende von It’s When You’re Cold gibt es ausleitend düsteren Ambient, ansonsten beschränkt man sich auf Gitarren, Gesang und Schlagwerk.
Et Spiritus Meus Semper Sub Sanguinantibus Stellis Habitabit ist eine sehr interessante Veröffentlichung, sofern man düsteren, obskuren und bizarren Black Metal mag. Die EP ist ganz bestimmt keine leichte Kost, aber für Freunde düsterer und verstörender Klänge zu empfehlen, zumal die schlicht aufgemachte EP im dickten Karton und farbigem Vinyl kommt.
A. Degenerate machine
B. It's when you're cold
https://www.facebook.com/thetruefleurety
http://www.aestheticdeath.com/
Die EP umfasst zwei rund sechs Minuten lange Stücke, die in der Tat progressive und moderne Elemente aufweisen. Allerdings halten sich diese Einflüsse angenehm in Grenzen. Die Avantgarde, sofern man die Spielweise von FLEURETY hier so bezeichnen mag, beschränkt sich vornehmlich auf eigenwillige Gitarrenmelodien, die nicht wirklich düster aber auch nicht verspielt, sondern seltsam, schräg, technisch und stellenweise auch disharmonisch sind. FLEURETY sind vor allem düster, unter anderem auch des makabren und etwas heiseren Gesanges wegen, der mich in Degenerate Machine phasenweise ein wenig an THE MEADS OF ASPHODEL erinnert.
FLEURETY wechseln ruppige und scheppernde Schnelligkeit mit langsamen und mittelschnellen Parts ab, wobei sie es verstehen, stets makaber und böse zu klingen. Besonders gut gelingt das auf der B-Seite mit It’s When You’re Cold, wo FLEURETY hochgradig düster aufspielen und fast schon mechanisch und industriell wirken. Interessanterweise verzichtet das Duo aber weitgehend auf elektronische Elemente wie Ambient oder Industrial. Lediglich am Ende von It’s When You’re Cold gibt es ausleitend düsteren Ambient, ansonsten beschränkt man sich auf Gitarren, Gesang und Schlagwerk.
Et Spiritus Meus Semper Sub Sanguinantibus Stellis Habitabit ist eine sehr interessante Veröffentlichung, sofern man düsteren, obskuren und bizarren Black Metal mag. Die EP ist ganz bestimmt keine leichte Kost, aber für Freunde düsterer und verstörender Klänge zu empfehlen, zumal die schlicht aufgemachte EP im dickten Karton und farbigem Vinyl kommt.
A. Degenerate machine
B. It's when you're cold
https://www.facebook.com/thetruefleurety
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04.11.2013
Acacia - Tills Döden Skiljer Oss Åt | 2013 | Art Of Propaganda | CD | Depressive Doom/Black Metal
ACACIA ist aus der Asche von LIVSNEKAD entstanden und rekrutiert sich zu einem Großteil aus Ehemaligen von SHINING. Mit dabei sind aber auch Ulf Nylin von KORPBLOD und Christian Larsson von SVART. Dies deutet schon auf ein Qualitätsprodukt hin, obgleich ich recht schnell zu meiner Ernüchterung feststellen musste, das ACACIAS Debütalbum Tills Döden Skiljer Oss Åt nicht viel mit Nostalgisk Katarsis von LIVSNEKAD zu tun hat. ACACIA legen sich stilistisch nicht fest. Was man hier zu hören bekommt ist eine Mischung aus Doom, Black Metal, Post-Rock, Depressive Rock und manches mehr. Man könnte es auch als atmosphärischen und traurigen Metal beschreiben.
Als Einleitung fungiert das extrem ruhige Pianostück Död Mans Mask, in dem zum Piano auch männliche und weibliche Klargesänge zu hören sind und am Ende kommt dann auch ein Streichinstrument hinzu. Traurig und schön wirkt dieser Beginn, auf den dann kraftvoller aber atmosphärischer und abwechslungsreicher Death/Doom folgt. Hier wechseln sich schwere, melancholische Arrangements mit melodischen Gitarrenläufen und einigen schnellen Ausbrüchen ab. Trotz aller Abwechslung bleibt auch hier die Stimmung trist und traurig, was durch viele melodische Elemente zum Ausdruck kommt. Am besten gefällt mir ein Part purer Raserei, da er das Liebliche und Sanfte kurz aufbricht, doch ist dies nur einer sehr kurzer Part, der schnell durch Chorgesang und sphärischem Gitarrenspiel abgelöst wird.
Auf Tills Döden Skiljer Oss Åt ist sehr viel Melodik, sehr viel Gefühl zu hören. Zwar besinnen sich ACACIA immer wieder auf Death/Doom, doch wird dieser unentwegt durch eine Vielzahl an verschiedenen Musikstilen bereichert. Es kommt nicht selten vor, dass ich mich an Gruppen wie AMESOEURS oder ALCEST erinnert fühle. Mir ist die Mischung aus Klargesängen, Chorälen, Akustikgitarre und Piano letztlich einfach zu viel. Mir wird die Musik zu gefühlsduselig, zu überladen an irgendwelchen Emotionen die irgendwie etwas mit Traurigkeit zu tun haben. Ich konnte damit noch nie etwas anfangen und es gelingt auch ACACIA nicht, mich zu bekehren. Letztlich trifft diese Art der Musik überhaupt nicht meinen Geschmack, weshalb ich den immensen Erfolg in der Presse von ACACIA nicht nachvollziehen kann. Aber das konnte ich schon nicht bei ALCEST und Konsorten.
Wer es romantisch, melodisch, atmosphärisch und vor allem traurig mag, der wird mit Tills Döden Skiljer Oss Åt vielleicht noch trauriger oder auch glücklich, je nachdem. Wer wie ich seine Probleme mit Depressive Rock, Shoegaze und Post-Rock hat, sollte hiervon aber die Finger lassen! Spielerisch ist es alles andere als ein schlechtes Album, zudem gibt es auch einige Passagen die mir gefallen. Es ist einfach nur der falsche Stil, schade.
01. Död Mans Mask
02. Förnimmelsens Lund Af Längtan
03. Amourens Redoxreaktion
04. Egocentrisk Isolation
05. Tills Döden Skiljer Öss Ät
http://www.acacia-official.com/
http://www.art-of-propaganda.de/
Svart - Det Personliga Helvetets Spiral | 2013 | Art Of Propaganda | CD | Black Metal
Zuletzt war es um SVART, dem Soloprojekt von Christian Larsson, recht
still. Vor etwas mehr als drei Jahren erschienen zeitgleich die beiden
letzten Veröffentlichungen Namnlös och Bortglömd und Förlorad.
Inaktiv war er deswegen aber trotzdem nicht, wie seine Mitwirkung in
zahlreichen Gruppen wie SHINING, ACACIA oder LIVSNEKAD belegt. Nun ist
mit Det Personliga Helvetets Spiral das dritte sowie überraschende Album von SVART erschienen.
Überraschend ist Det Personliga Helvetets Spiral, weil es doch unerwartet anders als das alte Material ist. Alle vorherigen Werke kann man grob im depressiven Black Metal verorten, obschon sich die Werke in Teilen unterschieden und man eine Entwicklung ausmachen konnte. Trotzdem ist die starke Weiterentwicklung, die sich nun im neuen Album entlädt, überraschend. SVART knüpft zwar am großartigen Vorgänger Förlorad an, treibt die Abwechslung und Vielfalt auf Det Personliga Helvetets Spiral aber wesentlich weiter. Det Personliga Helvetets Spiral ist ein überaus facettenreiches Werk, welches in jeglicher Hinsicht viel Abwechslung verspricht. Zwar ist die Grundatmosphäre nach wie vor düster und melancholisch, doch hat das neuste Album kaum noch etwas gemeinsam mit dem langsamen und verstörenden depressiven Black Metal von Våran tid är förbi und Vanära, vanmakt och avsmak.
Diese Veränderung und Weiterentwicklung wird schon nach wenigen Sekunden vom ersten Titel Genom Förgängelsens Dimmor deutlich, welches kraftvoll aber rockig beginnt. Hier kombiniert Larsson Akustikgitarre mit harten, rockigen Riffs sowie sonorem Klargesang und partieller orchestraler Hintergrundbegleitung. Das liest sich nicht nur opulent sondern hört sich auch sehr eindringlich und energetisch an, wobei ich diesen Einstieg ins neue Album gewöhnungsbedürftig empfinde, da ich von SVART doch etwas anderes gewohnt war. Überhaupt spielen orchestrale Arrangements und Begleitungen eine Rolle, sie sind immer wieder mal zu hören. Besonders gelungen und eindringlich empfinde ich sie in Suicidiums Evinnerliga Bävan, einem anfänglich langsamen und mittelschnellen Stück. Irgendwann setzt die orchestrale Begleitung ein, die sehr dramatisch ist und mich an den Soundtrack des Films „Requiem For A Dream“ erinnert. Im Ausklang Agnosis ist auch klassische Musik zu hören, hier allerdings vom schwedischen Komponisten Oskar Lindberg.
Diese klassischen und orchestralen Elemente sind aber nur ein Element, auch sonst weiß SVART Akzente zu setzen. Es sind viele prägnante Riffs und Melodien zu hören, die sowohl dunkel und bedrohlich aber auch hart oder behutsam sein können. Wie gesagt, es ist sehr vielfältig was man hier zu Gehör bekommt. In der Summe ist Det Personliga Helvetets Spiral ein düsteres Werk, welches sich aber nicht für eine latente Depression hergibt. Denn es ist auch atmosphärisch und stimmungstechnisch vielfältig und kann auch sehr hart und aggressiv werden.
Obwohl Det Personliga Helvetets Spiral so ein abwechslungsreiches Album ist und obwohl es sehr unterschiedliche Elemente in sich vereint, ist es SVART grandios gelungen, das Album sehr stimmig und flüssig wirken zu lassen. Trotz der Hülle und Fülle an Einflüssen wirkt das Werk zu keinem Zeitpunkt überfrachtet, sogar der etwas rockige Einstieg passt perfekt zum Gesamtwerk. Die drei Jahre Stille haben sich in jedem Fall gelohnt und mit Det Personliga Helvetets Spiral hat SVART ein kleines Meisterwerk hingelegt.
01. Genom Förgängelsens Dimmor
02. De Ogudaktigas Abyss
03. Hädanfärd
04. I Bulimia Nervosas Välde
05. Suicidiums Evinnerliga Bävan
06. Moder Jords Svärtade Sköte
07. Agnosis
http://svart.ensamvarg.com/
http://www.art-of-propaganda.de/
Überraschend ist Det Personliga Helvetets Spiral, weil es doch unerwartet anders als das alte Material ist. Alle vorherigen Werke kann man grob im depressiven Black Metal verorten, obschon sich die Werke in Teilen unterschieden und man eine Entwicklung ausmachen konnte. Trotzdem ist die starke Weiterentwicklung, die sich nun im neuen Album entlädt, überraschend. SVART knüpft zwar am großartigen Vorgänger Förlorad an, treibt die Abwechslung und Vielfalt auf Det Personliga Helvetets Spiral aber wesentlich weiter. Det Personliga Helvetets Spiral ist ein überaus facettenreiches Werk, welches in jeglicher Hinsicht viel Abwechslung verspricht. Zwar ist die Grundatmosphäre nach wie vor düster und melancholisch, doch hat das neuste Album kaum noch etwas gemeinsam mit dem langsamen und verstörenden depressiven Black Metal von Våran tid är förbi und Vanära, vanmakt och avsmak.
Diese Veränderung und Weiterentwicklung wird schon nach wenigen Sekunden vom ersten Titel Genom Förgängelsens Dimmor deutlich, welches kraftvoll aber rockig beginnt. Hier kombiniert Larsson Akustikgitarre mit harten, rockigen Riffs sowie sonorem Klargesang und partieller orchestraler Hintergrundbegleitung. Das liest sich nicht nur opulent sondern hört sich auch sehr eindringlich und energetisch an, wobei ich diesen Einstieg ins neue Album gewöhnungsbedürftig empfinde, da ich von SVART doch etwas anderes gewohnt war. Überhaupt spielen orchestrale Arrangements und Begleitungen eine Rolle, sie sind immer wieder mal zu hören. Besonders gelungen und eindringlich empfinde ich sie in Suicidiums Evinnerliga Bävan, einem anfänglich langsamen und mittelschnellen Stück. Irgendwann setzt die orchestrale Begleitung ein, die sehr dramatisch ist und mich an den Soundtrack des Films „Requiem For A Dream“ erinnert. Im Ausklang Agnosis ist auch klassische Musik zu hören, hier allerdings vom schwedischen Komponisten Oskar Lindberg.
Diese klassischen und orchestralen Elemente sind aber nur ein Element, auch sonst weiß SVART Akzente zu setzen. Es sind viele prägnante Riffs und Melodien zu hören, die sowohl dunkel und bedrohlich aber auch hart oder behutsam sein können. Wie gesagt, es ist sehr vielfältig was man hier zu Gehör bekommt. In der Summe ist Det Personliga Helvetets Spiral ein düsteres Werk, welches sich aber nicht für eine latente Depression hergibt. Denn es ist auch atmosphärisch und stimmungstechnisch vielfältig und kann auch sehr hart und aggressiv werden.
Obwohl Det Personliga Helvetets Spiral so ein abwechslungsreiches Album ist und obwohl es sehr unterschiedliche Elemente in sich vereint, ist es SVART grandios gelungen, das Album sehr stimmig und flüssig wirken zu lassen. Trotz der Hülle und Fülle an Einflüssen wirkt das Werk zu keinem Zeitpunkt überfrachtet, sogar der etwas rockige Einstieg passt perfekt zum Gesamtwerk. Die drei Jahre Stille haben sich in jedem Fall gelohnt und mit Det Personliga Helvetets Spiral hat SVART ein kleines Meisterwerk hingelegt.
01. Genom Förgängelsens Dimmor
02. De Ogudaktigas Abyss
03. Hädanfärd
04. I Bulimia Nervosas Välde
05. Suicidiums Evinnerliga Bävan
06. Moder Jords Svärtade Sköte
07. Agnosis
http://svart.ensamvarg.com/
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Hyems - Im Jetzt die Asche | 2013 | Eigenproduktion | CD | Black Metal
Die Marburger Gruppe HYEMS möchte
nur eins: kompromisslosen Black Metal spielen! Und genau dies tut das
Quintett auf der aktuellen MCD Im Jetzt die Asche auch. Das
erste Lebenszeichen erschien bereits 2000 unter dem alten Namen HIEMS,
es folgten einige Demos und zuletzt 2007 das Debütalbum Antinomie. Und nun, sechs Jahre später, wurde Im Jetzt die Asche entfesselt.
Wie bereits erwähnt, spielen HYEMS direkten Black Metal, welcher über weite Strecken eisig ist und durch mannigfaltige Riffs und Harmonien skandinavischer Prägung auffällt. Zudem ist es HYEMS gelungen, Härte und Melodik geschickt miteinander zu verbinden. Das melodische Riffing ist niemals aufgesetzt und auch die vielen Rasereien verlieren sich nicht in ödem Gelnüppel. Stattdessen findet Abwechslung statt und dann und wann sind gar leichte Anleihen von Death Metal zu vernehmen. Das hat man zwar alles schon so und ähnlich gehört, doch darum geht es schließlich auch gar nicht. Spielerisch und stilistisch gibt es an Im Jetzt die Asche überhaupt nichts auszusetzen, HYEMS wissen genau was sie tun, dies hört man mit jeder Sekunde. Wenn man Kritik finden möchte, dann eher im Klang, der für meine Bedürfnisse womöglich etwas zu glatt ausgefallen ist. Die Produktion ist sauber, die Instrumente erklingen schön differenziert, selbst der Gesang wurde gut abgemischt. Im Grunde ist alles wunderbar, doch mir persönlich fehlt irgendwie etwas Hässliches oder Organisches im Klang. Aber das ist wahrlich meckern auf aller höchstem Niveau und spiegelt mehr meinen persönlichen Geschmack denn eine objektive Kritik wieder.
HYEMS haben auf Im Jetzt die Asche alles richtig gemacht. Die EP ist abwechslungsreich und sehr gut gespielt, sie kombiniert melodische Kälte mit Hass und Aggression, was will man mehr?
01. Tribun
02. Nur ein Hinweis leeren Wachens
03. Ungeist
04. Im Jetzt die Asche
http://www.hyems.net/
Wie bereits erwähnt, spielen HYEMS direkten Black Metal, welcher über weite Strecken eisig ist und durch mannigfaltige Riffs und Harmonien skandinavischer Prägung auffällt. Zudem ist es HYEMS gelungen, Härte und Melodik geschickt miteinander zu verbinden. Das melodische Riffing ist niemals aufgesetzt und auch die vielen Rasereien verlieren sich nicht in ödem Gelnüppel. Stattdessen findet Abwechslung statt und dann und wann sind gar leichte Anleihen von Death Metal zu vernehmen. Das hat man zwar alles schon so und ähnlich gehört, doch darum geht es schließlich auch gar nicht. Spielerisch und stilistisch gibt es an Im Jetzt die Asche überhaupt nichts auszusetzen, HYEMS wissen genau was sie tun, dies hört man mit jeder Sekunde. Wenn man Kritik finden möchte, dann eher im Klang, der für meine Bedürfnisse womöglich etwas zu glatt ausgefallen ist. Die Produktion ist sauber, die Instrumente erklingen schön differenziert, selbst der Gesang wurde gut abgemischt. Im Grunde ist alles wunderbar, doch mir persönlich fehlt irgendwie etwas Hässliches oder Organisches im Klang. Aber das ist wahrlich meckern auf aller höchstem Niveau und spiegelt mehr meinen persönlichen Geschmack denn eine objektive Kritik wieder.
HYEMS haben auf Im Jetzt die Asche alles richtig gemacht. Die EP ist abwechslungsreich und sehr gut gespielt, sie kombiniert melodische Kälte mit Hass und Aggression, was will man mehr?
01. Tribun
02. Nur ein Hinweis leeren Wachens
03. Ungeist
04. Im Jetzt die Asche
http://www.hyems.net/
Hellcraft - Tyranny Of Middle Ages | 2013 | Rebirth The Metal Productions | CD | Death Metal
Der ukrainische Vierer HELLCRAFT ist hierzulande wohl noch weitgehend
unbekannt, weshalb sich die kleine bayerische Plattenschmiede Rebirth
The Metal Productions dem zweiten Album Tyranny Of Middle Ages
annahm und es wiederveröffentlichte. Ursprünglich erschien das Album
im Dezember 2012 über das russische Label Satanath Records, doch das
Album ist so gut, dass es auch in Deutschland und Europa Beachtung
verdient.
HELLCRAFT spielen treibenden und druckvollen old school Death Metal der oft düster, böse und unheilvoll daher kommt. Dabei verstehen es die Herrschaften gleichermaßen mit brutaler Raserei und fiesen Doublebassattacken als auch mit brachialen Midtempo-Parts zu überzeugen. Spielerisch erfindet man das Rad natürlich nicht neu und so wird man hier und da an die üblichen Verdächtigen MORBID ANGEL und INCANTATION erinnert. Doch HELLCRAFT erinnern mich auch an die Polen von DAMNATION, da HELLCRAFT immer wieder tolle, oftmals dunkle und gequält wirkende Riffs und Soli einstreuen.
Tyranny Of Middle Ages ist ein abwechslungsreiches Album das auf Anhieb eine Menge Spaß macht. Der Klang ist gut, nämlich reich an Bässen und folgerichtig auch mächtig druckvoll. Die Riffs und Harmonien sind alles andere als langweilig und ausgelutscht, was mir persönlich sehr gut gefällt. Aber auch Sänger Fill weiß mit seinem tiefen und gutturalem Organ zu glänzen, was das Ganze angenehm böse abrundet.
Es gibt ja verdammt viele Gruppen die old school Death Metal spielen, viele davon sind auch gut. Und HELLCRAFT sind definitiv zu den besseren Vertretern dieser Gattung zu zählen, gerade auch, weil sie spielerisch sehr viel Abwechslung einbringen und so ein Album geformt haben, das auf Anhieb wie Wasser runtergeht und einfach jede Menge Spaß macht.
01. Intro
02. Кровь Изгоя
03. Жертва Безумия
04. Голод
05. Взрыв Гнева
06. Одержимый Убийством
07. Tyranny of middle ages
08. Поглощение
09. Крах Цивилизации
10. Кровавый Наследник
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http://www.rebirththemetal.de.vu/
HELLCRAFT spielen treibenden und druckvollen old school Death Metal der oft düster, böse und unheilvoll daher kommt. Dabei verstehen es die Herrschaften gleichermaßen mit brutaler Raserei und fiesen Doublebassattacken als auch mit brachialen Midtempo-Parts zu überzeugen. Spielerisch erfindet man das Rad natürlich nicht neu und so wird man hier und da an die üblichen Verdächtigen MORBID ANGEL und INCANTATION erinnert. Doch HELLCRAFT erinnern mich auch an die Polen von DAMNATION, da HELLCRAFT immer wieder tolle, oftmals dunkle und gequält wirkende Riffs und Soli einstreuen.
Tyranny Of Middle Ages ist ein abwechslungsreiches Album das auf Anhieb eine Menge Spaß macht. Der Klang ist gut, nämlich reich an Bässen und folgerichtig auch mächtig druckvoll. Die Riffs und Harmonien sind alles andere als langweilig und ausgelutscht, was mir persönlich sehr gut gefällt. Aber auch Sänger Fill weiß mit seinem tiefen und gutturalem Organ zu glänzen, was das Ganze angenehm böse abrundet.
Es gibt ja verdammt viele Gruppen die old school Death Metal spielen, viele davon sind auch gut. Und HELLCRAFT sind definitiv zu den besseren Vertretern dieser Gattung zu zählen, gerade auch, weil sie spielerisch sehr viel Abwechslung einbringen und so ein Album geformt haben, das auf Anhieb wie Wasser runtergeht und einfach jede Menge Spaß macht.
01. Intro
02. Кровь Изгоя
03. Жертва Безумия
04. Голод
05. Взрыв Гнева
06. Одержимый Убийством
07. Tyranny of middle ages
08. Поглощение
09. Крах Цивилизации
10. Кровавый Наследник
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