Das italienische Duo Lilyum exisitert bereits seit zehn
Jahren und hat über Dusktone jüngst das vierte Album herausgebracht.
In das Portfolio von Dusktone passen Lilyum nicht so
recht, denn das Duo spielt aggressiven Black/Death Metal. In diesem
Bereich gibt es fantastische Gruppen, die so böse und bestialisch sind,
dass es eine wahre Freude ist. Lilyum gehören dazu
leider nicht. Schon das Cover des Albums empfinde ich als befremdlich,
wenn man versucht, dies mit dem musikalischen Inhalt in Einklang zu
bringen.
Wie dem auch sei. Nothing Is Mine dürfte niemanden vom
Hocker hauen. Das programmierte Schlagwerk ist klanglich viel zu dünn
beseelt und auch programmiertechnisch langweilig und monoton. Die Riffs
der Gitarren sind gleichfalls etwas plump und klanglich ebenfalls viel
zu dünn. Einzig und allein der stark verzerrte und mit Effekten
bearbeitete Gesang kann mich überzeugen. Er klingt in der Tat
bestialisch, schade nur, dass die Musik drumherum wenig überzeugend
ist. Es reicht heutzutage einfach nicht (mehr) aus, lediglich schnell
zu spielen. Selbst Von, deren Liedaufbau wohl überaus minimalistisch war, schöpften mehr Atmosphäre und Variabilität in der Musik, als es Lilyum
hier gelingen mag. Wenn man wenigstens einen echten Musiker für das
Schlagwerk hätte finden können, wäre vielleicht alles anders geworden.
Aber dieser dünne Elektronendrummer ärgert mich maßlos, sowas kann man
doch nicht ernst meinen? Das Schlagzeug schafft es zu keinem Zeitpunkt,
irgendwie auch nur annähernd so etwas zu erzeugen, wie Brutalität oder
Aggressivität. Im Grunde gibt es nur den monotonen Takt vor, zu dem
dann farblose Riffs und Melodiebögen gespielt werden.
Für meine Ohren ist Nothing Is Mine eine absolut
überflüssige Veröffentlichung. Da tut es mir ja schon leid, dass
Dusktone ausgerechnet hiermit sein Profil erweitern möchte. Vielleicht
sind die Vorgängeralben ja besser? Keine Ahnung, probieren will ich sie
lieber nicht.
3/10
Aceust
01. Intro - Nothing is mine
02. Altar of darkness
03. Fides belialus
04. Slave of hate
05. Hic fuit locus traitor
06. Into the fire
07. The eternal embrace of dark dream
08. I am the black plague
09. My darkened path
06.08.2012
01.08.2012
Nyx - Satis | 2012 | Eigenproduktion | CD | Black Metal
NYX ist das neue Projekt der beiden Musikerinnen Blitz und Vinterbarn,
die aufmerksamen Hörern und Lesern bereits durch VAE TERTIUM bekannt
sein dürften, deren EP Zweitausendzehn an dieser Stelle ebenfalls begutachtet wurde. Satis ist die erste Demo von NYX, die im Digisleeve und mit einer Video-Datei als Dreingabe kommt.
Musikalisch gibt es abwechslungsreichen und riffbetonten Black Metal der Schnelligkeit und Härte mit Prägnanz sowie einer gewissen atmosphärischen Komponente verbindet. Das Auftaktstück Sinne fällt durch die Schnelligkeit und viele Wechsel auf. Monotonie gibt es überhaupt nicht, das Tempo verändert sich sehr häufig, dabei kommen teilweise sehr technisch strukturierte Breaks zum Einsatz. Für den Gesang haben NYX übrigens einen Gastmusiker verpflichtet, dessen Organ eine sehr interessante Klangfarbe hat, die sowohl dunkel, tief und kehlig aber auch aufgekratzt und energisch sein kann. Auf das sehr vielfältige Sinne folgt Glimmen, welches etwas geordneter und weniger abwechslungsreich daher kommt. Das Riffing ist auch hier ein wesentliches Merkmal, aber nicht ganz so technisch und trocken wie in Sinne, was mir besser gefällt. Die Atmosphäre die hier aufgebaut wird, wirkt flüssiger und fließender, weniger abstrakt. Zu guter Letzt folgt Fenn, welches durch ein sehr schönes, klares und melodisches Riff seinen Lauf nimmt. Dieses Eingangsriff ist wunderbar und da ist es schon beinahe schade, als es durch schnellen, geradlinigen Black Metal abgelöst wird. In dieser Phase wirken NYX dann sehr grimmig, das Riffing wurde reduziert, sodass eisige Schnelligkeit das Klangbild bestimmt. Zum Ende hin wird es wieder melodischer und das Eingangsriff ertönt erneut.
Satis ist keine schlechte Demo, zumal es sich um die erste Aufnahme überhaupt handelt. Im Wesentlichen kann man das Vorhaben als gelungen bezeichnen, auch wenn es Kritikpunkte gibt. Der Klang ist manchmal etwas zu steril und künstlich, was natürlich der Tatsache geschuldet ist, alles in Eigenregie im eigenen Heimstudio aufgenommen und produziert zu haben. Dafür ist der Klang im Grunde sogar ziemlich gut. In dieselbe Kerbe schlägt auch die manchmal etwas zu technische und zu mechanische Strukturierung. Vor allem im Sinne wirkt das Spiel von NYX ab und an zu technisch, zu abstrakt, zu verschachtelt, zu zäh und unflüssig. Das sind aber alles Kleinigkeiten, die zu einer ersten Demo durchaus gehören. Der erste Schritt ist getan und die Richtung in die NYX zu gehen scheinen, sieht vielversprechend aus.
6/10
Aceust
01. Sinne
02. Glimmen
03. Fenn
Musikalisch gibt es abwechslungsreichen und riffbetonten Black Metal der Schnelligkeit und Härte mit Prägnanz sowie einer gewissen atmosphärischen Komponente verbindet. Das Auftaktstück Sinne fällt durch die Schnelligkeit und viele Wechsel auf. Monotonie gibt es überhaupt nicht, das Tempo verändert sich sehr häufig, dabei kommen teilweise sehr technisch strukturierte Breaks zum Einsatz. Für den Gesang haben NYX übrigens einen Gastmusiker verpflichtet, dessen Organ eine sehr interessante Klangfarbe hat, die sowohl dunkel, tief und kehlig aber auch aufgekratzt und energisch sein kann. Auf das sehr vielfältige Sinne folgt Glimmen, welches etwas geordneter und weniger abwechslungsreich daher kommt. Das Riffing ist auch hier ein wesentliches Merkmal, aber nicht ganz so technisch und trocken wie in Sinne, was mir besser gefällt. Die Atmosphäre die hier aufgebaut wird, wirkt flüssiger und fließender, weniger abstrakt. Zu guter Letzt folgt Fenn, welches durch ein sehr schönes, klares und melodisches Riff seinen Lauf nimmt. Dieses Eingangsriff ist wunderbar und da ist es schon beinahe schade, als es durch schnellen, geradlinigen Black Metal abgelöst wird. In dieser Phase wirken NYX dann sehr grimmig, das Riffing wurde reduziert, sodass eisige Schnelligkeit das Klangbild bestimmt. Zum Ende hin wird es wieder melodischer und das Eingangsriff ertönt erneut.
Satis ist keine schlechte Demo, zumal es sich um die erste Aufnahme überhaupt handelt. Im Wesentlichen kann man das Vorhaben als gelungen bezeichnen, auch wenn es Kritikpunkte gibt. Der Klang ist manchmal etwas zu steril und künstlich, was natürlich der Tatsache geschuldet ist, alles in Eigenregie im eigenen Heimstudio aufgenommen und produziert zu haben. Dafür ist der Klang im Grunde sogar ziemlich gut. In dieselbe Kerbe schlägt auch die manchmal etwas zu technische und zu mechanische Strukturierung. Vor allem im Sinne wirkt das Spiel von NYX ab und an zu technisch, zu abstrakt, zu verschachtelt, zu zäh und unflüssig. Das sind aber alles Kleinigkeiten, die zu einer ersten Demo durchaus gehören. Der erste Schritt ist getan und die Richtung in die NYX zu gehen scheinen, sieht vielversprechend aus.
6/10
Aceust
01. Sinne
02. Glimmen
03. Fenn
23.07.2012
Entartung - Krypteia | 2012 | World Terror Committee | CD | Black Metal
Für das deutsche Zweiergespann ENTARTUNG ist Krypteia das
Debütalbum. Mehr Informationen sind nicht überliefert. Macht auch
nichts, schließlich soll die Musik für sich sprechen, und das tut sie
auch! Krypteia ist weitgehend kompromissloser Black Metal mit
einigen melodischen Einsprengseln. ENTARTUNG zelebrieren auf sechs
Lieder mit einer Spielzeit von rund 46 Minuten verteilt grimmigen und
kalten Black Metal, dessen Riffs ab und zu an SARGEIST oder SATANIC
WARMASTER erinnern. ENTARTUNG kombinieren also leicht melodisches
Gitarrenspiel mit einem gewissen Hang zur Schnelligkeit und einem stark
verzerrten sowie unverständlichen Kreischgesang.
Auch wenn das Grundgerüst der Scheibe kaltgrimmiger sowie kompromissloser Black Metal ist, verkommen die langen Stücke nicht zu eingängigen Nummern. Rhythmisch als auch melodisch gibt es abwechslungsreiche Strukturen, Veränderungen und Wendungen. An einzelnen Stellen verwenden ENTARTUNG sogar ein dezent gehaltenes Keyboard. Auch wenn es hier und da eine Vergleichbarkeit zu den genannten finnischen Gruppen gibt, erweist sich Krypteia in seiner Gesamtheit aber als durchaus eigenständige Scheibe, die den Geist des Black Metal der mittleren und späten 90iger in sich trägt. Obwohl es sich hier um ein Debüt handelt, machen ENTARTUNG bereits einen sehr abgeklärten Eindruck. Krypteia ist eine rundum stimmige Platte, die sowohl spieltechnisch als auch strukturell und atmosphärisch auf ganzer Linie überzeugt.
Mir persönlich gefällt der Facettenreichtum des Albums sehr gut. Denn ENTARTUNG legen sich nicht zu sehr auf einen ganz bestimmten Stil fest. Natürlich gibt es einen roten Faden der sich durch das Album zieht, aber dennoch unterscheiden sich die Lieder zum Teil sehr deutlich und auch innerhalb der langen Lieder gibt es verschiedene Passagen, die abwechslungsreich und unterschiedlich sind. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Wenn die Jagd beginnt, welches stellenweise paganesken Chorgesang hat, ebenso aber auch hasserfüllte Parts oder tolle Riffs à la DRUDKH aufweist. Alles in allem ist Krypteia ein beachtliches und sehr ansprechendes Debütalbum. Wollen wir mal hoffen, dass es nicht nur bei diesem Album bleibt und ENTARTUNG nicht so schnell in Vergessenheit geraten.
7,5/10
Aceust
01. Flucht in die Finsternis
02. Der Sieg der Vergänglichkeit
03. Über die Grenzen des Todes
04. Drei Milliarden Herzschläge
05. Boreas, Gott der Nordwinde
06. Wenn die Jagd beginnt (Christenverfolgung)
http://www.w-t-c.org/
Auch wenn das Grundgerüst der Scheibe kaltgrimmiger sowie kompromissloser Black Metal ist, verkommen die langen Stücke nicht zu eingängigen Nummern. Rhythmisch als auch melodisch gibt es abwechslungsreiche Strukturen, Veränderungen und Wendungen. An einzelnen Stellen verwenden ENTARTUNG sogar ein dezent gehaltenes Keyboard. Auch wenn es hier und da eine Vergleichbarkeit zu den genannten finnischen Gruppen gibt, erweist sich Krypteia in seiner Gesamtheit aber als durchaus eigenständige Scheibe, die den Geist des Black Metal der mittleren und späten 90iger in sich trägt. Obwohl es sich hier um ein Debüt handelt, machen ENTARTUNG bereits einen sehr abgeklärten Eindruck. Krypteia ist eine rundum stimmige Platte, die sowohl spieltechnisch als auch strukturell und atmosphärisch auf ganzer Linie überzeugt.
Mir persönlich gefällt der Facettenreichtum des Albums sehr gut. Denn ENTARTUNG legen sich nicht zu sehr auf einen ganz bestimmten Stil fest. Natürlich gibt es einen roten Faden der sich durch das Album zieht, aber dennoch unterscheiden sich die Lieder zum Teil sehr deutlich und auch innerhalb der langen Lieder gibt es verschiedene Passagen, die abwechslungsreich und unterschiedlich sind. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Wenn die Jagd beginnt, welches stellenweise paganesken Chorgesang hat, ebenso aber auch hasserfüllte Parts oder tolle Riffs à la DRUDKH aufweist. Alles in allem ist Krypteia ein beachtliches und sehr ansprechendes Debütalbum. Wollen wir mal hoffen, dass es nicht nur bei diesem Album bleibt und ENTARTUNG nicht so schnell in Vergessenheit geraten.
7,5/10
Aceust
01. Flucht in die Finsternis
02. Der Sieg der Vergänglichkeit
03. Über die Grenzen des Todes
04. Drei Milliarden Herzschläge
05. Boreas, Gott der Nordwinde
06. Wenn die Jagd beginnt (Christenverfolgung)
http://www.w-t-c.org/
Inferius Torment - Ceremony Of Godslaying | 2012 | World Terror Committee | CD | Black Metal
Das erste Lebenszeichen von INFERIUS TORMENT gab es 2003 in der Form
einer EP. Seitdem sind neun Jahre vergangen und inzwischen gibt es mit Ceremony Of Godslaying
das zweite Album. Und was das für ein Album ist. Die Russen spielen
hier brutalen und bösen Black Metal, der immer ein wenig auch am Death
Metal angelehnt ist, als gäbe es kein Morgen. Ceremony Of Godslaying
ist brachial, schnell, laut und gern auch technisch angelegt. Freunde
von Gruppen wie MARDUK, DARK FUNERAL oder BELPHEGOR kommen hier
sicherlich voll auf ihre Kosten, wobei mich diese Gruppen immer etwas
langweilen. INFERIUS TORMENT aus Russland hingegen langweilen mich
nicht. Obwohl die Lieder zumeist überaus kompromisslos sind in ihrer
Brutalität, verliert sich die Gruppe nicht in plumper Raserei. Die
Lieder sind vielschichtig und komplex, es gibt eine Vielzahl an guten
Riffs und auch der Schlagwerker versteht sein Handwerk. Zudem verstehen
es INFERIUS TORMENT gut, auch während langsamerer Passagen brachial
und böse zu klingen. Dann wird der satanische, antichristliche Inhalt
deutlich hörbar, wie etwa in Sola Scriptura, welches mit kirchlichem Chorgesang aufwartet und eine schwarze „religiöse“ Stimmung erzeugt.INFERIUS TORMENT können mich mit ihrem zweiten Album vollends überzeugen. Bitterböse und bedingungslose Brutalität wird hier mit Abwechslung und einer satten Klangproduktion kombiniert. In diesem Bereich des satanischen Black/Death Metals gibt es ja einige Vertreter, und INFERIUS TORMENT gehören mit dieser Scheibe für mich zu den besseren der Zunft. Als nicht unwesentliche Randnotiz sei hier noch erwähnt, dass Sänger Inferior verhaftet wurde und ihn eine Haftstrafe zwischen 4-15 Jahren erwartet. Der Vorwurf lautet „illegal access to information“, was auch immer das konkret bedeutet.
8/10
Aceust
01. Agnus dei
02. Evangelical key
03. Diabolical perversity
04. Sola scriptura
05. Archangelic seals
06. Evil manifestos of satan
07. Funeral of christian god
08. Unbaptized flames
http://www.inferiustorment.com/
Tortorum - Extinctionist | 2012 | W.T.C. Productions | CD | Black Metal
TORTORUM wurde 2010 im norwegischen Bergen von Skyggen (der u.a.
jahrelang mit THUNDERBOLT sein Unwesen trieb) gegründet. Nur wenig
später stieß Barghest von SPEARHEAD als Sänger hinzu. Für die Aufnahmen
zum Debütalbum Extinctionist konnte man als
Session-Schlagzeuger Erik (ex-GORGOROTH, ex-AETERNUS) gewinnen. Allein
von den Zutaten her liest sich das alles recht ansprechend und
interessant. Und auch das Ergebnis kann sich hören lassen.
Denn es ist TORTORUM gelungen ein gleichermaßen ansprechendes sowie gewaltiges Debütalbum zu veröffentlichen. TORTORUM kombinieren auf 44 Minuten verteilt kompromisslose Härte und Schnelligkeit mit feinem Riffing sowie einem schön bissigen Gesang. Das Organ von Sänger Barghest ist überaus eindringlich und charismatisch, erinnert es mich doch immer wieder an MGŁA und KRIEGSMASCHINE. Spieltechnisch ist Extinctionist eine abwechslungsreiche Sache die immer wieder an den Black Metal der 90iger Jahre erinnert. Stellenweise streut Skyggen auch thrashig eingefärbte Riffs ein, die das flotte und vielschichtige Auftreten angenehm abrunden. Und obwohl das Album sehr viel Schnelligkeit beinhaltet, verliert sich das Trio nicht in hemmungslose und lähmende Brachialität. Es gibt viele Wechsel, Riffs und Breaks die einer monotonen Prügelorgie entgegentreten. Es ist TORTORUM gut gelungen, das richtige Verhältnis aus geschossartiger Schnelligkeit und spielerische Abwechslung zu finden, ohne ein Element dabei zu schwer zu gewichten. Lediglich der Klang ist mir eine Spur zu steril. Die Klangproduktion ist sauber, keine Tonspur zu leise oder laut, aber es fehlen mir vor allem beim Schlagzeug ein paar tiefe Töne, die dem schnellen sowie abwechslungsreichen Spiel sicherlich noch mehr Härte verleihen würden.
Extinctionist ist ein feines Album welches auf Anhieb zündet. Da merkt man einfach auch die Erfahrenheit der involvierten Musiker. Es hat alles Hand und Fuß, es gibt rigorose Direktheit als auch spielerische Abwechslung auf konstant hohem Niveau. Somit ist Extinctionist ein empfehlenswertes und gelungenes Debütalbum, welches trotz seiner Härte und Geschwindigkeit spieltechnisch überzeugt und alles andere als langweilig ist.
7/10
Aceust
01. Aeonscourge
02. In pestilence majesty
03. Grave of hatred
04. All mercy devoured
05. Kindling the world conflagration
06. Fucking worthless
07. Gloria in extinction
08. Mother infirmity
09. For the ruin of all
Denn es ist TORTORUM gelungen ein gleichermaßen ansprechendes sowie gewaltiges Debütalbum zu veröffentlichen. TORTORUM kombinieren auf 44 Minuten verteilt kompromisslose Härte und Schnelligkeit mit feinem Riffing sowie einem schön bissigen Gesang. Das Organ von Sänger Barghest ist überaus eindringlich und charismatisch, erinnert es mich doch immer wieder an MGŁA und KRIEGSMASCHINE. Spieltechnisch ist Extinctionist eine abwechslungsreiche Sache die immer wieder an den Black Metal der 90iger Jahre erinnert. Stellenweise streut Skyggen auch thrashig eingefärbte Riffs ein, die das flotte und vielschichtige Auftreten angenehm abrunden. Und obwohl das Album sehr viel Schnelligkeit beinhaltet, verliert sich das Trio nicht in hemmungslose und lähmende Brachialität. Es gibt viele Wechsel, Riffs und Breaks die einer monotonen Prügelorgie entgegentreten. Es ist TORTORUM gut gelungen, das richtige Verhältnis aus geschossartiger Schnelligkeit und spielerische Abwechslung zu finden, ohne ein Element dabei zu schwer zu gewichten. Lediglich der Klang ist mir eine Spur zu steril. Die Klangproduktion ist sauber, keine Tonspur zu leise oder laut, aber es fehlen mir vor allem beim Schlagzeug ein paar tiefe Töne, die dem schnellen sowie abwechslungsreichen Spiel sicherlich noch mehr Härte verleihen würden.
Extinctionist ist ein feines Album welches auf Anhieb zündet. Da merkt man einfach auch die Erfahrenheit der involvierten Musiker. Es hat alles Hand und Fuß, es gibt rigorose Direktheit als auch spielerische Abwechslung auf konstant hohem Niveau. Somit ist Extinctionist ein empfehlenswertes und gelungenes Debütalbum, welches trotz seiner Härte und Geschwindigkeit spieltechnisch überzeugt und alles andere als langweilig ist.
7/10
Aceust
01. Aeonscourge
02. In pestilence majesty
03. Grave of hatred
04. All mercy devoured
05. Kindling the world conflagration
06. Fucking worthless
07. Gloria in extinction
08. Mother infirmity
09. For the ruin of all
21.07.2012
Windstorm - Eternal Gods Forgotten | 2012 | Apocalyptic Art | CD | Black Metal
WINDSTORM ist ein griechisches Duo welches sich 2006 gründete und dem traditionellen Black Metal der 90iger frönt. Eternal Gods Forgotten ist nach einer Promo nun die zweite Veröffentlichung und erschien im November 2011 bereits auf Kassette.
Das Minialbum umfasst fünf Titel, die auf eine Länge von 28 Minuten kommen und vor allem rohen aber riffbetonten Black Metal mit nordischem Einschlag enthalten. Das Tempo ist zumeist hoch, das Becken ist oft peitschend zu hören. Der Gesang ist angenehm grimmig dabei aber ein wenig kehlig und stets verständlich. Das grell klingende Gitarrenspiel schmettert kalte Riffs und erzeugt angenehme, subtile Harmonien, die sehr gut zur Bebilderung, die Schnee bedeckte Gipfel und Wälder zeigt, passt. Auch daran merkt man die nordischen Einflüsse, doch WINDSTORM bleiben stets eigenständig. Es sind aber nicht nur kalte Riffs die erklingen, vereinzelt sind auch leicht thrashig und dreckig eingefärbte Riffs zu hören, was sehr gut zum Gesamtbild passt. Eternal Gods Forgotten ist direkt, geradeaus und ehrlich. Bis auf die Akustikgitarreneinleitung verzichten WINDSTORM zudem gänzlich auf atmosphärische Arrangements. Von Anfang bis Ende gibt es also grimmigen, nordisch inspirierten Black Metal. Klanglich weiß Eternal Gods Forgotten auch zu überzeugen. Vor allem der Gesang und die Gitarren wurden gut produziert, während das Schlagwerk dagegen in den rasenden Passagen einen etwas dünnen Klang hat, was aber auch der Spielweise geschuldet ist, die nämlich das Becken sehr in den Mittelpunkt rückt.
Eternal Gods Forgotten ist eine rundum gelungene Veröffentlichung. Hier gibt es 28 Minuten lang grimmigen Black Metal mit eisigen Riffs und norwegischer Atmosphäre, was will man mehr?
7,5/10
Aceust
01. We are the blasting storms
02. God of the wind
03. Hunger for vengeance
04. Eternal gods forgotten
05. Token
http://www.windstormofficial.de.vu/
http://www.apocalyptic-art.de/
Das Minialbum umfasst fünf Titel, die auf eine Länge von 28 Minuten kommen und vor allem rohen aber riffbetonten Black Metal mit nordischem Einschlag enthalten. Das Tempo ist zumeist hoch, das Becken ist oft peitschend zu hören. Der Gesang ist angenehm grimmig dabei aber ein wenig kehlig und stets verständlich. Das grell klingende Gitarrenspiel schmettert kalte Riffs und erzeugt angenehme, subtile Harmonien, die sehr gut zur Bebilderung, die Schnee bedeckte Gipfel und Wälder zeigt, passt. Auch daran merkt man die nordischen Einflüsse, doch WINDSTORM bleiben stets eigenständig. Es sind aber nicht nur kalte Riffs die erklingen, vereinzelt sind auch leicht thrashig und dreckig eingefärbte Riffs zu hören, was sehr gut zum Gesamtbild passt. Eternal Gods Forgotten ist direkt, geradeaus und ehrlich. Bis auf die Akustikgitarreneinleitung verzichten WINDSTORM zudem gänzlich auf atmosphärische Arrangements. Von Anfang bis Ende gibt es also grimmigen, nordisch inspirierten Black Metal. Klanglich weiß Eternal Gods Forgotten auch zu überzeugen. Vor allem der Gesang und die Gitarren wurden gut produziert, während das Schlagwerk dagegen in den rasenden Passagen einen etwas dünnen Klang hat, was aber auch der Spielweise geschuldet ist, die nämlich das Becken sehr in den Mittelpunkt rückt.
Eternal Gods Forgotten ist eine rundum gelungene Veröffentlichung. Hier gibt es 28 Minuten lang grimmigen Black Metal mit eisigen Riffs und norwegischer Atmosphäre, was will man mehr?
7,5/10
Aceust
01. We are the blasting storms
02. God of the wind
03. Hunger for vengeance
04. Eternal gods forgotten
05. Token
http://www.windstormofficial.de.vu/
http://www.apocalyptic-art.de/
Alerion - VIII Sanctvaries | 2012 | Eigenproduktion | CD | Black Metal
ALERION ist eine französische Black-Metal-Gruppe die mit VIII Sanctvaries
ihr selbstproduziertes Debütalbum vorstellt. Zuvor erschien 2009 eine
Demokassette. ALERION beschreiben ihren Stil selbst als mittelschnellen
sowie atmosphärischen Black Metal mit einigen progressiven Elementen.
Dies kann man so stehen lassen, wird dem Album in seiner Gesamtheit
aber nur bedingt gerecht. VIII Sanctvaries ist in jedem Fall
ein reichhaltiges Album, auf dem es nicht nur atmosphärische
Arrangements gibt, sondern auch einiges an Tempo, Kälte und
Grimmigkeit.
ALERION beherrschen dabei beide Facetten, sowohl das Atmosphärische als auch das Grimmige und Kalte. Das erste Lied Nocturne Morte beginnt ruhig, atmosphärisch und instrumental. Auch während der Strophen bleibt das Lied zumeist gemäßigt, viele und schnelle Riffs sind zu hören. Spielerisch ist es ein eher melodisch ausgerichtetes Lied, welches aber aufgrund des energischen Kreischgesangs niemals zu viel Licht enthält. Überaus riffbetont ist das direkt nachfolgende 843, in dem auch ein sehr luftiges Soli nicht fehlt. Der Aufbau des Liedes ist sehr interessant da vielfältig und unvorhersehbar. Die riffbetonten Passagen wirken rockig, melodisch und erinnern an Heavy Metal, doch belassen es ALERION nicht dabei. Rhythmische als auch harmonische Veränderungen besorgen die nötige Härte, sodass am Ende ein vielschichtiges, abwechslungsreiches sowie sich stimmungstechnisch veränderndes Lied herauskommt.
Aber wie schon erwähnt, gibt es nicht nur atmosphärische Arrangements. ALERION schrauben öfters das Tempo hoch, wie etwa in Foramen Noctis. Es ist ein kurzes, schnelles und schön antreibendes Lied, in dem das Schlagwerk gemeinsam mit den Riffs eine intensive und überaus flotte Atmosphäre erzeugt. Das Lied ist vielschichtig und es gibt innerhalb des hohen Tempos jede Menge Variationen zu hören. Aggressivität wird hier mit Spielfreude und Abwechslung kombiniert, sehr schön! Dass das Hauptaugenmerk auf atmosphärischen Elementen liegt, merkt man vor allem am Gitarrenspiel, welches immer wieder melodisch in Szene gesetzt wird. Trotz des hohen Maßes an melodischem Riffing ist es ALERION gelungen, dieses sowohl dezent als auch flüssig zu gestalten. Überhaupt wirken die Strukturen sehr stimmig und überlegt. VIII Sanctvaries wirkt zu keinem Zeitpunkt zu melodisch oder zu atmosphärisch, vielmehr wirkt es so, als würden schwarze Schatten alles Licht verzehren. Es ist also ein durchaus düsteres und kaltes Album, mit einer guten Prise Melodik.
ALERION sind übrigens noch auf der Suche nach einer kleinen, feinen Plattenschmiede. Ich denke, mit diesem gelungenen und eigenständigen Album sollte man es wohl nicht mehr so schwer haben, einen Partner zu finden.
7/10
Aceust
01. Nocturne morte
02. 843
03. Le soupirail de l'Ame
04. Loreina
05. Une siècle plus tard
06. Majestueuse déchéance
07. Foramen noctis
08. Les séquelles de la nuit
ALERION beherrschen dabei beide Facetten, sowohl das Atmosphärische als auch das Grimmige und Kalte. Das erste Lied Nocturne Morte beginnt ruhig, atmosphärisch und instrumental. Auch während der Strophen bleibt das Lied zumeist gemäßigt, viele und schnelle Riffs sind zu hören. Spielerisch ist es ein eher melodisch ausgerichtetes Lied, welches aber aufgrund des energischen Kreischgesangs niemals zu viel Licht enthält. Überaus riffbetont ist das direkt nachfolgende 843, in dem auch ein sehr luftiges Soli nicht fehlt. Der Aufbau des Liedes ist sehr interessant da vielfältig und unvorhersehbar. Die riffbetonten Passagen wirken rockig, melodisch und erinnern an Heavy Metal, doch belassen es ALERION nicht dabei. Rhythmische als auch harmonische Veränderungen besorgen die nötige Härte, sodass am Ende ein vielschichtiges, abwechslungsreiches sowie sich stimmungstechnisch veränderndes Lied herauskommt.
Aber wie schon erwähnt, gibt es nicht nur atmosphärische Arrangements. ALERION schrauben öfters das Tempo hoch, wie etwa in Foramen Noctis. Es ist ein kurzes, schnelles und schön antreibendes Lied, in dem das Schlagwerk gemeinsam mit den Riffs eine intensive und überaus flotte Atmosphäre erzeugt. Das Lied ist vielschichtig und es gibt innerhalb des hohen Tempos jede Menge Variationen zu hören. Aggressivität wird hier mit Spielfreude und Abwechslung kombiniert, sehr schön! Dass das Hauptaugenmerk auf atmosphärischen Elementen liegt, merkt man vor allem am Gitarrenspiel, welches immer wieder melodisch in Szene gesetzt wird. Trotz des hohen Maßes an melodischem Riffing ist es ALERION gelungen, dieses sowohl dezent als auch flüssig zu gestalten. Überhaupt wirken die Strukturen sehr stimmig und überlegt. VIII Sanctvaries wirkt zu keinem Zeitpunkt zu melodisch oder zu atmosphärisch, vielmehr wirkt es so, als würden schwarze Schatten alles Licht verzehren. Es ist also ein durchaus düsteres und kaltes Album, mit einer guten Prise Melodik.
ALERION sind übrigens noch auf der Suche nach einer kleinen, feinen Plattenschmiede. Ich denke, mit diesem gelungenen und eigenständigen Album sollte man es wohl nicht mehr so schwer haben, einen Partner zu finden.
7/10
Aceust
01. Nocturne morte
02. 843
03. Le soupirail de l'Ame
04. Loreina
05. Une siècle plus tard
06. Majestueuse déchéance
07. Foramen noctis
08. Les séquelles de la nuit
Obolus - Lament | 2012 | Flenser Records | CD | Black Metal
OBOLUS ist eine noch recht junge Gruppe aus den Staaten. Nach einer Demo im Jahre 2010 ist jüngst das Minialbum Lament auf Vinyl erschienen. Lament
ist zwar „nur“ 20 Minuten lang, doch hat es diese kurze Zeit in sich.
OBOLUS verbinden dezidiert rohen und streckenweise auch sehr monotonen
Black Metal mit kalter Melodik und einer Prise Melancholie. Dies
bekommt man schon sofort im ersten Lied Desolation deutlich zu spüren. In Desolation
trifft rigorose Geradlinigkeit und Harschheit auf kalte Melodik sowie
schwärzeste Melancholie. Die Gitarre ist zwar fortwährend melodisch zu
hören, doch vermengen sich der giftige Kreischgesang, Schlagwerk und
die zweite Gitarre zu einem wüsten Klangbrei. Das liest sich nicht
besonders spektakulär, hört sich dafür aber umso besser an. Denn OBOLUS
verstehen es gekonnt, einen dramaturgischen Spannungsbogen aufzubauen.
Die subtile Melodik kreiert etwas vereinnahmendes während der rohe und
barsche Black Metal im Hintergrund jegliches Licht zu tilgen scheint.
Auf diesen überaus gelungenen Einstieg geht es mit der kurzen instrumentalen Akustikgitarrenüberleitung Reflection weiter. Reflection ist sehr ruhig und sphärisch, geradezu sanft, lieblich und verträumt. Aber dies ist eine böse Finte, denn das nachfolgende Hatred beginnt ohne Vorwarnung schnell, aggressiv und bissig. Das Riffing ist derbe, die Gitarren tönen roh und es gibt tief im Hintergrund sogar ein sehr dezentes, sphärisches Keyboard zu hören. Auch hier gelingt es OBOLUS erneut, packende Harmonien mit Aggressivität und roher Härte wunderbar zu vereinen. Während der Strophen verstummt das Keyboard und dafür besorgt der stark verzerrte und unverständliche Kreischgesang den Rest. Hatred ist mit dreieinhalb Minuten eindringlich und kompakt, trotz der latenten sowie subtilen Melodik enorm harsch und böse. Grievance, welches direkt folgt, ist mit sieben Minuten doppelt so lang und beginnt langsam und ruhig, nimmt aber in der zweiten Hälfte enorm an Fahrt auf. Das Schlagzeug rast sehr roh dahin, man hört es kaum, während stark verzerrte Gitarren langgezogene und grelle, an depressiven Black Metal erinnernde, Riffs schmettern und der böse, harsche Gesang, Blut und Galle spuckt.
Lament ist die perfekte misanthropische Klangkulisse für den kommenden Sommer um jegliches Licht aus den vier Wänden zu vertreiben. Einerseits ist Lament extrem roh und wüst, der Klang ist verwaschen, das Schlagwerk geht dabei gerne unter, was aber kompositorisch überhaupt nicht stört. Darüber hinaus wartet Lament aber eben auch mit tollen Harmonien und packenden, im Grunde simpel aufgebauten Melodien auf, die perfekt mit der heftigen Rohheit harmonieren. Lament ist eine sehr düstere, energische und eindringliche Platte. Zurzeit kann man sich das Minialbum komplett auf den Bandcamp-Seiten von Flenser Records anhören und auch kostenlos runterladen, allerdings wurde bereits angekündigt, den Link bald zu entfernen. Ein Kauf des Vinyls lohnt sich aber in jedem Fall, denn die Musik von OBOLUS ist wahrlich gut und deshalb unterstützenswert.
8/10
Aceust
01. Desolation
02. Reflection
03. Hatred
04. Grievance
05. Lament
Auf diesen überaus gelungenen Einstieg geht es mit der kurzen instrumentalen Akustikgitarrenüberleitung Reflection weiter. Reflection ist sehr ruhig und sphärisch, geradezu sanft, lieblich und verträumt. Aber dies ist eine böse Finte, denn das nachfolgende Hatred beginnt ohne Vorwarnung schnell, aggressiv und bissig. Das Riffing ist derbe, die Gitarren tönen roh und es gibt tief im Hintergrund sogar ein sehr dezentes, sphärisches Keyboard zu hören. Auch hier gelingt es OBOLUS erneut, packende Harmonien mit Aggressivität und roher Härte wunderbar zu vereinen. Während der Strophen verstummt das Keyboard und dafür besorgt der stark verzerrte und unverständliche Kreischgesang den Rest. Hatred ist mit dreieinhalb Minuten eindringlich und kompakt, trotz der latenten sowie subtilen Melodik enorm harsch und böse. Grievance, welches direkt folgt, ist mit sieben Minuten doppelt so lang und beginnt langsam und ruhig, nimmt aber in der zweiten Hälfte enorm an Fahrt auf. Das Schlagzeug rast sehr roh dahin, man hört es kaum, während stark verzerrte Gitarren langgezogene und grelle, an depressiven Black Metal erinnernde, Riffs schmettern und der böse, harsche Gesang, Blut und Galle spuckt.
Lament ist die perfekte misanthropische Klangkulisse für den kommenden Sommer um jegliches Licht aus den vier Wänden zu vertreiben. Einerseits ist Lament extrem roh und wüst, der Klang ist verwaschen, das Schlagwerk geht dabei gerne unter, was aber kompositorisch überhaupt nicht stört. Darüber hinaus wartet Lament aber eben auch mit tollen Harmonien und packenden, im Grunde simpel aufgebauten Melodien auf, die perfekt mit der heftigen Rohheit harmonieren. Lament ist eine sehr düstere, energische und eindringliche Platte. Zurzeit kann man sich das Minialbum komplett auf den Bandcamp-Seiten von Flenser Records anhören und auch kostenlos runterladen, allerdings wurde bereits angekündigt, den Link bald zu entfernen. Ein Kauf des Vinyls lohnt sich aber in jedem Fall, denn die Musik von OBOLUS ist wahrlich gut und deshalb unterstützenswert.
8/10
Aceust
01. Desolation
02. Reflection
03. Hatred
04. Grievance
05. Lament
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