17.12.2008

Common Grave - Il Male Di Vivere | 2008 | Eerie Art Records | CD | Black Metal

Mit Il male di vivere stellen die Italiener von Common Grave ihr Debütalbum vor. Mit von der Partie sind ein Gitarrist und der Schlagzeuger von Stormfrost, deren Album Detaching from humans nicht gerade für Begeisterung bei mir sorgte. Vor allem machte mir das melodische Gitarrenspiel zu schaffen. Glücklicherweise überträgt sich diese Leistung nicht auf Common Grave, obwohl es auch hier eine Vielzahl an melodischen und harmonischen Elementen gibt. Il male di vivere ist ein überaus abwechslungsreiches Werk, auf dem harmonische Elemente, die eine zuweilen sehr kalte Ausstrahlung haben, mit Schnelligkeit und Härte kombiniert werden. Was hierbei sofort auffällt, ist die Qualität und Reife des Materials. Il mare di vivere klingt nämlich überhaupt nicht wie ein Debütalbum, sondern nach einer sehr erfahrenen Hand, die die Fäden gezogen haben muss. Diese Professionalität gilt auch für die Klangproduktion, die die melodischen und atmosphärischen Klänge sauber, klar und druckvoll wiedergibt, den schnellen und kalt peitschenden Parts aber eine gewisse Roh- und Grellheit eingesteht. Lediglich das Schlagzeug klingt während der schnellen und eingängigen Passagen etwas zu lasch.

Wie gesagt, das Material ist enorm vielschichtig und detailreich. Da es zwischen den einzelnen Stücken keine Pause gibt, bekommt man das Gefühl vermittelt, ein einziges, fast 65 Minuten langes Lied zu hören. Auf dieser Reise spielt Common Grave geschickt mit allen Elementen und Einflüssen, die es für ein gelungenes Album bedarf. Vor allem jene werden auf ihre Kosten kommen, die gute Melodien mögen, denn davon gibt es auf dem Album viele. Die Charakteristika der Harmonien wanken zwischen eisig, harsch, melancholisch und zuweilen auch lieblich. Umrahmt und angereichert wird die harmoniebedachte Ausrichtung von kraftvollen Parts, die schnell, schleppend oder treibend sein können. Common Grave lässt diesbezüglich eigentlich nichts aus. Überwiegen tut letztlich aber dennoch eine gemäßigte, harmonische Spielweise. Auf die Dauer ist es mir aber dann doch etwas zuviel mit den atmosphärischen Harmonien. Das hat nichts mit der Qualität der Melodien zu tun, sondern mit der grundsätzlichen Ausrichtung des Albums. Ich hätte gerne mehr von den eingängigen und harten Strukturen, in denen Common Grave eine fulminante Kälte entwickelt.

Il mare di vivere ist gewiss ein gutes Album, spieltechnisch wie auch strukturell. Es ist ein sehr atmosphärisches Werk, mit einem gewissen Hang zur Dramatik und Schwermut und macht dabei einen sehr ausgereiften Eindruck. Einzelne Elemente, besonders spezielle Melodien, sind erstklassig. Ich bin mir sicher, dieses Album wird vielen gefallen, trifft es doch irgendwie genau das, was zurzeit viele mögen.


7/10
Aceust

01. Il male di vivere
02. Memories
03. No turning back
04. In silence they fade
05. Falling from the sky
06. Union of sorrows
07. For a dead person
08. The end of all things

16.12.2008

Vardlokkur - Fragmenteret Okkult Bespottelse | 2008 | Det Germanske Folket | CD | Black Metal

Nach der großartigen Debüt MCD Med døden til følge konnte ich das Debütalbum kaum erwarten. Das Warten hat sich jedenfalls gelohnt, nicht nur, wenn man Besitzer des sehr edel gemachten Digipaks ist. Vardlokkur setzt mit Fragmenteret okkult bespottelse quasi dort an, wo die MCD endet. Großartige Veränderungen oder Entwicklungen sind nicht zu verzeichnen, Vardlokkur ist sich stilistisch treu geblieben. Die größte Neuerung dürfte damit wohl die Klangproduktion sein, die nun weitaus druckvoller, klarer und differenzierter ist.

Musikalisch positioniert sich Vardlokkur nach wie vor grimmig, schnell und zuweilen eben auch schön wüst und roh. Im Vergleich zur MCD sind einzelne Strukturen etwas facettenreicher und komplexer ausgefallen, allen voran das Gitarrenspiel. Die Gitarren klingen nicht nur viel satter und raumfüllender, auch das Riffing selbst ist vielschichtiger und flotter ausgefallen. Allerdings nicht immer so offensichtlich, da die zweite Gitarre gerne mal dezent im Hintergrund steht. Obwohl Med døden til følge etwas roher sowie wüster war, ist Fragmenteret okkult bespottelse insgesamt brutaler ausgefallen. Es gibt auf dem Album nämlich kaum harmonische und ruhige Parts, wie sie in zwei Liedern der MCD vertreten waren. Langsame, schleppende und harmonisch angelegte Melodieführungen gibt es zwar auch, doch sind diese rar und unauffällig, weil flüssig und nahtlos ins Material integriert. Selbst im neuneinhalb Minuten langen Ondskabt (dem einzigen wirklich langen Lied) verzichtet Vardlokkur völlig auf harmonische Strukturen.

Mit Fragmenteret okkult bespottelse ist es Vardlokkur scheinbar mühelos gelungen, die mit der MCD gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Allerdings vermisse ich ein wenig den rauen und wüsten Charme von Med døden til følge, der sich mit der klareren und druckvolleren Klangproduktion verflüchtigt hat. Spielerisch und strukturell ist es ein vollkommen überzeugendes Werk. Ich bin gespannt, wie Vardlokkur auf der anstehenden Tour ankommen wird, da die anderen Gruppen wie Arkona und Menhir doch eher weniger mit roher Härte und Geschwindigkeit zu tun haben.


7,5/10
Aceust

01. Gravfaerd
02. Underverdens kald
03. ...men evig besat
04. Ligaske
05. I forraeders blod
06. Galningen
07. Selvmordet
08. Nattens yngel
09. Ondskabt
10. Untitled

Vae Victis - Black Fucking Thrash Metal | 2008 | Galgenstrang | CD | Black Thrash Metal

Black fucking Thrash Metal heißt das Debütalbum Vae Victis’ und der Name ist Programm. Die vier Musiker gehen angenehm unzimperlich und direkt zur Sache, so haut schon gleich das erste Stück Born in black voll rein. Nach einer kurz gehaltenen akustischen Einleitung mit Donnergrollen geht’s schnell, treibend und riffbetont zur Sache. Großartige thrashige Riffs, lebendig und spielerisch aber dennoch einprägsam und nicht zu übertrieben, treffen auf schnelle Rhythmen, flüssige Breaks und einen eindringlichen, leicht verzerrten Gesang. Dies trifft nicht nur auf Born in black, sondern auf das gesamte Album zu.

Vae Victis geht in die Vollen und gönnt dem Hörer keine Pause. Die Lieder sind alle um die drei Minuten lang, da sich Vae Victis auf das Wesentliche beschränkt und komplett auf jedwedes ausschmückendes Beiwerk verzichtet.  Dabei kommt natürlich auch das thrashige Oldschool-Gefühl nicht zu kurz, was spielerisch und atmosphärisch gemeint ist, denn Vae Victis bleibt durchgängig eigenständig.
Als Dreingabe gibt es noch einen Livemitschnitt vom Auftritt auf dem Protzen Open Air 2003. Das dort dargebotene hört sich gleichfalls gut und überzeugend an und könnte für den einen oder anderen als Vorgeschmack auf das anstehende Konzert am 24. Januar mit Sargeist und Baptism dienen.

Black fucking Thrash Metal ist ein wunderbares Album, welches gut gespielt, schnell und schön riffbetont ist. Der Name des Albums spricht hier voll und ganz für sich! Wer es sich die CD nicht zulegt, ist selber schuld.


8/10
Aceust

01. Born in black
02. Barfly
03. Bloodlust rhapsody
04. Black fucking Thrash Metal
05. Song of revolt
06. Voices from ther past
07. Attila
08. Serenade de Sade

14.12.2008

The Reckoning - Counterblast | 2008 | Shiver Records | CD | Death Metal

Der belgische Dreier The Reckoning stellte im Sommer mit Counterblast sein zweites Album vor und präsentiert spielfreudigen und abwechslungsreichen Death Metal.  Die Geschwindigkeit ist, wie auch das spielerische Niveau, durchgängig hoch, weshalb Counterblast sehr flüssig ist und man das Album hervorragend zweimal hintereinander hören kann. Das wohl auffälligste Merkmal dabei sind die Gitarren, die stets sehr präsent sind und somit das Geschehen und die Atmosphäre dominieren. Dabei sind zwar auch typische Death-Metal-Riffs zu hören, die sich zu dunklen und kraftvollen Wänden auftürmen. Doch das lebendigere und feingliedrigere Spiel überwiegt eindeutig. The Reckoning arbeitet viel mit flüssigen, facettenreichen und harmonisierenden Melodieführungen, ebenso wurden auch einige Soli eingestreut, was in der Summe dazu führt, dass Counterblast nicht den Eindruck vom trockenden Death-Metal-Gebolze vermittelt. Typisch melodischer Death Metal ist es allerdings auch nicht, dafür sind die hohen Tempi und die Doublebass-Parts zu brachial.

Counterblast ist vor allem ein kraftvolles und treibendes Album, das sehr riffbetont ist und von Anfang bis Ende gleichbleibend zu gefallen weiß. Der einzige Schwachpunkt ist, sofern man es als Schwäche betrachten mag, der Gesang, der nicht so stark verzerrt ist und eine helle Klangfarbe hat. Diese Art des Kreischgesanges würde ich eher einer Black/Thrash-Band zuordnen als dem Death Metal. Gerade auch wegen des Gesanges und der lebendigen, riffbetonten Gitarrenarbeit, wirken vereinzelte Passagen sogar recht thrashig.

Trotzdem bleibt Counterblast unterm Strich ein gelungenes und gutes Album, das spielerisch und strukturell völlig überzeugt. Das Ganze wird dann abschließend noch mit dem nachgespielten Terrorizer-Titel Dead shall rise gekrönt.


7,5/10
Aceust

01. Intro
02. Downward discipline
03. March to your death
04. Heap of wretchedness
05. Hellkind
06. Vermicular
07. Nailed to inquity
08. Level of containment
09. Bleed divine
10. Dead shall rise (Terrorizer Cover)

Eindig - Doodschrift | 2008 | Galgenstrang | CD | Black Metal

Doodschrift ist das Debütalbum von Eindig und bietet der geneigten Hörerschaft negativ aufgeladenen Black Metal der ruhigen und düsteren Art. Neues gibt es dabei nicht zu entdecken, geht das Ganze doch in Richtung Lyrinx, Hypothermia oder auch Nyktalgia. Vor allem der intensive, teils hysterisch verzerrte Kreischgesang erinnert an letztere. Kombiniert wird dieser Kreischgesang mit ruhiger, langsamer und dunkelatmosphärischer Musik.

Extreme Elemente, wie etwa überraschend platzierte Ausbrüche oder gelegentliche schnelle Parts gibt es fast gar nicht. Lediglich in De stem in het donker wird es passagenweise laut und schnell. Ansonsten sind es vor allem atmosphärische und melodische Arrangements und Parts voller Melancholie, die das Erscheinungsbild von Doodschrift prägen. Eindig verwendet hierzu natürlich auch klare und ruhige Akustikpassagen, die der ansonst schroffen Instrumentalisierung etwas Klarheit und Sanftheit verleihen.

Wie gesagt, Doodschrift bietet dem Hörer nichts neues, aber was das Album enthält, kann sich hören lassen und ist für sich genommen überzeugend. Die Harmonien der grell und rau klingenden Gitarren sind sehr solide, teilweise auch richtig gut und unter die Haut gehend. Phasenweise spielt Eindig sehr schön eindringlich, bindet das Schlagzeug laut und präsent ein, was dann wie ein Aufbäumen aus der sonst ruhigeren Melancholie wirkt. Für meinen Geschmack hätte es mehr solcher eindringlichen Momente geben können. Ich habe es immer ganz gerne, wenn solche Musik Gegensätze, Kontraste und Extreme besitzt. Diese sind zwar da, aber gemessen an der Gesamtspielzeit etwas zu geringfügig.

Letztlich ist und bleibt Doodschrift ein grundsolides Debütalbum und gefällt mir besser, als so manch fragwürdiges Demo, irgendeines Einmannprojektes, das versucht, etwas vom derzeitigen Glanz des Depressive Black Metals abzubekommen.


6,5/10
Aceust

12.12.2008

Stormfrost - Detaching From Humans | 2008 | Funeral Moonlight Productions | CD | Black Metal

Detaching from humans beinhaltet nicht nur neues Material, sondern auch das komplette Demo Sons of the hate als Dreingabe. Für mich macht das allerdings keinen Unterschied, da ich das Demo nicht kenne.

Die ersten beiden Lieder der CD sind nicht gerade verheißungsvoll, da Stormfrost den Fehler begeht, den grimmig kalten Black Metal mit einer melodischen Gitarrenspur zu kombinieren. Ich habe nichts gegen gute Melodien, solange diese nicht so spielerisch, lebhaft und wechselhaft sind. Mich erinnert dieses schnelle, melodische Gefrickel immer an den ach so fröhlich wirkenden Folk Metal, den ich gar nicht ertragen kann. Zu diesem unglücklichen melodischen Aspekt gesellt sich dann in War of the winter’s demons dann auch sehr kurzweilig klarer Gesang hinzu. Das Ganze ist etwas schade, da die schnellen und treibenden Passagen mitsamt dem kalten, hasserfüllten Gesang gar nicht schlecht sind. Zeitweise spielt Stormfrost dabei dann auch sehr heftig und brutal auf. Doch wird diese Kompromisslosigkeit dann von melodischen Parts aufgebrochen und zerstört. So viel zu den beiden ersten Liedern.

Mit Those pacts at the cemetery ist das alles schlagartig anders. Es ist, anders als die beiden Lieder zuvor, ein durchgängig schleppend bis mittelschnell gehaltenes Lied, in dem Stormfrost zwar auch harmonisch und melodisch aufspielt, doch sind die Melodien hier einfacher und weniger verspielt, weshalb sie prägnanter und authentischer wirken. Mit Reflecting in solitude folgt dann ein reines Instrumentalakustikstück, das nett und ruhig ist, aber nicht unbedingt hätte sein müssen. Anders ist es da mit dem unmittelbar folgendem Obscure dream, das sehr ruhig, getragen von klaren Gitarren, beginnt. Klare, akustische Gitarren, aber auch verträumte Soli prägen das gesamte Lied. Es ist ein ruhiges und melodisches Lied, begleitet vom verzerrten Kreischgesang, der allerdings gut zum ruhigen Spiel passt.

Das war es dann mit dem neuen Material  von Detaching from humans. Nun geht es mit dem Demo weiter und schon der Anfang von Sons of the hate lässt mich aufhorchen. Denn die Riffs sind einprägsam und fest, keine Spur von melodischem Gefrickel. Allerdings ist dies auch nur in den ersten zwei Minuten so. Dann überkommt es Stormfrost wieder und der Gitarrist drängelt mit seiner nun harmonischer gespielten Gitarre in den Vordergrund. Die Melodieführung hierbei ist zwar nicht ganz so nervig wie am Anfang der CD, jedoch auch nicht wirklich überzeugend. Die eingängigeren Parts stehen Stormfrost einfach besser. Besser wird’s mit Total black thought, das sehr energisch und schnell seinen Lauf nimmt und auch die melodischen Parts machen einen ausgereiften Eindruck. Und auch das abschließende True Black Metal kann sich hören lassen. Es wechseln sich sehr schnelle und harmonische Parts ab, wobei sich manch ein Riff wirklich gut, da eisig anhört.

Detaching from humans ist ein durchwachsenes Werk. Auf der einen Seite hat Stormfrost zwar durchaus gute Ansätze, doch gerade die häufig auftretenden melodischen Komponenten machen diese Ansätze zunichte. Dabei schneidet das ältere Demomaterial besser ab als das neue. Stormfrost muss künftig im Bereich der Gitarren deutlich mehr Klarheit und Eingängigkeit einbringen, sonst verkommen die Italiener leicht zu belanglosem melodischem Black Metal.


5/10
Aceust

01. War of the winter's demons
02. Storm frost demons
03. Those pacts at the cemetery
04. Reflecting in solitude
05. Obscure dream
06. The night in which I was chosen
07. Intro
08. Sons of the hate
09. Total black thought
10. True Black Metal
11. Outro

Funeral Fornication | 2008 | Evil Hate Distro | CD | Black Pagan Metal

Als „Canadian Raw Nordic Pagan Black Metal with Medieval Battle Element” wird Funeral Fornications Debütalbum Murder cult Eidolon beschrieben. Irgendwie stimmt das sogar, da Funeral Fornication vor allem sehr roh spielt. Melodische, mittelalterliche Pagan-Metal-Einflüsse sind zwar ebenfalls vertreten, allerdings in einem gleichfalls überaus rohen Gewand. Auf mich macht das Album daher einen chaotischen sowie auslotenden Eindruck, auf dem das Einmannprojekt experimentiert und probiert, was geht.

Da treffen einerseits sehr rohe und extreme Parts auf verspielte Pagan-Metal-Passagen, die manchmal nur schwer zusammenpassen. Funeral Fornication zieht sein Ding dabei allerdings rigoros und konsequent durch, das muss man anerkennend sagen. Mir gefallen dabei natürlich die rohen und primitiven Black-Metal-Elemente am besten, die wüst und radikal sind. Dies ist vor allem den stark verzerrten Gitarren und dem ebenfalls extrem verzerrten, schon ein wenig künstlich wirkenden, Gesang geschuldet. Phasenweise gibt es auch sehr keyboardlastige Parts oder auch flinke Soli zu hören. Murder cult Eidolon ist ein extrem abwechslungsreiches Album, weshalb es auf mich eben auch chaotisch wirkt. Oft sind aber auch melodische Parts zu hören, die mich schnell nerven, da ich mit diesem Pagan Gedöns mit seinen oftmals allzu fröhlichen Melodien einfach nichts anfangen kann. Deshalb machen mir diese Wechsel zwischen extrem rohen Black Metal und den harmonischen Pagan/Mittelalter-Passagen auch ganz schön zu schaffen. Hinzu kommt dann letztlich auch der Drumcomputer, der vor allem während der eingängig schnellen Parts sehr künstlich wirkt.

Mir gefällt Murder cult Eidolon nicht. Die reichhaltige Abwechslung und Verbindung zwischen extrem rohen und den melodischen Elementen passt meiner Meinung nach nicht zusammen und ist deshalb sehr schnell, sehr anstrengend.


4/10
Aceust

01. Armageddon arrives
02. Riding in the north
03. In league with wolves
04. Checkmate in blood
05. Winter wraiths
06. Becumming the nunrapist
07. Panzers from hell
08. Reap of martyrs
09. Counterparts
10. Upon many an altar of decay
11. On a trollbridge I fought
12. Limbonic winds

07.12.2008

Mordgrim - Flesh And The Devil | 2007 | Funeral Moonlight Productions | CD | Black Metal

Nach einer Split und drei Demos ist das 2007 veröffentlichte Flesh and the devil das Debütalbum des schwedischen Duos Mordgrim, welches inzwischen den Bandnamen änderte und nun unter Old Bones sein Unwesen treibt. Auf Flesh and the devil spielt Mordgrim auf angenehme Art und Weise grimmig anmutenden und teilweise schön rumpelnden Black Metal. Die Lieder sind alle so zwischen drei und vier Minuten lang und versprechen trotz des traditionellen und rohen Black Metals ein gewisses Maß an Vielschichtigkeit.

Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf den Gesang, der kehlig und etwas rauchig klingt und mich mehr als einmal an den Gesang von Imperial (Krieg, Weltmacht) erinnert. Zu dem Gesang passt auch die rumpelnde Spielweise, die sich vorzugsweise aus mittelschnellen Tempi zusammensetzt. Das Schlagzeug klingt sehr natürlich, wird vielfältig gespielt und das Becken ist oft peitschend zu hören, weshalb sich die Rhythmen trotz des Hanges in Richtung schleppend, oftmals antreibend anhören. Und auch die Gitarrenarbeit ist sehr ordentlich, sowohl die Riffs als auch den Klang betreffend. Mordgrim schüttelt einfache, aber prägnante und einprägsame Riffs aus dem Ärmel, die das Ganze wohlig abrunden.

Flesh and the devil beinhaltet absolut nichts Neues oder Überraschendes. Stattdessen wird hier dem traditionellen old school Black Metal gefrönt. Es macht einfach Spaß die Platte laufen zu lassen und den rumpelnden, grimmigen Klängen zu lauschen.


7/10
Aceust

01. Intro
02. Flesh and the devil
03. Beacons of disease
04. The man who made a monster
05. The gift of torture
06. Scrape the bowels
07. Spirituall cleansing
08. Beaten, bled and bruised
09. Silence the breathing