Forest
of souls ist das erste Demo von Dhaubgurz, einer spanischen Ein-Mann-Band.
Gleich von Begin an fällt auf, dass das Demo einen sehr ordentlichen
Klang hat, der teilweise sehr kräftig ist und beim Hören nicht
unbedingt vermuten lässt, es mit einem Demo zu tun zu haben. Die drei
Titel von Forest of souls (ohne Outro) sind in einem schnellen treibenden
Grundgerüst gebettet das von einigen interessanten und netten Verzierungen
begleitet wird. Insbesondere die Saiteninstrumente betreffend, sind die
Lieder sehr interessant und gut gestaltet worden. Es bleibt nie bei ein
paar wenigen sich abwechselnden Griffen und Akkorden sondern Spielfreude-
und Verständnis an der Gitarre sorgen für eine vielschichtige
Atmosphäre. Das Schlagzeug kann sich auch hören lassen, es ist
nicht einfach nur ein Taktgeber der simpel gehalten im Hintergrund steht.
Dafür hat es teilweise viel zu sehr an Durchschlagskraft und schürt
maßgeblich das aggressive Potential von Dhaubgurz durch verschiedene
Tempi und Rhythmik innerhalb der einzelnen Titel.
Für ein erstes eigenes Demo, kann sich Forest of souls ganz
eindeutig sehen und hören lassen. Die Lieder haben eigene Ideen die
gut umgesetzt wurden und so darf man auf jeden Fall gespannt sein, ob sich
der richtige Weg von Dhaubgurz auf der nächsten Veröffentlichung
in die richtige Richtung beibehalten wurde.
01. The battle of the infernal
souls
02. In the presence of the shadows
03. The return of the mighty darkness
04. Outro
09.04.2004
07.04.2004
Desaster - Brazilian Blitzkrieg Blasphemies | 2004 | Mutilation Records | Vinyl / CD | Black / Thrash Metal
Nach diversen Jahren
und Veröffentlichungen gibt es nun endlich auch mal ein Live-Album
von Desaster. Dass sie es verstehen, mitreißend und überzeugend
live auf der Bühne zu spielen dürfte jedem bekannt sein, der
sie mal auf einem der unzähligen Konzerte gesehen hat. Neben alten
und bekannten Liedern beglücken uns die Koblenzer auch mit einem
neuen Titel, vom nächsten Desaster-Album, Ghouls to strike.
Brazilian Blitzkrieg blasphemies ist ein durch und durch gelungenes
Live-Album. Der Klang ist sehr gut, auch wenn die tiefen Töne manchmal
zu kräftig sind wenn man die Anlage etwas lauter aufdreht. Besonders
positiv an der Scheibe ist, dass die Ansagen von Sataniac zwischen den
Liedern nicht raus geschnitten wurden sondern komplett auf dem Tonträger
enthalten sind. Es wurde quasi das gesamte Konzert auf CD gepresst ohne
im Nachhinein die Titel für die CD zu zerschneiden. Das sorgt natürlich
für eine wohlige Livestimmung daheim, auch wenn das brasilianische
Publikum vielleicht etwas zu leise ist.
Brazilian Blitzkrieg blasphemies ist ein wunderbares Live-Album, Desaster tragen ihre Stücke sehr professionell vor und transportieren die Stimmung der Stücke sehr gut. Die Scheibe dürfte für jeden Anhänger der Band wohl ein absolutes Muss sein. Mit einer gesamten Spieldauer von über 70 Minuten ist das Hörvergnügen auch von einer stattlichen Ausdauer.
01. Skyline in flames
02. In a winter battle
03. The swords will never sink
04. Desaster - Brazilian Blitzkrieg blasphemies
05. Symphony of vengeance
06. Devil's sword
07. Tyrants of the netherworld
08. Nighthawk
09. Ghouls to strike
10. Fields of triumph
11. Teutonic steel
12. Hellfire's dominion
13. Necrolord
14. Necropolis kathargo
15. Metalized blood
16. Witchcraft
Brazilian Blitzkrieg blasphemies ist ein wunderbares Live-Album, Desaster tragen ihre Stücke sehr professionell vor und transportieren die Stimmung der Stücke sehr gut. Die Scheibe dürfte für jeden Anhänger der Band wohl ein absolutes Muss sein. Mit einer gesamten Spieldauer von über 70 Minuten ist das Hörvergnügen auch von einer stattlichen Ausdauer.
01. Skyline in flames
02. In a winter battle
03. The swords will never sink
04. Desaster - Brazilian Blitzkrieg blasphemies
05. Symphony of vengeance
06. Devil's sword
07. Tyrants of the netherworld
08. Nighthawk
09. Ghouls to strike
10. Fields of triumph
11. Teutonic steel
12. Hellfire's dominion
13. Necrolord
14. Necropolis kathargo
15. Metalized blood
16. Witchcraft
04.04.2004
Deathchain - Deadmeat Disciples | 2004 | Dynamic Arts Records | CD | Death Metal
Nachdem
die Finnen sich 1997 unter dem Namen Winterwolf gegründet hatten
und zwei Demos veröffentlichten gab es in der Folgezeit Umbesetzungen
und den neuen Namen Deathchain unter dem nun auch das erste Album
auf die Hörerschaft losgelassen wird. Losgelassen wird es im wahrsten
Sinne des Wortes, denn Deadmeat disciples ist eine explosive Mischung
des Thrash- und Death Metals. Stilistisch durchaus mit Under the blade
von Defleshed zu vergleichen. Mindestens genau so impulsiv wie auch
intensiv geht das Quintett hier an die Sache heran. Ständig in Bewegung,
Geschwindigkeitswechsel, Breaks und ein sehr abwechslungsreiches Riffing
wo auch die Soli nicht zu kurz kommen. Die einzelnen Titel sind anstandslos
umgesetzt geworden, gekonnt arrangiert und verlieren sich nicht in einem
langweilig werdenden Gebolze mit minimalem Einsatz an den drei Saiteninstrumenten.
Deathchain verstehen es voll und ganz, die ehrfürchtige Stimmung
des Metals in ihrer Musik zu transportieren und wirken dabei aber niemals
wie eine ideenlose Band die altbewährtes neu aufwärmt. Solche
Erscheinungen wie Deadmeat disciples brauchen und leben von einer
kräftigen und druckvollen Produktion, die haben Deathchain mit
ihrem Debut auch. Können die Finnen ihr Material live genau so antreibend
und mitreißend in Szene setzen wie im Studio, ist mit Deathchain eine
Band entstanden die die Meute vor der Bühne in ein wildes Inferno verwandeln
kann.
Deadmeat disciples ist ein mehr als gelungenes und furioses Werk geworden, das jedem das Herz erwärmen dürfte der es versteht sich an den Elementen des Metals zu erfreuen.
01. Chaos wartech
02. Rabid vultures
03. Poltergeist (The nemesis)
04. March of the thousand legions
05. Carnal damage
06. Undertaker
07. Skeletal claws
08. Carrier of pestilence
09. Deadmeat disciples
Deadmeat disciples ist ein mehr als gelungenes und furioses Werk geworden, das jedem das Herz erwärmen dürfte der es versteht sich an den Elementen des Metals zu erfreuen.
01. Chaos wartech
02. Rabid vultures
03. Poltergeist (The nemesis)
04. March of the thousand legions
05. Carnal damage
06. Undertaker
07. Skeletal claws
08. Carrier of pestilence
09. Deadmeat disciples
03.04.2004
Daemonlord - The End Of The Era | 2004 | Ketzer Records | Vinyl | Black Metal
Die
Bands der iberischen Halbinsel scheinen eine besondere Vorliebe für
ungewöhnliche, seltsame und extreme Gesangsstimmen (Inner Helvete,
Cryfemal, Primigenium) zu haben. Dieser Fall trifft auch auf
die spanische Band Daemonlord zu, die gerade über Ketzer Records
eine Neuauflage des 2000er Demos The end of the era mit zwei zusätzlichen
Titeln auf einem 12" Vinyl veröffentlicht haben. Wie bereits in
der Einleitung erwähnt, ist der Gesang das auffälligste Merkmal
von The end of the era. Er wirkt stark verzerrt, etwas bizarr und
ist mehr dabei gesprochen als gesungen. Dieser bizarre, verzerrte Effekt
kommt vielleicht daher, dass zwei oder mehrere Gesangsspuren übereinander
gelegt wurden. Wichtig für die Scheibe ist wohl der Umstand, inwieweit
man sich als Hörer mit dieser Gesangsauslegung zurecht kommt und sich
mit ihr anfreunden kann. Denn um einen Zugang zur Platte zu bekommen, muss
einem der Gesang vertraut sein. Musikalisch ist The end of the era
eine Mischung aus schnellen und mittelschnellen Passagen die von abwechselnden
und verschiedenen Gitarrenmelodien begleitet werden. Trotz des gewissen
Grundtempos wirken Daemonlord aber nicht aggressiv oder brutal. Im
Gegenteil, gerade wenn es etwas langsamer ist und die teilweise recht klaren
Melodien im Vordergrund stehen, entsteht eine eher gedämpfte und bedrückende
Atmosphäre.
Nach mehrmaligen Anhören hat die Platte durchaus ihren eigenen Reiz und einige interessante Aspekte die durch das Songwriting und die Arrangements entstehen, nichts desto trotz ist The era of the end aber auch kein Knaller der vom Hocker reißt. Jedoch handelt es sich hierbei im Grunde um ein Demo, und Demos sind ja im seltensten Fall wahrhaftige Meisterwerke geschmiedeter Klangkunst. Die MLP ist auf 500 Kopien limitiert.
01. Intro
02. Other existence
03. My word
04. The restoration of the dark earth
05. A quest, the search
06. The towers of griefdoom
Nach mehrmaligen Anhören hat die Platte durchaus ihren eigenen Reiz und einige interessante Aspekte die durch das Songwriting und die Arrangements entstehen, nichts desto trotz ist The era of the end aber auch kein Knaller der vom Hocker reißt. Jedoch handelt es sich hierbei im Grunde um ein Demo, und Demos sind ja im seltensten Fall wahrhaftige Meisterwerke geschmiedeter Klangkunst. Die MLP ist auf 500 Kopien limitiert.
01. Intro
02. Other existence
03. My word
04. The restoration of the dark earth
05. A quest, the search
06. The towers of griefdoom
02.04.2004
Deathspell Omega - Si monvmentvm reqvires, circvmspice | 2004 | Norma Evangelium Diaboli| CD / Vinyl | Black Metal
Nach
mehreren Split-Veröffentlichungen und zwei Alben, haben die Franzosen
über die junge Plattenschmiede aus ihrem Heimatland, nun das dritte
Album fertiggestellt und publiziert. Dem ersten Eindruck nach, haben sich
Deathspell Omega aber gewandelt, leicht verändert, gerade was
den Bereich des Gesangs angeht, muss man sich neu einstellen. Gar nicht
so einfach wenn man das alte Material kennt und es schätzen gelernt
hat. Um gleich mal bei der Gesangsstimme zu bleiben. Sie ist relativ flach
und kraftlos ausgefallen, wirkt neben der Klangkulisse einfach langweilig
und wenig aussagekräftig. Für mich das große und entscheidende
Manko von Si monumentum requires circumspice. Denn vom Gesanglichen
ein mal abgesehen, haben Deathspell Omega nicht mit sich lumpen lassen.
Im Vergleich zu den bisherigen Veröffentlichungen ist die Produktion
besser ausgefallen, das Schlagzeug besitzt mehr Druck und die Spuren sind
klarer abgemischt so das insgesamt ein klarerer Klang entstanden ist, bei
dem sich die einzelnen Instrumente deutlich voneinander getrennt, heraushören
lassen.
Das Material auf der neuen Platte ist auch um einiges vielschichtiger ausgefallen als das bisher gewohnte. Immer mal wieder gibt es ruhigere Instrumentalstücke mit religiösen Chorgesängen im Hintergrund. Aber auch sonst ist Si monumentum requires circumspice keine eintönige Erscheinung, die zumeist längeren Lieder weisen ein überlegtes Songwriting auf und das bekannte und bewährte Geschick im Umgang mit den Gitarren gefällt und überzeugt auch auf dem dritten Album. Insgesamt bewegen sich Deathspell Omega in einem abwechslungsreichen Rahmen, viele Geschwindigkeitswechsel sind enthalten und egal ob es gerade langsam oder antreibend schnell ist, monoton und eintönig wird es nicht. Mit über 77 Minuten Spielzeit ist es ein sehr langes Album, welches als CD und DLP erhältlich ist.
01. First prayer
02. Sola fide I
03. Sola fide II
04. Second prayer
05. Blessed are the dead whiche dye in lorde
06. Hetoimasia
07. Third prayer
08. Si monumentum requires circumspice
09. Odium nostrum
10. Jubilate deo (O be joyful in the lord)
11. Carnal malefactor
12. Drink the devil's blood
13. Malign paradigm
Das Material auf der neuen Platte ist auch um einiges vielschichtiger ausgefallen als das bisher gewohnte. Immer mal wieder gibt es ruhigere Instrumentalstücke mit religiösen Chorgesängen im Hintergrund. Aber auch sonst ist Si monumentum requires circumspice keine eintönige Erscheinung, die zumeist längeren Lieder weisen ein überlegtes Songwriting auf und das bekannte und bewährte Geschick im Umgang mit den Gitarren gefällt und überzeugt auch auf dem dritten Album. Insgesamt bewegen sich Deathspell Omega in einem abwechslungsreichen Rahmen, viele Geschwindigkeitswechsel sind enthalten und egal ob es gerade langsam oder antreibend schnell ist, monoton und eintönig wird es nicht. Mit über 77 Minuten Spielzeit ist es ein sehr langes Album, welches als CD und DLP erhältlich ist.
01. First prayer
02. Sola fide I
03. Sola fide II
04. Second prayer
05. Blessed are the dead whiche dye in lorde
06. Hetoimasia
07. Third prayer
08. Si monumentum requires circumspice
09. Odium nostrum
10. Jubilate deo (O be joyful in the lord)
11. Carnal malefactor
12. Drink the devil's blood
13. Malign paradigm
De Lirium's Order - Victim No. 52 | 2004 | Woodcut Records | CD | Death/Thrash Metal
Victim no. 52 ist
das intensive Debut dieser finnischen Death / Thrash Band. Die zehn Stücke
sind deshalb intensiv, da De Lirium's Order stets lebendig und
aktiv an ihren Instrumenten aufspielen, es immer etwas zu hören und
zu entdecken gibt, man sich niemals einem Stillstand ausgesetzt fühlt.
Das Quartett das sich dahinter verbirgt, hat sehr überwältigendes
Material geschrieben und dieses ebenso überzeugend und verführerisch
umgesetzt. Aggressiv treibende Strecken sind genau so ein selbstverständlicher
Bestandteil wie die vielen thrashigen Einlagen an den Stromgitarren. Victim
no. 52 ist ein technisches Album, doch haben De Lirium's Order
gut darauf geachtet den technischen Raffinessen nicht den fließenden
Spiel- und Hörspaß zu opfern. Es vergeht kein Lied auf der
CD, der nicht mitreißend ist. Dank der sehr guten und kraftvollen
Produktion kommt die perfekte Beherrschung der Instrumente voll zur Geltung.
Es macht einfach Spaß zuzuhören welche Melodien und Rhythmen
sie ihnen entlocken. Die Finnen beherrschen sowohl die eingängig
brutalen Attacken genau so wie die sehr lebendigen und spielerischen Passagen.
Victim no. 52 ist ein sehr starkes Debut, das die Messlatte für
folgende Veröffentlichungen sehr hoch legen wird. Ich halte mich
ja mit Kaufempfehlungen sehr zurück, doch dieses Mal muss ich eine
Ausnahme machen. Wem der Metal durch die Gefäße fließt,
der sollte sich diese Scheibe unbedingt zulegen. Mit von der Partie als
Sänger ist übrigens Corpse von Deathchain.
01. Sanctuary of incineration
02. Abomination
03. The art of butchering
04. Masterpiece of a morbid mind
05. Victim no. 52
06. Through the eyes of a murderer
07. Nightmare in apartment 213
08. Dr. Delirium orders: Suffering
09. Pathologist's perverse fantasies
10. The sunrise
01. Sanctuary of incineration
02. Abomination
03. The art of butchering
04. Masterpiece of a morbid mind
05. Victim no. 52
06. Through the eyes of a murderer
07. Nightmare in apartment 213
08. Dr. Delirium orders: Suffering
09. Pathologist's perverse fantasies
10. The sunrise
Darkthule - Beyond The Endless Horizons | 2004 | Battlefield Records | CD | Black Metal
Nach einigen Demobändern
ist Beyond the endless horizons nun die erste CD-Publikation dieser
griechischen Ein-Mann-Gruppe. Die Richtung in die Darkthule wandern
ist eindeutig wie einfach: eingängiger, mit schnellem Grundtempo
untermauerter Black Metal mit einem gewissen ideologischem Hintergrund.
Die Eingängigkeit von Darkthule ist recht überzeugend,
das simpel gespielte Schlagzeug (es kann ein programmiertes Schlagzeug
sein) dient faktisch nur als Taktgeber. Die Atmosphäre wird zur Gänze
vom markanten Gesang sowie den einfachen und sich zumeist wiederholenden
Riffs erzeugt. Die grell gestimmten Gitarren erzeugen eine interessante
Klangwand neben dem stampfenden Takt, ihre Spuren überlagern sich
zum Teil und sie vermischen miteinander. Die Stimme von Moros, ist kehlig,
warm und lebendig und erhebt sich manchmal über die Instrumente,
allerdings enthält Beyond the endless horizons relativ wenig
Text sodass die gesangliche Leistung nur in einem bestimmten Ausmaß
präsent ist.
Beyond the endless horizons ist eine lohnenswerte Veröffentlichung des hellenischen und ungeschliffenen Black Metals.
01. Wonddering through vales and vast spellbound woods
02. Revealment of the cosmic harmony
03. Heathenish wrath
04. The lightning and the sun
05. Beyond the endless horizons
06. Risorgimento
Beyond the endless horizons ist eine lohnenswerte Veröffentlichung des hellenischen und ungeschliffenen Black Metals.
01. Wonddering through vales and vast spellbound woods
02. Revealment of the cosmic harmony
03. Heathenish wrath
04. The lightning and the sun
05. Beyond the endless horizons
06. Risorgimento
01.04.2004
Dark Tribe - In Jeraspunta / Die Rückkehr der tollwütigen Bestie | 2004 | Black Hate | CD | Black Metal
In Jeraspunta – Die Rückkehr der tollwütigen Bestie ist nach Geboren an den Ufern des Wahnsinns bereits das zweite Album von Dark Tribe und hat es voll und ganz in sich. Sofort mit dem ersten Titel Nothing as darkness
wird unmissverständlich klar gemacht, dass es sich hierbei um
schonungslosen und heftigen Black Metal handelt, der getrieben ist von
wahnsinniger Eleganz und hasserfüllten Takten. Obwohl es nicht vom
ersten bis zum letzten Titel durchgehend schnell und brachial ist,
versprühen Dark Tribe aber dennoch mit jeder Sekunde
Musik ein intensives und unheilvolles Gefühl sowie ständige Brutalität
und Aggression. Dazu muss man sich nur The unknown light anhören,
der irre Gesang, der phasenweise wie in hysterische Anfälle
auszubrechen scheint, und die hellen Gitarren dazu. Ein apokalyptisches
Bild wird dort gezeichnet, zumal durch die Taktwechsel und die
unterschiedlichen Spielweisen der Gitarren manchmal ein disharmonischer
Eindruck entsteht.
In Jeraspunta – Die Rückkehr der tollwütigen Bestie ist zwar zu großen Anteilen laut und heftig, dennoch gibt es aber auch vereinzelte ruhigere und harmonische Momente die allerdings ebenfalls eine dunkle Stimmung in sich tragen. Es ist ein äußerst überzeugendes Album geworden. Nicht nur weil es absolut eigenständig ist sondern vor allem auch, weil es einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlässt, die Vertonung von Aggression und Wahnsinn wunderbar gelungen ist und einigen Hörern sicherlich Kopfschmerzen bereiten wird.
01. Nothing as darkness
02. The seed
03. The unknown light
04. Crimson storm
05. Iron grave
06. Burning hate
07. The seed is rising
08. Die Rückkehr der tollwütigen Bestie
09. In Jeraspunta
In Jeraspunta – Die Rückkehr der tollwütigen Bestie ist zwar zu großen Anteilen laut und heftig, dennoch gibt es aber auch vereinzelte ruhigere und harmonische Momente die allerdings ebenfalls eine dunkle Stimmung in sich tragen. Es ist ein äußerst überzeugendes Album geworden. Nicht nur weil es absolut eigenständig ist sondern vor allem auch, weil es einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlässt, die Vertonung von Aggression und Wahnsinn wunderbar gelungen ist und einigen Hörern sicherlich Kopfschmerzen bereiten wird.
01. Nothing as darkness
02. The seed
03. The unknown light
04. Crimson storm
05. Iron grave
06. Burning hate
07. The seed is rising
08. Die Rückkehr der tollwütigen Bestie
09. In Jeraspunta
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