20.08.2002

Sanguis - Chaosgate Guardians | 2002 | Supreme Chaos Records | CD | Black Metal

Mit Chaosgate guardians haben die Österreicher Sanguis ende 2002 das erste Album veröffentlicht. Zuvor war 2000 das Demo Mortal art of blood entstanden. Gleich zu Beginn macht einem die Band unmissverständlich klar womit man es zu tun hat. Rasender und technischer Black Metal in ausgereifter Machart. Zart wird man zwar an Dark Funeral erinnert, doch dies verflüchtigt sich alsbald. Denn um eine direkte Parallele zu ziehen sind Sanguis zu eigenständig vom Klang aber auch vom Songwriting. Trotz dem durchgehenden, rapiden Grundtempo erliegt die Band nicht einer lähmenden Eingängigkeit und Lethargie. Ohne kitschig oder klischeehaft zu wirken haben die Vier, den acht Titeln, Gefühl, Melodie und Atmosphäre verliehen. Auf eine Art und Weise die nicht die Gewalt und Härte der Musik in Frage stellt sondern dem Ganzen abrundend eine Aura verleiht. Da liegen auch die Stärken von Sanguis enthalten. Die technischen Fertigkeiten an den Instrumenten sind die Vorraussetzung dafür, gekonnt und gut platziert gemächlichere Momente in die Liedstruktur einzufügen.

Wie es bei einer solchen Form des Black Metals sein sollte, stimmt der Klang und die Produktion. Chaosgate guardians ist sauber und klar produziert und abgemischt. Zwar wirkt das Schlagzeug manchmal ein wenig zu matt, etwas mehr Druck hätte nicht geschadet - aber man sollte dabei auch nicht vergessen das es sich hierbei immerhin um ein Debut handelt. Dafür fallen die Gitarren umso positiver aus. Der Klang ist auf der einen Seite sehr hörenswert und auf der anderen Seite werden sie ebenso gut gespielt und eingesetzt. Ganz gleich ob im hohen Tempo oder bei einem kurzen, akustischen Moment.

Insgesamt ein gutes und gelungenes Album dass seine Qualitäten nicht unbedingt sofort beim ersten Hören vermittelt sondern eher beim bewussten (mehrmaligen) anhören des ganzen Albums.

01. Burden of heritage
02. Towards the stormgates
03. Chosen by the she-corpse
04. Autumn emperor
05. Reincarnation manifesto
06. Farewell wayfarer
07. Of solitude and cosmic streams
08. Nocternity

16.08.2002

Rotting Christ - Genesis | 2002 | Century Media | CD | Black Metal

Rotting Christ sind zurück. Und wie sie das sind. Man traut seinen Ohren kaum. Besonders wenn man die Band seit den Anfangstagen kennt und das musikalische Treiben mehr oder weniger aufmerksam verfolgt hat. Selbst der alte (und geniale) Schriftzug schmückt den neuen Tonträger. Doch nicht zu früh gefreut: Ein Meisterwerk wie Thy Mighty Contract ist Genesis stilistisch her nicht. Erwartet wird dies aber wohl auch niemand haben. Dennoch ist das neue Album der Griechen eine erhebliche Besinnung und musikalische Verbesserung. Die experimentiellen Zeiten scheinen nun endgültig vorbei. Zwar blieben Rotting Christ auf all ihren gemächlichen und progressiven Alben wie Khronos oder A dead poem immer sich selbst treu - doch nun stehen sie ganz eindeutig wieder für Härte und Aggressivität.
Die Lieder sind überwiegend durch eine grundlegende Schnelligkeit geprägt und mit den legendären und typischen Riifs gepaart. Das ist nach den letzten Veröffentlichungen der Band etwas neues. Doch auch von den lascheren und ruhigeren Alben wurde etwas übernommen. Und genau diese Mischung aus den Zutaten der älteren und längst in langer Vergangenheit zurückliegenden Tagen sowie aus den neueren - ungeliebten - Stilelementen, wie die klareren Gesänge und elektronische Spielereien á la Hymnen und sanften spherischen Klängen machen das Album zu dem was es ist: Ein sehr intensives Klangfeuerwerk mit wohliger Härte und Intensität. Rotting Christ haben all ihre Vorteile in Genesis vereint und komprimiert. Das Album besticht durch eine durchgehende und ergreifende Atmosphäre die aus dem herovrragendem Songrwritung und der Abwechslung resultiert.

Die Titel wurden sehr klar, sauber und druckvoll produziert was dem Hörvergnügen nur zur gute kommt und vor allem die Musik bereichert. Denn Rotting Christ gehen hier sehr technisch ans Werk was ihnen auch perfrekt gelungen ist. Harte und aggressive Parts weichen seichteren Passagen mit variierten Gesängen - die typischen Riffs sind ebenso zu vernehmen wie auch sehr ruhige Soli. Jedoch wird nichts davon übertrieben oder überproportional eingesetzt oder in den Vordergrund gedrängt.
Man kann ruhig sagen das für die Griechen eine dritte Ära begonnen hat. Genesis ist das Tor zu einem neuen Kapitel der Bandgeschichte. Und diese wird - wenn es so weiter geht - überaus erfolgreich werden. Denn dies kann nur eine logische Konsequenz aus diesem überaus guten Album sein. Da wundert es mich fast schon ein wenig, das Century Media dabei mitgemacht hat. Vielleicht besinnt man sich auch dort endlich eines besseren.

Ich denke, für Leute die Rotting Christ erst mit Alben wie A dead poem oder Sleep of angels kennengelernt haben wird der neue Silberling nicht mehr so ein Leckerbissen wie noch bis zur Khronos , sein. Für alle anderen dagegen aber schon. Musikalisch ist Nemesis einfach ein überaus gelungenes Album mit griechischem Flair alter Rotting Christ und aggressiver Härter des neues Jahrtausends.

1. Deamons
2. Lex Talionis
3. Quintessence
4. Nightmare
5. In Domine Sathana
6. Release Me
7. The Call Of The Aethyrs
8. Dying
9. Ad Noctis
10. Under The Name Of The Legion

13.08.2002

Primigenium - Intolerance | 2002 | Drakkar Productions | CD | Black Metal

Primigenium aus Madrid (Spanien) gibt es bereits seit 1992. Mit Intolerance ist nun endlich nach einigem Hin und Her und diversen EPs das zweite Album erschienen. Der Titel des Werks ist mehr als selbsterklärend. Die acht Stücke sind barbarischer und grimmiger Black Metal ("Pure black fucking Metal" halt...) die musikalischer Verweichlichung gegenüber keine Spur von Toleranz offenbaren. Trotz dieser klaren (und gesunden) Einstellung verkommt das Album aber nicht zu einer gewöhnlichen und durchschnittlichen Veröffentlichung wie sie zig mal im Monat erscheint. Primigenium verstehen ihr Handwerk und verleihen dem eigenen Liedgut einen eigenen Charakter. Die Lieder sind nicht durchgehend so eingängig wie es zu erst erscheint. Das Songwriting achtet neben der grimmigen Natur auch sehr auf den Metal in den Gitarren und der Spielweise des Schlagzeugs. So bekommt Intolerance eine eigene Atmosphäre von den zwei Spaniern. Allerdings liegt dies nicht ausschließlich an den Griffen oder Rhythmuswechsel sondern auch an der Gesangsstimme die sehr eigenständig, grell und auch brutal klingt so das man regelrecht die Anstrengung der Stimmbänder erkennen vermag. Diese ganzen Attribute und die achtenswerte Portion "Pure black fucking Metal" machen das Album zu einem guten und gelungenem Wert im Bereich des Black Metals.

01. Pure black fucking Metal
02. For I am death
03. Intolerance
04. There where we will have to rise...
05. Essential chaos
06. Satanic truth
07. Demoniac
08. Theatre of souls

08.08.2002

Opera IX - Maleventum | 2002 | Avantgarde Music | CD | Black Metal

Maleventum steht ganz im Zeichen von Opera IX. Black Metal voller Okkultismus und alten Mythen. Die Italiener setzen das Album furios in Szene. Lange Lieder die sehr abwechslungsreich sind und das volle Können der Band beweisen welches sie ja schon eindrucksvoll auf den Vorgängeralben vorstellten. Allerdings scheinen Opera IX bereits bei The Black Opera auf ihrem schöpferischen Höhepunkt angekommen zu sein. So stellt Maleventum keine Steigerung dar. Es siedelt sich auf einem ähnlich hohem Level und Niveau an. Allerdings hat Sängerin Cadaveria die Band verlassen, und so müssen Opera IX mit einem neuen Sänger auskommen, der seine Sache aber meisterhaft geklärt hat. Ein gelungener Ersatz, und man muß schon genau hinhören um zu erkennen, das nicht mehr Cadaveria ihre Stimme leiht.

Maleventum ist ein Album das wohl alle Stilelemnte des Black Metals gekonnt vereint. Symphonische und langsame Passagen sind genauso auf dem Album enthalten wie brachiale kriegerische Stimmungen die einen einfach nur aggressiv werden lassen. Was zum Teil natürlich auch an der wahnsinngen Stimme der Sängerin liegt. Die Italiener haben hier ein gutes und beständiges Album produziert das sich vor nichts verstecken brauch. Weder vor den großen Bands im Bereich des Black Metals, aber auch nicht - was viel wichtiger ist - ebenfalls nicht vor den etablierten Bands im Untergrund.

01 - Maleventum
02 - Princess of the ancient
03 - Unearted arcana
04 - In the dark I found the reflections
05 - Muscaria
06 - Forgotten goods
07 - In the raven's eye

Odal - Sturmes Brut | 2002 | Christhunt Productions | Vinyl | Black Metal

Nach schon bisherigen genialen Veröffentlichungen, wie etwa beispielsweise die furiose EP Traitor kommt nun ein vollständiges Album von Odal. Und es ist gewiß nicht minder grandios wie die bisherigen Werke der Band. Schon zugleich nachdem das Intro ausgeklungen hat, und somit das erste eigentliche Lied seinen Lauf nimmt, weiß man womit man es zu tun hat und wofür Taaken mit Odal steht. Nämlich für einwandfreien und sehr ergreifenden Black Metal aus deutschem Lande. Und das nicht wie auf eine herkömmliche Art und Weise indem versucht wird mit politischen Idealen aufmerksam zu machen sondern ganz schlicht und einfach mit der aufopfernden Ehrlichkeit der Klänge. Es ist nicht unangebracht, wenn man bei den Liedstücken von Odal von der Liebe zur Musik spricht. Denn diese tiefe Verbundenheit zu dem was Taaken da bewerkstelligt, kann man in jeder Sekunde von Sturmes Brut heraushören und auch ebenso intensiv daran teilhaben.

Besonders ergreifend erscheinen die Gitarrenrhythmen und Riffs. Ähnlich erging es mir schon bei Traitor, welches mich wochenlang fesselte. Umso erfreulicher ist es da auch, das mit diesem neuen Album direkt weiter geknüpft wird und man sich nicht mit Versuchen herumgeschlagen hat. Denn für mich haben Odal sich in eine Niesche der deutschen Black Metal Kultur niedergelassen die bisher unbesetzt war. Sturmes Brut steht nämlich schöpferisch dafür, das es auch in Deutschland durchaus mehr als nur sehr guten Black Metal gibt, geschaffen aus einer autarken und tiefgreifenden Verbundenheit und Verpflichtung zur Musik, was den Leuten nur zu gute kommt, die dies zu schätzen wissen.

Auf einzelne Lieder näher einzugehen bringt nicht viel. Denn jedes Lied dieses Werkes spricht für sich und somit auch Bände. Es sind Lieder von brennender Leidenschaft und tiefsitzender Verachtung über all jene, die niemals auch nur annähernd begreifen werden was diese Art von Musik bedeutet.
Somit stellt Sturmes Brut schon jetzt als eines der besten Alben in diesem Jahr dar.

01 Einklang
02 Traum von Finsternis
03 War
04 A New Beginnig
05 Shadows of Doom
06 Sturmes Brut
07 Ausklang
08 Leichenfeier (Vinyl Bonus)

Obscenity - Cold Blooded Murder | 2002 | Morbid Records | CD | Death Metal

Obscenity sind wieder da. Gleich, nachdem das Intro verklungen ist zeigen die deutschen Todesmetaler eindrucksvoll, daß man auch noch nach 13 Jahren Bandgeschichte brutalen und druckvollen Death Metal spielen und zelebrieren kann. Glücklicher Weise erkennt man sofort beim ersten Hören, daß es sich hierbei um Obscenity handelt. Die speziellen Riffs werden nach wie vor mit in die Musik eingebunden, und auch die bissigen Vovals sind erhalten geblieben, auch wenn die Stimme insgesamt etwas steriler als auf Intense wirkt, und dadurch auch einen leicht tieferen Touch bekommt. So bleibt doch die Musik nach wie vor aggressiv und direkt. Doch fehlen trotz der ausgeglichenen Lieder herausragende Kracher wie sie zuvor noch mit Bleed for me und Ripping your torso enthalten waren. Dafür erhält man allerdings ein vor Kraft strotzendes Album das vor allem durch Kontinuität auf hohem Niveau besticht. Höhepunkte werden allerdings nicht geboten, wie es aber auch keine Schwächen gibt.

Ein beständiges Death Metal Album aus deutschem Lande.

01 - Intro
02 - The arrival
03 - Caught in life
04 - My dark one
05 - Alien hand syndrome
06 - Sleepwalker
07 - Blessed by nature
08 - Soulpain

26.07.2002

Nocte Obducta - Galgendämmerung - Von Nebel, Blut und Totgeburten | 2002 | Grind Syndicate Media | CD | Black Metal

Da ist nun wieder so eine Band die schon allein von den Namen der Alben her ein Kopfschütteln verursacht. Nocte Obducta haben ein neues Album. Wenn ich mir so die Namen des Albums anschaue, weiß ich nicht so recht ob ich lachen oder weinen soll. Wenn ich nicht wüsste was mich musikalisch erwartet, würde ich meine Plattensammlung darauf verwetten das man es hier mit einer melodramatischen Gothicband zu tun hat, die möglichst auf die Verzweiflung des Seins hinweisen möchte und gerne im CD-Schränkchen einiger niedlichen "Gothic-Ladys" aufgenommen werden möchte. Eigentlich erbärmlich und armselig. So habe ich doch bisher immer aus Prinzip heraus einen großen Bogen um solche Bands und deren Outputs gemacht. Und nun sitze ich hier und muss das jetzt rezensieren. Fruchtige Fäulnis. Es ist ein Intro. Nicht mal ein besonders gutes. Schon im Laufe des Intro´s, welches eine Spielzeit von genau 3 Minuten hat, hatte ich die Bewertungsnote fertig und wollte die Rezension abhaken. Aber nun kam dann das zweite Lied, und alle guten Vorsätze waren über den Haufen geworden.

Gleich bei Der Durst in meinen Augen prügelt man los und im Hintergrund sind seichte atmosphärische Klänge zu vernehmen. Dann ein paar Breaks und etwas mehr Melodie. Doch das schöne an der Geschichte ist das Drumming. Es kommt zum Teil wunderbar druckvoll daher, was das Ganze so interessant macht. Zwar verliert es in den schnellen Parts ein wenig an Bedeutung da es hier leider ein wenig untergeht. Aber ansonsten, bei den Breaks und anspruchsvollereren Schlagzeugpassagen ist es schön kraftig und gut anzuhören. Doch nervt nach einer Weile das Gekreische welches sich irgendwann zu einem hektischen Anfall aufwiegelt. Für mich jedenfalls. Es ist ein monotones dahinkreischen welches sich bedingungslos in der Musik einordnet und sich somit nicht sonderlich aufdringt. Trotzdem nervt es. 

Und wie zu erwarten war, versucht die Band durch ruhige Zwischenparts in den Liedern eine von ihnen bestimmte Stimmung zu vermitteln die bei mir aber abprallt. Ich will das einfach nicht. Und jetzt, beim siebten Lied, Galgendämmerung langweilt mich die Musik. Sie ist auch insgesamt flach geworden. Ich schalte ab.

Ninnghizhidda - Demigod | 2002 | Displeased Records | CD | Black / Death Metal

Eine inzwischen schon etwas betagte deutsche Band hat nun nach einer langen Atempause ein neues Werk über Displeased Records veröffentlicht. Diese Band aus Marl war ja schon in den 90igern unter Eternal Dirge aktiv, haben dann aber bei dem inzwischen untergegangenem Label aus Königs Wusterhausen, Invasion Records als Ninnghizhidda das Album Blasphemy veröffentlicht. Damals konnte man noch relativ eindeutig Zusammenhänge zwischen Eternal Dirge (mit dem Album Khaos Magick) und Blasphemy heraushören. Das ist nun mit Demigod nicht mehr so einfach der Fall. Sicherlich. Wer die Band kennt, der wird sie auch wiedererkennen. Doch seit dem letzten Album (soweit ich weiß, ist es Blasphemy) hat sich musikalisch einiges getan in Marl. Ninnghizhidda hatten ja schon damals einen interessanten Sinn für symphonische Klänge, aber zugleich auch eine makante Härte die sie wunderbar arrangiert und vereint hatten. Inwzischen ist diesesy symphonische Merkmal etwas stärker in den Vordergrund getreten, aber auch andere Elemente werden jetz eifriger implementiert. So erhört man doch dann und wann beim Durchhören von Demigod das eine oder andere Soli, was so in der Form für die Band neu ist, und was dem Ganzen einen etwas rockigen Charakter gibt. Insegesamt ist es nicht einfach einen Stil für die Band zu definieren, da verschiedene Stilelemente durchgehen präsent sind. Allerdings verkommte das Werk dabei aber nicht zu einem "Versuchsalbum" an dem man sich künstlerisch austobt.

Bei Mistress of the night und The awakening kann man sogar eine etwas düster gesprochene Frauenstimme vernehmen, die stark an die Dame von Cradle Of Filth erinnert, die bei der Cruelty and the Beast ihre Stimme den Briten geliehen hat. Alles in allem bieten Ninnghizhidda eine hörenswerte und auch interessante Mischung aus blashpemisch-symphonischen Dark / Death Metal. Die Produktion ist sehr sauber und druckvoll, was der Musik auch sehr gut zu Gesicht steht. Für mich stellt dieses Album mal etwas anderes und vielleicht ein wenig auch etwas "außergewöhnliches" dar, wobei man das dann auch mit Vorsich zu genießen hat, da heutzutage ja viel zu leichtfertig mit solchen Einschätzungen umgegangen wird. Antesten sollte man das Album aber allemal, sofern man die Gelegenheit dazu hat und gern mal etwas ausgefalleneres ausprobiert.

01 - Prowling sin
02 - Fools of christ
03 - Rape
04 - Mistress of the night
05 - The awakening
06 - March of the servants
07 - Conquering what was once
08 - Demigod
09 - Siesta in a minor
10 - Ode to the horned majesty
11 - Finale