Endlich!!
Nach lang ersehnter Zeit kommt nun das neue Werk von Inquisition.
War doch das Vorgängeralbum Into the infernal regions of the ancient
cult damals der absolute Höhepunkt im Black Metal Underground.
Für viele war das Album sogar mit einer der besten Black Metal Veröffentlichungen
überhaupt, und nun hat das Duo endlich ein neues Album für uns
kreiert. Wer
die Band kennt, und wer sie vergangenen Dezember in Deutschland live erleben
durfte und konnte weiß ja was ihn mit Invoking the majestic Throne
of Satan erwartet. Für all diejenigen die es beschämender
Weise bisher versäumt haben, Inquisition kennen zu lernen
sei eins gesagt: Inquisition ist wohl eine der (oder gar die) grimmigste(n),
blasphemischste(n) und konsequenzeste(n) Black Metal Band(s) überhaupt!
Wer etwas gegenteiliges behaupt hat den Black Metal an sich nicht verstanden,
und da kann man nur zum Glück sagen, das die Scheiben einer solch
wahrlich elitären musikalischen Verschwörung nicht in jedem
x-beliebigem Mailorder zu finden sein wird.
Der Gesang von Frontmann Dagon ist nach wie vor so einzigartig und unverkennbar
grimmig. Man erkennt die Band schon sofort bei der allerersten Sekunde
der neuen Scheibe. Auch die typische Gitarrenarbeit und das Drumming ist
wie auf der Infernal... geblieben. Also eine konsequente Fortsetzung
des Vorgängeralbums. Genau das was man wollte und erwartet hat. Allerdings
ist die Produktion insgesamt etwas kräftiger, basslastiger und druckvoller
ausgefallen, was angesichts dem Sound von Infernal... ein wenig
enttäuscht. Aber die Produktion ist auch schon das einzige Manko
das man erwähnen kann, bzw. das es überhaupt gibt. Nach mehrfachen
hören des Albums hat man sich daran gewöhnt, und es fällt
dann auch nicht mehr ins Gewicht. Die Lieder sind wieder sehr aggressiv,
direkt und auch wieder zum Teil durch die genialen Riffs düster und
bedrohlich, welches natürlich durch die rabenhaftige, krächzend-grimmige
Stimme untermauert wird. Auch diese kurzen fernsehhaften Einleitungen
sind zum Teil wieder vertreten, allerdings nicht mehr so oft und auch
nicht mehr so lang wie es sonst der Fall war.
Bleibt abschließend nur zu sagen, das mit Invoking the majestiv
Throne of Satan ein ehrliches und geniales Black Metal Album entstanden
ist, das zugleich ein würdiger Nachfolger der vorangegangen Arbeit
ist. Wobei es aber nicht ganz an Into the infernal regions of the ancient
cult heranreicht. Was angesichts der Tatsachen aber auch nur logisch
und zu erwarten war. Nichts desto trotz bleibt diese Band eine absolute
und unerreichte Band im Black Metal der so schnell keiner das Wasser reichen
kann. Absolute Elite der Extraklasse!
11.06.2002
08.06.2002
Impiety - Kaos Kommand 969 | 2002 | Drakkar Productions | CD | Black Death Metal
Endlich!! Es ist soweit!
Ein musikalisches Lebenszeichen wurde aus Singapur entsandt um Gehör
zu finden. Impiety sind zurück. Und zwar heftiger und mit
brutalster Aggression als je zuvor. Kaos Kommand 696 ist ganz einfach
von der ersten bis zur letzten Sekunde ein äußerst extremes
Album. Die beiden Alben zuvor waren dies ebenso, da ist es bei der neuen
Veröffentlichung nicht verwunderlich, doch ist die Perfektionierung
dieser absolut harten Konsequenz bemerkenswert und vor allem lobenswert.
Viel zu den Titeln muss nicht gesagt werden. Sie sind einach von einer
apokalyptischen Atmosphäre umsäumt und beinhalten niemals auch
nur einen einzigen ruhigen Moment. Viele beklagen sich über solche
Bands die ständig nur im extremen Bereich agieren. Häufig auch
zu recht. Doch im Falle von Impiety ist dies nicht so. Es macht
einfach Spaß und Freude dieser Gewalttätigkeit zuzuhören.
Zudem sind die Lieder auch nicht eintönig oder gar einfallslos wie
man jetzt womöglich denken könnte. Trotz des geringen musikalischen
Spielraums weiß die Band die Titel gekonnt zu gestalten und zu erschaffen,
so daß durchaus eine Eleganz und Abwechslung erreicht wird. Schließlich
ist es ja auch kein Geheimnis daß Impiety ihre Wurzeln und
anfänglichen Eindrücke in den 80igern hatten. Von daher ist
es auch klar daß sich dies musikalisch niederschlägt und dementsprechend
eine hörbare Form annimmt. Im Klartext bedeutet dies, das Impiety
wunderbar die Gitarren einsetzen. Die Gitarre ist nicht nur ein begleitendes
Mittel sondern gleichsam mit dem Schlagzeug zu gleichen Anteilen ein ständig
präsentes und wirkendes Instrument das niemals im Einklang versiegt
oder nur kurzweilig auflebt, sondern durchgehend vordergründig mitwirkt.
Sei es durch die führenden Rhythmen oder auch kurzen Soli. Impiety
wissen einfach wie man guten (um nicht zu sagen, genialen), ehrlichen
und aggressiven Metal macht.
Geiles Teil! Sollte jeder haben! Wer sich die Scheibe nicht zulegen wird, der ist selbst schuld und sollte vom Kaos Kommando erlegt werden. Bleibt nur zu hoffen das sich die Mannen aus dem fernen Singapur dazu entschließen werden mal wieder einen Abstecher nach Deutschland zu machen, so wie sie es gemeinsam mit Decayed nach ihrem letzten Album taten.
01. Christfuckingchrist
02. Apokalyptik Nuklear Battlebeasts
03. Wardaemonic Overkill
04. Atomic Wrath Of Azzazzel
05. Bestial Genocidal Goatvomit
06. Bloodred Angelshred
07. Abominate Fornicate Desecrate
08. Kaos Kommand 696
Geiles Teil! Sollte jeder haben! Wer sich die Scheibe nicht zulegen wird, der ist selbst schuld und sollte vom Kaos Kommando erlegt werden. Bleibt nur zu hoffen das sich die Mannen aus dem fernen Singapur dazu entschließen werden mal wieder einen Abstecher nach Deutschland zu machen, so wie sie es gemeinsam mit Decayed nach ihrem letzten Album taten.
01. Christfuckingchrist
02. Apokalyptik Nuklear Battlebeasts
03. Wardaemonic Overkill
04. Atomic Wrath Of Azzazzel
05. Bestial Genocidal Goatvomit
06. Bloodred Angelshred
07. Abominate Fornicate Desecrate
08. Kaos Kommand 696
07.06.2002
Immolation - Unholy Cult | 2002 | Listenable Records | CD | Death Metal
Mit Unholy Cult schufen
die New Yorker ein weiteres brutales und durchaus technisches Death Metal
Album welches nicht sofort von der Welle langweiliger und bedeutungsloser
verschluckt wird. Immolation haben schon gleich im ersten Titel
unter Beweis gestellt, das es sich hierbei um gehobenen Todesmetal handelt.
Eine klare und sehr druckvolle Produktion wird einem um die Ohren gehauen,
dazu technische Rhythmuswechsel und viele Riffs und auch Soli wurden verarbeitet.
Das bereitet gleich zu begin Spaß am Hören der Scheibe.
Sinfal nature kommt da schon vielmehr in einem traditionellem Tongewand daher. Es ist eingängiger und wird mit Härte und tödlicher Präzision gespielt. Besonders gelungen finde ich die kurzen und langsameren Zwischenpassagen die durch eine Klangwand der Gitarren bestimmt werden.
Stellvertretend geht es auf Unholy Cult auch in dem Stil weiter. Es wird nie langweilig oder gar eintönig. Die Lieder sind zwar alle kompromißlos komponiert und gespielt, bestechen jedoch durch eine vielschichtiger Klangstruktur. Viele Rhythmuswechsel und Soli sind geschickt in die Todeshymnen eingebaut, ohne jedoch verspielt zu wirken. So ist Unholy Cult ein ausgewogenes und zugleich abwechslungsreiches Album geworden das prächtige Früchte des Death Metals trägt.
01. Of martyrs and men
02. Sinfal nature
03. Unholy cult
04. Wolf among the flock
05. Reluctant messiah
06. A kingdom divided
07. Rival the eminent
08. Bring them down
Sinfal nature kommt da schon vielmehr in einem traditionellem Tongewand daher. Es ist eingängiger und wird mit Härte und tödlicher Präzision gespielt. Besonders gelungen finde ich die kurzen und langsameren Zwischenpassagen die durch eine Klangwand der Gitarren bestimmt werden.
Stellvertretend geht es auf Unholy Cult auch in dem Stil weiter. Es wird nie langweilig oder gar eintönig. Die Lieder sind zwar alle kompromißlos komponiert und gespielt, bestechen jedoch durch eine vielschichtiger Klangstruktur. Viele Rhythmuswechsel und Soli sind geschickt in die Todeshymnen eingebaut, ohne jedoch verspielt zu wirken. So ist Unholy Cult ein ausgewogenes und zugleich abwechslungsreiches Album geworden das prächtige Früchte des Death Metals trägt.
01. Of martyrs and men
02. Sinfal nature
03. Unholy cult
04. Wolf among the flock
05. Reluctant messiah
06. A kingdom divided
07. Rival the eminent
08. Bring them down
05.06.2002
Horna - Korpin Hetki | 2002 | Apocalyptic Empire Records | Vinyl | Black Metal
Die neuste EP der Finnen
bietet ausser der Limitierung dem schönen Klappcover nicht viel Neues.
Zudem wurde noch ein Coversong von den Landsmännern von Impaled
Nazarane hinzugesteuert. Allerdings ist der erste Song, Ikuisuuden
Pimeyden Varjoihin ein außerordentlicher Killersong. Schöne
sägende Riffs sowie ein kraftvolles Schlagzeug und die bekannte aggressive
Gesangsstimme haben hier einen sehr einprägsamen Titel geschaffen.
Das Lied ist nicht wie man es zumeist von Horna gewohnt ist relativ
eingängig sondern wartet trotz der gewohnten Schnelligkeit und Härte
vor allem auch mit Breaks, Rhtythmuswechsel und geilen Riffs auf. Einfach
ein klasse Lied. Schon allein für dieses Lied lohnt sich eine Investition
alle mal, zumal die EP auf 500 Kopien beschränkt ist und wie bereits
erwähnt in einem Klappcover kommt. Zu der Coverversion von Impaled
Nazarane kann ich nicht viel sagen, da mir das Original nicht bekannt
ist. Trotzdem bleibt zu sagen das es sehr druckvoll und basslastig ist.
Wenn man sich die Stimme wegdenkt kann man schon heraushören das
es sich dabei um ein Cover von Impaled Nazarane handelt. Auf der
B-Seite wird das Vinyl dann schließlich mit einem einzelnen Titel
abgeschlossen der wieder eher im typschen Horna-Gewand eingekleidet wurde.
01.Ikuisuuden Pimeyden Varjoihin
02. Condemned To Hell (Impaled Nazarane Cover)
03. Synkän Muiston Äärellä
01.Ikuisuuden Pimeyden Varjoihin
02. Condemned To Hell (Impaled Nazarane Cover)
03. Synkän Muiston Äärellä
28.05.2002
Grimlair - Demo 2002 | 2002 | Underground Propaganda | Kassette | Black Meta
Zur Stilistik ist zu sagen, dass Grimlair überwiegend langsame bis mittelschnelle und schleppende Tempi bevorzugt spielen. An dieser rhythmischen Spielweise ändert sich in den acht Liedern nur wenig. Schnelle Strecken sind zwar auch vorhanden, doch immer von kurzer Dauer. Der größte Faktor für Abwechslung sind die Gitarren und der Gesang. Mit einem besseren, vor allem differenzierteren Klang sähe das Ganze möglicher weise anders aus. Substanziell ist Demo 2002 nämlich gar nicht schlecht, wie die klangliche Verpackung einem glauben machen möchte.
Die Kassette ist in einer Auflage von 150 Kopien erschienen.
01. Mutile
02. Night of winter moon
03. Coldness of winter
04. Tomorrow, the sky will be black
05. Spell of the moon
06. In the valley...
07. Untitled
08. Untitled
Graven - Perished and Forgotten | 2002 | Undercover Records | CD | Black Metal
Graven
stehen für soliden und traditionellen Black Metal. Dabei denkt man
mehr oder weniger freiwillig automatisch an eine spezielle norwegische
Band. Der Vergleich mit Norwegen ist im Falle von Perished and Forgotten
aber nicht an den Haaren herbei gezogen. Kennzeichnend dafür ist
z.B. Of Darkness Sorrow and Hate, welches stets in einem langsamen
Grundtempo eingespielt wurde. Dazu kommen schleppende und einprägende
Riffs. Und so ist das gesamte Album aufgebaut. Allerdings darf man jetzt
nicht von einer direkten Kopie sprechen. Denn so ist es nun auch wieder
nicht, da Graven sehr wohl eigene Akzente besitzen und dem Album
einen eigenen Geschmack verliehen haben. Auch wenn das Album ingesamt
eher im schleppenden Mitteltempo-Berich angesiedelt ist, sind sie durchaus
in der Lage schnellere Lieder zum Besten zu geben, welche sich ebenfalls
im traditionsbewußten Gewand gekleidet haben.
Vom Gesamteindruck kann man nur sagen das Perished and Forgotten ein gutes Maß an Abwechslung bietet ohne dabei jedoch zu groß in irgendeine Richtung abzudriften. Diese Abwechslung des Albums bleibt immer in einem festen Rahmen bestehen. Allerdings sind für mich die Stärken des Albums einzelne Passagen der Lieder, da Graven gerne mit Rhythmuswechseln arbeiten. Dies macht meiner Meinung nach den wesentlichen Anteil am hörenswerten Charakter des Werkes aus.
01. Prologue (Whispering Fields)
02. Ravens Call of Death
03. Of Darkness Sorrow and Hate
04. Storms of Impure Blood
05. Nightwinds Lead My Sword
06. When Funeral Winds Arise
07. Of Misanthropic Spirit
08. Perished and Forgotten (Epilogue)
Vom Gesamteindruck kann man nur sagen das Perished and Forgotten ein gutes Maß an Abwechslung bietet ohne dabei jedoch zu groß in irgendeine Richtung abzudriften. Diese Abwechslung des Albums bleibt immer in einem festen Rahmen bestehen. Allerdings sind für mich die Stärken des Albums einzelne Passagen der Lieder, da Graven gerne mit Rhythmuswechseln arbeiten. Dies macht meiner Meinung nach den wesentlichen Anteil am hörenswerten Charakter des Werkes aus.
01. Prologue (Whispering Fields)
02. Ravens Call of Death
03. Of Darkness Sorrow and Hate
04. Storms of Impure Blood
05. Nightwinds Lead My Sword
06. When Funeral Winds Arise
07. Of Misanthropic Spirit
08. Perished and Forgotten (Epilogue)
27.05.2002
Gospel Of The Horns - A Call To Arms | 2002 | Invictus Productions | CD | Black Thrash Metal
Diese australische Band,
die sich Gospel of the Horns nennt, dürfte hierzulande wohl
weitesgehend unbekannt sein - obgleich es die Band seit den frühren
90igern gibt. Gospel of the Horns gehören zu jeden australischen
"War Metal" Bands wie Bestial Warlust, Destroyer 666
oder auch Spear of Longinus. Demnach kann die Musik schon einmal
so schlecht gar nicht sein. Nach drei Demo / EP Veröffentlichungen
stellt A Call to Arms das erste Album der Band dar. Nach so langer
Bandgeschichte doch recht ungewöhnlich. Ein weitere ungewöhnliche
Beschaffenheit fällt auf, wenn man sich die Biographie anschaut.
So half Sänger und Bassist Howitzer den deutschen Bethlehem
zu den Aufnamen des 'S.U.I.Z.I.D.S.' Album´s mit Gesangstunterstützung
aus.
Musikalisch handelt es sich bei diesem neuen Album um eine (typisch australische) Mischung von Thrash, Black und Death Metal. Allerdings in keinster Weise auf eine billige und klischeebehaftete Art und Weise, wie sie ja durchaus gängie Praxis ist. Allein schon die Tatsache das Gospel of the Horns ihren musikalischen Ursprung mit Bands wie Bestial Warlust und Destroyer 666 oder Anatomy hatten, dürfte schon als Bestätigung genügen. Musikalisch klingen die Vier aber rauher und unverfälschter als die Exilkollegen von Destroyer 666. A Call to Arms ist generell von der Gesamtheit her unmittelbarer an den Thrash angelehnt. Das bemerkt man gleich beim ersten Titel, nachdem die kurze Einleitung verklungen ist. Da legen die Vier von Gospel of the Horns richtig los, und zeigen alle Register ihres könnens und ihrer Stilistik. Denn die Lieder sind nicht sehr einheitlich arrangiert. Schnelle Knüppelparts kommen ebenso vor wie sehr rifflastige Passagen und Soli.
Gospel of the Horns erschaffen somit eine sehr gelungene Atmosphäre der etwas älteren Tage. Man hört der Band einfach an, das sie selbst aus dieser Zeit stammen und nicht einfach etwas musikalisches als Andenken an die Vergangenheit machen. Einzig und allein schade an der Veröffentlichung ist, dass sie erst ende 2002 kam. Ein paar Jahre früher hätten es auch getan. Aber besser spät als nie - und schon gar nicht wenn es ein so gelungenes Album ist, das nicht nur überwiegens auf Schnelligkeit und Härte durch Extreme setzt, sondern eher auf Leidenschaft zur Musik. Besonders zu spüren bekommt man dies bei dem ersten und dem letzten Lied, da man diese wie eine Zusammenfassung des gesamten Werkes betrachten kann, sofern man möchte.
1. Chaos bringer
2. Absolute power
3. Vengeance is mine
4. Slaves
5. A call to arms
6. Powers of darkness
7. The trial of mankind
Musikalisch handelt es sich bei diesem neuen Album um eine (typisch australische) Mischung von Thrash, Black und Death Metal. Allerdings in keinster Weise auf eine billige und klischeebehaftete Art und Weise, wie sie ja durchaus gängie Praxis ist. Allein schon die Tatsache das Gospel of the Horns ihren musikalischen Ursprung mit Bands wie Bestial Warlust und Destroyer 666 oder Anatomy hatten, dürfte schon als Bestätigung genügen. Musikalisch klingen die Vier aber rauher und unverfälschter als die Exilkollegen von Destroyer 666. A Call to Arms ist generell von der Gesamtheit her unmittelbarer an den Thrash angelehnt. Das bemerkt man gleich beim ersten Titel, nachdem die kurze Einleitung verklungen ist. Da legen die Vier von Gospel of the Horns richtig los, und zeigen alle Register ihres könnens und ihrer Stilistik. Denn die Lieder sind nicht sehr einheitlich arrangiert. Schnelle Knüppelparts kommen ebenso vor wie sehr rifflastige Passagen und Soli.
Gospel of the Horns erschaffen somit eine sehr gelungene Atmosphäre der etwas älteren Tage. Man hört der Band einfach an, das sie selbst aus dieser Zeit stammen und nicht einfach etwas musikalisches als Andenken an die Vergangenheit machen. Einzig und allein schade an der Veröffentlichung ist, dass sie erst ende 2002 kam. Ein paar Jahre früher hätten es auch getan. Aber besser spät als nie - und schon gar nicht wenn es ein so gelungenes Album ist, das nicht nur überwiegens auf Schnelligkeit und Härte durch Extreme setzt, sondern eher auf Leidenschaft zur Musik. Besonders zu spüren bekommt man dies bei dem ersten und dem letzten Lied, da man diese wie eine Zusammenfassung des gesamten Werkes betrachten kann, sofern man möchte.
1. Chaos bringer
2. Absolute power
3. Vengeance is mine
4. Slaves
5. A call to arms
6. Powers of darkness
7. The trial of mankind
06.05.2002
Frost - Cursed Again | 2002 | Rage Of Achilles Records | CD | Black Metal
Gleich vornweg: Bei dieser
Band Frost handelt es sich um die Briten mit ihrem Debutalbum.
Gleich das erste Lied erstaunte mich in vielerlei Hinsicht mehrfach. So beginnt Doom funeral mit Raserei und kurzem gekeife um bald aber angenehmer Weise ein wenig die Geschwindigkeit zu drosseln und um somit mehr abwechslungsreiche Gitarrenläufe aufzunehmen. Sogar ein Soli wurde noch vor dem Gesang eingearbeitet und im Hintergrund sind sehr zart Klänge einer akkustischen Gitarre zu hören. Und das alles schon, obgleich das Lied noch gar nicht richtig angefangen hat. Mit dem Begin des Gesanges allerdings mischten sich meine bis dahin positiven Eindrücke mit etwas Unmut und gar leichter Bitterkeit. Es treten zwei unterschiedliche Gesangsstimmen in Erscheinung. Die Eine erinnert allerdings sehr stark an Euronymous und Mysteriis dom Sathanas. Nun kann man streiten und diskutieren ob es eine bewußte und gewollte Adaption ist oder einfach nur eine Ähnlichkeit. Wie dem auch sei. Mir gefällt es. Denn Frost verstehen sich musikalisch definitv vom besagten Album zu differenzieren. Schließlich verläuft sich im Laufe des Albums auch die Ähnlichkeit - die Stimme gewinnt mehr an Eigenständigkeit, was ganz klar ein Pluspunkt ist. Aber Cursed Again besticht bzw. besteht ja nicht nur aus Gesang. Musikalisch können sich die Briten sehen lassen. So ist dieses Album immerhin nach einem 1999 erschienenem Demo erst die zweite Veröffentlichung. Und dafür - muss man sagen - haben die Jungs ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. Der Silberling ist abwechslungsreich, verzichtet dabei aber auf Klischees. Insgesamt setzen Frost sehr auf die Gitarren und den Gesang um ihre musikalische Ausstrahlung zu übermitteln. Bei einigen Lieder gelingt ihnen das auch recht gut, wie halt direkt beim Ersten. Doch durchgehend über die volle Distanz der acht Lieder können sie dieses hohe Niveau nicht halten.
Kurzum: Ein sehr passables und abwechslungsreiches Album aus dem Commonwealth einer neuen Band die gute und solide Arbeit geleistet haben. Kein Hammer aber auch kein Reinfall. Für ein Debut alle mal ordentlich und vor allem nicht darauf zugeschnitten und maßgeschneidert eine breiten Käufermasse zu gefallen.
01. Doom funeral
02. Down here
03. The rise
04. Where I walk
05. Fields of rape
06. Rest in piss
07. Empty of life
08. Cursed again
Gleich das erste Lied erstaunte mich in vielerlei Hinsicht mehrfach. So beginnt Doom funeral mit Raserei und kurzem gekeife um bald aber angenehmer Weise ein wenig die Geschwindigkeit zu drosseln und um somit mehr abwechslungsreiche Gitarrenläufe aufzunehmen. Sogar ein Soli wurde noch vor dem Gesang eingearbeitet und im Hintergrund sind sehr zart Klänge einer akkustischen Gitarre zu hören. Und das alles schon, obgleich das Lied noch gar nicht richtig angefangen hat. Mit dem Begin des Gesanges allerdings mischten sich meine bis dahin positiven Eindrücke mit etwas Unmut und gar leichter Bitterkeit. Es treten zwei unterschiedliche Gesangsstimmen in Erscheinung. Die Eine erinnert allerdings sehr stark an Euronymous und Mysteriis dom Sathanas. Nun kann man streiten und diskutieren ob es eine bewußte und gewollte Adaption ist oder einfach nur eine Ähnlichkeit. Wie dem auch sei. Mir gefällt es. Denn Frost verstehen sich musikalisch definitv vom besagten Album zu differenzieren. Schließlich verläuft sich im Laufe des Albums auch die Ähnlichkeit - die Stimme gewinnt mehr an Eigenständigkeit, was ganz klar ein Pluspunkt ist. Aber Cursed Again besticht bzw. besteht ja nicht nur aus Gesang. Musikalisch können sich die Briten sehen lassen. So ist dieses Album immerhin nach einem 1999 erschienenem Demo erst die zweite Veröffentlichung. Und dafür - muss man sagen - haben die Jungs ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. Der Silberling ist abwechslungsreich, verzichtet dabei aber auf Klischees. Insgesamt setzen Frost sehr auf die Gitarren und den Gesang um ihre musikalische Ausstrahlung zu übermitteln. Bei einigen Lieder gelingt ihnen das auch recht gut, wie halt direkt beim Ersten. Doch durchgehend über die volle Distanz der acht Lieder können sie dieses hohe Niveau nicht halten.
Kurzum: Ein sehr passables und abwechslungsreiches Album aus dem Commonwealth einer neuen Band die gute und solide Arbeit geleistet haben. Kein Hammer aber auch kein Reinfall. Für ein Debut alle mal ordentlich und vor allem nicht darauf zugeschnitten und maßgeschneidert eine breiten Käufermasse zu gefallen.
01. Doom funeral
02. Down here
03. The rise
04. Where I walk
05. Fields of rape
06. Rest in piss
07. Empty of life
08. Cursed again
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