Mit Unholy Cult schufen
die New Yorker ein weiteres brutales und durchaus technisches Death Metal
Album welches nicht sofort von der Welle langweiliger und bedeutungsloser
verschluckt wird. Immolation haben schon gleich im ersten Titel
unter Beweis gestellt, das es sich hierbei um gehobenen Todesmetal handelt.
Eine klare und sehr druckvolle Produktion wird einem um die Ohren gehauen,
dazu technische Rhythmuswechsel und viele Riffs und auch Soli wurden verarbeitet.
Das bereitet gleich zu begin Spaß am Hören der Scheibe.
Sinfal nature kommt da schon vielmehr in einem traditionellem Tongewand
daher. Es ist eingängiger und wird mit Härte und tödlicher
Präzision gespielt. Besonders gelungen finde ich die kurzen und langsameren
Zwischenpassagen die durch eine Klangwand der Gitarren bestimmt werden.
Stellvertretend geht es auf Unholy Cult auch in dem Stil weiter.
Es wird nie langweilig oder gar eintönig. Die Lieder sind zwar alle
kompromißlos komponiert und gespielt, bestechen jedoch durch eine
vielschichtiger Klangstruktur. Viele Rhythmuswechsel und Soli sind geschickt
in die Todeshymnen eingebaut, ohne jedoch verspielt zu wirken. So ist
Unholy Cult ein ausgewogenes und zugleich abwechslungsreiches Album
geworden das prächtige Früchte des Death Metals trägt.
01.
Of martyrs and men
02. Sinfal nature
03. Unholy cult
04. Wolf among the flock
05. Reluctant messiah
06. A kingdom divided
07. Rival the eminent
08. Bring them down
07.06.2002
05.06.2002
Horna - Korpin Hetki | 2002 | Apocalyptic Empire Records | Vinyl | Black Metal
Die neuste EP der Finnen
bietet ausser der Limitierung dem schönen Klappcover nicht viel Neues.
Zudem wurde noch ein Coversong von den Landsmännern von Impaled
Nazarane hinzugesteuert. Allerdings ist der erste Song, Ikuisuuden
Pimeyden Varjoihin ein außerordentlicher Killersong. Schöne
sägende Riffs sowie ein kraftvolles Schlagzeug und die bekannte aggressive
Gesangsstimme haben hier einen sehr einprägsamen Titel geschaffen.
Das Lied ist nicht wie man es zumeist von Horna gewohnt ist relativ
eingängig sondern wartet trotz der gewohnten Schnelligkeit und Härte
vor allem auch mit Breaks, Rhtythmuswechsel und geilen Riffs auf. Einfach
ein klasse Lied. Schon allein für dieses Lied lohnt sich eine Investition
alle mal, zumal die EP auf 500 Kopien beschränkt ist und wie bereits
erwähnt in einem Klappcover kommt. Zu der Coverversion von Impaled
Nazarane kann ich nicht viel sagen, da mir das Original nicht bekannt
ist. Trotzdem bleibt zu sagen das es sehr druckvoll und basslastig ist.
Wenn man sich die Stimme wegdenkt kann man schon heraushören das
es sich dabei um ein Cover von Impaled Nazarane handelt. Auf der
B-Seite wird das Vinyl dann schließlich mit einem einzelnen Titel
abgeschlossen der wieder eher im typschen Horna-Gewand eingekleidet wurde.
01.Ikuisuuden Pimeyden Varjoihin
02. Condemned To Hell (Impaled Nazarane Cover)
03. Synkän Muiston Äärellä
01.Ikuisuuden Pimeyden Varjoihin
02. Condemned To Hell (Impaled Nazarane Cover)
03. Synkän Muiston Äärellä
28.05.2002
Grimlair - Demo 2002 | 2002 | Underground Propaganda | Kassette | Black Meta
Zur Stilistik ist zu sagen, dass Grimlair überwiegend langsame bis mittelschnelle und schleppende Tempi bevorzugt spielen. An dieser rhythmischen Spielweise ändert sich in den acht Liedern nur wenig. Schnelle Strecken sind zwar auch vorhanden, doch immer von kurzer Dauer. Der größte Faktor für Abwechslung sind die Gitarren und der Gesang. Mit einem besseren, vor allem differenzierteren Klang sähe das Ganze möglicher weise anders aus. Substanziell ist Demo 2002 nämlich gar nicht schlecht, wie die klangliche Verpackung einem glauben machen möchte.
Die Kassette ist in einer Auflage von 150 Kopien erschienen.
01. Mutile
02. Night of winter moon
03. Coldness of winter
04. Tomorrow, the sky will be black
05. Spell of the moon
06. In the valley...
07. Untitled
08. Untitled
Graven - Perished and Forgotten | 2002 | Undercover Records | CD | Black Metal
Graven
stehen für soliden und traditionellen Black Metal. Dabei denkt man
mehr oder weniger freiwillig automatisch an eine spezielle norwegische
Band. Der Vergleich mit Norwegen ist im Falle von Perished and Forgotten
aber nicht an den Haaren herbei gezogen. Kennzeichnend dafür ist
z.B. Of Darkness Sorrow and Hate, welches stets in einem langsamen
Grundtempo eingespielt wurde. Dazu kommen schleppende und einprägende
Riffs. Und so ist das gesamte Album aufgebaut. Allerdings darf man jetzt
nicht von einer direkten Kopie sprechen. Denn so ist es nun auch wieder
nicht, da Graven sehr wohl eigene Akzente besitzen und dem Album
einen eigenen Geschmack verliehen haben. Auch wenn das Album ingesamt
eher im schleppenden Mitteltempo-Berich angesiedelt ist, sind sie durchaus
in der Lage schnellere Lieder zum Besten zu geben, welche sich ebenfalls
im traditionsbewußten Gewand gekleidet haben.
Vom Gesamteindruck kann man nur sagen das Perished and Forgotten ein gutes Maß an Abwechslung bietet ohne dabei jedoch zu groß in irgendeine Richtung abzudriften. Diese Abwechslung des Albums bleibt immer in einem festen Rahmen bestehen. Allerdings sind für mich die Stärken des Albums einzelne Passagen der Lieder, da Graven gerne mit Rhythmuswechseln arbeiten. Dies macht meiner Meinung nach den wesentlichen Anteil am hörenswerten Charakter des Werkes aus.
01. Prologue (Whispering Fields)
02. Ravens Call of Death
03. Of Darkness Sorrow and Hate
04. Storms of Impure Blood
05. Nightwinds Lead My Sword
06. When Funeral Winds Arise
07. Of Misanthropic Spirit
08. Perished and Forgotten (Epilogue)
Vom Gesamteindruck kann man nur sagen das Perished and Forgotten ein gutes Maß an Abwechslung bietet ohne dabei jedoch zu groß in irgendeine Richtung abzudriften. Diese Abwechslung des Albums bleibt immer in einem festen Rahmen bestehen. Allerdings sind für mich die Stärken des Albums einzelne Passagen der Lieder, da Graven gerne mit Rhythmuswechseln arbeiten. Dies macht meiner Meinung nach den wesentlichen Anteil am hörenswerten Charakter des Werkes aus.
01. Prologue (Whispering Fields)
02. Ravens Call of Death
03. Of Darkness Sorrow and Hate
04. Storms of Impure Blood
05. Nightwinds Lead My Sword
06. When Funeral Winds Arise
07. Of Misanthropic Spirit
08. Perished and Forgotten (Epilogue)
27.05.2002
Gospel Of The Horns - A Call To Arms | 2002 | Invictus Productions | CD | Black Thrash Metal
Diese australische Band,
die sich Gospel of the Horns nennt, dürfte hierzulande wohl
weitesgehend unbekannt sein - obgleich es die Band seit den frühren
90igern gibt. Gospel of the Horns gehören zu jeden australischen
"War Metal" Bands wie Bestial Warlust, Destroyer 666
oder auch Spear of Longinus. Demnach kann die Musik schon einmal
so schlecht gar nicht sein. Nach drei Demo / EP Veröffentlichungen
stellt A Call to Arms das erste Album der Band dar. Nach so langer
Bandgeschichte doch recht ungewöhnlich. Ein weitere ungewöhnliche
Beschaffenheit fällt auf, wenn man sich die Biographie anschaut.
So half Sänger und Bassist Howitzer den deutschen Bethlehem
zu den Aufnamen des 'S.U.I.Z.I.D.S.' Album´s mit Gesangstunterstützung
aus.
Musikalisch handelt es sich bei diesem neuen Album um eine (typisch australische) Mischung von Thrash, Black und Death Metal. Allerdings in keinster Weise auf eine billige und klischeebehaftete Art und Weise, wie sie ja durchaus gängie Praxis ist. Allein schon die Tatsache das Gospel of the Horns ihren musikalischen Ursprung mit Bands wie Bestial Warlust und Destroyer 666 oder Anatomy hatten, dürfte schon als Bestätigung genügen. Musikalisch klingen die Vier aber rauher und unverfälschter als die Exilkollegen von Destroyer 666. A Call to Arms ist generell von der Gesamtheit her unmittelbarer an den Thrash angelehnt. Das bemerkt man gleich beim ersten Titel, nachdem die kurze Einleitung verklungen ist. Da legen die Vier von Gospel of the Horns richtig los, und zeigen alle Register ihres könnens und ihrer Stilistik. Denn die Lieder sind nicht sehr einheitlich arrangiert. Schnelle Knüppelparts kommen ebenso vor wie sehr rifflastige Passagen und Soli.
Gospel of the Horns erschaffen somit eine sehr gelungene Atmosphäre der etwas älteren Tage. Man hört der Band einfach an, das sie selbst aus dieser Zeit stammen und nicht einfach etwas musikalisches als Andenken an die Vergangenheit machen. Einzig und allein schade an der Veröffentlichung ist, dass sie erst ende 2002 kam. Ein paar Jahre früher hätten es auch getan. Aber besser spät als nie - und schon gar nicht wenn es ein so gelungenes Album ist, das nicht nur überwiegens auf Schnelligkeit und Härte durch Extreme setzt, sondern eher auf Leidenschaft zur Musik. Besonders zu spüren bekommt man dies bei dem ersten und dem letzten Lied, da man diese wie eine Zusammenfassung des gesamten Werkes betrachten kann, sofern man möchte.
1. Chaos bringer
2. Absolute power
3. Vengeance is mine
4. Slaves
5. A call to arms
6. Powers of darkness
7. The trial of mankind
Musikalisch handelt es sich bei diesem neuen Album um eine (typisch australische) Mischung von Thrash, Black und Death Metal. Allerdings in keinster Weise auf eine billige und klischeebehaftete Art und Weise, wie sie ja durchaus gängie Praxis ist. Allein schon die Tatsache das Gospel of the Horns ihren musikalischen Ursprung mit Bands wie Bestial Warlust und Destroyer 666 oder Anatomy hatten, dürfte schon als Bestätigung genügen. Musikalisch klingen die Vier aber rauher und unverfälschter als die Exilkollegen von Destroyer 666. A Call to Arms ist generell von der Gesamtheit her unmittelbarer an den Thrash angelehnt. Das bemerkt man gleich beim ersten Titel, nachdem die kurze Einleitung verklungen ist. Da legen die Vier von Gospel of the Horns richtig los, und zeigen alle Register ihres könnens und ihrer Stilistik. Denn die Lieder sind nicht sehr einheitlich arrangiert. Schnelle Knüppelparts kommen ebenso vor wie sehr rifflastige Passagen und Soli.
Gospel of the Horns erschaffen somit eine sehr gelungene Atmosphäre der etwas älteren Tage. Man hört der Band einfach an, das sie selbst aus dieser Zeit stammen und nicht einfach etwas musikalisches als Andenken an die Vergangenheit machen. Einzig und allein schade an der Veröffentlichung ist, dass sie erst ende 2002 kam. Ein paar Jahre früher hätten es auch getan. Aber besser spät als nie - und schon gar nicht wenn es ein so gelungenes Album ist, das nicht nur überwiegens auf Schnelligkeit und Härte durch Extreme setzt, sondern eher auf Leidenschaft zur Musik. Besonders zu spüren bekommt man dies bei dem ersten und dem letzten Lied, da man diese wie eine Zusammenfassung des gesamten Werkes betrachten kann, sofern man möchte.
1. Chaos bringer
2. Absolute power
3. Vengeance is mine
4. Slaves
5. A call to arms
6. Powers of darkness
7. The trial of mankind
06.05.2002
Frost - Cursed Again | 2002 | Rage Of Achilles Records | CD | Black Metal
Gleich vornweg: Bei dieser
Band Frost handelt es sich um die Briten mit ihrem Debutalbum.
Gleich das erste Lied erstaunte mich in vielerlei Hinsicht mehrfach. So beginnt Doom funeral mit Raserei und kurzem gekeife um bald aber angenehmer Weise ein wenig die Geschwindigkeit zu drosseln und um somit mehr abwechslungsreiche Gitarrenläufe aufzunehmen. Sogar ein Soli wurde noch vor dem Gesang eingearbeitet und im Hintergrund sind sehr zart Klänge einer akkustischen Gitarre zu hören. Und das alles schon, obgleich das Lied noch gar nicht richtig angefangen hat. Mit dem Begin des Gesanges allerdings mischten sich meine bis dahin positiven Eindrücke mit etwas Unmut und gar leichter Bitterkeit. Es treten zwei unterschiedliche Gesangsstimmen in Erscheinung. Die Eine erinnert allerdings sehr stark an Euronymous und Mysteriis dom Sathanas. Nun kann man streiten und diskutieren ob es eine bewußte und gewollte Adaption ist oder einfach nur eine Ähnlichkeit. Wie dem auch sei. Mir gefällt es. Denn Frost verstehen sich musikalisch definitv vom besagten Album zu differenzieren. Schließlich verläuft sich im Laufe des Albums auch die Ähnlichkeit - die Stimme gewinnt mehr an Eigenständigkeit, was ganz klar ein Pluspunkt ist. Aber Cursed Again besticht bzw. besteht ja nicht nur aus Gesang. Musikalisch können sich die Briten sehen lassen. So ist dieses Album immerhin nach einem 1999 erschienenem Demo erst die zweite Veröffentlichung. Und dafür - muss man sagen - haben die Jungs ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. Der Silberling ist abwechslungsreich, verzichtet dabei aber auf Klischees. Insgesamt setzen Frost sehr auf die Gitarren und den Gesang um ihre musikalische Ausstrahlung zu übermitteln. Bei einigen Lieder gelingt ihnen das auch recht gut, wie halt direkt beim Ersten. Doch durchgehend über die volle Distanz der acht Lieder können sie dieses hohe Niveau nicht halten.
Kurzum: Ein sehr passables und abwechslungsreiches Album aus dem Commonwealth einer neuen Band die gute und solide Arbeit geleistet haben. Kein Hammer aber auch kein Reinfall. Für ein Debut alle mal ordentlich und vor allem nicht darauf zugeschnitten und maßgeschneidert eine breiten Käufermasse zu gefallen.
01. Doom funeral
02. Down here
03. The rise
04. Where I walk
05. Fields of rape
06. Rest in piss
07. Empty of life
08. Cursed again
Gleich das erste Lied erstaunte mich in vielerlei Hinsicht mehrfach. So beginnt Doom funeral mit Raserei und kurzem gekeife um bald aber angenehmer Weise ein wenig die Geschwindigkeit zu drosseln und um somit mehr abwechslungsreiche Gitarrenläufe aufzunehmen. Sogar ein Soli wurde noch vor dem Gesang eingearbeitet und im Hintergrund sind sehr zart Klänge einer akkustischen Gitarre zu hören. Und das alles schon, obgleich das Lied noch gar nicht richtig angefangen hat. Mit dem Begin des Gesanges allerdings mischten sich meine bis dahin positiven Eindrücke mit etwas Unmut und gar leichter Bitterkeit. Es treten zwei unterschiedliche Gesangsstimmen in Erscheinung. Die Eine erinnert allerdings sehr stark an Euronymous und Mysteriis dom Sathanas. Nun kann man streiten und diskutieren ob es eine bewußte und gewollte Adaption ist oder einfach nur eine Ähnlichkeit. Wie dem auch sei. Mir gefällt es. Denn Frost verstehen sich musikalisch definitv vom besagten Album zu differenzieren. Schließlich verläuft sich im Laufe des Albums auch die Ähnlichkeit - die Stimme gewinnt mehr an Eigenständigkeit, was ganz klar ein Pluspunkt ist. Aber Cursed Again besticht bzw. besteht ja nicht nur aus Gesang. Musikalisch können sich die Briten sehen lassen. So ist dieses Album immerhin nach einem 1999 erschienenem Demo erst die zweite Veröffentlichung. Und dafür - muss man sagen - haben die Jungs ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht. Der Silberling ist abwechslungsreich, verzichtet dabei aber auf Klischees. Insgesamt setzen Frost sehr auf die Gitarren und den Gesang um ihre musikalische Ausstrahlung zu übermitteln. Bei einigen Lieder gelingt ihnen das auch recht gut, wie halt direkt beim Ersten. Doch durchgehend über die volle Distanz der acht Lieder können sie dieses hohe Niveau nicht halten.
Kurzum: Ein sehr passables und abwechslungsreiches Album aus dem Commonwealth einer neuen Band die gute und solide Arbeit geleistet haben. Kein Hammer aber auch kein Reinfall. Für ein Debut alle mal ordentlich und vor allem nicht darauf zugeschnitten und maßgeschneidert eine breiten Käufermasse zu gefallen.
01. Doom funeral
02. Down here
03. The rise
04. Where I walk
05. Fields of rape
06. Rest in piss
07. Empty of life
08. Cursed again
30.04.2002
Fall Of Serenity - Grey Man's Requiem | 2002 | Voice Of Life Records | CD | Death Metal
Die thüringische
Band Fall Of Serenity stellt hier ihre erste Full-Length CD vor
die sie im Sommer 2001 eingespielt haben. Geboten wird traditioneller
Death Metal der an glorreichere Tage des Death Metal´s erinnert.
Die 12 Stücke bieten kompromißlosen Death Metal der ohne Schnörkel oder andere Experimente in andere Genre´s auskommt. Das Schlagzeug ist durchgehend schön druckvoll und die Snare´s sowie einige Riff´s weisen auch parallelen zum Thrash auf, was sich aber bedingunslos in die Musik einbindet und gut arrangiert ist. Lediglich der Titelsong Grey Man´s Requiem hebt sich vom Album ab, und bietet ein ca. 2 minütiges klassisches Instrumental. Und mit Casket Garden hat man auch noch ein Coversong von Dismember eingebunden, welches gut und direkt umgesetzt worden ist, jedoch keine eigene Note der Band besitzt.
Alles in allem ein schönes Death Metal Album aus aktuellen Tagen das sich dem aktuellem Trend der debrutalisierung wiedersetzt und Death Metal bietet der direkt und geradeaus gespielt ist. Allerdings hätte man meiner subjektiven Meinung nach, eher auf den abschließenden Song Electric Funeral verzichten können, der zweifelslos ein Covoersong ist, und wohl im Original von Black Sabbath oder Ozzy Osbourne kommt.
Aceust
01 - ...the Storms are Gathering
02 - Cold Sweat
03 - Living The Pain
04 - The Price Of Innocence
05 - Masters Of Chaos
06 - Followed by Hell
07 - Holy Divinity
08 - The Gift of Fury
09 - Broken Doorways
10 - Grey Man´s Return
11 - Casket Garden
12 - Electric Funeral
Die 12 Stücke bieten kompromißlosen Death Metal der ohne Schnörkel oder andere Experimente in andere Genre´s auskommt. Das Schlagzeug ist durchgehend schön druckvoll und die Snare´s sowie einige Riff´s weisen auch parallelen zum Thrash auf, was sich aber bedingunslos in die Musik einbindet und gut arrangiert ist. Lediglich der Titelsong Grey Man´s Requiem hebt sich vom Album ab, und bietet ein ca. 2 minütiges klassisches Instrumental. Und mit Casket Garden hat man auch noch ein Coversong von Dismember eingebunden, welches gut und direkt umgesetzt worden ist, jedoch keine eigene Note der Band besitzt.
Alles in allem ein schönes Death Metal Album aus aktuellen Tagen das sich dem aktuellem Trend der debrutalisierung wiedersetzt und Death Metal bietet der direkt und geradeaus gespielt ist. Allerdings hätte man meiner subjektiven Meinung nach, eher auf den abschließenden Song Electric Funeral verzichten können, der zweifelslos ein Covoersong ist, und wohl im Original von Black Sabbath oder Ozzy Osbourne kommt.
Aceust
01 - ...the Storms are Gathering
02 - Cold Sweat
03 - Living The Pain
04 - The Price Of Innocence
05 - Masters Of Chaos
06 - Followed by Hell
07 - Holy Divinity
08 - The Gift of Fury
09 - Broken Doorways
10 - Grey Man´s Return
11 - Casket Garden
12 - Electric Funeral
28.04.2002
Exorial / Kälte - Die Zusammenkunft | 2002 | Eigenproduktion | CDR | Black Metal
Mit diesem Release
hält man zwei deutsche Bands in seinen Händen die sich dem unkonventionellen
und ehrlichem Black Metal verschrieben habe, bzw. Misanthropische Tonkunst
schaffe wie es einst von Exorial zu hören war. Die auf 50
Stück limitierte Einheit enthält vier Stücke die in einer
einfach gehaltenen Produktion rüberkommen. Diese Produktion paßt
aber voll und ganz zur Musik, und dabei muß man auch bedenken das
es zumindest bei Exorial um ein reines 1-Mann-Projekt handel. Wie
es bei Kälte aussieht kann ich nicht sagen, da mir die
Band bisher gänzlich unbekannt war. Einen Höhepunkt stellt für
mich ganz klar Gespenst von Exorial dar. Exorial haben sich
allgemein musikalisch seit der letzen Veröffentlichung konsequent
innerhalb des eigenes Stils weiterentwickelt und den eingeschlagenen Weg
perfektioniert wie man gerade bei Gespenst hören kann. Dort
wurde der misanthropische Haß sehr gut vertont und umgesetzt was
in dem Fall auch mit der Produktion wunderbar einhergeht. Ein kleines
Manko allerdings ist der Drumcomputer der eingesetzt wurde sowie der Gesang
der ein wenig das gesamte überlagert.
Insgesamt stellt diese Split ein Werk von rauhem und verachtendem Black Metal dar der sich aber sehen, respektive hören lassen kann.
EXORIAL
01. Vorwärts in die Dunkelheit
02. Gespenst
KÄLTE
03. Huren Satans
04. Legion
Insgesamt stellt diese Split ein Werk von rauhem und verachtendem Black Metal dar der sich aber sehen, respektive hören lassen kann.
EXORIAL
01. Vorwärts in die Dunkelheit
02. Gespenst
KÄLTE
03. Huren Satans
04. Legion
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