Das
ende April kommende Album von December Wolves geht konsequent da
weiter, wo sie mit Completly Dehumanized aufgehört haben.
Ich hatte es befürchtet. Das ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel
dafür, welch einen drastischen Wandlungsprozeß doch die Bands
und deren Mitglieder vollführen können. Man kann von Weiterentwicklung
und Fortschritt sprechen. Dagegen ist ja auch gar nichts zu sagen. Wir
alle werden älter und handeln dann auch dementsprechend anders als
noch vor ein paar Jahren. Doch zugleich behalten wir unsere charakterlichen
Grundzüge, und tragen stets ein Teil des Alten in uns. So ist es
bei December Wolves leider nicht der Fall. So haben sie mit Blasterpiece
Theatre ein brutales und direktes Death Metal Album gefertigt. Es
ist sogar gut, wobei oftmals Samples wie etwa aus Fernsehmitschnitten,
eingemischt wurden. Das Ganze vermittelt sogar einen futuristischen Hauch
den man schon fast mit Science-Fiction vergleichen kann. Allerdings wird
das auf die Dauer irgendwie langweilig und verursach sogar fast Kopfschmerzen.
Es nervt einfach. So ist auch die Stimme sehr "elektronisch".
Will heissen, sie klingt ebenfalls sehr futuristisch und hat einen leichten
Industrial-touch.
December Wolves lassen mit diesem Album einfach alles missen was
sie auf ihrem Debut noch so groß machte. Die verzweifelten Gesänge,
die grandiosen Melodien. All das findet man hier nicht mehr.
Es ist einfach nur noch schneller Death Metal, der sehr technisch und
riffbetont ist, und von flachen Drums unterstützt wird.
01
- Warning
02 - Desperately seeking Satan
03 - April fools day
04 - Do not entry
05 - Kolobos
06 - Porn again christian
07 - Public aquarian freebase
08 - Solid gold beating
09 - Sharing needles
10 - Disclaimer
11 - To kill again
05.04.2002
Decayed - Hymns To Satan | 2002 | Iron Bonehead Productions | Vinyl | Black Metal
Born the Antichrist.
Das erste Lied dieser EP der Portugiesen steht bei Decayed wie
eh und je für puren Black Metal etwas betagterer Zeiten mit einer
ordentlichen Priese Atmosphäre der Thrashzeiten. Das ist zwar eine
plumpe Beschreibung, trifft den Kern der Geschichte aber ganz gut. Denn
dieses Lied muss man zum Einen von den restlichen Beiden abheben, da es
sich bei denen nur noch um ein Instrumental gefolgt von einem kurzen Outro
handelt. Dennoch sind die Hymnen Satans alles andere als eine einfallslose
EP. Born the Antichrist ist nun einmal ein geiles Lied im überwiegend
schleppenden und gitarrenbetonten Bereich mit einer ehrlichen und kompromißlosen
Ausstrahlung.
Hymn to Satan selbst ist ein ca. fünfeinhalb minütiges Instrumental. Etwas ungewöhnlich für eine EP, aber trotzdem nicht ganz unpassend. Denn bei diesem Instrumental handelt es sich nicht um ein ruhiges Stück, sondern um ein vollwertiges Lied mit Rhythmuswechseln, Soli usw. usf. Hört sich auf jeden Fall gut an, und vermittelt sogar ein gewisse Aggressivität.
Zu dem Outro The Curse muss nicht viel gesagt werden, da es einfach nur noch ein Ausklang der vorangegangenen Hymnen ist.
01. Born the Antichrist
02. Hymn to Satan
03. The Curse
Hymn to Satan selbst ist ein ca. fünfeinhalb minütiges Instrumental. Etwas ungewöhnlich für eine EP, aber trotzdem nicht ganz unpassend. Denn bei diesem Instrumental handelt es sich nicht um ein ruhiges Stück, sondern um ein vollwertiges Lied mit Rhythmuswechseln, Soli usw. usf. Hört sich auf jeden Fall gut an, und vermittelt sogar ein gewisse Aggressivität.
Zu dem Outro The Curse muss nicht viel gesagt werden, da es einfach nur noch ein Ausklang der vorangegangenen Hymnen ist.
01. Born the Antichrist
02. Hymn to Satan
03. The Curse
28.03.2002
Deströyer 666 - ...of Wolves, Women & War | 2002 | Satan's Metal Records | Vinyl | Black/Thrash Metal
Unglaublich! Diese Australier
schaffen es jedes Mal mit einer Veröffentlichung nicht nur zu überzeugen, sie schaffen es scheinbar mühelos zu begeistern und zu fesseln.
So auch mit dieser limitierten EP, die vor kurzem in den benachbarten Niederlanden
erschien.
Ganz besonders hat es das erste Lied in sich. Ghost dance vereint alle Vorzüge der Band und ist somit einfach ein absoluter Killer der live wohl ein übler Nackenbrecher wird. Insgesamt klingt die EP ein wenig mehr wieder nach der legendären Unchain the wolves auch wenn ...of women, wolves and war deutlich schneller und trashiger ausgefallen ist. Doch genau mit diesem kleinen Vinyl haben es die Exil-Australier geschafft die alte Atmosphäre vollständig in ihren derzeitigen musikalischen Weg zu implementieren. Die ausgeprägten Gitarrenmelodien sind wieder vermehrt im Vordergrund und bestimmen überwiegend die Atmosphäre. Ähnlich wie eben bei Unchain the wolves. Dazu kommt eine gehörige Portion vom Australian Satanic Speed Metal und fertig ist das Teil. Einfach eine geniale Scheibe, wie es bisher alle Scheiben von Deströyer 666 waren. Jetzt im Januar soll eine neue MLP der Band erscheinen. Man darf gespannt sein. Enttäuscht wird man nicht. Das kann man jetzt schon sagen.
1. Ghost dance
2. Taste the poison
3. Sevens blood
Ganz besonders hat es das erste Lied in sich. Ghost dance vereint alle Vorzüge der Band und ist somit einfach ein absoluter Killer der live wohl ein übler Nackenbrecher wird. Insgesamt klingt die EP ein wenig mehr wieder nach der legendären Unchain the wolves auch wenn ...of women, wolves and war deutlich schneller und trashiger ausgefallen ist. Doch genau mit diesem kleinen Vinyl haben es die Exil-Australier geschafft die alte Atmosphäre vollständig in ihren derzeitigen musikalischen Weg zu implementieren. Die ausgeprägten Gitarrenmelodien sind wieder vermehrt im Vordergrund und bestimmen überwiegend die Atmosphäre. Ähnlich wie eben bei Unchain the wolves. Dazu kommt eine gehörige Portion vom Australian Satanic Speed Metal und fertig ist das Teil. Einfach eine geniale Scheibe, wie es bisher alle Scheiben von Deströyer 666 waren. Jetzt im Januar soll eine neue MLP der Band erscheinen. Man darf gespannt sein. Enttäuscht wird man nicht. Das kann man jetzt schon sagen.
1. Ghost dance
2. Taste the poison
3. Sevens blood
27.03.2002
Countess - Revenge Of The Horned One - Part II | 2002 | Barbarian Wrath | CD | Black Metal

Wenn ich mich nicht verzählt habe ist The Revenge of the horned one - Part II das mittlerweile das sechste Album seit 1995. Viel kann ich an dieser Stelle allerdings nicht zu den vorangegangenen Werken sagen da ich sie nicht alle kenne und mir Countess auch erst mit diesem Album wirklich aufgefallen sind. Offenbar eine Frevelei wie mir scheint, angesichts dessen was mit dieser CD geboten wird. Das ist auch gar nicht so einfach zu beschreiben da Countess doch etwas nicht ganz alltägliches machen. Das Album bekommt seine Wirkung primär durch den charismatischen Gesang der leicht heiser und krächzig aber passend rüberkommt und die oftmals bestimmenden und sehr präsenten Gitarren. Insgesamt wirken die Lieder zwar relativ puristisch aber dennoch wird eine ganz besondere und eigenständige Charakteristik geschaffen. Gerade durch die Art und Weise wie Gesungen wird und wie der Gesang eingesetzt wird und wie auch die Gitarren oft hymnenhaft das Geschehen bestimmen und sehr zur Atmosphäre von Countess beitragen. Dieser etwas krächzige Gesang wirkt zuweilen auch wie eine prädigende Stimme die zu einem Moralapostel mit gehobenem Zeigefinger passen mag. In meiner Vorstellung jedenfalls. Das kommt wohl daher - da die Stimme manchmal wie schnell gesprochen wird, und dies halt in ihrer grellen Charakteristik. Insgesamt birgt The revenge of the horned one - Part II auch eine angenehme und alte Heavy Metal Atmosphäre, die zwar untergeordnet und hintergründig ist, aber vorhanden ist. Besonders gut gelungen ist diese Atmosphäre bei Tyrant of the motorway das musikalisch wie ein Tribut an den einstigen Metal erscheint. Selbst wer an dem Metal sonst kaum oder keinen Gefallen findet, kann hier getrost ein Ohr riskieren. Denn Countess verstehen es gekonnt diese Atmosphäre von damals in ihr eigenes Gewand zu kleiden. Die Produktion des Albums ist nicht ganz das Perfekte. Sie ist nicht schlecht, und passt auch gut zu dem eigenen Still der Niederländer, doch manchmal wäre es wünschenswert wenn die einzelnen Instrumente sauberer klingen würden. Dies ist aber auch schon der einzige Makel den ich bei dieser Veröffentlichung der anderen Art anzukreiden habe.
01. Behold my wrath
02. Child of the millenia
03. Praise of immortality
04. Ballad of the swords
05. On armageddons battlefield
06. Masturbo ergo sum - Act 2
07. My pain is my glory
08. Blood wedding
09. Nightwind
10. Tyrant of the motorway
11. The legend of the fall
12. Metal warriors
25.03.2002
Clandestine Blaze - Fist Of The Northern Destroyer | 2002 | Northern Heritage | CD | Black Metal
Die Finnen haben mal wieder
zugeschlagen. Mit Fist of the Northern Destroyer haben Clandestine
Blaze ein weiteres Album geradlinigem und reinen Black Metal veröffentlich,
der vollkommen ohne irgendwelche abwägigen Allüren auskommt.
Riffs der etwas einfachereren aber auch bestimmenderen Art, mit einen
schnellem Grundtempo des Schlagzeugs und einer kontrolliert-ruhig grimmigen
Stimme. Allerdings sind tragende und schleppende Stücke ebenso vertreten.
Dies sind auch schon die wesentlichen Merkmale der Band. Allerdings liegen
die Stärken der Band nicht gerade, wie man denken könnte, in
der ehrlichen und kompromißlosen Umsetzung des etwas geradlinigen
und schnellen Black Metals, sondern ganz klar in den langsameren Passagen
und bei den Rhythmuswechseln. So sind diese Wechsel mit wohlklingender
Schlagzeugarbeit und interessanten Riffs versehen. Außerdem hat
es sich die Band nicht nehmen lassen, im Hintergrund auch mal ein leises
Gitarrensoli laufen zu lassen.
Fist of the Northern Destroyer ist ein "einfacheres" Black Metal Album, das auf große Momente, respektive einzelne Besonderheiten verzichtet, sondern durch Überzeugung zur eigenen Musik und der Gesamtheit des Album als Ganzes seine Stärken setzt und hat.
01 - Fist of the Northern Destroyer
02 - Praising the Self
03 - Doll of Darkness
04 - Ribs of Virgin
05 - There Comes the Day
06 - Goat-Creative Alienation
07 - I Have Seen
Fist of the Northern Destroyer ist ein "einfacheres" Black Metal Album, das auf große Momente, respektive einzelne Besonderheiten verzichtet, sondern durch Überzeugung zur eigenen Musik und der Gesamtheit des Album als Ganzes seine Stärken setzt und hat.
01 - Fist of the Northern Destroyer
02 - Praising the Self
03 - Doll of Darkness
04 - Ribs of Virgin
05 - There Comes the Day
06 - Goat-Creative Alienation
07 - I Have Seen
23.03.2002
Ceremonial Castings - Into The Black Forest Of Witchery | 2002 | Dark Forest Productions | CD | Black Metal
Ceremonial Castings;
das ist eine extreme Band aus den USA. Viele denken jetzt vielleicht schon,
das es sich hierbei wahrscheinlich im "tyischen USBM" handelt.
Aber da muß ich diese Leute energisch enttäuschen. Denn diese
Band ist alles andere als irgendwie typisch.
Die Musik ist äußerst extrem, aggressiv und vielfältig. Die Musik ist sehr kräftig und druckvoll produziert. Zum Teil sogar etwas zu sehr basslastig. Die Lieder sind zwar stets sehr aggressiv, doch unterschiedlich. Das erste Lied, Darkness & War, war ist zum Teil extrem schnell, treibend und mörderisch und enthält auch zum Teil auch einen zwischenzeitlichen, symphonischen Hintergrund. Diese symphonischen Untermalungen, die immer mal wieder auf dem Album zum Vorschein kommen, tun der Härte der Musik aber keinen Abbruch. Ebenso heftig von der rasenden Geschwindigkeit ist auch das zweite Lied, wobei hier verschiedene Gesangsstile verarbeitet wurden. Die bandtypische Black Metal Stimme (welche leicht kreischig wirkt), wechselt sich zum Teil mit im Hintergrund gelagerten Death-Growls und kurzen klaren Gesängen ab. Klingt jetzt beim Lesen etwas kitschig, aber beim Hören der Musik kommt das gar nicht mal so schlecht rüber, das die Musik drumherum gut durchdacht ist und passend wirkt.
Wie schon mehrfach bemerkt, ist die Musik im Allgemeinen sehr brutal und intensiv. Und dieser Eindruck verstärkt sich auch mit dem dritten Lied, Come unto fire. Denn da, bestimmt eine sehr ausgeprägte tiefe Death Metal Stimme den Gesang. Insgesamt geht es so weiter mit den Liedern dieses Albums. Überwiegend schnelle Stücke, welche vom Songwriting durchaus sehr interessant sind, trotz der zum teil wahnwitzigen Geschwindigkeit, die zuweilen symphonisch-bombastisch untermalt sind reihen sich hier aneinander. Allerdings ist Into the black forest of witchery kein typisches Bombast-Album wie viele europäische Bands das zur Zeit machen, sondern eine vollkommen eigenständige und von den Anteilen her mehr brutale und gnadenlose Band als eine symphonische. Interessant ist das Album allemal, und es beinhaltet auch das eine oder andere interessante und gute Lied. Da kann man mal gespannt sein, in welche Richtung sich die Band zukünftig entwickeln wird.
01 - Darkness & War
02 - Into the Black Forest of Witchery
03 - Come Unto Fire
04 - Heaven Falls Upon My Wings (Instrumental)
05 - Frostseasongoddess
06 - Valley of Snakes
07 - Lunacy Becomes Us (Instrumental)
08 - Beast in Black
09 - The Ghost of Alice
Die Musik ist äußerst extrem, aggressiv und vielfältig. Die Musik ist sehr kräftig und druckvoll produziert. Zum Teil sogar etwas zu sehr basslastig. Die Lieder sind zwar stets sehr aggressiv, doch unterschiedlich. Das erste Lied, Darkness & War, war ist zum Teil extrem schnell, treibend und mörderisch und enthält auch zum Teil auch einen zwischenzeitlichen, symphonischen Hintergrund. Diese symphonischen Untermalungen, die immer mal wieder auf dem Album zum Vorschein kommen, tun der Härte der Musik aber keinen Abbruch. Ebenso heftig von der rasenden Geschwindigkeit ist auch das zweite Lied, wobei hier verschiedene Gesangsstile verarbeitet wurden. Die bandtypische Black Metal Stimme (welche leicht kreischig wirkt), wechselt sich zum Teil mit im Hintergrund gelagerten Death-Growls und kurzen klaren Gesängen ab. Klingt jetzt beim Lesen etwas kitschig, aber beim Hören der Musik kommt das gar nicht mal so schlecht rüber, das die Musik drumherum gut durchdacht ist und passend wirkt.
Wie schon mehrfach bemerkt, ist die Musik im Allgemeinen sehr brutal und intensiv. Und dieser Eindruck verstärkt sich auch mit dem dritten Lied, Come unto fire. Denn da, bestimmt eine sehr ausgeprägte tiefe Death Metal Stimme den Gesang. Insgesamt geht es so weiter mit den Liedern dieses Albums. Überwiegend schnelle Stücke, welche vom Songwriting durchaus sehr interessant sind, trotz der zum teil wahnwitzigen Geschwindigkeit, die zuweilen symphonisch-bombastisch untermalt sind reihen sich hier aneinander. Allerdings ist Into the black forest of witchery kein typisches Bombast-Album wie viele europäische Bands das zur Zeit machen, sondern eine vollkommen eigenständige und von den Anteilen her mehr brutale und gnadenlose Band als eine symphonische. Interessant ist das Album allemal, und es beinhaltet auch das eine oder andere interessante und gute Lied. Da kann man mal gespannt sein, in welche Richtung sich die Band zukünftig entwickeln wird.
01 - Darkness & War
02 - Into the Black Forest of Witchery
03 - Come Unto Fire
04 - Heaven Falls Upon My Wings (Instrumental)
05 - Frostseasongoddess
06 - Valley of Snakes
07 - Lunacy Becomes Us (Instrumental)
08 - Beast in Black
09 - The Ghost of Alice
19.03.2002
Secrets Of The Moon / Armagedda / Dark Storm / Bael - Black Metal Endsieg III | 2002 | Sombre Records | Vinyl | Black Metal
Wie bisher immer bei dieser
Kompilationsserie, weiß man womit man es zu tun hat. Man wird nicht
enttäuscht. Zudem enthält das Vinyl jeweils vier Bands mit je
einem Lied. So auch diesmal.
Begrüßt wird man mit Leichengott der deutschen Formation Secrets of the Moon. Das zwischen vier und fünf Minuten lange Stück ist ein etwas getragenes Lied. Es beginnt langsam mit gesprochener, dunkler Stimme um dann loszubrechen. Aber das Interessante dabei ist die Harmonie die die Band dabei erschafft. Durch die vordergründige Lead-Gitarre mit dem polternden Schlagzeug wird eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen die zeitweilig einen sehr leichten Hauch an Unterstützung aus dem Hintergund von einem anderen technischen Hilfsmittel findet. Sehr hörenswert. Mir gefällt das Lied sehr gut, wobei es auffällt das weitesgehend auf Gesang verzichtet wird und wenn Gesang dabei ist, ist er extrem leise, was aber bei Leichengott jedenfalls absolut nicht negativ ins Gewicht fällt.
Der zweite Klanganschlag wird dann von den Schweden Armagedda vollführt. Mit Emperor from the eternal dark geben sich die Schweden so, wie sie wohl viele in Deutschland auf der Minitour sehen wollten, aber nicht konnten. Geradliniger Black Metal. Direkt und ehrlich. Gute Produtkion, ein paar Breaks und einige Riffs. Läßt sich definitiv hören und hat Charakter. Mehr muß man dazu aber auch nicht sagen. Denn die anderen, wohl weniger bekannteren Bands verdienen in meinen Augen mehr Besprechung als Armagedda.
Denn da sind noch Dark Storm aus der Republik Tschechien, bei denen auch Blasphemer von Maniac Butcher involviert ist. Und somit ist auch der musikalische Grundton von Dark Storm leicht erklärt. Schneller und kompromißloser Black Metal welcher recht gitarrenbeton ist. So stehen Gitarre und Gesang defintiv im Vordergrund des Geschehens und sind somit logischer Weise maßgebend für die Wirkung des Liedes. Denn Diese ist gut und kräftig, da die Riffs und auch hintergründige Soli auffrischend und interessant klingen. Da die Produktion auch schön klar und kräftig ist, paßt das gut zur Musik und so kommt Mighty Horns of Baphomeht schön zur geltung. Besonders wenn man es schön laut hört. Ein regelrechter Vernichtungsfeldzug.
Abschließen tut diese EP die französische Band Bael. La Marque Noir hat im Gegensatz zu den Liedern zuvor einen rauheren und markaneren Klang. Auch ist die Musik insgesamt auf ihre puristische Beschaffung extremer und radikaler. Die Gitarren klingen sehr ineinander verwoben und sehr norwegisch. Also etwas 'schrill' bzw. hoch gestimmt. Dazu kommt eine kreischige Gesangsstimme die aber nicht unangenehm wirkt. Zusammen mit dem stets im einheitlichen Tempo bleibenden Schlagzeug bildet das Lied diese rauhe und verachtende musikalische Stimmung.
Insgesamt betrachtet mal wieder ein feines Stück Vinyl, das uns da bescher wird.
01. Secrets of the Moon - Leichengott
02. Armagedda - Emperor from the eternal dark
03. Dark Storm - Mighty Horns of Baphomet
04. Bael - La Marque Noir
Begrüßt wird man mit Leichengott der deutschen Formation Secrets of the Moon. Das zwischen vier und fünf Minuten lange Stück ist ein etwas getragenes Lied. Es beginnt langsam mit gesprochener, dunkler Stimme um dann loszubrechen. Aber das Interessante dabei ist die Harmonie die die Band dabei erschafft. Durch die vordergründige Lead-Gitarre mit dem polternden Schlagzeug wird eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen die zeitweilig einen sehr leichten Hauch an Unterstützung aus dem Hintergund von einem anderen technischen Hilfsmittel findet. Sehr hörenswert. Mir gefällt das Lied sehr gut, wobei es auffällt das weitesgehend auf Gesang verzichtet wird und wenn Gesang dabei ist, ist er extrem leise, was aber bei Leichengott jedenfalls absolut nicht negativ ins Gewicht fällt.
Der zweite Klanganschlag wird dann von den Schweden Armagedda vollführt. Mit Emperor from the eternal dark geben sich die Schweden so, wie sie wohl viele in Deutschland auf der Minitour sehen wollten, aber nicht konnten. Geradliniger Black Metal. Direkt und ehrlich. Gute Produtkion, ein paar Breaks und einige Riffs. Läßt sich definitiv hören und hat Charakter. Mehr muß man dazu aber auch nicht sagen. Denn die anderen, wohl weniger bekannteren Bands verdienen in meinen Augen mehr Besprechung als Armagedda.
Denn da sind noch Dark Storm aus der Republik Tschechien, bei denen auch Blasphemer von Maniac Butcher involviert ist. Und somit ist auch der musikalische Grundton von Dark Storm leicht erklärt. Schneller und kompromißloser Black Metal welcher recht gitarrenbeton ist. So stehen Gitarre und Gesang defintiv im Vordergrund des Geschehens und sind somit logischer Weise maßgebend für die Wirkung des Liedes. Denn Diese ist gut und kräftig, da die Riffs und auch hintergründige Soli auffrischend und interessant klingen. Da die Produktion auch schön klar und kräftig ist, paßt das gut zur Musik und so kommt Mighty Horns of Baphomeht schön zur geltung. Besonders wenn man es schön laut hört. Ein regelrechter Vernichtungsfeldzug.
Abschließen tut diese EP die französische Band Bael. La Marque Noir hat im Gegensatz zu den Liedern zuvor einen rauheren und markaneren Klang. Auch ist die Musik insgesamt auf ihre puristische Beschaffung extremer und radikaler. Die Gitarren klingen sehr ineinander verwoben und sehr norwegisch. Also etwas 'schrill' bzw. hoch gestimmt. Dazu kommt eine kreischige Gesangsstimme die aber nicht unangenehm wirkt. Zusammen mit dem stets im einheitlichen Tempo bleibenden Schlagzeug bildet das Lied diese rauhe und verachtende musikalische Stimmung.
Insgesamt betrachtet mal wieder ein feines Stück Vinyl, das uns da bescher wird.
01. Secrets of the Moon - Leichengott
02. Armagedda - Emperor from the eternal dark
03. Dark Storm - Mighty Horns of Baphomet
04. Bael - La Marque Noir
18.03.2002
Blut Aus Nord - The Mystical Beast Of Rebellion | 2002 | Adipocere Records | CD | Black Metal
Bei
Blut aus Nord handelt es sich um eine französische Band die
nun ihren dritten Longplayer präsentiert. Schon sofort nach dem Einlegen
der CD und dem ersten hören, wird einem klar das sich die Band verändert
hat. Musikalisch jetzt viel mehr in Richtung von älteren Burzum
abzielt. Gewöhnlich verursacht das ein bitteres Aufstoßen bei
mir, da ich von Burzumabkömmlingen nicht viel halte. Doch ist es
Blut Aus Nord erfreulicher Weise gelungen, ein solches Aufstoßen
zu vermeiden. Sie von der ersten Sekunden eine druckvolle und eingängig
schnelle Musik mit einfachen aber prägnanten Riffs. Klar. Man erkennt
sofort diese typischen nordischen Elemente. Aber im Fall von The mystical
beast of rebellion macht das nichts. Da paßt alles zusammen.
Die Abmischung, der Sound, der Gesang und die Instrumente. Insgesamt erhält
alles einen ausgewogenen Geschmackder ein gutes und rohes Black Metal
Album präsentiert.
Mit ihren Liedern schaffen die Franzosen eine apokalyptische Stimmung und Atmosphäre der man sich dann auch nicht mehr entziehen kann sobalb man von ihr ergriffen wurde. Gerade der zweite Titel des Albums verdeutlicht dies. Zwar bringt das Album nicht unbedingt etwas neues und innovatives. Aber die Musik stimmt, und wohl auch der Geist der sich dahinter verbirgt, den man in der Umsetzung wiederfinden kann.
01 - The Fall Chapter I
02 - The Fall Chapter II
03 - The Fall Chapter III
04 - The Fall Chapter VI
05 - The Fall Chapter V
06 - The Fall Chapter V
Mit ihren Liedern schaffen die Franzosen eine apokalyptische Stimmung und Atmosphäre der man sich dann auch nicht mehr entziehen kann sobalb man von ihr ergriffen wurde. Gerade der zweite Titel des Albums verdeutlicht dies. Zwar bringt das Album nicht unbedingt etwas neues und innovatives. Aber die Musik stimmt, und wohl auch der Geist der sich dahinter verbirgt, den man in der Umsetzung wiederfinden kann.
01 - The Fall Chapter I
02 - The Fall Chapter II
03 - The Fall Chapter III
04 - The Fall Chapter VI
05 - The Fall Chapter V
06 - The Fall Chapter V
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