Die Australier meldeten sich
diesen Sommer mit Death Mutation Disease Annihilation eindrucksvoll
eindrucksvoll zu wort. Gleich mit dem zweiten Titel legen sie los und
spielen sehr zwanglos ihre Interpretation des Metals. Nämlich ordentlichen
(australischen!) Thrash Metal der tief ins Mark geht. Schon beim ersten
Hören fällt auf das die Scheibe sehr abwechslungsreich ist und
die einzelnen Lieder an sich auch vom Songwriting sehr durchdacht wirken.
Man könnte ja leicht in die Versuchung geraten, zu denken, dass es
sich bei Thrash Scheiben prinzipiell um eingängiges Geholze handelt.
Mag sein das es öfters der Fall ist, steht hier jedenfalls nicht
zur Debatte - allerdings ist es im Falle von Atomizer und Death
Mutation Disease Annihilation definitiv nicht der Fall. Die Titel
sind teil im schnellen und antreibenden Tempo aber auch gemächlicher
und rhytmisch betont eingespielt worden. Dabei ist das Schlagzeug durchgehend
schön kräftig, warm und druckvoll was abrundend mit der klaren
Produktion ein sehr schön anzuhörendes Klangbild gibt.
Kurzum: Ein geiles (Thrash) Metal Album das sich unbedingt sehen und hören
lassen kann, womöglich sogar muss um den Leuten mal zu offenbaren
was Metal ist.
01. Intro - Incubation
02. Hesitation Wounds
03. In The Mortal Realm You Roam No More
04. For Blood! For Blood!
05. Black Heart Epiphany
06. When The Demons Come
07. Death Mutation Disease Annihilation
08. He Couldn't Save Himself
09. Unit 731
10. The End!! The End!!
11. Shadenfreude
12. Ritual
04.03.2002
Astarte - Quod Superius, Sicut Inferius | 2002 | Black Lotus Records | CD | Black Metal
Bei dieser griechischen Band
werden sich wohl schon im Vorfreld schon einige Leute abwenden. Denn bei
Astarte handelt es sich um eine rein weibliche Truppe. Genauer
gesagt, ein Trio. Diese Band gibt es so in der Form seit 1995, und mit
Quod superius, sicut inferius haben sie zwischenzeitlich das dritte
Album veröffentlicht.
Dieser neue Silberling ist aber auch nicht mehr so rau wie es die beiden Vorgängeralben waren. Quod superius, sicut inferius wartet mit einer sauberen und druckvollen Produktion auf. Die Instrumente sind alle klar und deutlich zu unterscheiden und zu hören, und das Schlagzeug klingt sehr kräftig, druckvoll und warm. Insgesamt ist dieses Album auch deutlich symphonischer ausgefallen, als man es bis dato von Astarte gewohnt war. Die Damen beherrschen ihre Instrumente, und verstehen offenbar auch etwas vom Songwriting. Die Lieder sind alle durchdacht stukturiert, und gut in Szene gesetzt. Auch die Gesangsstimme klingt etwas rau aber angenehm. Ähnlich wie bei der damaligen Sängerin von Opera IX.
Musikalisch ist das Album gut. Das kann man nicht leugnen. Aber das macht noch lange kein gutes Album aus. Irgendwie vermisse ich hier eine aufkommende Atmosphäre. Dieses Gefühle beim Hören bleibt mir verwerht. Und deshalb kann ich mich auch nicht so recht an der an sich guten Musik erfreuen. Aber aufgeschlossene Freunde von etwas symphonischerem Black Metal werden durchaus ihre Freuden daran haben.
Mir ist es ingesamt einfach zu langweilig eine ganze CD so durchzuhören.
01 Reign Unfold
02 Inflamed Paradox
03 Oblivious Darkness
04 Deep Down The Cosmos
05 Astarte
06 Incarnate Legend Of Mummy Queen
07 In Velvet Slumber
08 Sickness (Instrumental)
09 Quod superius, sicut inferius
10 Crossing The Wounded Mirror Of Death
Dieser neue Silberling ist aber auch nicht mehr so rau wie es die beiden Vorgängeralben waren. Quod superius, sicut inferius wartet mit einer sauberen und druckvollen Produktion auf. Die Instrumente sind alle klar und deutlich zu unterscheiden und zu hören, und das Schlagzeug klingt sehr kräftig, druckvoll und warm. Insgesamt ist dieses Album auch deutlich symphonischer ausgefallen, als man es bis dato von Astarte gewohnt war. Die Damen beherrschen ihre Instrumente, und verstehen offenbar auch etwas vom Songwriting. Die Lieder sind alle durchdacht stukturiert, und gut in Szene gesetzt. Auch die Gesangsstimme klingt etwas rau aber angenehm. Ähnlich wie bei der damaligen Sängerin von Opera IX.
Musikalisch ist das Album gut. Das kann man nicht leugnen. Aber das macht noch lange kein gutes Album aus. Irgendwie vermisse ich hier eine aufkommende Atmosphäre. Dieses Gefühle beim Hören bleibt mir verwerht. Und deshalb kann ich mich auch nicht so recht an der an sich guten Musik erfreuen. Aber aufgeschlossene Freunde von etwas symphonischerem Black Metal werden durchaus ihre Freuden daran haben.
Mir ist es ingesamt einfach zu langweilig eine ganze CD so durchzuhören.
01 Reign Unfold
02 Inflamed Paradox
03 Oblivious Darkness
04 Deep Down The Cosmos
05 Astarte
06 Incarnate Legend Of Mummy Queen
07 In Velvet Slumber
08 Sickness (Instrumental)
09 Quod superius, sicut inferius
10 Crossing The Wounded Mirror Of Death
01.03.2002
Asmodee - Aequilanx | 2002 | End All Life | Vinyl | Black Metal
Die französische
Band Asmodee gibt es nicht mehr, und ist heute unter den Namen
Svest wohl einigen Hörern bekannt. Bei dieser auf 333 Kopien
beschränkten EP handelt es sich um ein Rerelease des 1997 entstandendes
Demos.
Gleich beim ersten Hören wird einem klar, das man es hier mit Puristen zu tun hat, die versuchen musikalisch alte Maßstäbe des Black Metals zu zelebrieren. Es bleibt nicht nur bei dem Versuch, Asmodee zeigen das sie es auch gut umsetzen können, und der Klang ist für ein Demo ordentlich und passt gut zu den vier Liedern. Trotz dieser "alten Einstellung" - die man pausenlos zu hören bekommt, und oft enttäuscht wird - wurde bei diesem Demo, bzw. dieser EP nicht auf simple und sich permanent wiederholende Riffs und ein gleichbleibendes Drumming beschränkt. Black Revelation beweist zum Beispiel, das auch so eine puristische Band durchaus einige überlegte Riffs, Rhythmuswechsel sowie Breaks in die Musik einbringen kann, ohne den Pfad der Tugend zu verlieren. Nein, es macht die Musik sogar interessante. Schade an der Veröffentlichung ist nur, das trotz der insgesamt nicht schlechten Qualität für ein Demo, die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Lieder doch hörbar ist.
Insgesamt ist es ein ordentliches Demo mit gutem Black Metal der seine eigene Eingängigkeit und trotzdem zugleich seine eigene Kreativität besitzt.
01 - Great Final Justice
02 - Black Revelation
03 - Lunatic Curse
04 - Cain's Black Spells
Gleich beim ersten Hören wird einem klar, das man es hier mit Puristen zu tun hat, die versuchen musikalisch alte Maßstäbe des Black Metals zu zelebrieren. Es bleibt nicht nur bei dem Versuch, Asmodee zeigen das sie es auch gut umsetzen können, und der Klang ist für ein Demo ordentlich und passt gut zu den vier Liedern. Trotz dieser "alten Einstellung" - die man pausenlos zu hören bekommt, und oft enttäuscht wird - wurde bei diesem Demo, bzw. dieser EP nicht auf simple und sich permanent wiederholende Riffs und ein gleichbleibendes Drumming beschränkt. Black Revelation beweist zum Beispiel, das auch so eine puristische Band durchaus einige überlegte Riffs, Rhythmuswechsel sowie Breaks in die Musik einbringen kann, ohne den Pfad der Tugend zu verlieren. Nein, es macht die Musik sogar interessante. Schade an der Veröffentlichung ist nur, das trotz der insgesamt nicht schlechten Qualität für ein Demo, die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Lieder doch hörbar ist.
Insgesamt ist es ein ordentliches Demo mit gutem Black Metal der seine eigene Eingängigkeit und trotzdem zugleich seine eigene Kreativität besitzt.
01 - Great Final Justice
02 - Black Revelation
03 - Lunatic Curse
04 - Cain's Black Spells
26.02.2002
Sammath - Verwoesting/Devastation | 2002 | Folter Records | CD | Black Metal
Sammath
ist eine jener Bands, denen man durchaus eine gewisse Extravaganz nachsagen
kann. Was nicht nur durch den deutlich hörbaren Drumcomputer bedingt
ist. So hat diese Zweimannband aus den Niederlanden den eingeschlagenen
Weg strikt fortgeführt und nun auf dem Berliner Label Folter Records
veröffentlicht.
Sammath spielen nach eigenen Aussagen Black Death Metal. Und das auch der etwas heftigeren Sorte. Der Drumcomputer prügelt sich durch das Album, mit wahnwitzigen Breaks und Rhythmuswechseln. EIn weiteres auffälliges Merkmal sind die Gitarren, auf die viel Wert gelegen worden ist. Ständige Riffwechsel sowie Soli sind durchgehend zu hören, wie halt auch das schon erwähnte Drum. Dazu gibt es zwei Sänger, respektive Gesangsstimmen. Eine tiefe und gedämpfte Stimme, die den Death Metal symbolisieren soll, sowie eine hellere und kreischigere Stimme, die dementsprechen für die schwärzeren Hintergründe der Band steht.
Mir fiel es schon immer schwer der Musik von Sammath zu lauschen. Sie vermittelt mir etwas Widerwillen beim Zuhören. Ja, irgendwie empfinde ich das Treiben der Zwei als erzwungen, als krampfhaft. Vielleicht wäre das Ganze auch anders rübergekommen, hätte man sich mit dem Drumcomputer dezenter verhalten, oder gleich einen menschlichen Trommler eingesetzt.
01 Satan Infinity
02 Devastation
03 The Timeless Splendour Of Chaos
04 Enter The Sadistic Nightmare
05 Fertile Life End
06 Where Is Your God
07 Die Again
08 Verwoesting
09 Tormentor
Sammath spielen nach eigenen Aussagen Black Death Metal. Und das auch der etwas heftigeren Sorte. Der Drumcomputer prügelt sich durch das Album, mit wahnwitzigen Breaks und Rhythmuswechseln. EIn weiteres auffälliges Merkmal sind die Gitarren, auf die viel Wert gelegen worden ist. Ständige Riffwechsel sowie Soli sind durchgehend zu hören, wie halt auch das schon erwähnte Drum. Dazu gibt es zwei Sänger, respektive Gesangsstimmen. Eine tiefe und gedämpfte Stimme, die den Death Metal symbolisieren soll, sowie eine hellere und kreischigere Stimme, die dementsprechen für die schwärzeren Hintergründe der Band steht.
Mir fiel es schon immer schwer der Musik von Sammath zu lauschen. Sie vermittelt mir etwas Widerwillen beim Zuhören. Ja, irgendwie empfinde ich das Treiben der Zwei als erzwungen, als krampfhaft. Vielleicht wäre das Ganze auch anders rübergekommen, hätte man sich mit dem Drumcomputer dezenter verhalten, oder gleich einen menschlichen Trommler eingesetzt.
01 Satan Infinity
02 Devastation
03 The Timeless Splendour Of Chaos
04 Enter The Sadistic Nightmare
05 Fertile Life End
06 Where Is Your God
07 Die Again
08 Verwoesting
09 Tormentor
16.02.2002
Akitsa - Sang Nordique | 2002 | Autistiartili Records | CD | Black Metal
Nachdem die Kanadier dieses
Jahr schon Goétie - einem Hammeralbum - veröffentlicht
haben, steht nun mit Sang nordique ein weiteres Album an. Sang
nordique ist wie schon das vorangengangene Album ein radikales Machwerk
der Black Metal Kunst. Doch diesmal in einer anderen, extremen Art und
Weise. Zum Einen ist hier die Produktion klarer und druckvoller geworden,
und die Musik ist insgesamt auch langsamer und regelrecht schleppender
als noch bei Goétie. Zudem ist auch der Gesang gedämpfter
geworden und klingt nicht mehr so extrem und verzweifelt. Zunächst
dachte ich, das dieses Album ein Rückschritt der Band wäre.
Doch inzwischen sehe ich es nicht mehr so. Meine Erwartungshaltung nach
dem letzten Album war einfach zu hoch, und auch zu sehr auf das vorherige
Album fixiert, da es mich sofort in den Bann gezogen hat.
Da zwar als Ganzes betrachtet, Sang nordique ein schleppendes Black Metal Album ist, gibt es dennoch einen Song der schnelleren Klassifizierung. Dabei handelt es sich um Au combat, welches nicht nur schneller daherkommt, sondern auch wieder vom Gesang etwas an das ältere Album erinnert.
Auch mit dem neuen Album beweisen Aktisa das sie eine im Untergrund agierende Formation sind, die man ernst nehmen sollte, da sie musikalisch absolute klasse haben. Und da ist es schon fast schade, das ihre Werke auf 300 (LP Goétie) und 500 (CD Sang nordique) Kopien limitiert sind. Aber so hat alles seine zwei Seiten, und ich bin froh mich an solcher gelungener und für mich noch wahren musikalischen Auslegung des Black Metals erfreuen zu können.
Einziges Manko, und für mich auch nervendes, ist das letzte Stück, welches Fin heisst. Meiner Meinung nach, hätte man es sich sparen können. Wie der Name schon klar macht, handelt es sich um das Ende, also ein Outro / Ausklang. Nur ist dieses Outro sage und schreibe 10:27 Minuten lang, und beinhaltet dafür nur eine französischsprechende Stimme, mit einem vibrierenden Nebenton. 20 Sekunden hätten es auch getan, wenn es schon sein muss. Aber vielleicht können ja die französischsprechenden Menschen damit schon eher etwas anfangen als ich.
Da zwar als Ganzes betrachtet, Sang nordique ein schleppendes Black Metal Album ist, gibt es dennoch einen Song der schnelleren Klassifizierung. Dabei handelt es sich um Au combat, welches nicht nur schneller daherkommt, sondern auch wieder vom Gesang etwas an das ältere Album erinnert.
Auch mit dem neuen Album beweisen Aktisa das sie eine im Untergrund agierende Formation sind, die man ernst nehmen sollte, da sie musikalisch absolute klasse haben. Und da ist es schon fast schade, das ihre Werke auf 300 (LP Goétie) und 500 (CD Sang nordique) Kopien limitiert sind. Aber so hat alles seine zwei Seiten, und ich bin froh mich an solcher gelungener und für mich noch wahren musikalischen Auslegung des Black Metals erfreuen zu können.
Einziges Manko, und für mich auch nervendes, ist das letzte Stück, welches Fin heisst. Meiner Meinung nach, hätte man es sich sparen können. Wie der Name schon klar macht, handelt es sich um das Ende, also ein Outro / Ausklang. Nur ist dieses Outro sage und schreibe 10:27 Minuten lang, und beinhaltet dafür nur eine französischsprechende Stimme, mit einem vibrierenden Nebenton. 20 Sekunden hätten es auch getan, wenn es schon sein muss. Aber vielleicht können ja die französischsprechenden Menschen damit schon eher etwas anfangen als ich.
Akitsa - Goétie | 2002 | Satans Millenium Records | Vinyl | Black Metal
Bei Akitsa handelt
es sich um eine Formation aus dem französischsprachigen Teil Kanadas.
Ähnlich wie bei den Landsmännern von Godless North wird
heftiger und absolut kompromißloser Black Metal geboten. Doch Akitsa
sind dabei um einiges rauer und minimalistischer.
Aber diese nicht ganz neue Auslegung des Black Metals kommt gut rüber. Es ist nicht einfach eine ideenlose und bewährte Inszenierung, sondern sehr eigenständig und grimmig instrumentalisiert worden. Das radikale Gekreische erinnert zwar ein wenig an Burzum, zum Glück aber nicht übermäßig. Neben dem extremen Gekreische wurden auch leise gesprochene und geflüsterte Stimmen eingestreut. Insgesamt ist der Gesang vielfältig in den einzelnen Liedern verwirklicht worden. So ist Haine Et Vengeance sehr vom Kreischen geprägt, so ist das Gegenteil bei Les Opposants Brûleront zu vernehmen. Da ist die Stimme ruhiger und um einiges grimmiger als beim "verzweifelten" Gekreische. So wie sich die Gesangsstile ein Wechselspiel geben, verhält es sich auch mit den Soundstrukturen. Langsamere, schleppende Lieder wechseln sich mit schnelleren, heftigen Stücken ab, die dann zum Teil wie Hiéarchie sehr minimalistisch gehalten sind. Aber das kommt sehr interessant rüber, und wird durch die ganzheitliche Abwechslung des Albums positiv rüber.
Insgesamt ist Goetie ein ausgewogenes, radikales Black Metal Album welches Hass und Strenge vermittelt. Denn auf überflüssige kurze instrumental Stücke wurde verzichtet, was für mich persönlich ein ganz großer Pluspunkt ist. Allerdings ist etwas negativ zu bemerken, das die Klangqualitäten zwischen einzelnen Titeln mehr oder minder stark schwanken und unterschiedlich sind, was aber die aggressive Musik nicht in einem schlechteren Licht dastehen läßt.
A1 Haine Et Vengeance
A2 Les Opposants Brûleront
A3 Les Ruines De La Modernité
A4 Ôde Au Temps Passé
B1 Revanche
B2 Affront Final
B3 Hiérarchie
Aber diese nicht ganz neue Auslegung des Black Metals kommt gut rüber. Es ist nicht einfach eine ideenlose und bewährte Inszenierung, sondern sehr eigenständig und grimmig instrumentalisiert worden. Das radikale Gekreische erinnert zwar ein wenig an Burzum, zum Glück aber nicht übermäßig. Neben dem extremen Gekreische wurden auch leise gesprochene und geflüsterte Stimmen eingestreut. Insgesamt ist der Gesang vielfältig in den einzelnen Liedern verwirklicht worden. So ist Haine Et Vengeance sehr vom Kreischen geprägt, so ist das Gegenteil bei Les Opposants Brûleront zu vernehmen. Da ist die Stimme ruhiger und um einiges grimmiger als beim "verzweifelten" Gekreische. So wie sich die Gesangsstile ein Wechselspiel geben, verhält es sich auch mit den Soundstrukturen. Langsamere, schleppende Lieder wechseln sich mit schnelleren, heftigen Stücken ab, die dann zum Teil wie Hiéarchie sehr minimalistisch gehalten sind. Aber das kommt sehr interessant rüber, und wird durch die ganzheitliche Abwechslung des Albums positiv rüber.
Insgesamt ist Goetie ein ausgewogenes, radikales Black Metal Album welches Hass und Strenge vermittelt. Denn auf überflüssige kurze instrumental Stücke wurde verzichtet, was für mich persönlich ein ganz großer Pluspunkt ist. Allerdings ist etwas negativ zu bemerken, das die Klangqualitäten zwischen einzelnen Titeln mehr oder minder stark schwanken und unterschiedlich sind, was aber die aggressive Musik nicht in einem schlechteren Licht dastehen läßt.
A1 Haine Et Vengeance
A2 Les Opposants Brûleront
A3 Les Ruines De La Modernité
A4 Ôde Au Temps Passé
B1 Revanche
B2 Affront Final
B3 Hiérarchie
15.02.2002
Akerbeltz - Akerhell | 2002 | Millenium Metal | CD | Black Metal
Im Jahre 2002 n. Chr., so lehrt es uns Akerbeltz,
kann grimmiger und kompromißloser Black Metal in Reinkultur
auch aus Spanien kommen.
Eine geradezu blasphemische Härte und vernichtende Kälte lärmt los, nachdem das Intro verklungen ist. und das Album seinen fortgehenden Lauf nimmt. Die Lieder sind alle im 6 bis 8 Minutenbereich und kommen eingängig daher. Das Schlagzeug erinnert (gerade bei The return of the ancient black gods I) stark an KRIEG. Es wurde sehr schnell und überaus gepresst eingespielt.
Das Album ist eine etwas über 57 Minuten lange, hasserfüllte Zelebration von puristischen Klängen der schwarzen Tonkunst. Einziges Manko stellt der Gesang dar. Er erinnert zu sehr an längst vergangene Tage IMMORTALS. Aber davon mal abgesehen ist Akerhell ein gutes Black Metal Album der Neuzeit, welches Szenegrößen in nichts nachsteht. Kompromißlos. Schonunglos. Ehrlich. So sollte es sein. Auch ist die Produktion gut. Saubere Arbeit, aber nicht überschwängert mit sterilen Momenten oder einer Überproduktion. Denn gerade die Gitarren kommen trotz der klaren Produktion zum Teil etwas zu leise rüber.
Eine geradezu blasphemische Härte und vernichtende Kälte lärmt los, nachdem das Intro verklungen ist. und das Album seinen fortgehenden Lauf nimmt. Die Lieder sind alle im 6 bis 8 Minutenbereich und kommen eingängig daher. Das Schlagzeug erinnert (gerade bei The return of the ancient black gods I) stark an KRIEG. Es wurde sehr schnell und überaus gepresst eingespielt.
Das Album ist eine etwas über 57 Minuten lange, hasserfüllte Zelebration von puristischen Klängen der schwarzen Tonkunst. Einziges Manko stellt der Gesang dar. Er erinnert zu sehr an längst vergangene Tage IMMORTALS. Aber davon mal abgesehen ist Akerhell ein gutes Black Metal Album der Neuzeit, welches Szenegrößen in nichts nachsteht. Kompromißlos. Schonunglos. Ehrlich. So sollte es sein. Auch ist die Produktion gut. Saubere Arbeit, aber nicht überschwängert mit sterilen Momenten oder einer Überproduktion. Denn gerade die Gitarren kommen trotz der klaren Produktion zum Teil etwas zu leise rüber.
Agatus - The Weaving Fates | 2002 | Iron Pegasus Records | CD | Black Metal
Nach schier unendlich langer
Zeit beglücken uns die Griechen um Agatus nun mit einem zweiten
Longplayer der in diesen Tagen über Iron Pegasus veröffentlicht
wurde. Um es gleich vornweg zu sagen. Agatus sind immer noch Agatus
und knüpfen dort an, wo sie mit ihrer letzten EP Metamorphosis
aufgehört haben. Lediglich etwas mehr traditioneller Heavy Metal
ist in The Weaving Fates mit eingeflossen, was aber nur anerkenned
festzustellen ist.
Die zehn Lieder sind wieder mit den typischen Riffs versehen, die für Griechenland aber insbesondere für Agatus stehen. Einzig und allein fällt Conqueror of Fear etwas aus dem Rahmen, da dieses Lied ganz klar dem Heavy Metal verschrieben ist, was man demnach auch konsequenter Weise hören kann. Hier benutzt das Duo Eskarth the Dark One und Archon Vorskaath nämlich erstmals klare und auch zum Teil sehr hohe Stimmen. Ansonsten ist das gesamte Album durch das typische Drumming und den Riffs prägend gestaltet, ähnlich wie es bei den Kollegen von Zemial der Fall ist, wo Agatus ja auch zum Teil mitwirken. Das Besondere bei Agatus allerdings ist die einzigartige Atmosphäre die sie mit ihrem Agieren erschaffen. Das erreichen sie nicht nur durch kurze akkustische Zwischenparts, sonden auch durch im Hintergrund gesetzte harmonische Klänge die nicht besonders auffallen wenn man sich das Album nur mal so anhört. Agatus haben es schon immer verstanden, einen bestimmten Zauber in ihrer Musik zu verstecken, und beweisen dies auch ganz klar mit dem neuen Album. Denn diese gesamte Mischung von den schon erwähnten Riffs, den akkustisch-harmonischen Einsprängseln und den auch aggressiven Passagen vermitteln zusammen eine fast schon mystische Stimmung und Atmosphäre, wie ich sie bisher nur bei Agatus empfinde.
Alles in allem, ist The Weaving Fates ein vollkommen eigenständiges Black Metal Album der griechischen Gilde und sollte für jeden Hörer der sich etwas intensiver mit der Musik beschäftigt ein durchaus interessantes Werk darstellen.
01 - The Weaving Fates
02 - Era of Tiamat
03 - Conqueror of Fear
04 - Night Mares
05 - L`arrivee de la victoire
06 - Night of a Thousand Stars
07 - Faustian Call
08 - PROGONLATRIA
09 - Visions of the Moon
10 - Epilogos
Die zehn Lieder sind wieder mit den typischen Riffs versehen, die für Griechenland aber insbesondere für Agatus stehen. Einzig und allein fällt Conqueror of Fear etwas aus dem Rahmen, da dieses Lied ganz klar dem Heavy Metal verschrieben ist, was man demnach auch konsequenter Weise hören kann. Hier benutzt das Duo Eskarth the Dark One und Archon Vorskaath nämlich erstmals klare und auch zum Teil sehr hohe Stimmen. Ansonsten ist das gesamte Album durch das typische Drumming und den Riffs prägend gestaltet, ähnlich wie es bei den Kollegen von Zemial der Fall ist, wo Agatus ja auch zum Teil mitwirken. Das Besondere bei Agatus allerdings ist die einzigartige Atmosphäre die sie mit ihrem Agieren erschaffen. Das erreichen sie nicht nur durch kurze akkustische Zwischenparts, sonden auch durch im Hintergrund gesetzte harmonische Klänge die nicht besonders auffallen wenn man sich das Album nur mal so anhört. Agatus haben es schon immer verstanden, einen bestimmten Zauber in ihrer Musik zu verstecken, und beweisen dies auch ganz klar mit dem neuen Album. Denn diese gesamte Mischung von den schon erwähnten Riffs, den akkustisch-harmonischen Einsprängseln und den auch aggressiven Passagen vermitteln zusammen eine fast schon mystische Stimmung und Atmosphäre, wie ich sie bisher nur bei Agatus empfinde.
Alles in allem, ist The Weaving Fates ein vollkommen eigenständiges Black Metal Album der griechischen Gilde und sollte für jeden Hörer der sich etwas intensiver mit der Musik beschäftigt ein durchaus interessantes Werk darstellen.
01 - The Weaving Fates
02 - Era of Tiamat
03 - Conqueror of Fear
04 - Night Mares
05 - L`arrivee de la victoire
06 - Night of a Thousand Stars
07 - Faustian Call
08 - PROGONLATRIA
09 - Visions of the Moon
10 - Epilogos
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