Nachdem Inferno schon eine Split mit
Maniac Butcher und Sezarbil 1999 herausgebracht haben, folgt
mit Duch slovanské sily 2001 nun das erste Album. Schon
beim ersten Hören kann man nicht leugnen, das es sich hier um Landsmänner
von Maniac Butcher aus Tschechien handelt. Ähnlichkeiten findet
man nicht in der Musik, sondern eher an der Art des Gesanges, der ja für
Barbarud von Maniac Butcher so kennzeichnend und einzigartig war.
Aber bei der Parallele bleibt es dann auch schon. Inferno wettern
hier mit eigenständigen Black Metal, der kompromißlos - und
wie zu erwarten ohne Firlefanz, wie etwa Gastgesänge weiblicher Artgenossen
oder elektronischer Spielereien. Einzige Ausnahme hierbei, stellt Krev
A Sila Nasich Predku dar. Dieser Titel kommt gänzlich ohne Gitarren
und Bass aus, sondern besteht aus elektronischen Samples und ein folklorischen
Klängen (die auch elektronisch erzeugt wurden?). Dazu kommt die teilweise
gesprochen-geflüsterte Stimme. Das geht das ganze Lied lang so. Überhaupt
muß man sich Krev A Sila Nasich Predku mehrmals in Ruhe anhören
um die interessanten Seiten dieser Veröffentlichung zu entdecken
die ja durchaus gegeben sind. Nur leider ein wenig versteckt, so das man
beim ersten Hören schon fast denkt, hierbei handelt es sich um ein
Durchschnittsalbum. Mehr hat es dann schon zu bieten. Allerdings ist es
trotzdem eher an eine gewöhnlichen Veröffentlichung dran, als
an einem wahren Überhammer. Aber für ein erstes Album trotzdem
gut gelungen. Ich werde gespannt auf das nächste Album warten, und
mal sehen was sich bis dahin aus Inferno getan hat.
01
Prichod Slovanského Ohne
02 Duch Slovanské Sily
03 Za Krev, Za Kraj
04 Pro Syny Této Zemé
05 Hrdost, Válka, Nenávis
06 Pohanské Mece
07 Ve Stinech Vlku
08 Do Srdce Temnoty
09 Krev A Sila Nasich Predku
10 Pisen Cernych Vran (Bonustrack)
11.06.2001
10.06.2001
Incriminated / Bloodhammer - Split | 2001 | Bestial Burst | CD | Black Metal
ie
mir bisher völlig unbekannte finnische Band Incriminated hat
es mir ja gleich beim ersten hören mächtig angetan. Sie erinnern
zwar an Hellhammer und Celtic Frost, doch das ist nicht der eigentliche
Grund weshalb mich die Band so in den Bann zieht. Es sind wiegesagt schon
musikalische Paralellen zu den Helden vergangener Tage vorhanden. Aber
trotzdem kann man nicht von einem Ableger oder einer Kopie sprechen die
selbst keine Ideen hat. Denn das ist auf keinen Fall ein Tatbestand dieses
musikalischen Werkes. Ich glaube am besten kann man die Musik mit rauhem,
ehrlichen Metal bezeichnen der sich partout in keine Schublade stecken
läßt. Etwas schleppende Gitarren zu einem leicht polterndem
Drumming mit einer ausdrucksstarken Gesangsstimme, welche zum Teil kreischig-aggressiv
daher kommt und nicht gerade einfach zu verstehen ist. Aber das stört
auch gar nicht. Zieht doch gerade die "simple" Stilistik der
Musik in den Bann welche elegant durch die Stimme gefestigt wird. Ein
bisschen, seichter Chaos kommt auch noch dazu und schon hat man Incriminated.
Nicht viel anders sieht es ebenfalls beim finnischend Pendant Bloodhammer aus. Wobei der Sound von Bloodhammer um einiges ungeschliffener ist und die Gitarren etwas zu hoch aus den Boxen plärren. Die Stimme allerdings ist reudiger, und suggeriert sofort eine Abscheu gegen irgendwas, oder vielleicht gar gegen alles. Musikalisch ist die Band ebenfalls auf einem alten Metal Pfad der kompromißlosen Schule. Alles ist relativ einfach gehalten, von den Riffs bis hin zu den Drumparts. Allerdings erzeugt die Band mit ihren dichten Gitarrenstrukturen eine düstere oder endzeitliche Atmosphäre gerade in dem Lied Grand desecration welches zum Teil auch in schnellen und sehr aggressiven Metal ausartet.
Insgesamt ist es eine geile Split CD zweier finnischer Bands die unverfälschten, echten und vor allem harten Metal der alten Schule gekonnt zum Besten geben. So etwas sollte es öfters geben.
INCRIMINATED
01. Suicidal aggressions / Nuclear winds
02. Christ
03. The mentor
04. Death
05. The cult of the weak
BLOODHAMMER
06. Hellmachine
07. Grand desecration
08. Ancient kings
09. Death
10. Uudet barbaarit
Nicht viel anders sieht es ebenfalls beim finnischend Pendant Bloodhammer aus. Wobei der Sound von Bloodhammer um einiges ungeschliffener ist und die Gitarren etwas zu hoch aus den Boxen plärren. Die Stimme allerdings ist reudiger, und suggeriert sofort eine Abscheu gegen irgendwas, oder vielleicht gar gegen alles. Musikalisch ist die Band ebenfalls auf einem alten Metal Pfad der kompromißlosen Schule. Alles ist relativ einfach gehalten, von den Riffs bis hin zu den Drumparts. Allerdings erzeugt die Band mit ihren dichten Gitarrenstrukturen eine düstere oder endzeitliche Atmosphäre gerade in dem Lied Grand desecration welches zum Teil auch in schnellen und sehr aggressiven Metal ausartet.
Insgesamt ist es eine geile Split CD zweier finnischer Bands die unverfälschten, echten und vor allem harten Metal der alten Schule gekonnt zum Besten geben. So etwas sollte es öfters geben.
INCRIMINATED
01. Suicidal aggressions / Nuclear winds
02. Christ
03. The mentor
04. Death
05. The cult of the weak
BLOODHAMMER
06. Hellmachine
07. Grand desecration
08. Ancient kings
09. Death
10. Uudet barbaarit
07.06.2001
Impending Doom - Apocalypse III. - The Manifested Purgatorium | 2001 | Cudgel Agency | CD | Black/Death/Thrash
Apocalypse
III ist auch schon wieder
so ein Album, vor das sich meine Gehörgänge mehr fürchten als es mit Spannung
erwarten. So konnten mich doch Impending Doom noch mit ihrem ersten
Longplayer Caedes Sacrilaege vollkommen faszinieren und in den
Bann ziehen mit der dortigen Atmosphäre. Aber schon bei dem Zweitling
Signum Of Hate war diese Atmosphäre die für mich typisch Impending
Doom darstellte und glorifizierte schon in weiten Teilen dahin, auch
wenn es noch ein gutes Album war. Wie vorausgesehen stellt sich nun Apocalypse
III als für mich absolut schwierig dar, sich rezensieren zu lassen.
Gleich der erste Titel, Hatespawn lässt mich fast schon entsetzt den CD-Spieler anstarren. Als ein Eigenes betrachtet, sicherlich ein gutes Thrash-Death Metal Stück. Doch will ich solche Umsetzungen nicht unbedingt von Impending Doom hören. In Hoffnung auf Besserung erwarte ich Burn the house of god und vernehme als Einführung in das Lied erstmal volles Geprügel, das sich aber bald einstellt und schon eher an Impending Doom und - zumindest - Signum of Hate erinnert. Thrashiger kommt das gesamte Stück daher mit wechselnen Gesangsstilen und einigen Soli. Zum Ende des Liedes wird es sogar fast hymnisch und ein Soli steht im Vordergrund welches von einem "growl" begleitet wird. Abheben von allen anderen Stücken auf dem Album tun sich Obscure funeral, - welches mysteriös klingend mit Gewitter und einem Kirchenläuten seinen Einklang findet. Nach etwa anderhalb Minuten beginnt dann der eigentliche Titel der auch einige Qualitäten aufweisen kann - und Frozen empire. Besonders schön finde ich bei Obscure funeral die Riffarbeiten die abwechslungsreich und zum teil richtig thrashig wie in den alten Zeiten rüberkommen. Auch der Gesang erinnert hier bei beiden Stücken mehr als bei den anderen Stücken auf dieser CD an ältere Tage der Band.
Insgesamt sind die Stücke alle aur relativ schnellem Niveau gehalten und sind überwiegend dem Trash / Death Metal zuzuordnen, auch wenn sich mit Obscure funeral und Frozen empire zwei Titel eingeschlichen haben die (zum Glück) noch etwas von dem alten Treiben der Barden zeigen.
Rundum ist Apocalypse III ein solides und gelungenes Album das eigenständigen Trash Metal mit einigen Death Metal Anleihen bietet.
1. Hatespawn
2. Burn The House Of God
3. Chaos God
4. Obscure Funeral
5. Bloodpraised Agony
6. Revokation of Creation
7. Atone For Your Mistake
8. Frozen Empire
9. Where Sinners Bleed
Gleich der erste Titel, Hatespawn lässt mich fast schon entsetzt den CD-Spieler anstarren. Als ein Eigenes betrachtet, sicherlich ein gutes Thrash-Death Metal Stück. Doch will ich solche Umsetzungen nicht unbedingt von Impending Doom hören. In Hoffnung auf Besserung erwarte ich Burn the house of god und vernehme als Einführung in das Lied erstmal volles Geprügel, das sich aber bald einstellt und schon eher an Impending Doom und - zumindest - Signum of Hate erinnert. Thrashiger kommt das gesamte Stück daher mit wechselnen Gesangsstilen und einigen Soli. Zum Ende des Liedes wird es sogar fast hymnisch und ein Soli steht im Vordergrund welches von einem "growl" begleitet wird. Abheben von allen anderen Stücken auf dem Album tun sich Obscure funeral, - welches mysteriös klingend mit Gewitter und einem Kirchenläuten seinen Einklang findet. Nach etwa anderhalb Minuten beginnt dann der eigentliche Titel der auch einige Qualitäten aufweisen kann - und Frozen empire. Besonders schön finde ich bei Obscure funeral die Riffarbeiten die abwechslungsreich und zum teil richtig thrashig wie in den alten Zeiten rüberkommen. Auch der Gesang erinnert hier bei beiden Stücken mehr als bei den anderen Stücken auf dieser CD an ältere Tage der Band.
Insgesamt sind die Stücke alle aur relativ schnellem Niveau gehalten und sind überwiegend dem Trash / Death Metal zuzuordnen, auch wenn sich mit Obscure funeral und Frozen empire zwei Titel eingeschlichen haben die (zum Glück) noch etwas von dem alten Treiben der Barden zeigen.
Rundum ist Apocalypse III ein solides und gelungenes Album das eigenständigen Trash Metal mit einigen Death Metal Anleihen bietet.
1. Hatespawn
2. Burn The House Of God
3. Chaos God
4. Obscure Funeral
5. Bloodpraised Agony
6. Revokation of Creation
7. Atone For Your Mistake
8. Frozen Empire
9. Where Sinners Bleed
10.05.2001
Godless North - Summon The Age Of Supremcy | 2001 | Sombre Records | Vinyl | Black Metal
Da hat sich ja ein
Ungetüm an Unwetter im hohen Norden von Kanada zusammengebraut, den
Godless North hier schonungslos und rigoros zelebrieren. Konnte
man sie doch im Dezember vergangenen Jahres gemeinsam mit Krieg
und Inquisition in Deutschland aud Tour sehen, wo sie nicht gerade
besonders überzeugen konnten. Geradezu gegensätzlich verhält
es sich aber mit dem Longplayer der Band. Von der ersten Sekunde bis zum
allerletzen Atemzug ist es purer, kriegerischer Black Metal im schnellem
Tempobereich der vollkommen zu vereinnahmen und überzeugen weiß.
Jeder Titel auf diesem Vinyl ist ein Glanzstück in der heuten Black
Metal Welt. Herausragend sind aber definitiv Xunder the veil of night
und ...the wolf unleashed, welche in der neuen Geschichte des
Black Metals wahrlich, elitäre Meisterwerke darstellen die man in
der Schwemme von Veröffentlichungen nur sehr selten vorfindet. Alles
in allem bieten Godless North grimmigen und agressiven Black Metal
vom allerfeinsten ohne auf störende Beschmückungen wie Keyboards
oder ähnliches Mist zurückzugreifen.
01 Intro
02 Glory of the past returns
03 Xunder the veil of night
04 Winter of cleansing
05 Dark skies over Vinland / Upon heathen battlefields
06 Wisdom of the ancient cults
07 ...the wolf unleashed / Outro
01 Intro
02 Glory of the past returns
03 Xunder the veil of night
04 Winter of cleansing
05 Dark skies over Vinland / Upon heathen battlefields
06 Wisdom of the ancient cults
07 ...the wolf unleashed / Outro
26.04.2001
Evoken - Quietus | 2001 | Avantgarde Records | CD | Funeral Doom
Eine vollkommen düstere
und melancholische Wand aus Klängen drückt einen hier nieder.
Die Rede ist von der Band Evoken. Ja, mir fehlen fast schon die
Worte, dieses Werk zu umschreiben, es in Worte zu fassen. Wer Doom Metal
dieser Art kennt, wird wissen was ich meine. Dieses schier wahnsinnige
langsame Treiben der Klänge, dazu der bedrohliche Gesang der fast
schon einen Gänsehautfaktor hat, bestimmen das gesamte Album. Die
Atmosphäre wird in den einzelnen Liedern noch durch sanfte, im Hintergrund
stehende hymnische, ja fast schon sphährische Melodien gekonnt gesteigert.
Eindrucksvoll wird dies bei Tending the dire hatred gezeigt. Hier
tauchen sehr langsame, sphärische Gitarrenriffs gepaart mit einer
flüsternden Stimme auf, um mich sich langsam, aber stets ein wenig
zu steigern.
Insgesamt ist es einfach ein sehr gut gelungenes Doom Metal Album das wohl noch im Genre für einige Furore sorgen wird. Für mich auch seit längerer Zeit das Beste aus diesem Bereich das ich gehört habe.
01 In pestilence, burining
02 Withering indignation
03 Tending the dire hatred
04 Where ghosts fall silent
05 Quietus
06 Embrace the emptiness
07 Atrementous journey
Insgesamt ist es einfach ein sehr gut gelungenes Doom Metal Album das wohl noch im Genre für einige Furore sorgen wird. Für mich auch seit längerer Zeit das Beste aus diesem Bereich das ich gehört habe.
01 In pestilence, burining
02 Withering indignation
03 Tending the dire hatred
04 Where ghosts fall silent
05 Quietus
06 Embrace the emptiness
07 Atrementous journey
24.04.2001
S.V.E.S.T. / Katharsis / Warloghe / Black Witchery - Black Metal Endsieg | 2001 | Sombre Records | Vinyl | Black Metal
Die franzoesische
Band S.V.E.S.T. bietet hier schnelle Gitarrenarbeit mit einigen Rhythmen-
und Tempowechsel welches sie in einem recht eingängien Format rüberbringen.
Doch dabei ist mir die Stimme ein wenig zu farblos und zu wenig aussagekräftig.
Aber wenn man sich The alpha wolf´s anger in aller Ruhe zu gemüte
führt kann man sich schon am musikalischem, besonders der vorhin erwähnten
Gitarrenarbeit erfreuen.
Deutschland ist mit Katharsis ebenfalls auf dem Sampler vertreten. Katharsis legen sofort in bester Darkthrone Manier los. Und so wird das auch bis zum Ende fortgeführt wobei der Gesang ein wenig nachlässt an die Norweger zu erinnern.
Bei Warloghe aus Finland lacht mein Herz bei dieser EP zum ersten Mal richtig auf. Der Anfang erinnerte mich ein wenig an Urgehal, was auch nicht ganz verschwinden konnte. Doch ist es für mich bei diesem Stück der Klang der Gitarre und die Paarung der Trommeln die mich in einen Bann zieht der leider nach vier Minuten endet.
Abrunden tut das die US-Band Black Witchery mit Destruction of the holy kingdom which spawned the cursed trinity of god . Eingeleitet wird das Lied mit einer schönen kraftvollen Stimme. Was nicht zu überhören ist, ist das Black Witchery eindeutig die beste Produktion dieser Veröffentlichung an den Tag legen. Die Musik an sich ist eingängig mit sich wiederholenden Riffs und einem Schlagzeug das zuweilen die Doublebass nicht druckvoll genug rüberbringt.
In der Mitte des liedes begleitet das Treiben im Hintergrund ein akkustisches Gitarrenstück, was meiner Meinung nach auch gut in das Lied eingebettet ist. Alles in allem für mich auf der EP das überzeugendste Stück.
Wie bei Sombre Records zu erwarten, ist diese Veröffentlichung aber nichts für Zeitweise-Ich-Höre-Jetzt-Was-Böses-Hörer. Denen wird die EP nicht gefallen. Und das ist auch gut so. Denn für solche Ohren ist das Ganze auch nicht gedacht.
01. S.V.E.S.T. - The alpha wolf´s anger
02 Katharsis - Lacerating the angels
03 Warloghe - Visions of carnage and impurity
04 Black Witchery - Destruction of the holy kingdom which spawned the cursed trinity of god
Deutschland ist mit Katharsis ebenfalls auf dem Sampler vertreten. Katharsis legen sofort in bester Darkthrone Manier los. Und so wird das auch bis zum Ende fortgeführt wobei der Gesang ein wenig nachlässt an die Norweger zu erinnern.
Bei Warloghe aus Finland lacht mein Herz bei dieser EP zum ersten Mal richtig auf. Der Anfang erinnerte mich ein wenig an Urgehal, was auch nicht ganz verschwinden konnte. Doch ist es für mich bei diesem Stück der Klang der Gitarre und die Paarung der Trommeln die mich in einen Bann zieht der leider nach vier Minuten endet.
Abrunden tut das die US-Band Black Witchery mit Destruction of the holy kingdom which spawned the cursed trinity of god . Eingeleitet wird das Lied mit einer schönen kraftvollen Stimme. Was nicht zu überhören ist, ist das Black Witchery eindeutig die beste Produktion dieser Veröffentlichung an den Tag legen. Die Musik an sich ist eingängig mit sich wiederholenden Riffs und einem Schlagzeug das zuweilen die Doublebass nicht druckvoll genug rüberbringt.
In der Mitte des liedes begleitet das Treiben im Hintergrund ein akkustisches Gitarrenstück, was meiner Meinung nach auch gut in das Lied eingebettet ist. Alles in allem für mich auf der EP das überzeugendste Stück.
Wie bei Sombre Records zu erwarten, ist diese Veröffentlichung aber nichts für Zeitweise-Ich-Höre-Jetzt-Was-Böses-Hörer. Denen wird die EP nicht gefallen. Und das ist auch gut so. Denn für solche Ohren ist das Ganze auch nicht gedacht.
01. S.V.E.S.T. - The alpha wolf´s anger
02 Katharsis - Lacerating the angels
03 Warloghe - Visions of carnage and impurity
04 Black Witchery - Destruction of the holy kingdom which spawned the cursed trinity of god
23.04.2001
Empaligon / Triumvirat Xul - Split EP | 2001 | Hatework | Vinyl | Black Metal
Zwar steht auf den Internetseiten
von Empaligon das man einen Schlagzeuger hätte. Doch auf der
EP hört es sich so an, als hätte man ein Drumcomputer benutzt.
Und da sind wir auch schon sofort beim großen Manko des Beitrages
von Empaligon auf diesem Single-Vinyl. Die Produktion ist seltsam,
sie ist erdrückend und zuweilen auch chaotisch ausufernd. Ich kann
nicht mal genau sagen, was da ein wenig im Hintergrund so übersteuert.
Ob es das Schlagzeug, irgendwelche Bässe oder die elektronisch-kreischige
Stimme ist. Das Schlagzeug kommt sehr schnell gespielt daher, hält
auch mal kurz inne und bietet auch den einen oder anderen Break. Allerdings
wirkt es die ganze Zeit über sehr mechanisch. Aber man muß
dabei auch anerkennend anmerken, daß die Idee bzw. das Songrwriting
gar nicht so schlecht ist, wie es primär den Anschein zu haben droht.
Nur hat die wirklich obskure Produktion diese guten Ansätze sofort
im Keim erstickt.
Beim Pendanten Triumvirat Xul ist dies glücklicher Weise nicht der Fall. Das Lieg auf der B-Seite beginnt mit einer hymnisch / atmosphärischen Einleitung, die auch nicht langweilig oder überflüssig wirkt wie es ja oftmals der Fall ist. Diese Einleitung, Binah, geht um die vier Minuten, bevor das der eigentliche Titel Tie Triade losbricht. Auch hier ist dann die Produktion nicht mehr so überzeugend, aber dennoch besser und hörbarer als bei Empaligon. Dennoch hat das Ganze ein wenig einen Chaoscharakter. Die wild einbrechenden und lauten Drums mit den zum Teil schrummigen Gitarrenriffs. Insgesamt ist aber Die Triade ein sehr interessantes und ein wenig schon mythisch anmutendet Titel. Die zum Teil brachialen Drums mit den sehr interessanten Gitarrenklängen die im Hintergrund immer mal wieder auftauchen, sowie die seichten atmosphärischen Klänge zwischendurch.
So wird diese Split-Veröffentlichung duch Triumvirat Xuldurchaus interessant, und bietet Hörern die eine etwas eigenwillige Produktion verkraften können, interessant umgesetzten Black Metal der nicht alltäglichen Art.
EMPALIGON
01. Realm wrath complex
TRIUMVIRAT XUL
02. Binah - Die Triade
Beim Pendanten Triumvirat Xul ist dies glücklicher Weise nicht der Fall. Das Lieg auf der B-Seite beginnt mit einer hymnisch / atmosphärischen Einleitung, die auch nicht langweilig oder überflüssig wirkt wie es ja oftmals der Fall ist. Diese Einleitung, Binah, geht um die vier Minuten, bevor das der eigentliche Titel Tie Triade losbricht. Auch hier ist dann die Produktion nicht mehr so überzeugend, aber dennoch besser und hörbarer als bei Empaligon. Dennoch hat das Ganze ein wenig einen Chaoscharakter. Die wild einbrechenden und lauten Drums mit den zum Teil schrummigen Gitarrenriffs. Insgesamt ist aber Die Triade ein sehr interessantes und ein wenig schon mythisch anmutendet Titel. Die zum Teil brachialen Drums mit den sehr interessanten Gitarrenklängen die im Hintergrund immer mal wieder auftauchen, sowie die seichten atmosphärischen Klänge zwischendurch.
So wird diese Split-Veröffentlichung duch Triumvirat Xuldurchaus interessant, und bietet Hörern die eine etwas eigenwillige Produktion verkraften können, interessant umgesetzten Black Metal der nicht alltäglichen Art.
EMPALIGON
01. Realm wrath complex
TRIUMVIRAT XUL
02. Binah - Die Triade
05.04.2001
Desaster - Souls Of Infernity | 2001 | Iron Pegasus Records | Vinyl | Black / Thrash Metal
Auf dieser pressneuen EP wird
die Hörerschaft mit einem neuen Titel, einer Coverversion von Razor
und zwei Livetiteln beglückt. Also stellt diese Veröffentlichung
definitiv ein Werk dar, mit dem gezielt nur ein bestimmter Teil von Hörern
angesprochen werden soll.
Souls of infernity ist der neue Titel dieser EP, welcher mit düsteren Riffs eingeläutet wird. Insgesamt kann man dieses Stück zu den etwas heftigeren und brachialeren Liedern von Desaster zählen. Es ist zwar typisch Desaster, doch wird man bei Souls of infernity vergeblich nach dieser durch Gitarren erzeugten, typischen mittelalterlichen Atmosphäre suchen, die auf den Alben bisher so präsent war. Schon daran erkennt man sofrt, das die EP ein Wink an die zurückliegenden Thrashzeiten ist. Cross me fool, ist ein Coversong der kanadischen Thrashbarden, Razor. Viel muss ich dazu wohl nicht sagen, ausser das der Titel gut umgesetzt worden ist. Auf der B-Seite befinden sich noch zwei Live-Stücke vom Wacken-Gig 2001. Das war das letzte Konzert mit Sänger Okkulto der danach die Band verlassen hat.
Für Desaster-Fans wie mich ein absolutes Muß. Doch ansonsten ist es nicht so eine herausragende EP die man unbedingt in seiner Sammlung eingliedern sollte.
01 Souls of infernity
02 Cross me fool (Razor Cover)
03 Sataniac
04 Show them how
Souls of infernity ist der neue Titel dieser EP, welcher mit düsteren Riffs eingeläutet wird. Insgesamt kann man dieses Stück zu den etwas heftigeren und brachialeren Liedern von Desaster zählen. Es ist zwar typisch Desaster, doch wird man bei Souls of infernity vergeblich nach dieser durch Gitarren erzeugten, typischen mittelalterlichen Atmosphäre suchen, die auf den Alben bisher so präsent war. Schon daran erkennt man sofrt, das die EP ein Wink an die zurückliegenden Thrashzeiten ist. Cross me fool, ist ein Coversong der kanadischen Thrashbarden, Razor. Viel muss ich dazu wohl nicht sagen, ausser das der Titel gut umgesetzt worden ist. Auf der B-Seite befinden sich noch zwei Live-Stücke vom Wacken-Gig 2001. Das war das letzte Konzert mit Sänger Okkulto der danach die Band verlassen hat.
Für Desaster-Fans wie mich ein absolutes Muß. Doch ansonsten ist es nicht so eine herausragende EP die man unbedingt in seiner Sammlung eingliedern sollte.
01 Souls of infernity
02 Cross me fool (Razor Cover)
03 Sataniac
04 Show them how
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