Die franzoesische
Band S.V.E.S.T. bietet hier schnelle Gitarrenarbeit mit einigen Rhythmen-
und Tempowechsel welches sie in einem recht eingängien Format rüberbringen.
Doch dabei ist mir die Stimme ein wenig zu farblos und zu wenig aussagekräftig.
Aber wenn man sich The alpha wolf´s anger in aller Ruhe zu gemüte
führt kann man sich schon am musikalischem, besonders der vorhin erwähnten
Gitarrenarbeit erfreuen.
Deutschland ist mit Katharsis ebenfalls auf dem Sampler vertreten.
Katharsis legen sofort in bester Darkthrone Manier los. Und so
wird das auch bis zum Ende fortgeführt wobei der Gesang ein wenig nachlässt
an die Norweger zu erinnern.
Bei Warloghe aus Finland lacht mein Herz bei dieser EP zum ersten
Mal richtig auf. Der Anfang erinnerte mich ein wenig an Urgehal, was auch
nicht ganz verschwinden konnte. Doch ist es für mich bei diesem Stück
der Klang der Gitarre und die Paarung der Trommeln die mich in einen Bann
zieht der leider nach vier Minuten endet.
Abrunden tut das die US-Band Black Witchery mit Destruction
of the holy kingdom which spawned the cursed trinity of god . Eingeleitet
wird das Lied mit einer schönen kraftvollen Stimme. Was nicht zu überhören
ist, ist das Black Witchery eindeutig die beste Produktion dieser
Veröffentlichung an den Tag legen. Die Musik an sich ist eingängig mit
sich wiederholenden Riffs und einem Schlagzeug das zuweilen die Doublebass
nicht druckvoll genug rüberbringt.
In der Mitte des liedes begleitet das Treiben im Hintergrund ein akkustisches
Gitarrenstück, was meiner Meinung nach auch gut in das Lied eingebettet
ist.
Alles in allem für mich auf der EP das überzeugendste Stück.
Wie bei Sombre Records zu erwarten, ist diese Veröffentlichung aber nichts
für Zeitweise-Ich-Höre-Jetzt-Was-Böses-Hörer. Denen wird die EP nicht
gefallen. Und das ist auch gut so. Denn für solche Ohren ist das Ganze
auch nicht gedacht.
01. S.V.E.S.T. - The alpha wolf´s anger
02 Katharsis - Lacerating the angels
03 Warloghe - Visions of carnage and impurity
04 Black Witchery - Destruction of the holy kingdom which spawned the cursed
trinity of god
24.04.2001
23.04.2001
Empaligon / Triumvirat Xul - Split EP | 2001 | Hatework | Vinyl | Black Metal
Zwar steht auf den Internetseiten
von Empaligon das man einen Schlagzeuger hätte. Doch auf der
EP hört es sich so an, als hätte man ein Drumcomputer benutzt.
Und da sind wir auch schon sofort beim großen Manko des Beitrages
von Empaligon auf diesem Single-Vinyl. Die Produktion ist seltsam,
sie ist erdrückend und zuweilen auch chaotisch ausufernd. Ich kann
nicht mal genau sagen, was da ein wenig im Hintergrund so übersteuert.
Ob es das Schlagzeug, irgendwelche Bässe oder die elektronisch-kreischige
Stimme ist. Das Schlagzeug kommt sehr schnell gespielt daher, hält
auch mal kurz inne und bietet auch den einen oder anderen Break. Allerdings
wirkt es die ganze Zeit über sehr mechanisch. Aber man muß
dabei auch anerkennend anmerken, daß die Idee bzw. das Songrwriting
gar nicht so schlecht ist, wie es primär den Anschein zu haben droht.
Nur hat die wirklich obskure Produktion diese guten Ansätze sofort
im Keim erstickt.
Beim Pendanten Triumvirat Xul ist dies glücklicher Weise nicht der Fall. Das Lieg auf der B-Seite beginnt mit einer hymnisch / atmosphärischen Einleitung, die auch nicht langweilig oder überflüssig wirkt wie es ja oftmals der Fall ist. Diese Einleitung, Binah, geht um die vier Minuten, bevor das der eigentliche Titel Tie Triade losbricht. Auch hier ist dann die Produktion nicht mehr so überzeugend, aber dennoch besser und hörbarer als bei Empaligon. Dennoch hat das Ganze ein wenig einen Chaoscharakter. Die wild einbrechenden und lauten Drums mit den zum Teil schrummigen Gitarrenriffs. Insgesamt ist aber Die Triade ein sehr interessantes und ein wenig schon mythisch anmutendet Titel. Die zum Teil brachialen Drums mit den sehr interessanten Gitarrenklängen die im Hintergrund immer mal wieder auftauchen, sowie die seichten atmosphärischen Klänge zwischendurch.
So wird diese Split-Veröffentlichung duch Triumvirat Xuldurchaus interessant, und bietet Hörern die eine etwas eigenwillige Produktion verkraften können, interessant umgesetzten Black Metal der nicht alltäglichen Art.
EMPALIGON
01. Realm wrath complex
TRIUMVIRAT XUL
02. Binah - Die Triade
Beim Pendanten Triumvirat Xul ist dies glücklicher Weise nicht der Fall. Das Lieg auf der B-Seite beginnt mit einer hymnisch / atmosphärischen Einleitung, die auch nicht langweilig oder überflüssig wirkt wie es ja oftmals der Fall ist. Diese Einleitung, Binah, geht um die vier Minuten, bevor das der eigentliche Titel Tie Triade losbricht. Auch hier ist dann die Produktion nicht mehr so überzeugend, aber dennoch besser und hörbarer als bei Empaligon. Dennoch hat das Ganze ein wenig einen Chaoscharakter. Die wild einbrechenden und lauten Drums mit den zum Teil schrummigen Gitarrenriffs. Insgesamt ist aber Die Triade ein sehr interessantes und ein wenig schon mythisch anmutendet Titel. Die zum Teil brachialen Drums mit den sehr interessanten Gitarrenklängen die im Hintergrund immer mal wieder auftauchen, sowie die seichten atmosphärischen Klänge zwischendurch.
So wird diese Split-Veröffentlichung duch Triumvirat Xuldurchaus interessant, und bietet Hörern die eine etwas eigenwillige Produktion verkraften können, interessant umgesetzten Black Metal der nicht alltäglichen Art.
EMPALIGON
01. Realm wrath complex
TRIUMVIRAT XUL
02. Binah - Die Triade
05.04.2001
Desaster - Souls Of Infernity | 2001 | Iron Pegasus Records | Vinyl | Black / Thrash Metal
Auf dieser pressneuen EP wird
die Hörerschaft mit einem neuen Titel, einer Coverversion von Razor
und zwei Livetiteln beglückt. Also stellt diese Veröffentlichung
definitiv ein Werk dar, mit dem gezielt nur ein bestimmter Teil von Hörern
angesprochen werden soll.
Souls of infernity ist der neue Titel dieser EP, welcher mit düsteren Riffs eingeläutet wird. Insgesamt kann man dieses Stück zu den etwas heftigeren und brachialeren Liedern von Desaster zählen. Es ist zwar typisch Desaster, doch wird man bei Souls of infernity vergeblich nach dieser durch Gitarren erzeugten, typischen mittelalterlichen Atmosphäre suchen, die auf den Alben bisher so präsent war. Schon daran erkennt man sofrt, das die EP ein Wink an die zurückliegenden Thrashzeiten ist. Cross me fool, ist ein Coversong der kanadischen Thrashbarden, Razor. Viel muss ich dazu wohl nicht sagen, ausser das der Titel gut umgesetzt worden ist. Auf der B-Seite befinden sich noch zwei Live-Stücke vom Wacken-Gig 2001. Das war das letzte Konzert mit Sänger Okkulto der danach die Band verlassen hat.
Für Desaster-Fans wie mich ein absolutes Muß. Doch ansonsten ist es nicht so eine herausragende EP die man unbedingt in seiner Sammlung eingliedern sollte.
01 Souls of infernity
02 Cross me fool (Razor Cover)
03 Sataniac
04 Show them how
Souls of infernity ist der neue Titel dieser EP, welcher mit düsteren Riffs eingeläutet wird. Insgesamt kann man dieses Stück zu den etwas heftigeren und brachialeren Liedern von Desaster zählen. Es ist zwar typisch Desaster, doch wird man bei Souls of infernity vergeblich nach dieser durch Gitarren erzeugten, typischen mittelalterlichen Atmosphäre suchen, die auf den Alben bisher so präsent war. Schon daran erkennt man sofrt, das die EP ein Wink an die zurückliegenden Thrashzeiten ist. Cross me fool, ist ein Coversong der kanadischen Thrashbarden, Razor. Viel muss ich dazu wohl nicht sagen, ausser das der Titel gut umgesetzt worden ist. Auf der B-Seite befinden sich noch zwei Live-Stücke vom Wacken-Gig 2001. Das war das letzte Konzert mit Sänger Okkulto der danach die Band verlassen hat.
Für Desaster-Fans wie mich ein absolutes Muß. Doch ansonsten ist es nicht so eine herausragende EP die man unbedingt in seiner Sammlung eingliedern sollte.
01 Souls of infernity
02 Cross me fool (Razor Cover)
03 Sataniac
04 Show them how
07.03.2001
Benümb / Pig Destroyer - Split | 2001 | Robotic Empire | CD | Grindcore
Maximum violence!!
Brutaler kann es kaum noch gehen was diese Split CD hier bietet. Absolut
geiler Hardcore/Noise/Grindcore den Benümb und Pig Destroyer
als einen wahren Lauschangriff fabriziert haben. Denn um einen Angriff
handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist schon nicht mehr
feierlich mit welcher unbarmherzigen und brachialen Art und Weise die
gequälten Klänge die Boxen verlassen. Und genau das ist es ja
schließlich auch was man will. Und diese Split CD ist auch ein hervorragend
geeigneter Soundtrack für das Einläuten des Weltuntergangs,
aber wahlweise auch für einen blutrünstigen und primitven Amoklauf
an dem man unterstütz von der Musik die animalischen Aggressionen
ausleben kann. Einfach nur geil das Teil!
BENÜMB
01. Path of the righteouse
02. What's done is done
03. Stealing from the blind
PIG DESTROYER
04. Hmyn
05. Black centiped
06. Immune to life
07. Fuck you up an
08. Contagion
09. Black dice
BENÜMB
01. Path of the righteouse
02. What's done is done
03. Stealing from the blind
PIG DESTROYER
04. Hmyn
05. Black centiped
06. Immune to life
07. Fuck you up an
08. Contagion
09. Black dice
06.03.2001
Azaghal - Ihmisviha | 2001 | Blut & Eisen | Vinyl | Black Metal
Vor ein paar Wochen
flatterte mir dieses edle Vinyl ins Haus und ich konnte es kaum erwarten
meinen Plattenspieler anzukurbeln. Die Finnen Azaghal haben hier
zwei Split CDs sowie einen komplett neuen Titel auf dieser LP über
Blut und Eisen veröffentlicht, wobei das Stück auf 300 Einheiten
beschränkt ist.
Wer Azaghal kennt dürfte ja wissen was ihn für ein Höllenwerk mit dieser Platte erwartet. Interessant ist die Zusammenstellung. Auf Seite A ist die Split CD mit Mustan Kuun Lapse veröffentlicht, und auf Seite B findet man den finnischen Beitrag Azaghal´s auf der Veröffentlichung mit Beheaded Lamb . Dazu noch den Titel Satan´s spawn der eigens 2001 im Dragonthrone Audio Studio für diese Veröffentlichung aufgenommen worden ist.
Wie schon die Titel vermuten lassen handelt es sich hierbei nicht um ein liebliches Geplänkel und harmonischen Black Metal, sondern um direkten, ehrlichen Black Metal der direkt in die Fresse gespielt ist und in einem passendem Klanggewand daher kommt. Überwiegend bieten Azaghal das volle Brett. Schnell und direkt. Doch was mein Herz besonders hoch schlagen lässt sind das sich bei einigen Tracks durchaus wohlklingende und eigenständige Thrashanleihen zu hören sind, die sich aber glücklicher Weise nicht an den allgemeinen Einmarsch des Thrash Metal´s im Black Metal anlehnen.
Mit dem Titel Inhimillisyyden tuollapuolen beweisen Nargath und Co das sie auch etwas vom Spieltechnischen verstehen und so wechseln sich gekonnt und gut durchdacht hymnisch-melodiöse Passagen mit dem kriegerischen Geprügel ab. Aber einen wahrhaftigen Ohrwurm hat mit Black Terror Metal bereitet.
Auf der zweiten Seite findet man noch einen weiteren Schmankerl, Suicide anthem 2001 . Welcher schön rifflastig anfängt und gar ein wenig an die guten alten Schweden Nifelheim erinnert was aber sehr schnell verfliegt. Dennoch muss ich sagen das mich einige Riffs im Mittelteil des Titels an Desaster erinnern. Den Abschliß bildet der neue Titel Satan´s spawn welcher sehr kraft- und druckvoll eingespielt worden ist, so das sich meine Nachbarn gerade wieder freuen eine Gratismusikdarbietung erleben zu dürfen.
Satan´s spawn unterscheidet sich aber nicht nur in seinem druckvollem Gewand von den restlichen Liedern, sondern auch in seiner für diese Veröffentlichung untypische Songstruktur. Die erste Hälfte kommte eher schleppend daher um sich dann am Ende mit einem thrashigen Paukenschlag zu verabschieden.
01. Toinen tuleminen
02. Inhimillisyyden tuollapuolen
03. Black Terror Metal
04. Ihmisviha
05. Luoti
06. ...ja me näykimme luita
07. Demonic energy
08. Käärme ja avain
09. Suicide anthem 2001
10. Kill yourself
11. Satan's spawn
Wer Azaghal kennt dürfte ja wissen was ihn für ein Höllenwerk mit dieser Platte erwartet. Interessant ist die Zusammenstellung. Auf Seite A ist die Split CD mit Mustan Kuun Lapse veröffentlicht, und auf Seite B findet man den finnischen Beitrag Azaghal´s auf der Veröffentlichung mit Beheaded Lamb . Dazu noch den Titel Satan´s spawn der eigens 2001 im Dragonthrone Audio Studio für diese Veröffentlichung aufgenommen worden ist.
Wie schon die Titel vermuten lassen handelt es sich hierbei nicht um ein liebliches Geplänkel und harmonischen Black Metal, sondern um direkten, ehrlichen Black Metal der direkt in die Fresse gespielt ist und in einem passendem Klanggewand daher kommt. Überwiegend bieten Azaghal das volle Brett. Schnell und direkt. Doch was mein Herz besonders hoch schlagen lässt sind das sich bei einigen Tracks durchaus wohlklingende und eigenständige Thrashanleihen zu hören sind, die sich aber glücklicher Weise nicht an den allgemeinen Einmarsch des Thrash Metal´s im Black Metal anlehnen.
Mit dem Titel Inhimillisyyden tuollapuolen beweisen Nargath und Co das sie auch etwas vom Spieltechnischen verstehen und so wechseln sich gekonnt und gut durchdacht hymnisch-melodiöse Passagen mit dem kriegerischen Geprügel ab. Aber einen wahrhaftigen Ohrwurm hat mit Black Terror Metal bereitet.
Auf der zweiten Seite findet man noch einen weiteren Schmankerl, Suicide anthem 2001 . Welcher schön rifflastig anfängt und gar ein wenig an die guten alten Schweden Nifelheim erinnert was aber sehr schnell verfliegt. Dennoch muss ich sagen das mich einige Riffs im Mittelteil des Titels an Desaster erinnern. Den Abschliß bildet der neue Titel Satan´s spawn welcher sehr kraft- und druckvoll eingespielt worden ist, so das sich meine Nachbarn gerade wieder freuen eine Gratismusikdarbietung erleben zu dürfen.
Satan´s spawn unterscheidet sich aber nicht nur in seinem druckvollem Gewand von den restlichen Liedern, sondern auch in seiner für diese Veröffentlichung untypische Songstruktur. Die erste Hälfte kommte eher schleppend daher um sich dann am Ende mit einem thrashigen Paukenschlag zu verabschieden.
01. Toinen tuleminen
02. Inhimillisyyden tuollapuolen
03. Black Terror Metal
04. Ihmisviha
05. Luoti
06. ...ja me näykimme luita
07. Demonic energy
08. Käärme ja avain
09. Suicide anthem 2001
10. Kill yourself
11. Satan's spawn
17.02.2001
Alghazanth - Subliminal Antenora | 2001 | Woodcut Records /Avantgarde Music | CD | Black Metal
Alghazanth
ist
wieder eine jener Bands die mich beim ersten Hören einfach nicht
vom Hocker hauen können, geschweige denn überzeugen. Schon gleich
die Einläutung durch Breathless flesh sculpture lässt
mich stirnrunzelnd aufschauen. Ein paar Sekunden lang ein elektronisch
erzeugtes Intro das man nicht weiter definieren kann, das dann noch mit
ein paar elektronisch überlagerten Stimmen unterstützt wird
bevor das eigentliche Lied dann anfängt. Man erkennt sofort das Konzept
der Band. Symphonischer, aber schneller Black Metal der glasklar produziert
ist. Sogar die Drums passen wunderbar ins Bild des Gesamten. Aber dennoch,
es ist für mich so einfach nur ein ideenloser Abklatsch von zig anderen
Alben die es so in der Form haargenau schon gab. Auch der Gesang ist für
mich nicht so ansprechend, da er mich unterschwellig irgendwie an bekannte
Größen aus dem benachbarten Norwegen erinnert. Allerdings muss
ich der finnischen Band zugute Halten, das zum Teil gute Ansätze
vorhanden sind, die aber leider in der Flut und wohl auch versteiftheit
auf diesen symphonischen Black Metal einfach untergehen und keine Bedeutung
finden. Das Keyboard bleibt zwar die ganze Zeit über eher im Hintergrund,
aber dennoch permanent als wichtiger Baustein der Musik vorhanden. Das
hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Denn gerade bei
Netherworldly kann man diese Ansätze gut hören. Rauhe
Riffwechsel und auch ein einfalssreicheres Drum. Doch dann verfällt
man immer wieder auf das Keyboard im Hintergrund, das einfach alles zunichte
macht und die kurz geschaffene Eigenständigkeit untergräbt und
auch unglaubwürdig macht. Für Leute des melodisch / symphonischen
Black Metals die es aber auch gern mal schnell mögen wie bei Dark
Funeral ist Subliminal Antenora bestimmt ein Leckerbissen.
Aber für mich persönlich eine überflüssige Erscheinung.
1. Breathless Flesh Sculpture
2. The Igneous Embrace
3. Daemonolith
4. Netherworldly
5. Of Predators and Preys
6. The Mirrored Deathwish Paranoia
7. An Ode to the Bringer of Chaos
8. Anno Sathani
1. Breathless Flesh Sculpture
2. The Igneous Embrace
3. Daemonolith
4. Netherworldly
5. Of Predators and Preys
6. The Mirrored Deathwish Paranoia
7. An Ode to the Bringer of Chaos
8. Anno Sathani
25.09.2000
Tunrida - Hierarchy | 1998 | Solistitium Records | CD | Black Metal
Die
Finnen von Tunrida geben sich auf Hierarchy recht symphonisch
und streckenweise auch sehr harmoniebedacht. Allerdings wird es nicht dauerhaft
zu bombastisch wie bei diversen ähnlichen Umsetzungen solcher Stilistik.
Hierarchy ist schon ein solides Werk bei dem Tunrida ihre
eigenen Akzente gesetzt haben und trotz dieser symphonischen Überschrift
eine gewisse Vielschichtigkeit des Materials durchgesetzt haben. Neben dem
Keyboard als Grundinstrument stellt der Gesang die markanteste Auffälligkeit
dar, der stets sehr präsent ist und die eigentliche Musik zu sehr abdrängt.
Die Lieder sind sehr spielfreudig, wechseln häufig Rhythmik und Geschwindigkeit
und Gitarren und Keyboard erzeugen durchgehend verschiedene Melodien. Insgesamt
ist es ein bisschen zu viel des Guten. Durch diese vielen Elemente die ständig
aktiv und in Bewegung sind, fehlt der Musik ein ruhender Pol der das Ganze
zusammenhält. Das Album hat seine Stärken, aber eben auch einige
Schwächen. Allerdings ist Hierarchy inzwischen schon fünf
Jahre alt und wenn man an die 7" Split EP mit Azagahl denkt, haben
sich Tunrida in der Zeit gemacht.
01. My finest hour
02. Pathways to cosmos opened
03. Est sularus oth mithas
04. God of infamy, lies and fear
05. The calling
06. Preacher of immortality
07. Hierarchy of the cosmos
08. Astral majesty revealed
09. Your second coming
01. My finest hour
02. Pathways to cosmos opened
03. Est sularus oth mithas
04. God of infamy, lies and fear
05. The calling
06. Preacher of immortality
07. Hierarchy of the cosmos
08. Astral majesty revealed
09. Your second coming
13.09.2000
Trollech - Ve Hvozdech... | 2000 | Eclipse Productions | CD | Black Metal
Alter
Schwede. Hier habe ich es ja im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Meisterwerk
sondersgleichen zu tun. Vor etwas längerer Zeit hatte ich schon von
einem Bekannten den Tipp bekommen, mal in Trollech reinzuhören.
Doch als ich mir das Album dann das erste Mal anhöre, haben mich
sofort alle Erwartungen um Längen übertroffen. Musikalisch handelt
es sich bei Ve hvozdech... eher um Black Metal mit Einflüssen
aus dem Viking Metal, wobei die Elemente des Black Metals aber deutlich
überwiegen. Thematisch hat man es bei Trollech aber mit einer
Band zu tun die sich (soweit man es dem Booklet der CD entnehmen kann,
da alles nur in tschechisch abgedruckt ist) mit der alten, germanischen
Mythologie beschäftigt und textlich sowie musikalisch auch umgesetzt
hat. Nun kann jeder selbst entscheiden wie er die Band Trollech
einordnet. Die Musik kommt zum Teil recht ungeschliffen rüber, wie
es z.B. bei polnischen Bands oft kennzeichnend ist. Dieses Klangewand
gibt aber auch gerade der Musik von Trollech eine verzaubernde
Note. Besonders auffallend ist die Art und Weise, wie die Gitarren eingespielt
worden sind, die oft gemeinsam mit der etwas heiser-krächzenden Stimme
im Vordergrund stehen. Dabei wirken gerade die Gitarren direkt und ungeschliffen,
was mir persönlich sehr gut gefällt. Insgesamt bekommt man den
Eindruck, daß das Duo das gesamte Werk mit viel Leidenschaft und
Hingabe aufgenommen und produziert hat. Ebenso gut und interessant ist
auch die Aufmachung der CD gemacht. Das Einzige, was mich zuweilen ein
wenig stört, ist das die Lieder manchmal einfach zu kurz sind und
abrupt enden. Denn sie verzaubern einen zu sehr. Tragen einen mit ihrer
mythologischen Atmosphäre mit, und dann fängt man an zu trauern
daß das Lied nun schon zu ende ist. Zuweilen vermittelt die Musik
auch eine leichte bedrohliche und melancholische Atmosphäre die meine
Aufmerksamkeit noch weiter steigert. Für mich ist Ve hvodech...
ein geniales und kraftvolles Album das wohl schwer mit etwas anderem zu
vergleichen sein wird. Dem Einen oder Anderen wird die etwas unverfälschte
und ungeschliffene Akustik stören. Aber das würde mich gewaltig
stören, wenn man es hier mit einer wahnsinns Produktion zu tun hätte.
01 Dest´v korunach
02 Pod stromy chladny stin
03 Zatrollené hvozdy
04 Cauda draconis
05 Jajemstvi hlubin lesa
06 Od kolébky po rakev
07 Opet vidim lode
08 Ve hvozdech
09 Podzimni cesta starého ulka
10 Palindrom
11 Hrde proti bilému Kristu
01 Dest´v korunach
02 Pod stromy chladny stin
03 Zatrollené hvozdy
04 Cauda draconis
05 Jajemstvi hlubin lesa
06 Od kolébky po rakev
07 Opet vidim lode
08 Ve hvozdech
09 Podzimni cesta starého ulka
10 Palindrom
11 Hrde proti bilému Kristu
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