Antiphrasis haben ein mehr oder weniger stark verändertes Gewand: der Schriftzug
ist neu, Herr von Rabensang ist nicht mehr mit von der Partie und auch
musikalisch hat sich seit Wiedergeburt einiges getan. Die rohe Atmosphäre
ist vollends einem professionellem Auftreten gewichen, Antiphrasis
haben mit Gutsfuck ein überraschendes Debutalbum vorgelegt.
Zumeist geht es getrieben und schnell voran, zum Teil gar regelrecht brachial
und den Schweden Dark Funeral nicht unähnlich. Laut Nebelfee
Klangwerke soll auf Gutsfuck auch eine Coverversion eines Liedes
der Schweden enthalten sein, jedoch konnte ich es nicht identifizieren
(vermute aber das es Conquering heaven ist).
Gutsfuck ist explosive Mischung aus schnellem Black Metal und schleppenden
Passagen mit leichtem Death Metal Einschlag. Die gesanglichen Leistungen
Tormentors tragen zu der Atmosphäre gehörig bei, er zeigt sich
von einer abwechslungsreichen Seite. Zum Teil hell verzerrt und gebrüllt,
aber auch dunkel, tief und intensiv. Diese Dualität hat er für
das Debut perfektioniert. Überhaupt sind auf Gutsfuck keine
Schwächen auszumachen. Das Material ist interessant und reichhaltig
gestaltet. Die verschiedenen Elemente sind gut miteinander vereint und
münden in einem durchgehenden homogenen Hörgefühl. Neben
den bereits erwähnten schnellen und schleppenden Passagen sind auch
ab und zu Soli vertreten. Da auch der Klang klar und sauber, jedoch nicht
überproduziert und steril ist, ist ein Gutsfuck ein sehr überzeugendes
erstes Album von Antiphrasis.
01. Intro
02. Might and knowledge
03. Raping the angel
04. Everything ends
05. Black Metal
06. Gutsfuck
07. Insane
08. Conquering heaven
09. Last minute
21.02.2004
19.02.2004
Veineliis - In This Forest Shall Be My Gallows | 2004 | Eigenproduktion | Kassette | Black Metal
n
this forest shall be my gallows ist das zweite Demo von Veineliis.
Da ich den Vorgänger allerdings nicht kenne, kann ich dazu auch nichts
weiter sagen. Die Titelnamen von In this forest shall be my gallows
verraten dem aufmerksamen Zeitgeist ein wenig, womit man es mit diesem Demo
zu tun hat. Richtig, mit einer melancholisch, düsteren Spielart des
Black Metals. Dies mit einer überzeugenden Intention; die längeren
Stücke halten sich allesamt überwiegend in einem mittelschnellen
Tempo auf, wobei es aber über Strecken auch schnell und antreibend
vor sich geht, was gut in die Strukturierung der Lieder passt. Das Schlagzeug
ist zwar von der spieltechnischen Natur her recht einfach gehalten, dafür
besitzen die Gitarren aber umso mehr Tiefe. Ähnlichkeiten zu den dunklen
und sehnsüchtigen Melodien für die Nargaroth bekannt und
unverkennbar sind, sind nicht von der Hand zu weisen. Es bleibt jedoch bei
den Ähnlichkeiten. Veineliis zeigen auf diesem Demo eine eigene
Stilistik die trotz eines bestimmten Leitfadens facettenreich ist. Trotz
der melancholischen Stimmung fehlt es nicht an etwas aggressiven Einlagen
und neben der bereits erwähnten, stark verzerrten Gitarren kommt auch
die Akustikgitarre zum Einsatz. Zum Gesang ist noch zu sagen, das er zwar
ruhig aber mit einer gewissen Grimmigkeit die Klänge begleitet, erinnert
manchmal ein wenig an frühere Odal oder Graveland. In
this forest shall be my gallows ist auf 100 Kopien limitiert und handnummeriert
und ist schön aufgemacht. Das Beiblatt ist nicht einfach nur kopiert
sondern besteht aus beschichtetem Papier.
01. The yearning yell's
02. Ghastly life
03. Wind
04. The most lifeless darkness of all nights
05. In this forest shall be my gallows
06. A silent hanging corpse
01. The yearning yell's
02. Ghastly life
03. Wind
04. The most lifeless darkness of all nights
05. In this forest shall be my gallows
06. A silent hanging corpse
18.02.2004
Anal Vomit - Demoniac Flagellations | 2004 | From Beyond | CD | Black/Death Metal
Demoniac flagellations ist das Debütalbum der Peruaner Anal Vomit. Orientieren tun sie sich an einstigen brasilianischen Größen wie Sarcófago, Sextrash, Holocausto und auch frühe Sepultura. Demoniac flagellations ist also eine aggressive und schnelle Mischung aus Black-, Death- und Thrash Metal, die recht spielfreudig umgesetzt wurde. Trotz des relativ eingängigen Rahmens der Stilistik, zeigen sich Anal Vomit spielerisch von einer vielseitigen Seite. Oft sind die Passagen sehr brachial und schnell, dennoch bleibt das Riffing überwiegend in Bewegung und facettenreich. Anal Vomit ist es gut gelungen, sich nicht einzig und allein durch kompromissloses Geprügel zu inszenieren, das Wechselspiel von Soli und schnellen Riffs verleiht dem ganzen eine wohlige Atmosphäre – die alten Helden lassen grüßen. Sicherlich haben Anal Vomit mit ihrem Debüt nichts überraschendes oder neues gemacht, aber sie haben es gut geschafft bestimmte Momente und Elemente einer alten Ära einzufangen und in ihrer eigenen Musik einzufügen ohne einfach nur die Alten zu kopieren.
Wer diese alte und derbe südamerikanische Stilistik mag, sollte Anal Vomit auf jeden Fall mal probieren, alle anderen werden vermutlich keinen Zugang zu dieser Musik finden.
01. Intro
02. Sendero siniestro
03. Temptation and pleasure
04. Total sacrilegious
05. Seed of evil
06. Signo de la bestia
07. Kingdom of the cruelty II
08. Bestial masacre
09. Carmara de torturas
10. Tales of sorcery
17.02.2004
Alghazanth - The Polarity Axiom | 2004 | Woodcut Records | CD | Black Metal
The polarity axiom
ist das nun bereits vierte Album von Alghazanth. Mit Subliminal
antenora konnten sie mich ja nicht wirklich überzeugen, seitdem
gab es aber einige Veränderungen im Bandgefüge der Finnen. Der
vierte Silberling sagt mir definitiv mehr zu. Alghazanth haben
die symphonischen Anteile um einiges herunter geschraubt. Es gibt sie
zwar noch, aber weitaus dezenter als auf Subliminal antenora. Diesen
Schritt halte ich der Band sehr zu gute, denn das neue Material ist sehr
interessant beschaffen und die einzelnen Lieder enthalten jeweils eigenständige
und hörenswerte Ideen und Arrangements. Mit The polarity axiom
verbinden Alghazanth die leisen symphonischen Elemente gekonnt
mit eingängiger Schnelligkeit und zum Teil auch mit einer gewissen
Schroffheit. Diese Vermischung dieser gegensätzlichen Bausteine ist
ihnen gut gelungen, anders kann man das nicht ausdrücken. Die Band
beweist ein gutes Gespür für das richtige Maß dieses Mischverhältnisses.
Mal geht es etwas melodischer voran, und mal geht es brachialer und schnell
zugange, doch immer geschickt miteinander verknüpft. Alghazanth
haben sich deutlich gesteigert, die veränderte Zusammensetzung der
Mitglieder scheint einen positiven Effekt mit sich gebracht zu haben.
Eine abwechslungsreiche Scheibe, die sowohl melodisch und symphonische Momente und Anteile besitzt, die es aber auch wagt in Schnelligkeit und Härte auszubrechen.
01. Soulquake
02. The herald for reason
03 Chaos attributes
04. Blood beguiles phantoms
05. Drakomorphos
06. 8th sphere
07. With black aureoles
08. Forsaking the yoke
Eine abwechslungsreiche Scheibe, die sowohl melodisch und symphonische Momente und Anteile besitzt, die es aber auch wagt in Schnelligkeit und Härte auszubrechen.
01. Soulquake
02. The herald for reason
03 Chaos attributes
04. Blood beguiles phantoms
05. Drakomorphos
06. 8th sphere
07. With black aureoles
08. Forsaking the yoke
16.02.2004
Akitsa - Soleil Noir | 2004 | Tour De Garde | Kassette | Black Metal
Nach
zwei Studioalben und zweijähriger Pause gibt es nun neues von Akitsa,
in Form einer Demokassette. Die extreme, raue typische Stilistik die für
Akitsa kennzeichnend ist, ist auch auf Soleil noir beibehalten.
Es wird einem schnell klar, so klingen nur Akitsa. Soleil noir
bewegt sich in einem musikalischem Rahmen, der der Sang nordique
nahe kommt und somit auch deutliche musikalische Parallelen zum dreckigen Punk
aufweist. Trotz der langsamen und schleppenden Spielart, ist die Stimmung
zumeist von einer speziellen aggressiven und verächtlichen Essenz durchdrungen.
Zum Gros liegt das natürlich an den eigensinnigen aber sehr extremen
Gesängen die bei Akitsa stets ihre Anwendung finden. Jemand,
der Akitsa kennt und mag, wird dieses Demo garantiert auch mögen
aber allen anderen kann diese Kassette zu eintönig, langweilig und
räudig sein. Die fünf Titel glänzen nämlich nicht gerade
durch eine herausragende Ausarbeitung oder Umsetzung des Materials. Wer
so etwas hören mag, greift wohl ohnehin nicht zu einer Band wie Akitsa.
Das Demo ist auf 300 Einheiten beschränkt und nur direkt in Kanada bei Tour de Garde zu erwerben. Irgendwann in nächster Zeit, erscheint das neue Album das auch den Namen Soleil noir trägt, allerdings nicht bei Tour de Garde sondern bei Autistiartili Records.
01. Hymne à la guerre
02. Le soleil noir
03. Celui qui est sans peur
04. Le retour du soleil noir
05. Totale servitude
Das Demo ist auf 300 Einheiten beschränkt und nur direkt in Kanada bei Tour de Garde zu erwerben. Irgendwann in nächster Zeit, erscheint das neue Album das auch den Namen Soleil noir trägt, allerdings nicht bei Tour de Garde sondern bei Autistiartili Records.
01. Hymne à la guerre
02. Le soleil noir
03. Celui qui est sans peur
04. Le retour du soleil noir
05. Totale servitude
Akitsa - Prophétie Hérétiquee | 2004 | Winter Assault Productions / Sabbath's Fire Records | Vinyl | Black Metal
Dieses Vinyl geht
wieder mehr in die radikale und aggressive Richtung von Goétie.
Der Rhythmus ist zwar nach wie vor von einer langsamen und holperig geprägten
Gangart, doch Gesanglich ist es genau so extrem und grell kreischend wie seinerzeit
bei besagtem Album.
Akitsa haben noch nie für anspruchsvolle Strukturen gestanden, und genau so verhält es sich auch mit Prophétie hérétique. Es ist absolut monotoner Black Metal der eindringlich vorgetragen wird. Viel mehr gibt es hierzu auch nicht zu sagen, wer Akitsa und die beiden Alben von 2002 kennt, wird wissen was ich meine.
Die EP ist auf 500 Kopien limitiert
A1 L'Union Des Coeurs Noirs
A2 Prophétie Héritique
B Goétie
Akitsa haben noch nie für anspruchsvolle Strukturen gestanden, und genau so verhält es sich auch mit Prophétie hérétique. Es ist absolut monotoner Black Metal der eindringlich vorgetragen wird. Viel mehr gibt es hierzu auch nicht zu sagen, wer Akitsa und die beiden Alben von 2002 kennt, wird wissen was ich meine.
Die EP ist auf 500 Kopien limitiert
A1 L'Union Des Coeurs Noirs
A2 Prophétie Héritique
B Goétie
15.02.2004
Acheron - Decade Infernus 1988-1998 | 2004 | Black Lotus Records | CD | Death Metal
Die Amerikaner Acheron
sind wohl eine der dienstältesten satanischen Death Metal Bands überhaupt.
15 lange Jahre haben sie bisher dunklen kraftvollen Death Metal zelebriert.
So sind auch die beiden CDs von Decade infernus 1988 - 1998 mit
jeweils 16 eindringlichen Titel aus zehn Jahren Bandgeschichte. Das schöne
an Acheron ist, dass sie stets ihren treibenden und schleppenden
Grundstil beibehalten haben, manchmal basslastig, trocken und eingängig
oder melodiöser und symphonischer, aber sie entfernen sich nicht
zu weit von dem Grundfundament des langsamen Death Metals. Obwohl das
neuere Material schon weitaus mehr Unterstützung von Keyboardklängen
bekommen hat als die alten tieftönigen Stücke wie Prayer
of hell oder Thou art lord. Diese langsame Stilistik hat ihren
ganz eigenen kraftvollen Zauber, der im heutigen Death Metal leider recht
selten vorzufinden ist. Umso mehr ist diese Zusammenstellung von Acheron
eine Freude für all jene, die den Death Metal noch etwas anders kennen
gelernt haben.
ie 32 enthaltenden Lieder setzen sich aus sechs unterschiedlichen Acheron-Veröffentlichungen zusammen und bieten einen abwechslungsreichen Überblick über den entsprechenden Zeitraum. Positiv dabei ist, dass die Reihenfolge der Titel nicht chronologisch ist, so wechseln sich ältere mit neueren Stücken ständig ab, was bei einer insgesamten Spieldauer von über 135 Minuten einen erfrischenden Effekt hat. Decade infernus 1988 - 1998 ist ganz sicher für all jene interessant, die sich für Death Metal der älteren Machart interessieren und für Freunde von Acheron wahrscheinlich ohnehin. Black Lotus Records hat das Werk in einer Auflage von 3000 Kopien herausgebracht.
CD 1
01. Thou art lord
02. God is dead
03. Slaughterization for satan
04. Blessed by damnation
05. Immortal sigil
06. Let us depart
07. Satanic erotica
08. One with darkness
09. Fuck the ways of Christ
10. Lifeforce
11. The enchoian key
12. Six six six
13. Enter the coven
14. Final harvest
15. Ave satanas
16. Prayer of hell
CD 2
01. Out of body
02. Alla XUL
03. To thee we confess
04. Shemhamforash
05. Purification day
06. Hekal Tiamat
07. Seven deadly sins
08. Cursed nazarane
09. Necromanteion communion
10. Baptism for Devilyn Alexandra
11. Legions of hatred
12. Unholy praises
13. Summoning the master
14. Voices within
15. Undead celebration
16. The entity
ie 32 enthaltenden Lieder setzen sich aus sechs unterschiedlichen Acheron-Veröffentlichungen zusammen und bieten einen abwechslungsreichen Überblick über den entsprechenden Zeitraum. Positiv dabei ist, dass die Reihenfolge der Titel nicht chronologisch ist, so wechseln sich ältere mit neueren Stücken ständig ab, was bei einer insgesamten Spieldauer von über 135 Minuten einen erfrischenden Effekt hat. Decade infernus 1988 - 1998 ist ganz sicher für all jene interessant, die sich für Death Metal der älteren Machart interessieren und für Freunde von Acheron wahrscheinlich ohnehin. Black Lotus Records hat das Werk in einer Auflage von 3000 Kopien herausgebracht.
CD 1
01. Thou art lord
02. God is dead
03. Slaughterization for satan
04. Blessed by damnation
05. Immortal sigil
06. Let us depart
07. Satanic erotica
08. One with darkness
09. Fuck the ways of Christ
10. Lifeforce
11. The enchoian key
12. Six six six
13. Enter the coven
14. Final harvest
15. Ave satanas
16. Prayer of hell
CD 2
01. Out of body
02. Alla XUL
03. To thee we confess
04. Shemhamforash
05. Purification day
06. Hekal Tiamat
07. Seven deadly sins
08. Cursed nazarane
09. Necromanteion communion
10. Baptism for Devilyn Alexandra
11. Legions of hatred
12. Unholy praises
13. Summoning the master
14. Voices within
15. Undead celebration
16. The entity
14.02.2004
Pest - Vado Mori | 2004 | Ketzer Records | CD | Black Metal
Mit Vado mori hat die deutsche Formation Pest ihr drittes Studioalbum abgeliefert. Recht schnell wird deutlich, dass Pest sich seit Ad se ipsum weiterentwickelt haben, herangereift sind. Denn insgesamt ist der Eindruck der von Vado mori
bleibt, ein professionellerer als bei den vorherigen Werken. Zum Einen
liegt das im besseren und differenzierteren Klang begründet, zum Anderen
aber auch in der Kontinuität des Materials, das durchgängig sein Niveau
hält und keine nennenswerten Schwankungen hat.
Die elf Titel sind unterschiedlicher Machart. Es gibt kurze, ruhige und klare Zwischenstücke, ebenso wie schnelle, antreibende und harsche Lieder und auch einige Kompositionen die gut strukturiert und arrangiert, alle eben genannten Attribute in sich vereinen. Die Gitarren sind äußerst spielfreudig und dabei variabel. Sie verlieren sich eigentlich nie in plumpen Wiederholungen des immer selben. Insgesamt ist Vado mori auch etwas aggressiver und schneller ausgefallen, als die zwei Alben zuvor es waren. Trotz des größeren Anteils an Härte, haben Pest ihre Harmonien und Melodien gut eingebaut und dadurch ein Album erschaffen, das die Band zwar eindeutig identifiziert und wiedererkennen lässt, dennoch innerhalb der Banddiskographie eigenständig klingt.
Waren es auf Ära und Ad se ipsum eher einzelne Titel die herausragend waren, so besticht diesmal Vado mori als Ganzes in seiner facettenreichen aber dennoch dezidiert bissigen und eindringlichen Ausstrahlung. Für mich ein gutes und ausgewogenes Stück Black Metal aus deutschem Lande, welches sich von vielen anderen deutschen Veröffentlichungen dadurch unterscheidet, das es gar nicht erst versucht, besonders grimmig, verachtend und böse zu klingen sondern lieber durch seine musikalischen Akzente überzeugt.
01. Prelude to the end
02. The failure of creation
03. Eternal darkness
04. Infinity awaits
05. Vado mori
06. Before the storm
07. The glimmer
08. Yersinia
09. Der Ewige
10. Into madness
11. Es lebe der Tod
Die elf Titel sind unterschiedlicher Machart. Es gibt kurze, ruhige und klare Zwischenstücke, ebenso wie schnelle, antreibende und harsche Lieder und auch einige Kompositionen die gut strukturiert und arrangiert, alle eben genannten Attribute in sich vereinen. Die Gitarren sind äußerst spielfreudig und dabei variabel. Sie verlieren sich eigentlich nie in plumpen Wiederholungen des immer selben. Insgesamt ist Vado mori auch etwas aggressiver und schneller ausgefallen, als die zwei Alben zuvor es waren. Trotz des größeren Anteils an Härte, haben Pest ihre Harmonien und Melodien gut eingebaut und dadurch ein Album erschaffen, das die Band zwar eindeutig identifiziert und wiedererkennen lässt, dennoch innerhalb der Banddiskographie eigenständig klingt.
Waren es auf Ära und Ad se ipsum eher einzelne Titel die herausragend waren, so besticht diesmal Vado mori als Ganzes in seiner facettenreichen aber dennoch dezidiert bissigen und eindringlichen Ausstrahlung. Für mich ein gutes und ausgewogenes Stück Black Metal aus deutschem Lande, welches sich von vielen anderen deutschen Veröffentlichungen dadurch unterscheidet, das es gar nicht erst versucht, besonders grimmig, verachtend und böse zu klingen sondern lieber durch seine musikalischen Akzente überzeugt.
01. Prelude to the end
02. The failure of creation
03. Eternal darkness
04. Infinity awaits
05. Vado mori
06. Before the storm
07. The glimmer
08. Yersinia
09. Der Ewige
10. Into madness
11. Es lebe der Tod
Abonnieren
Posts (Atom)







