12.04.2015

Arvas - Black Satanic Mysticism

Arvas - Black Satanic Mysticism
Arvas - Black Satanic Mysticism
2015 | Black  Metal
CD / Digital | ATMF


Die norwegische Gruppe ARVAS existiert mehr oder weniger seit rund zwei Dekaden, wobei die Historie durch eine Namensänderung und zwei Pausen gekennzeichnet ist. ARVAS ist das Kind von V-Rex, der zuletzt mit DØDSFALL sein Unwesen trieb, aber in den 90igern auch mal bei AETERNUS und ANCIENT seine Finger mit im Spiel hatte. Obwohl die Geschichte von ARVAS weit in die Geschichte des norwegischen Black Metals zurück reicht, erschien erst 2009 der erste Tonträger. Mit „Black Satanic Mysticism“ ist nun das dritte Album erschienen. Konstanz scheint kein Merkmal von ARVAS zu sein, da sich die Besetzung permanent verändert.

Auf „Black Satanic Mysticism“ spielen die Norweger abwechslungsreichen Black Metal, dem man seine skandinavische Herkunft durchaus anhört. ARVAS setzen vor allem an den Gitarren eigene Akzente. Die Riffs sind dezidiert melodisch aber nicht verspielt, bisweilen auch eisig und auch das eine und andere Soli ist zu hören. Das Tempo ist überaus variabel und geht von schleppend über mittelschnell bis hin zur furiosen Raserei. Am besten gefällt mir jedoch der bissige und grimmige Keifgesang von Sänger Hexzaldre, welcher der Band allerdings nicht mehr angehört. Schade, denn sein Organ versprüht die kalte, norwegische Atmosphäre perfekt. Gerade wenn das Tempo hoch ist und ARVAS bitterböse und aggressiv spielen, ergeben Gesang und Schnelligkeit eine angriffslustige, grimmige und kalte Atmosphäre.

Das Album ist jedoch sehr vielseitig und neben dem grimmigen norwegischen Black Metal sind auch die bereits erwähnten melodischen Gitarrenläufe und gemäßigte Tempi zu hören. Das ist nicht schlecht, zumal ARVAS durchaus interessante und eigenwillige Riffs spielen. Doch das lebendige Gitarrenspiel und die vielen rhythmischen Wechsel verwässern für meinen Geschmack jedoch die grimmigkalte Atmosphäre der harschen und schnellen Parts.

„Black Satanic Mysticism“ ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn ARVAS hart, harsch und schnell spielen, gefallen sie mir richtig gut. Die gemäßigten und melodischen Arrangements sind hingegen nicht unbedingt mein Ding. Für meinen persönlichen Geschmack ist die Scheibe etwas zu abwechslungsreich ausgefallen.

1. Intro
2. Flames Of Black
3. Beholder Of Demons
4. Redemption Black
5. Faith Of Negatron
6. Follow The Raven
7. Consumer Of Filth
8. Path To The Fires Of Hell
9. Starlight Eclipse
10. Summoning
11. Call Of The Abyss
12. Outro

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https://atmfsssdtp.bandcamp.com/


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