Die Australier meldeten sich
diesen Sommer mit Death Mutation Disease Annihilation eindrucksvoll
eindrucksvoll zu wort. Gleich mit dem zweiten Titel legen sie los und
spielen sehr zwanglos ihre Interpretation des Metals. Nämlich ordentlichen
(australischen!) Thrash Metal der tief ins Mark geht. Schon beim ersten
Hören fällt auf das die Scheibe sehr abwechslungsreich ist und
die einzelnen Lieder an sich auch vom Songwriting sehr durchdacht wirken.
Man könnte ja leicht in die Versuchung geraten, zu denken, dass es
sich bei Thrash Scheiben prinzipiell um eingängiges Geholze handelt.
Mag sein das es öfters der Fall ist, steht hier jedenfalls nicht
zur Debatte - allerdings ist es im Falle von Atomizer und Death
Mutation Disease Annihilation definitiv nicht der Fall. Die Titel
sind teil im schnellen und antreibenden Tempo aber auch gemächlicher
und rhytmisch betont eingespielt worden. Dabei ist das Schlagzeug durchgehend
schön kräftig, warm und druckvoll was abrundend mit der klaren
Produktion ein sehr schön anzuhörendes Klangbild gibt.
Kurzum: Ein geiles (Thrash) Metal Album das sich unbedingt sehen und hören
lassen kann, womöglich sogar muss um den Leuten mal zu offenbaren
was Metal ist.
01. Intro - Incubation
02. Hesitation Wounds
03. In The Mortal Realm You Roam No More
04. For Blood! For Blood!
05. Black Heart Epiphany
06. When The Demons Come
07. Death Mutation Disease Annihilation
08. He Couldn't Save Himself
09. Unit 731
10. The End!! The End!!
11. Shadenfreude
12. Ritual
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen