Ohtar sind kein unbeschriebenes Blatt, auf verschiedenen
Kompilationen vertreten und mit einigen eigenen Veröffentlichungen präsent. When
I cut the throat ist ein neues Werk der Polen wobei das erste Lied Order
ein altes ist, das hierfür neu aufgenommen wurde. Wie gewohnt sind die Lieder
von einer längeren Spieldauer und entbehren eine gewisse düstere Tiefe. Die
Titelnamen weisen ja schon auf eine Melancholie hin, dieser Hinweis bestätigt
sich beim Anhören der Musik. Geschaffen und getragen wird diese Schwermütigkeit
insbesondere durch den Gesang der harsch und aggressiv wirkt, zugleich aber
auch tief ins innere blickt und an verzweifelte Grausamkeiten und
Hoffnungslosigkeit denken lässt. Die Titel sind allesamt sehr kompakt, eine
pure Klangwand steht vor einem und das macht When I cut the throat zu keinem
Album welches man sich mal nebenbei anhört. Zu viele Nuancen und Feinheiten
sind eingebettet die bewusst wahrgenommen werden wollen und dem Ganzen einen
positiven Schliff geben. Neben diesen hintergründigen Arrangements tragen aber
auch die klar hörbaren Elemente zur Ausstrahlung des Albums bei. Die Stücke
gehen nicht einfach in einem gleichbleibenden Takt und Tempo durch sondern
werden durch verschiedene Rhythmuswechsel und Gitarrenpassagen unterbrochen.
When I cut the throat beherbergt und vereint sehr aggressive, schnelle Elemente und schleppend bedrückenden Passagen und Atmosphären.
When I cut the throat beherbergt und vereint sehr aggressive, schnelle Elemente und schleppend bedrückenden Passagen und Atmosphären.
01. Order
02. Neverending lust of inversion
03. Delighting the edge of knife
04. When I cut the throat
05. Essence of the dreams depth
06. Trust is the road to nowhere
02. Neverending lust of inversion
03. Delighting the edge of knife
04. When I cut the throat
05. Essence of the dreams depth
06. Trust is the road to nowhere
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